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WU Executive Academy

Campus WU Gebäude Executive Academy

Das Gebäude ist als sieben­ge­scho­ßiger kompakter Turm ausge­bildet und folgt dem Gestal­tungs­prinzip der Mono­ma­te­ria­lität. Die Außen­fas­sade ist aus Glas und Alumi­nium errichtet und ist in Abstu­fungen von opak bis trans­pa­rent licht­durch­lässig. Himmel und Natur spie­geln sich darin und inte­grieren das Gebäude perfekt in die Umwelt. Von den oberen Geschoßen bietet sich ein spek­ta­ku­lärer Ausblick auf die Wiener Innen­stadt und den nahe gele­genen Prater. Die Anord­nung der Fenster scheint will­kür­lich, folgt jedoch einem bestimmten Algo­rithmus.

Funk­tional ist das Gebäude in drei Bereiche geglie­dert: Vier Geschoße werden als Büro­fläche mit Arbeits­plätzen im Open Space genutzt. Die obersten Geschoße stehen den Studie­renden der WU Execu­tive Academy als Lehr- und Selbst­stu­di­en­be­reich zur Verfü­gung.

Im Erdge­schoß befindet sich eine multi­funk­tio­nale Veran­stal­tungs­fläche, die durch flexible Abtren­nungs­sys­teme für Events unter­schied­lichster Art genutzt werden kann. Das Gebäude beher­bergt weiters zwei Gastro­no­mie­be­triebe, ein Café mit großz­ügiger Terrasse im Erdge­schoß und ein Restau­rant mit Bar im Dach­ge­schoß. Beide Betriebe sind öffent­lich zugänglich.

Im Innen­ausbau kommt eben­falls ein Minimum an Mate­rialen zum Einsatz, das Konzept der Mono- mate­ria­lität Alu/Glas wird fort­ge­setzt: Fußb­oden, Wand­be­klei­dungen und Beleuch­tungs­körper ziehen sich einheit­lich durch das Gebäude und werden nur in wenigen Zonen durch zusätz­liche Mate­rialen, Farben und Elemente kontras­tiert.

Der Gebäu­de­kern mit den Aufzügen und Gebäu­d­ei­n­fra­struktur dient als verspie­gelte Konstante, um die sich die anderen Räume anordnen. Rohe, fugenlos verlegte Mate­rialen wie polierter Estrich und Sicht­beton domi­nieren, warme Akzente werden durch Teppiche und Vorhänge in den Büros, Unter­richts-, Lounge- und Warte­be­rei­chen gesetzt. Schwere Vorhänge werden als Schall­schutz genutzt.

Key Facts

  • Archi­tek­tur­büro: NO.MAD Arqui­tectos Madrid

  • Verbaute Fläche: rund 6.000 m2

  • Sechs Stock­werke

  • Spie­gel­fas­sade