Seitlicher Blick auf das D2 Gebäude.

Betriebsrat für das wissenschaftliche Personal

Befragung zur Arbeitsbewältigung - wohlbefinden@wu

Nach der MitarbeiterInnenbefragung 2017 steht schon die nächste Befragung ins Haus. Auch wenn manch eine/r darüber den Kopf schüttelt, ruft der Betriebsrat für das wissenschaftliche Personal auf, möglichst zahlreich an dieser vom 14. Mai bis 4. Juni 2018 stattfindenden Befragung teilzunehmen.

Kurz nach Ostern hat das Rektorat begonnen, die Ergebnisse der großen WU-MitarbeiterInnenbefragung, die im Herbst 2017 stattgefunden hat, zu präsentieren. Das Ergebnis der MitarbeiterInnenbefragung war schon im Jahr 2014 ein sehr gutes und hat sich im Vergleich dazu auch noch weiterhin gut entwickelt. Soweit der erste Befund dazu, der insbesondere die Universitätsleitung sicherlich sehr freut.

Positive Befunde sind aber natürlich auch aus Sicht der Belegschaftsvertretung erfreulich, denn das bedeutet, dass es jetzt keine massiven Problemfelder gibt, die es aufzuarbeiten gibt. Dennoch lassen sich bei einer detaillierteren Betrachtung Problemzonen identifizieren: So zeigen sich im Bereich der Arbeitsabläufe und der Arbeitsorganisation, in die z.B. das Erleben von Zeit- und Termindurck, die erlebten Anforderungen oder auch die Vernachlässigung der Qualität fallen, gerade in der Gruppe der WissenschafterInnen viele rote Felder. Kritische Befunde finden sich auch im Bereich der Arbeitsbewältigung, bei der Erschöpfung/Leere nach der Arbeit und Angst vor Überforderung, Stressbelastung noch immer eher kritische Befunde aufzeigen, bei denen es durchaus Verbesserungspotentiale gibt.

Diese Ergebnisse sind auch unter den speziellen Bedingungen, die unser Beruf als WissenschafterIn mit sich bringt, zu sehen. Aber auch unter diesen speziellen Grundbedingungen gibt es Spielräume für Verbesserungen bei den Arbeitsabläufen. Die erlebten Arbeitsabläufe und Wahrnehmungen der termingerechten Bewältigungsmöglichkeit von Aufgaben haben Einfluss auf Leistungsbereitschaft und –fähigkeit.

Um eine gute Informationsbasis für Verbesserungen bei Arbeitsabläufen bzw. der Arbeitsorganisation zu erhalten, wird daher in der jetzt startenden ABI-Plus-Befragung eine über die Dimensionen der MitarbeiterInnenbefragung hinausgehende Grundlage geschaffen.

Worum geht es bei dieser Befragung?

Als Begleitung zu dem bereits im letzten Herbst initiierten Projekt zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement an der WU (wohlbefinden@wu) gibt es die Möglichkeit, im Rahmen der von AUVA und PVA angebotenen fit2work Betriebsberatung mit Hilfe eines standardisierten Fragebogens (Arbeitsbewältigungsindex Plus™ [ABI Plus™]) die Wirkungen von Arbeitsbedingungen an der WU auf die Arbeitsfähigkeit der MitarbeiterInnen vertiefend zu untersuchen.

Ziel dieser Befragung ist es, aus den Ergebnissen Maßnahmen abzuleiten, die dazu beitragen, dass Belastungen im täglichen Arbeitsablauf etwas leichter bewältigt werden können und die Arbeitsfähigkeit der WU-MitarbeiterInnen besser erhalten bleibt. Aus diesem Grund werden im Rahmen dieses ABI Plus Fragebogens z.B. Fragen zur gesundheitlichen Arbeitsbewältigung gestellt, Einschätzungen der eigenen Kompetenzen und Fähigkeiten sowie der Qualität der Zusammenarbeit und des Führungsverhaltens an der WU abgefragt sowie bereits erlebte Belastungen eruiert.

Genauso wie bei der MitarbeiterInnenbefragung wird auch in diesem Projekt darauf geachtet, dass im Zuge der externen Betreuung und Abwicklung dieser Befragung durch die fit2work Betriebsberatung sichergestellt wird, dass keine Daten an die WU oder sonstige Dritte weitergegeben werden. Mit dem standardisierten Fragebogen werden auch keine personenbezogenen Daten erfasst. Eine Auswertung erfolgt weiters nur, wenn mindestens zehn Personen einer Gruppe eine Frage beantwortet haben. Nähere Information dazu bietet die Ansprechpartnerin bei fit2work Frau Dr. Irene Kloimüller (fit2work Betriebsberatung; irene.kloimueller@bbrz.at ).

Die nunmehr stattfindende ABI Plus Befragung hilft also die bereits durch die MitarbeiterInnenbefragung 2017 erzielten Ergebnisse weiter zu schärfen und noch besser zu bewerten. Damit sind für das Projekt wohlbefinden@wu entscheidende Impulse zu erwarten, die die konkrete Ausgestaltung von Verbesserungsmaßnahmen im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements erleichtern werden. Daher noch einmal der Aufruf möglichst zahlreich den ABI Plus Fragebogen auszufüllen!

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