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Universität

Fonds für Studierende in finanziellen Notlagen ausgeschüttet

17. November 2020

11 Studierende, die aufgrund der Coronakrise ihren Job verloren haben, wurden vom WU Hilfsfonds finanziell unterstützt.

Mit Beginn der Ausbreitung des Coronavirus in Österreich und den damit im Frühjahr einhergehenden Lockdown-Maßnahmen, war auch der Arbeitsmarkt massiv betroffen. Noch nie zuvor waren so viele Menschen in Kurzarbeit oder verloren ihre Jobs. Davon betroffen waren auch Studierende. Viele davon erfüllten die Voraussetzungen für staatliche Subventionen nicht und hatten somit keine Einkünfte mehr. Für solche Studierende rief die Wirtschaftsuniversität Wien daher die Aktion „WU hilft“ ins Leben. Nun konnten 11 Studierende mit jeweils 1.000.- finanziell unterstützt werden.

Aus regelmäßigen Umfragen unter WU-Studierenden ist bekannt, dass sehr viele zumindest stundenweise neben dem Studium arbeiten. Gerade solche Jobs sind beispielsweise oft an oder unter der Geringfügigkeitsgrenze, daher besteht kein Anspruch auf Arbeitslosengeld. Somit kamen diese Personen auch nicht für Kompensationszahlungen aus dem staatlichen Härtefallfonds in Betracht.

WU startete Hilfsaktion

„Uns war es ein großes Anliegen, genau jene Personen zu unterstützen, die plötzlich gänzlich ohne Einkünfte dagestanden sind. Sie sollten sich nicht darum sorgen müssen, ob sie sich das Studium nach Verlust des Jobs überhaupt noch leisten können", so Rektorin Edeltraud Hanappi-Egger. Im Rahmen der Hilfsaktion bot die WU Mund-Nasen-Schutzmasken im WU-Design zum Verkauf an. Hergestellt wurden die Masken, die aus 100% Biobaumwolle bestehen, von jungen Produzenten, davon einem WU-Studenten, in Österreich. Der Reinerlös floss zur Gänze in den Fonds.

Bachelorstudierende, die Job verloren hatten

Zielgruppe des Fonds waren Bachelorstudierende der WU, die im vergangenen Studienjahr mindestens 16 ECTS erworben hatten, einer Beschäftigung nachgegangen sind, die sie aufgrund der Coronakrise verloren haben und die nicht vom staatlichen Corona-Hilfspaket/staatlicher Unterstützung erfasst waren. 7 Frauen und 4 Männer erfüllten die Kriterien und konnten mit jeweils 1.000.- unterstützt werden.

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