Vorlesen

Dissertation

Disser­ta­tionen sind wissen­schaft­liche Arbeiten, die anders als Diplom- und Master­ar­beiten dem Nach­weis der Befäh­i­gung zur selb­stän­digen Bewäl­ti­gung wissen­schaft­li­cher Frage­stel­lungen dienen. Das bedeutet, dass hinsicht­lich Umfang, Lite­ra­tur­ver­ar­bei­tung, syste­ma­ti­scher Aufbe­rei­tung und Analyse des Themas deut­lich höhere Anfor­de­rungen als bei einer Diplom- oder Master­ar­beit gestellt werden. Insbe­son­dere müssen vertiefte Kennt­nisse der wich­tigsten Theo­rien und Methoden des Faches nach­ge­wiesen und ein Beitrag zum Fort­schritt der Wissen­schaft geleistet werden. Die Disser­ta­tion bildet den Schwer­punkt des Dokto­rats­stu­diums und wird über die Dauer des Studiums in engem Kontakt mit den Betreu­enden stetig weiter­ent­wi­ckelt. Auf die Mögl­ich­keit einer kumu­la­tiven Disser­ta­tion sei an dieser Stelle hinge­wiesen, die dies­be­zügl­i­chen Moda­li­täten vari­ieren jedoch und sind mit den Betreuer/inn/en abzu­klären.

Einrei­chung der Disser­ta­tion

Die elek­tro­ni­sche Abgabe der Disser­ta­tion erfolgt auf Learn@WU. Alle Infos dazu finden Sie im Learn[at]WU-Guide. Alle abge­ge­benen Arbeiten werden einer Plagi­ats­prü­fung unter­zogen. Außerdem ist die Disser­ta­tion gebunden in zwei­fa­cher Ausfer­ti­gung im Dokto­rats­re­ferat einzu­rei­chen. Zusätz­lich können auch Ihr/e Betreuer/in und Ihr/e 2. Beur­teiler/in je ein Exem­plar in hard copy verlangen. Für die Beur­tei­lung der Disser­ta­tion haben die Beur­teiler/innen vier Monate (ab Einrei­chung der gebun­denen Arbeiten im Dokto­rats­re­ferat) Zeit. Nach erfolgter Beur­tei­lung füllen die Beur­teiler/innen das Beur­tei­lungs­blatt aus, verfassen die schrift­li­chen Gutachten und über­m­it­teln die Unter­lagen dem Dokto­rats­re­ferat.

Hilfe­stel­lungen für das Verfassen von Abstracts finden Sie auf der Home­page der Biblio­thek der WU unter https://learn.wu.ac.at/biblio­thek/abstract.

Plagiate

An der WU werden alle zur Beur­tei­lung abge­ge­benen Abschluss­ar­beiten einer Plagi­ats­prü­fung auf Learn@WU unter­zogen.

Ein Plagiat liegt vor, wenn Texte, Inhalte oder Ideen übern­ommen und als eigene ausge­geben werden. Dies umfasst insbe­son­dere die Wieder­gabe fremden geis­tigen Eigen­tums ohne entspre­chender Quel­len­an­gabe. Ein Plagiat liegt insbe­son­dere dann vor, wenn man

  • Zitate verwendet, ohne die entspre­chenden Quellen zu nennen

  • Arbeiten (oder Teile davon) aus dem Internet herun­ter­lädt und sie dann für die eigene ausgibt

  • die Arbeit anderer (oder Teile davon) für die eigene ausgibt ("Ghost­wri­ting")

  • fremd­spra­chige Arbeiten (oder Teile davon) über­s­etzt und ohne Quel­len­an­gabe über­n­immt

  • ein und dieselbe Arbeit (oder Teile davon) in verschie­denen Semi­naren oder als unter­schied­liche Arbeiten einreicht ("Selbst­pla­giat")

Detail­lierte Infor­ma­tionen zu mögl­i­chen studi­en­recht­li­chen und straf­recht­li­chen Folgen finden Sie in der Richt­linie der Vize­rek­torin für Lehre und Studie­rende zu Plagiaten.

Haben Sie Fragen zum Thema Plagiate oder haben Sie ein Plagiat entdeckt, schreiben Sie eine E-Mail an die Abtei­lung Studi­en­in­for­ma­tion. 

Erfahren Sie mehr!
Studienabschluss