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Geschichte

WU heute

100

Tausend Quadratmeter Nutzfläche

Moderner Campus

6 Gebäu­de­k­om­plexe bilden im 2. Bezirk den Campus WU: fort­schritt­liche Hörsäle, die größte wirt­schafts­wis­sen­schaft­liche Biblio­thek Öster­reichs, genü­gend Arbeits­plätze für das Selbst­stu­dium und großz­ügige Compu­ter­räume. Das sind insge­samt 35.000 Quadrat­meter bebaute Fläche am neuen Campus.

22

Tausend Studierende

Die ganze Welt in Wien

An der WU nutzen jähr­lich über 27 % inter­na­tio­nale Studie­rende, mehr als 1.000 Austausch­stu­die­rende das umfang­reiche Studi­en­an­gebot: Zwei Bache­lor­stu­di­en­gänge, acht deut­sch- und sieben englisch­spra­chige Master­stu­di­en­gänge, zwei deutsch­spra­chige Dokto­rats­stu­dien sowie drei PhD-­Stu­dien.

2300

Mitarbeiter/innen

Stän­diger Austausch mit der Wirt­schaft

Knapp 1600 Forscher/innen, Lehrende und wissen­schaft­liche Mitar­beiter/innen sorgen für wissen­schaft­liche Viel­falt, die von Betriebs- und Volks­wirt­schaft bis zu Formal-, Recht-, Sozial-, und Sprach­wis­sen­schaften reicht. So entstehen an der WU Leis­tungen, die sowohl in der Grund­la­gen­for­schung als auch in der ange­wandten Forschung Maßstäbe setzen.

>200

Partnerunis

Wien in der ganzen Welt

Drei hoch­ran­gige, inter­na­tio­nale Akkre­di­tie­rungen (EQUIS, AACSB und AMBA) beschei­nigen die hohen Quali­täts­stan­dards  an der WU. Die WU ist Teil dieses Netz­werkes mit Part­nerunis, wie der HEC Paris, Copen­hagen Busi­ness School, ESADE, London Busi­ness School oder TUM School of Manage­ment.

 

 

WU damals

1898: Grün­dung

Die Wirt­schafts­uni­ver­sität Wien wurde vor über 100 Jahren, am 1. Oktober 1898, im ehema­ligen Palais Feste­tics gegründet.

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Inno­va­tion hat an der WU Tradi­tion. Die 1898 gegrün­dete „k. k. Export­aka­demie“ war eine höhere Lehr­an­stalt völlig neuen Zuschnitts, die eine umfas­sende Ausbil­dung für den Außen­handel bot. Neben kauf­män­ni­schen Fächern und Waren­kunde wurden Fremd­spra­chen, Volks­wirt­schafts­lehre, Wirt­schafts­geo­grafie, öffent­li­ches Recht und Privat­recht ange­boten. 1917 schloß die erste Frau ihre Studien ab.

1919: Die Hoch­schule für Welt­handel

Im Jahr 1919 erfolgte die Umwand­lung in die staat­liche "Hoch­schule für Welt­handel" mit nunmehr sechs­se­mest­riger Studi­en­dauer.

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Das Gebäude in der Berg­gasse war bald zu klein, daher wurde bereits vor Ausbruch des Ersten Welt­krieges der Bau eines neuen Gebäudes am Rande des Währ­inger Parks beschlossen. Die Eröff­nung fand am 20. März 1917 statt. Schon in der Monar­chie gab es Bestre­bungen, der Export­aka­demie gesetz­lich den Rang einer Hoch­schule zuzu­er­kennen.

Im Jahr 1919 erfolgte die Umwand­lung in die staat­liche „Hoch­schule für Welt­handel“. Wie schon zu Zeiten der Export­aka­demie wurde nach Abschluss des sechs­se­mest­rigen Studiums ein Diplom verliehen, ab 1930 auf Basis einer Verord­nung schließ­lich der akade­mi­sche Grad „Diplom­kauf­mann“. In den Handels­wis­sen­schaften werden bereits inter­na­tio­naler Handel und Bank­ge­schäfte gelehrt, ergänzt durch Wirt­schafts- und Rechts­wis­sen­schaften. Das Promo­ti­ons­recht (Doktor der Handels­wis­sen­schaften) erhält die Hoch­schule eben­falls im Jahr 1930. Dadurch wird die reine Lehr­an­stalt zu einer forschungs­re­le­vanten Insti­tu­tion.

1939-1945: Auswir­kungen des natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Regimes

Auch die Hoch­schule für Welt­handel blieb vom natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Regime nicht verschont. Unmit­telbar nach dem Anschluss an das Deut­sche Reich wurden reichs­deut­sche Gesetze und Bestim­mungen einge­führt.

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Vor allem die "nich­t-a­ri­schen Hörer/innen" waren davon betroffen. Sie mussten die Hoch­schule sofort verlassen. Auch alle Lehr­kräfte, die eine andere poli­ti­sche Meinung vertraten oder als "Nich­ta­rier" galten, durften nicht mehr an der Hoch­schule lehren. Anstelle der ausge­schie­denen Lehr­kräfte kamen Profes­soren von deut­schen Univer­si­täten, aber auch regime­treue Wissen­schaftler aus Öster­reich wurden in den Lehr­körper berufen.

Ab dem Winter­se­mester 1939 gab es eine eigene deut­sche Studi­en­ord­nung. Nach dem neuen Lehr­plan dauerte das Studium nun sechs Semester, in diesem Zeit­raum musste man jedoch nur eine einzige Diplom­prü­fung absol­vieren. Diese setzte sich aus Allge­meiner und Beson­derer Betriebs­wirt­schafts­lehre, Volks­wirt­schafts­lehre, Recht sowie einem Wahl­fach zusammen. Die während des Krieges erwor­benen akade­mi­schen Titel wurden auch nach der NS-Zeit aner­kannt. Nach Ende des "Deut­schen Reiches" war der Lehr­körper der Hoch­schule für Welt­handel stark redu­ziert. Nicht weniger als 60 Professor/inn/en, Assis­tent/inn/en, Lehr­be­auf­tragte und Beamte/Beam­tinnen mussten im Zuge der "Entna­zi­fi­zie­rung" ausscheiden und die zuvor aus Deutsch­land beru­fenen Professor/inn/en gingen wieder zurück.

Ab 1946: Wieder­ein­füh­rung der öster­rei­chi­schen Studi­en­ord­nung

Mit dem Winter­se­mester 1946/47 kehrte man zur alten öster­rei­chi­schen Studi­en­ord­nung mit ihren zahl­rei­chen Prüfungs­fächern zurück.

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Vor allem mussten wieder zwei Fremd­spra­chen verpflich­tend belegt werden, was während des Krieges auf frei­wil­liger Basis beruhte. Von den Studie­renden wurde aber der "reichs­deut­sche" Studi­en­plan bevor­zugt, da dieser leichter war.

Ab 1948 gewann die Hoch­schule wieder zusätz­liche Lehr­kan­zeln und Forschungs­in­sti­tute hinzu. Es dauerte bis 1966, ehe die Hoch­schule für Welt­handel inlän­di­sche Konkur­renz als einzige akade­mi­sche Ausbil­dungs­stätte für Betriebs­wirte bekam. Im selben Jahr – die „Große Koali­tion alter Prägung" ging zu Ende – wurden per Studi­en­re­form an mehreren öster­rei­chi­schen Univer­si­täten sozial- und wirt­schafts­wis­sen­schaft­liche Studi­en­gänge einge­richtet.

Von da an betreute die Hoch­schule für Welt­handel vier Studi­en­rich­tungen: die handel­wis­sen­schaft­liche, die in Achtung der Tradi­tion weiterhin nur an der "Welt­handel" etabliert war, und darüber hinaus die betriebs­wirt­schaft­liche, die volks­wirt­schaft­liche und die wirt­schafts­pädago­gi­sche Studi­en­rich­tung. Das nunmehr acht­s­e­mest­rige Diplom­stu­dium schloss mit dem Magister, das Dokto­rats­stu­dium mit dem Doktor der Sozial- und Wirt­schafts­wis­sen­schaften.

1975: „Wirt­schafts­uni­ver­sität Wien“

1975 wird die Hoch­schule für Welt­handel im Zuge einer Neuor­ga­ni­sa­tion der Univer­si­täten zur „Wirt­schafts­uni­ver­sität Wien“.

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Weitere Reformen folgen; das Univer­si­täts­ge­setz 2002 macht die WU zu einer voll­rechts­fäh­igen und autonom entschei­denden öffent­li­chen Univer­sität. Als erste Univer­sität Öster­reichs gründet die WU 1983 mit dem Zentrum für Berufs­pla­nung (ZBP) ein Karrie­re­center, das die Studie­renden beim Einstieg in die Arbeits­welt unter­stützt. Und auch von 2005 an spielt die WU wieder eine Vorrei­ter­rolle, indem sie eine neue Depart­ment­struktur einführt und als erste Univer­sität in Öster­reich das gesamte Studi­en­an­gebot auf das Bolo­gna-­System umstellt – also die Magis­ter­stu­dien auf Bache­lor- und Master­pro­gramme.

2007: EQUIS-Ak­kre­di­tie­rung – eine hohe Auszeich­nung

Im Februar 2007 wurde die WU mit dem renom­mierten Quali­täts­gü­te­siegel EQUIS (Euro­pean Quality Impro­ve­ment System) durch die aner­kannte Agentur EFMD (Euro­pean Foun­da­tion for Manage­ment Deve­lop­ment) ausge­zeichnet.

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Die EQUIS-Ak­kre­di­tie­rung ist die bisher höchste inter­na­tio­nale Auszeich­nung für die WU, die als erste öster­rei­chi­sche Univer­sität in den Kreis der EQUIS-ak­kre­di­tierten Hoch­schulen vordringt. Ein Kreis, zu dem im deutsch­spra­chigen Raum nur drei Univer­si­täten zählen (Univer­sität Mann­heim, WHU Otto Beis­heim School of Manage­ment, Univer­sität St. Gallen).

2013: Neuer Campus am Wiener Prater

Nach nur 4 Jahren Bauzeit entstand 2013 auf einem Gelände zwischen Messe und Prater ein moderner Campus für die WU mit ca. 90.000 Quadrat­me­tern Nutz­fläche.

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Um das zentrale Library & Learning Center grup­pieren sich 5 Gebäu­de­k­om­plexe, die von inter­na­tio­nalen Star­ar­chi­tekt/inn/en geplant wurden. Zusammen ergeben die Gebäude eine bebaute Fläche von rund 35.000 Quadrat­me­tern. Die rest­li­chen 55.000 Quadrat­meter sind als öffent­lich zugäng­li­cher Frei­raum konzi­piert.

Der Campus WU ist damit ein einzig­ar­tiger Univer­si­täts­campus, der Studie­renden und Lehrenden opti­male Rahmen­be­din­gungen für Lehre und Forschung bietet. 25.000 Studie­rende und 1500 Mitar­beiter/innen können am Campus WU arbeiten, studieren, forschen und lehren.

2015: Triple Accredi­ta­tion

Es ist der WU wichtig in Lehre und Forschung einen Spit­zen­platz unter den Wirt­schafts­uni­ver­si­täten einzu­nehmen. Mit drei hoch­ran­gigen inter­na­tio­nalen Akkre­di­tie­renden, die der WU hohe Quali­täts­stan­dards beschei­nigen, ist das gelungen.

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Weniger als 1% aller Hoch­schulen welt­weit dürfen die Güte­siegel der drei renom­mier­testen Akkre­di­tie­rungs­agen­turen EQUIS, AACSB und AMBA tragen. Im deutsch­spra­chigen Raum ist die WU eine von nur zwei Univer­si­täten, die diesem exklu­siven Kreis ange­hören.