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Die Strategische Ausrichtung der WU

Mission State­ment

Als forschungs­in­ten­sive und sich ihrer gesell­schaft­li­chen Verpflich­tung bewusste öffent­liche Univer­sität bereitet die WU die Studie­renden auf ihre verant­wor­tungs­vollen Aufgaben in Wirt­schaft und Gesell­schaft vor. An der WU erwerben junge Menschen die wissen­schaft­lich fundierte Kompe­tenz, um zur Bewäl­ti­gung ökon­o­mi­scher, sozialer, juris­ti­scher und ökol­o­gi­scher Heraus­for­de­rungen beizu­tragen – durch zukunfts­fähige Exper­tise und verant­wor­tungs­volles wirt­schaft­li­ches Handeln.

Die WU versteht sich als inter­na­tio­nale Univer­sität, als wich­tige Dreh­scheibe für welt­weiten Austausch und als Ort des gemein­samen Wirkens von Lehrenden und Lernenden. Bereits bei ihrer Grün­dung 1898 war sie geprägt von Welt­of­fen­heit und Diver­sität. Sie ist den Prin­zi­pien der Gerech­tig­keit und Chan­cen­gleich­heit verpflichtet, wissen­schaft­li­cher Inte­grität und der Frei­heit der Wissen­schaft – insbe­son­dere der Viel­falt von Themen und Methoden.

Die WU ist eine Respon­sible Univer­sity*. Das bedeutet, dass sie nicht nur Verant­wor­tung für die Qualität ihrer Leis­tungen in Forschung, Lehre und Third Mission über­n­immt, sondern als Insti­tu­tion in allen Belangen gesell­schaft­lich verant­wor­tungs­voll agiert.

*Die WU orien­tiert sich dabei auch an den 6 Prin­zi­pien von PRME: Prin­ci­ples for Respon­sible Manage­ment Educa­tion.

Entwick­lungs­plan & Leis­tungs­ver­ein­ba­rungen

Der Entwick­lungs­plan ist das zentrale stra­te­gi­sche Doku­ment – er enthält die zukünf­tige stra­te­gi­sche Ausrich­tung der WU und die wesent­li­chen Leit­li­nien zur Reali­sie­rung dieser Stra­tegie. Am 15.12.2014 geneh­migte der Univer­si­tätsrat den neuen Entwick­lungs­plan der WU, der aus einer Viel­zahl an Anre­gungen und Konsul­ta­tionen entstanden ist und die einstim­mige Zustim­mung des Senats fand.

Gemäß §13 des Univer­si­täts­ge­setzes 2002 sind zwischen den einzelnen Univer­si­täten und dem Bund im Rahmen der Gesetze für jeweils drei Jahre  Leis­tungs­ver­ein­ba­rungen abzu­schließen. Die Leis­tungs­ver­ein­ba­rung ist ein öffent­li­ch-­recht­li­cher Vertrag und dient der gemein­samen Defi­ni­tion der gegen­sei­tigen Verpflich­tungen. Sie regelt, welche Leis­tungen von der Wirt­schafts­uni­ver­sität Wien im Auftrag des Bundes erbracht werden und welche Leis­tungen der Bund erbringt.

WU Entwicklungsplan
WU Entwicklungsplan
Leistungsvereinbarung 2016-2018
Leistungsvereinbarung 2016-2018

Die WU der Zukunft

Vor dem Hinter­grund des gene­rellen Mission State­ments hat sich die WU u.a. folgende spezi­fi­sche Ziele gesetzt:

  • Die WU ist die in Öster­reich führ­ende wirt­schafts- und sozi­al­wis­sen­schaft­liche tertiäre Bildungs­ein­rich­tung, die auch inter­na­tional eine promi­nente Posi­tion einnimmt. Ihre ausge­zeich­nete Stel­lung ist durch die drei für Wirt­schafts­uni­ver­si­täten derzeit beson­ders wich­tigen inter­na­tio­nalen Akkre­di­tie­rungen EQUIS, AACSB und AMBA doku­men­tiert.

  • Die WU erbringt ausge­zeich­nete Leis­tungen in der Forschung mit Orien­tie­rung an den jewei­ligen inter­na­tio­nalen scien­tific commu­nities aber auch an ihrer Wirkung für die Gesell­schaft. Die WU fördert den wissen­schaft­li­chen Nach­wuchs mit Orien­tie­rung an den Maßstäben der jewei­ligen inter­na­tio­nalen scien­tific commu­nities.

  • Die WU weist fach­liche Viel­falt in den Wirt­schafts-, Sozial-, Rechts-, Geis­tes- und Formal­wis­sen­schaften sowie deren Inte­gra­tion in der Lehre auf hohem quali­ta­tivem Niveau auf.

  • Zentrales Diffe­ren­zie­rungs­kri­te­rium der WU gegen­über anderen tertiären Bildungs­in­sti­tu­tionen ist der Forschungs­bezug sowie die durch die diszi­pli­näre Viel­falt der WU ermög­l­ichte Kombi­na­tion von Bildungs­an­ge­boten.

  • Die WU weist eine hohe Inter­na­tio­na­lität in der Lehre und Forschung, unter anderem durch Austausch­pro­gramme für Studie­rende und WU-An­ge­hö­rige und durch gemein­same Bildungs­an­ge­bote mit auslän­di­schen Univer­si­täten, auf.

  • Die WU ist dem Anliegen des Gender Main­strea­ming sowie dem Ziel der Frau­en­för­de­rung verpflichtet und ist für alle Mitar­beiter/innen des allge­meinen und wissen­schaft­li­chen Perso­nals eine verant­wor­tungs­volle und attrak­tive Arbeit­ge­berin.

  • Die WU bekennt sich in Lehre, Forschung, Wissens­transfer und im Manage­ment der Univer­sität zum Prinzip der Nach­hal­tig­keit und imple­men­tiert dieses schritt­weise.

Das aktu­elle Profil der WU

Die WU ist als wissen­schaft­liche Bildungs­in­sti­tu­tion, in der Lehre und Forschung untrennbar verbunden sind, in drei zentralen Feldern tätig, in denen sie jeweils ein spezi­fi­sches Univer­si­tät­sprofil aufweist:

  1. Bildung und Lehre
    Alle Akti­vi­täten der WU im Rahmen des Erwerbs von Wissen durch Studie­rende im Sinne des lebens­langen Lernens sind der Schwer­punkt des Iden­ti­tätskerns. Die Bildungs­an­ge­bote konzen­trieren sich auf die Kern­fächer Betriebs­wirt­schafts­lehre, Wirt­schafts­recht sowie Volks­wirt­schafts­lehre und Sozio­ö­ko­n­omie, die jedoch durch weitere Fächer vervoll­stän­digt und unter­stützt werden. Zu diesen Kontext­fächern zählen Fremd­sprach­liche Wirt­schafts­kom­mu­ni­ka­tion, Geogra­phie, Geschichte, Sozio­logie, Statistik und Mathe­matik. Diese Kontext­fächer werden an der WU jeweils mit einem wirt­schafts­re­le­vanten Bezug betrieben.

  2. Forschung
    Die eigen­stän­dige Wissens­ge­ne­rie­rung und die Teil­nahme am Diskurs in den jewei­ligen scien­tific commu­nities ist wesent­li­cher Bestand­teil des Iden­ti­tätskerns und unab­ding­bare Voraus­set­zung für forschungs­ge­stützte Lehre. Das WU-Profil in der Forschung wird durch mehrere Forschungs­schwer­punkte sowie durch Forschungs­be­reiche, in denen die WU anstrebt, inter­na­tional heraus­ra­gend zu sein, geprägt.

  3. Third Mission und gesell­schaft­liche Verant­wor­tung
    Darüber hinaus runden gesell­schaft­li­ches Enga­ge­ment, Wissens­aus­tausch und Praxi­stä­tig­keit das Profil der WU ab.

In allen Feldern strebt die WU eine mögl­ichst hohe Inter­na­tio­na­li­sie­rung an und bekennt sich zu Diver­sität, Gleich­be­hand­lung und insbe­son­dere zur Frau­en­för­de­rung.

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