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Praktika für Geflüchtete zum dritten Mal vergeben

Zum bereits dritten Mal sind an der WU vor kurzem die Prak­tika für Geflüch­tete gestartet. Bewerben können sich Personen mit einer begon­nenen, fort­ge­schrit­tenen oder abge­schlos­senen wirt­schafts-, sozi­al­wis­sen­schaft­li­chen oder anderen akade­mi­schen Ausbil­dung, die in Öster­reich asyl­be­rech­tigt sind. Elf Plätze konnten vergeben werden. Erfreu­lich ist, dass diesmal vier Frauen ihr Prak­tikum an der WU absol­vieren werden.

Das Inter­esse an den Prak­tika an der WU ist immer sehr gut. Viele nutzen die Chance, die die WU ihnen bietet, um an ihre bishe­rige Ausbil­dung anzu­knüpfen um in weiterer Folge auf dem Arbeits­markt schneller Fuß fassen zu können.

Stei­ge­rung des Selbst­wert­ge­fühls und adäquate Aufgaben

„Als öffent­liche Univer­sität sind wir uns unserer Verant­wor­tung bewusst und setzen weiterhin ein Zeichen der Soli­da­rität. Gemeinsam mit den enga­gierten Mitar­bei­te­rinnen, Mitar­bei­tern und der Faculty zeigen wir, dass geflüch­tete Menschen bei uns will­kommen sind“, so WU-Rek­torin Edel­traud Hanap­pi-Egger. Das bishe­rige Feed­back der Prak­ti­kanten und Prak­ti­kan­tinnen war durch­wegs positiv. „Viele berichten uns, dass die Erfah­rungen, die sie an der WU gemacht haben nicht nur ihrem Sprach­er­werb, sondern vor allem ihrem Selbst­wert­ge­fühl geholfen haben. Es tut ihnen gut, eine Aufgabe zu haben, die ihren Quali­fi­ka­tionen gerecht wird, dass sie sagen können, sie arbeiten in einem Büro und nicht nur als Geflüch­tete wahr­ge­nommen werden. Auch nach ihrem Prak­tikum berichten sie von posi­tiven Reak­tionen, wenn sie anderen gegen­über erwähnen, dass sie an der WU gear­beitet haben“. In der dritten Tranche konnten elf statt bisher acht Plätze ange­boten werden (acht dank Unter­stüt­zung der Firma Bern­dorf, drei aus beste­henden Mitteln der OMV-­Ko­ope­ra­tion) und erst­mals ist der Frau­en­an­teil gestiegen. Vier Frauen, zwei aus Syrien, zwei aus dem Iran, werden an verschie­denen wissen­schaft­li­chen Insti­tuten an der WU arbeiten. „Gerade für Frauen in ähnli­chen Situa­tionen ist es essen­tiell, dass ihnen derar­tige Vorbilder zur Verfü­gung stehen, daher freue ich mich, dass diesmal mehr Frauen unsere Prak­tika in Anspruch nehmen können“, sagt die Rektorin abschlie­ßend.



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