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ACA-Preis in Finanzieller Führung an Gerhard Speckbacher
Die Universität St. Gallen zeichnet Prof. Dr. Gerhard Speckbacher, Wirtschaftsuniversität Wien, mit dem ACA-Preis in Finanzieller Führung 2020 des Instituts für Accounting, Controlling und Auditing aus.
Kooperationen entscheidend für Verständnis neuer Technologien
Die Kooperation zwischen Unternehmen und Branchen ist der Schlüssel zum Verständnis neuer Technologien. Das ergibt eine neue Studie der Wirtschaftsuniversität Wien (WU). Dr. Melanie Wiener vom Institut für Strategisches Management der WU hat gemeinsam mit Forscher*innen der Johannes Kepler Universität gezeigt, dass branchenübergreifende Kooperationen in Open-Strategy-Projekten zwischen nicht konkurrierenden Unternehmen ermöglichen, neue Technologien und unsichere Umgebungen auf eine Art und Weise zu verstehen, die allein nicht möglich wäre.
Welchen Einfluss Stimmungen auf die Kreditvergabe haben
Welche Rolle spielen optimistische oder pessimistische Einschätzungen auf den Finanzmärkten? Und welchen Einfluss nehmen sie auf die Kreditvergabe? Dieser Frage widmet sich eine Studie von Professorin Ingrid Kubin, Vorständin des Instituts für Außenwirtschaft und Entwicklung der Wirtschaftsuniversität Wien (WU) und weiteren Forscher*innen.
Jesús Crespo Cuaresma Mitglied der Academia Europaea
Prof. Dr. Jesús Crespo Cuaresma ist zum ordentlichen Mitglied der Academia Europaea ernannt worden. Der Vorstand des Instituts für Makroökonomie und stellvertretender Vorstand des Departments Volkswirtschaft ist damit nach Prof. Dr. Harald Eberhard bereits der zweite Forscher der Wirtschaftsuniversität Wien, der in die Academia Europaea gewählt wurde.
Klimastresstest für Anlageportfolios entwickelt
Bei Zentralbanken und Finanzaufsichtsbehörden wächst zunehmend das Bewusstsein, dass der Klimawandel eine neue Risikoquelle für die wirtschaftliche und finanzielle Stabilität darstellt. Auch Finanzakteur/innen sind den Klimarisiken ausgesetzt. Der Klimawandel hat somit langfristige Auswirkungen auf unser aller Wohlstand, so das Ergebnis einer Studie von Assistenzprofessorin Irene Monasterolo, Institut für Ecological Economics der Wirtschaftsuniversität Wien (WU).
Lohn und Belohnung: Wie sich das Gehalt auf die Leistung auswirkt
Wie soll die Gehaltsstreuung in Unternehmen aussehen? Führt mehr Gehalt automatisch zu mehr Leistung? Isabella Grabner vom Institut für Unternehmensführung der Wirtschaftsuniversität Wien (WU) und Melissa Martin (University of Illinois) haben untersucht, welche Auswirkungen Gehaltstreuungen haben. Das Ergebnis: Individuell ausgestaltete Gehaltsschemata werden nur dann als fair akzeptiert, wenn die Leistungsunterschiede klar ersichtlich sind. Nur dann kann sich ein Gehaltsunterschied positiv auf die Leistung auswirken.
Gesundheit Geflüchteter in Österreich besser als in Deutschland
Am 20. Juni ist Weltflüchtlingstag. Wie es um die Gesundheit von Asylwerber/innen und Geflüchteten in Deutschland und Österreich steht, untersucht nun eine neue Studie im Fachjournal PLOS ONE. Gemeinsam mit Kolleginnen aus Deutschland verglichen Forscher/innen der Wirtschaftsuniversität Wien (WU) und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) die selbsteingeschätzte Gesundheit von Geflüchteten in beiden Ländern. Eines der Ergebnisse: Ein von Anfang an uneingeschränkter Zugang zur Gesundheitsversorgung, wie es in Österreich der Fall ist, hat bessere Gesundheit zur Folge.
UN-Nachhaltigkeitsziele: Pandemie macht Fortschritte zunichte
Der fünfte Eurostat-Monitoring-Bericht zeigt die ersten Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Fortschritt der EU und ihrer Mitgliedsstaaten hin zur Erreichung der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele. Trotz Maßnahmen wie Kurzarbeit zeigen sich 2020 deutliche Einschnitte am europäischen Arbeitsmarkt, ausgelöst durch den dramatischen Einbruch des Wirtschaftswachstums. Im Klima- und Energiebereich zeichnen sich dagegen spürbare Verbesserungen für 2020 ab, die aber nur kurzfristiger Natur sein dürften. Das Institut für Nachhaltigkeitsmanagement der Wirtschaftsuniversität Wien (WU) hat den Monitoring-Bericht erstellt. EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni präsentiert ihn am 15. Juni.
Krise in gemeinnützigen Organisationen: Vertrauen überdauert Skandale
Für gemeinnützige Organisationen ist es besonders wichtig, das Vertrauen ihrer Stakeholder zu sichern. Doch was passiert, wenn Organisationen durch Veruntreuung, Spendenskandale oder Korruption in Verruf geraten? Eine Krise in einer gemeinnützigen Organisation hat einen starken negativen Einfluss auf die Stakeholder, insbesondere auf diejenigen, die die Mission der Organisation von vornherein als sehr wertvoll erachten. Da diese Stakeholder jedoch emotional stärker in die Organisation involviert sind, scheinen sie während des folgenden Erholungsprozesses auch nachsichtiger zu sein. So die Ergebnisse einer aktuellen Studie von Professor Jurgen Willems, Leiter des WU Instituts für Public Management and Governance.
Vertrauen statt Bestrafen: Was die Sharing Economy besser machen könnte
Die Sharing Economy wirbelt die Unternehmenswelt durcheinander. Immer mehr Firmen und Organisationen setzen auf kollektiv genutzte Dienstleistungen und Waren. Damit Kund/inn/en mitspielen, müssen sie aber einander und dem Unternehmen vertrauen. Denn ein Risiko bleibt bei der Sharing Economy immer: Das geliehene Auto könnte verschmutzt, die Ferienwohnung verwüstet oder der gemeinsam gepflegte Garten überwässert werden. Ein Team der Wirtschaftsuniversität Wien (WU), der Vrije Universiteit Amsterdam und der Universität zu Köln hat erforscht, welche Rolle Regulierung für die Sharing Economy und ihre Communities spielt.
Klima und COVID-19: Je näher am Äquator, desto weniger Infektionen
Länder, die sich näher am Äquator befinden, in denen es wärmer und die Luftfeuchtigkeit höher ist, verzeichnen weniger COVID-19-Infektionen pro Million Einwohner/innen. Dies legt einen saisonalen Effekt und damit eine Entspannung der COVID-19-Situation im Sommer nahe. Sobald die Temperaturen im Herbst und Winter erneut sinken, würde ein Wiederaufflammen der COVID-19-Pandemie begünstigt. Eine weitere Welle hängt jedoch maßgeblich vom Impffortschritt und von den Eindämmungsmaßnahmen einerseits, sowie dem Auftreten infektiöserer Virusvarianten andererseits, ab. Das ist das Ergebnis einer Studie von Professor Klaus Prettner vom Institut für Makroökonomie der WU.
Arbeit im Call Center: Unsichtbar und unterschätzt
Ohne sie ist die moderne Unternehmenswelt kaum mehr denkbar. Aber die Arbeit von Call Center Agents bleibt unsichtbar. Sie wird oft missverstanden und dadurch falsch bewertet. Eine Studie der Wirtschaftsuniversität Wien (WU) geht den Fähigkeiten und Tätigkeiten dieser „unsichtbaren Arbeiter/innen“ nach und entdeckt Erstaunliches.