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WU-Professor und Vizerektor Michael Lang erhält Ehrendoktor-Titel

Michael Lang, WU-Professor am Institut Österreichisches und Internationales Steuerrecht und Vizerektor für Personal, hat von der Universität Kopenhagen das Ehrendoktorat im Beisein der dänischen Königin Margrethe II. verliehen bekommen.

Die Universität Kopenhagen verleiht im Rahmen der „Annual Commemoration Ceremony“ Auszeichnungen, Ehrendoktorate und Medaillen an Studierende und WissenschaftlerInnen. Die feierliche Zeremonie zur Verleihung der Ehrendoktorwürde an Michael Lang wurde vom Rektor der Universität Kopenhagen, Henrik C. Wegener sowie vom Dean der Rechtsfakultät, Jacob Graff Nielsen, vorgenommen. Im Anschluss an die Zeremonie lud die Universität zu einem Empfang, dem auch die dänische Königin Margrethe II. beiwohnte. „Ich freue mich außerordentlich über diese Ehre. Ich betrachte damit nicht so sehr mein eigenes wissenschaftliches Werk, sondern die wissenschaftlichen Aktivitäten des Instituts für Österreichisches und Internationales Steuerrecht der WU insgesamt gewürdigt. Als weltweit größte universitär angebundene Forschungseinrichtung auf dem Gebiet des Steuerrechts sind wir stolz darauf, dass die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts immer wieder im Ausland vortragen und ausländische Kolleginnen und Kollegen bei uns oft zu Gast sind. Auf diese Weise sind wir auch mit der Universität Kopenhagen eng verbunden. Diese hohe Auszeichnung wird die enge Beziehung zwischen den beiden Universitäten festigen und vertiefen“, freut sich Michael Lang nach seinem Ehrendoktor der Universität Uppsala über seinen zweiten Titel Dr. h.c.

Vortrag anlässlich Verleihung „Doktor honoris causa“

Anlässlich der Verleihung der Ehrendoktorwürde hielt Michael Lang an der Rechtsfakultät der Universität Kopenhagen einen Vortrag über „The Multilateralization of Double Taxation Conventions – Recent Trends in OECD’S Tax Treaty Policy“. Darin sprach er über Doppelbesteuerungsabkommen, die in der Regel in Form bilateraler Verträge vorliegen. Die meisten der mehr als 3.000 Verträge folgen einem Modell, das von internationalen Organisationen zur Verfügung gestellt wird. Das einflussreichste ist dabei jenes der OECD. Diese hat im Rahmen ihrer „Anti-BEPS-Initiativen“ (Base Erosion und Profit Shifting) kürzlich beschlossen, ihre Musterabkommen signifikant zu ändern. „Um diese Veränderungen innerhalb eines vernünftigen Zeitrahmens umzusetzen entwirft die OECD ein multilaterales Instrument, das von möglichst vielen Ländern ratifiziert werden soll und das Ziel hat, die bilateralen Steuerabkommen fast automatisch zu ändern. Dieses Vorgehen wirft natürlich viele Fragen auf, denen wir uns verstärkt zuwenden“, so Michael Lang.

Pressekontakt:Mag. Cornelia Moll Pressesprecherin Tel: + 43-1-31336-4977 E-Mail: cornelia.moll@wu.ac.at

Verleihung der Ehrendoktorwürde an Michael Lang
Verleihung der Ehrendoktorwürde an Michael Lang
PA Ehrendoktorwürde für Michael Lang als PDF
PA Ehrendoktorwürde für Michael Lang als PDF


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