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Forschung

Forschung zur Mobilität an österreichischen Universitäten

11. November 2020

WU Forscherin Stefanie Peer präsentiert ihre Arbeit auf der Plattform „UNInteressant? – Ideen, die unser Leben verbessern“.

„Schau dir an, was an österreichischen Universitäten geforscht wird, und was das mit deinem Alltag zu tun hat.“ ist das Motto der Online-Kampagne „UNInteressant? – Ideen, die unser Leben verbessern“ der Universitätenkonferenz (uniko). Die uniko möchte mit dieser Leistungsschau zeigen, wie universitär generiertes Wissen die Lebensrealität jedes Menschen beeinflusst.

Nun wurde die Themenpalette um das Thema Mobilität erweitert. Die Beiträge der einzelnen Universitäten reichen vom Design des Urlaubshausboots „Freiraum“ über passende Spielregeln für selbstfahrende Autos bis zur Logistik der Hauszustellung von Lebensmitteln.

Die WU Forscherin Stefanie Peer beschäftigte sich mit der Frage, welche Bedingungen dazu führen, dass die Östereicher/innen öffentliche Verkehrsmittel benutzen und wann sie lieber mit dem Auto fahren. Sie untersuchte wie sich die Bewertung der Reisezeit nach Verkehrsmittel (Auto, Bahn, öffentlicher Verkehr/Nahverkehr, Fahrrad, zu Fuß), Zeitdimension (kurz- bzw. langfristig) und Personengruppe unterscheidet. Dabei zeigte sich, dass Österreicher/innen eher für die Verkürzung der Reisezeit im Auto zu zahlen bereit sind als für die Verkürzung der Reisezeit im öffentlichen Verkehr. Die Forscherin führt die Ergebnisse auf die hohe Qualität des öffentlichen Verkehrs in weiten Teilen Österreichs zurück. Ein weiterer wichtiger Grund ist, dass die Reisezeiten in öffentlichen Verkehrsmitteln produktiv und angenehm genützt werden können.

Forschungsbericht von Stefanie Peer
UNInteressant Schwerpunkt Mobilität

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