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Wirtschaft erfahren: Die Lange Nacht der Forschung an der WU
Aktuelle Trends und Ausblicke auf die Zukunft: Am 20. Mai erklären Forscher*innen der WU (Wirtschaftsuniversität Wien) bei der Langen Nacht der Forschung den Besucher*innen die Themen Kryptowährungen, Korruption und Klimawandel – unterhaltsam und für alle verständlich.
Satellitenbilder: Globale Armut aus dem All erkennen
Weltweit leben fast eine Milliarde Menschen ohne Zugang zu zuverlässiger und erschwinglicher Elektrizität. Die Folgen für Gesundheit und Wohlergehen sind groß, die nachhaltige Entwicklung wird behindert. Es ist von entscheidender Bedeutung zu wissen, wo sich diese Menschen befinden, wenn Hilfe und Infrastruktur sie erreichen sollen. Eine neue Studie unter Beteiligung des WU-Forschers Jesús Crespo Cuaresma schlägt eine neuartige Methode zur Schätzung des globalen wirtschaftlichen Wohlstands anhand von nächtlichen Satellitenbildern vor.
Das erzählende Unternehmen – Storytelling in Corporate Newsrooms
Je stärker Newsroom-Strukturen die Unternehmenskommunikation bestimmen, desto größer ist die Bedeutung von Flexibilität, flachen Hierarchien und individueller Autonomie, agilen Projektteams und einer Trial-and-Error-Kultur in der Kommunikationsabteilung. Das ist das Ergebnis einer Studie von Jens Seiffert-Brockmann (Wirtschaftsuniversität Wien) und Kolleg*innen der Universität Wien. Die WU zeichnet den Professor für Wirtschaftskommunikation am Department für Fremdsprachliche Wirtschaftskommunikation und Leiter des Instituts für Kommunikationsmanagement und Medien als Researcher of the Month aus.
Wie Stadtverwaltungen kollaborativ Herausforderungen der Zukunft angehen
Globale Pandemien, Migration, Klimawandel: Komplexe Probleme können nicht von individuellen Organisationen und Kollektiven bewältigt werden. Zusammenarbeit ist zwingend nötig. Dennis Jancsary untersucht gemeinsam mit seinen WU-Kolleg*innen Renate E. Meyer und Markus A. Höllerer sowie Douglas Creed (University of Rhode Island), wie Stadtverwaltungen im Angesicht großer Herausforderungen versuchen, „resilienter“ zu werden, indem sie unterschiedliche Stakeholder-Gruppen zur Zusammenarbeit motivieren. Die WU zeichnet ihn dafür als Researcher of the Month aus.
Josef Zechner mit Sharpe Award ausgezeichnet
Mit dem William F. Sharpe Award for Scholarship in Financial Research zeichnet das Journal of Financial and Quantitative Analysis (JFQA) Forscher*innen aus, die zum Verständnis der Finanzwirtschaft beitragen.
Nash und Pareto: Neue Erkenntnis in der Spieltheorie
Risiko und Rendite, Gleichgewichtspreise oder systemisches Risiko – wenn eine Situation auf mehreren Kriterien oder mehreren Akteuren beruht, helfen Konzepte wie Nash oder Pareto um Entscheidungen zu treffen. Bislang galten die Konzepte von Nash und Pareto als verschieden. Birgit Rudloff, stellvertretende Leiterin des Instituts für Statistik und Mathematik an der Wirtschaftsuniversität Wien (WU), konnte nun nachweisen, dass die Konzepte unter bestimmten Umständen übereinstimmen. Konstruiert man das zu einem beliebigen nicht-kooperativen Spiel gehörende Pareto-Optimierungsproblem auf eine bestimmte Art und Weise, stimmt die Menge aller Pareto-Lösungen mit der Menge aller Nash-Gleichgewichte überein. Diese Erkenntnis ermöglicht es, Methoden und Algorithmen der Pareto-Optimierung nun auch auf Nash-Gleichgewichte anzuwenden.
Pandemie-Prävention: Warum wir unsere Masken personalisieren sollten
Eine der wirksamsten Strategien gegen die Pandemie ist zugleich die billigste: FFP2-Masken helfen effektiv gegen die Verbreitung von COVID-19. Warum entzündet sich ausgerechnet am Maskentragen die größte Bürger*innenwut? Und wie könnte man Menschen davon überzeugen, das „Fetzerl“ zu tragen? Forscher*innen der Wirtschaftsuniversität Wien (WU) schlagen einen ungewöhnlichen Weg vor: Sie plädieren für personalisierte Masken.
Frauen im Top-Management: Gut für die Nachhaltigkeit
Multinationalen Unternehmen und deren Top-Management kommt eine besondere Rolle beim Erreichen der Ziele für nachhaltige Entwicklung zu.. Ein Forscherteam der Wirtschaftsuniversität Wien (WU) und der Copenhagen Business School hat herausgefunden, dass Frauen im Top-Management von Großunternehmen einen besonders positiven Einfluss auf das Erreichen der Nachhaltigkeitsziele haben.
Bergbaugebiete gefährden Klima und biologische Vielfalt
Bilder von Erdbeobachtungssatelliten erlauben nun erstmals die umfassende Bewertung der globalen Auswirkungen des Bergbaus. Victor Maus vom Institut für Ökologische Ökonomie der Wirtschaftsuniversiät Wien hat die Kartierung von weltweit mehr als 100.000 km² Bergbaugebiete geleitet. Das Ergebnis: Gebiete mit hohem Wert für die Erhaltung der biologischen Vielfalt und der Klimastabilität sind am stärksten vom Bergbau betroffen: 29 Prozent (29.171 km²) der weltweiten Bergbaugebiete. Tropische und subtropische Wälder machen 60 Prozent (8.533 km²) der Waldfläche aus, die zwischen 2000 und 2019 für den Bergbau abgeholzt wurde.
Haben Banken Verluste in der Finanzkrise unterbewertet und deren Offenlegung verzögert?
Politik, Regulierer*innen und Kommentator*innen haben die Finanzberichterstattung der Banken als Verursacher von Problemen in der Finanzkrise 2008 bis 2009 kritisiert und Änderungen gefordert. Aber ist die Kritik tatsächlich berechtigt? Welche Änderungen sind notwendig? Professor Christian Laux vom Institut für Finance, Banking and Insurance an der Wirtschaftsuniversität Wien (WU) und seine Koautoren untersuchen in einer Studie die Offenlegung und Bilanzierung von Verlusten internationaler Banken in der Finanzkrise. Ebenso widmen sich die Autoren den Konsequenzen einer Regulierung, die den Einfluss von Verlusten auf das notwendige regulatorische Eigenkapital der Banken reduziert.
EVENT
19 Jan
LIBRARY & LEARNING CENTER
Festsaal 1 sowie YouTube-Livestream
18:00
Communicating Leadership
Führungskommunikation neu gedacht