Das TC Gebäude von außen.

Sicherheit im Fokus: Phishing und Datenschutz an der Universität

08. Mai 2026

Phishing-Angriffe sind eine der häufigsten Bedrohungen im universitären Umfeld. Studierende und Mitarbeitende werden vermehrt durch täuschend echte E-Mails dazu bewogen, Passwörter preiszugeben oder auf schädliche Links zu klicken. Solche Angriffe ermöglichen es Angreifern, in Plattformen und Datenspeicher einzudringen.

Was sind die Risiken?

  • Datendiebstahl aus Plattformen: Lern- und Kollaborationssysteme speichern sensitive Daten. Sicherheitslücken können zu unbefugtem Zugriff und Preisgabe persönlicher Daten wie Namen und E-Mail-Adressen führen.

  • Unsichere Passwörter & fehlende Zwei-Faktor-Authentifizierung: Diese ermöglichen einfache Kompromittierungen.

  • Phishing und Social Engineering: Gezielte Angriffe auf Hochschulen werden immer professioneller.

  • Fraud und Identitätsdiebstahl: Exponierte Kontaktdaten ermöglichen gezielte Betrugskampagnen.

Das können Sie tun: Schutzmaßnahmen

Bei E-Mails besonders wachsam sein:

  • Seien Sie skeptisch bei unerwartetem Kontakt: Meldungen von unbekannten Personen oder Unternehmen verdienen besondere Aufmerksamkeit, besonders bei ungewöhnlicher Kontaktart.

  • Vorsicht bei E-Mails zu Sicherheitsvorfällen: Angreifer geben sich als Universität, IT-Abteilung oder andere vertrauenswürdige Stellen aus, um:

    • Sie zum Klicken auf schädliche Links oder zum Öffnen von Anhängen zu bewegen

    • Sie auf Fake-Login-Seiten zu bringen (wo Ihre Anmeldedaten gestohlen werden)

    • Sie zur Preisgabe sensibler Informationen zu bewegen

  • Seien Sie skeptisch bei überzeugend wirkenden Nachrichten: Besonderen Druck oder Dringlichkeit sind Warnsignale – auch bei vermeintlich vertrauenswürdigen Quellen.

  • Unerwartete Anrufe: Legen Sie auf und rufen selbst zurück – verwenden Sie eine Nummer, die Sie selbst kennen oder recherchiert haben.

Allgemeine Sicherheitsmaßnahmen:

  • Starke Passwörter: Mindestens 12 Zeichen, Zahlen und Sonderzeichen.

  • Zwei-Faktor-Authentifizierung: Nutzen Sie diese, besonders für Mail und Plattformen.

  • Verdächtige E-Mails melden: Leiten Sie Phishing-Versuche an die IT-Services weiter. Diese Information schützt auch andere.

  • Freigegebene Dateien überprüfen: Falls Sie Dateien über Google Drive, OneDrive oder Dropbox mit „Jeder mit dem Link" geteilt haben, beschränken Sie diese Berechtigung auf spezifische Personen.

Was tut die WU?

  • Fortgeschrittenes Email-Filtering und Best-Practice-Sicherheitsmaßnahmen zur Erkennung bösartiger Inhalte

  • Erhöhte Überwachung durch die IT-Abteilung

  • Kontinuierliche Monitoring durch IT-Sicherheitsbeauftragte und Datenschutzverantwortliche

  • Meldung von Vorfällen an zuständige Behörden

Weitere Informationen zu verdächtigen E-Mails finden Sie hier: https://wuvienna.atlassian.net/wiki/spaces/KBITS/pages/2876866840/Verd+chtige+E-Mails

Im Zweifelsfall fragen

Haben Sie Sicherheitsbedenken oder möchten verdächtige Aktivitäten melden? Wenden Sie sich direkt an hotline@wu.ac.at 

Jede Meldung hilft – und wird ernst genommen.

zurück zur Übersicht