11. Tagung der österreichischen Assistent*innen des öffentlichen Rechts (Hybridtagung)

Ort: Wirtschaftsuniversität Wien , Library & Learning Center Festsaal 1 am 15. Oktober 2021 Startet um 09:00 Endet um 17:30
Art Konferenz/Tagung
SpracheDeutsch
Vortragende/r Univ. Prof. Dr. Georg Lienbacher, Dr. Brigitte Bierlein, Alice Nikolay, Magdalena Nemeth, Thomas Buocz, Ranjana Andrea Achleitner, Carina Lisowska, Madlen Karg, Johannes Lukan, Lisa Kircher, Julia Flir, Bernadette Zelger, Patrick Petschinka u. w.
Veranstalter Department Institut für Österreichisches und Europäisches Öffentliches Recht
Kontakt oeat21@wu.ac.at

Thema "Recht im (Um)bruch - (Um)bruch im Recht"

Recht ist nicht statisch; es ist vielmehr von ständiger Weiterentwicklung geprägt. Bei diesem Prozess kommt es immer wieder zu „(Um)brüchen“ im Recht – sei es in seiner Gestaltung, Auslegung oder Anwendung. So kann eine Rechtsprechungslinie wie jene des VfGH zur materiellen Gewaltenteilung ab-, der Schutzbereich zentraler Grundrechte in Zeiten der Digitalisierung auf- oder ein Teil eines Rechtsschutzsystems wegbrechen.

Umbrüche sind aber nicht nur im positiven Recht, sondern auch in der Rechtswissenschaft zu beobachten. Sie steht zunehmend unter Druck, verstärkt die Erkenntnisse anderer Wissenschaftsdisziplinen einzubeziehen und die eigenen rechtlichen Einordnungen durch empirische Evidenz näher zu untermauern. So bedarf zB die rechtliche Beurteilung der COVID-19 Maßnahmen genauso medizinischer Grundkenntnisse wie ein Verständnis der technologischen Grundlagen der Digitalisierung oder ein volkswirtschaftliches Wissen im Bereich der Wirtschafts- und Währungsunion Voraussetzung zur Beantwortung der einschlägigen (Rechts)Fragen ist. Die Rechtswissenschaft wandelt verstärkt auf interdisziplinären Pfaden.

Die Rechtsetzung, Verwaltung und Gerichtsbarkeit sehen sich mit einer Vielzahl an Herausforderungen konfrontiert. Im Rahmen der 11. Tagung der österreichischen Assistentinnen und Assistenten des Öffentlichen Rechts am 15. Oktober 2021 möchten wirdiskutieren, wie die beteiligten Akteur*innen den teils schwierigen Aufgaben bestmöglich gerecht werden können.



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