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Universität

Neuer Professor für Strafrecht und Strafprozessrecht

21. November 2019

Mit Hans Valentin Schroll verstärkt seit 1. November ein ehemaliger Senatspräsident des Obersten Gerichtshofs Forschung und Lehre an der WU.

Hans Valentin Schroll schloss sein Studium der Rechtswissenschaften 1978 an der Universität Linz mit der Promotion ab. Bereits während des Studiums und auch danach arbeitete er als Assistent an der Universität Linz und absolvierte seine Gerichtspraxis. 1981 legte er die Richteramtsprüfung ab und wurde 1982 zum Richter des Bezirksgerichts Linz ernannt. Von 1983 – 1993 war er als Staatsanwalt in Linz tätig und von 1991 – 1993 auch als Staatsanwalt beim Bundesministerium für Justiz in Wien. 1993 wurde Hans Valentin Schroll zum Richter des Oberlandesgerichts Linz ernannt. Von 1995 – 2002 war er Generalanwalt der Generalprokuratur beim Obersten Gerichtshof. Ab 2003 wechselte er wieder in den Richterdienst und wurde vom Bundespräsidenten zum Hofrat des Obersten Gerichtshofs bestellt. Ab 2011 war er Senatspräsident des Obersten Gerichtshofs und schied infolge der Erreichung des Pensionsalters 2019 aus dem aktiven Dienst als Richter aus. Neben der Tätigkeit als Lehrbeauftragter an der Universität Wien ab 2001 war Hans Valentin Schroll ab 2015 auch an der WU tätig und lehrte im Masterstudium Wirtschaftsrecht. Mit 1. November hat er die Professur Strafrecht und Strafprozessrecht am Department für Öffentliches Recht und Steuerrecht angetreten.

Verbundenheit mit WU

Hans Valentin Schroll hat im Laufe seiner Karriere umfassend im Bereich des Strafrechts, des Strafprozessrechts und der Kriminologie publiziert. Mit der WU ist er nicht nur aufgrund seiner Lehrtätigkeit bestens vertraut, so war er auch an der Evaluierung des WU Bachelorstudiums Wirtschaftsrecht beteiligt. „Den besten Absolventinnen und Absolventen meiner Lehrveranstaltung an der WU ermögliche ich dank einer Kooperation mit dem Obersten Gerichtshof seit drei Jahren eine vierwöchige Rechtshörerpraxis am Höchstgericht. Diese wird von den Studierenden sehr geschätzt und soll auch in Zukunft fortgeführt werden“, so Hans Valentin Schroll.

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