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Betriebsrat für das wissenschaftliche Personal

Nachlese zur Burnout-Veranstaltung vom 21. Mai 2015

Aufblühen statt Ausbrennen:

Tipps und Hinweise zum Erkennen und Vorbeugen von Burnout gab die Bereichsleiterin GÖD Frauen und GÖD-Vorsitzenden-Stellvertreterin Frau Monika GABRIEL in einer gut besuchten Veranstaltung am WU-Campus unter dem Titel „Aufblühen statt Ausbrennen“.

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Vor allem der Achtsamkeit und der Selbstreflexion wurde hierbei eine große Bedeutung beigemessen: Etwa Entspannung zulassen, indem man sich Zeit für Pausen nimmt und/oder eine Entspannungstechnik erlernt, den eigenen Perfektionismus eindämmen, Grenzen erkennen und selber setzen, bereit sein die eigene Einstellung zu ändern sowie auf die fünf Säulen des Wohlseins (Leiblichkeit, Materielle Sicherheit, Soziales Netzwerk, Arbeit – Leistung – Freizeit, Werte) und die eigenen Ressourcen achten.

Medizinisch handelt es sich beim Burnout um ein Erschöpfungssyndrom, das gekennzeichnet ist durch emotionale und körperliche Erschöpfung, Vernachlässigung eigener Bedürfnisse, reduzierte persönliche Leistungsfreude und Leistungsfähigkeit sowie Rückzug aus der Umwelt. Im Vortrag wurden konkrete Hinweise zum Erkennen von Burnout-Symptomen an sich selbst und an anderen in den verschiedenen Stadien gegeben. Auch die psychosozialen Belastungsfaktoren am Arbeitsplatz wurden genannt. Zeitdruck, mangelndes (positives) Feedback und fehlende bzw unzureichende Informationen durch Vorgesetzte gehören dazu, wie überhaupt Vorgesetzte eine große Rolle beim Entstehen und bei der Verhinderung von Burnout spielen.

Schließlich wies Frau Gabriel auf Zahlen hin, die zeigen, dass klassische Arbeitsunfälle mittlerweile eine deutlich kleinere Rolle spielen als psychisch bedingte Erkrankungen. Auch bei Krankenstandshäufigkeit und –dauer sind demnach Alkoholismus, Depressionen oder Burnout ein wesentlicher Faktor geworden. Die Burnout-Prävention im Betrieb, insbesondere durch die Evaluierung arbeitsbedingter psychischer Belastungen, ist gesetzlich vorgesehen.

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