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WU matters. WU talks. BREXIT: Schreckgespenst oder reale Bedrohung?

Die Abstimmung Großbritanniens für einen EU-Austritt, den sogenannten Brexit, im vergangenen Juni sorgte vielerorts für Überraschung, Unmut und Unsicherheit. Gerade für Unternehmen, die am britischen Markt aktiv sind, sind noch viele Fragen unbeantwortet. Am Mittwoch, den 14. Dezember, diskutieren hochkarätige ExpertInnen im Rahmen der Veranstaltungsreihe „WU matters. WU talks.“ über die Auswirkungen des Brexit auf die unternehmerische Praxis und die internationale Wirtschaft. Am Podium begrüßt Moderator Rainer Nowak, Herausgeber und Chefredakteur „Die Presse“, Karin Sonnenmoser, CFO der Zumtobel Group, und Harald Badinger, Vizerektor für Finanzen und Vorstand des Instituts für Internationale Wirtschaft an der WU.

Eine knappe, aber doch eindeutige Mehrheit stimmte am 24. Juni 2016 für einen sogenannten Brexit. Erste Auswirkungen auf die Finanzmärkte zeigten sich schnell, so fiel der Wert des britischen Pfunds auf ein historisches Tief. Nicht nur britische Unternehmen, auch jene der restlichen EU-Mitgliedsländer stehen vor neuen, möglicherweise noch unbekannten Herausforderungen. Der Lichtkonzern Zumtobel pflegt bereits seit vielen Jahren intensive Geschäftsbeziehungen mit Großbritannien, das Vereinigte Königreich ist für das Vorarlberger Unternehmen mit rund 240 Millionen Euro Umsatz jährlich der wichtigste Absatzmarkt. Im Rahmen von „WU matters. WU talks.“ bei „Wirtschaft, Wissenschaft, Unplugged“ spricht Karin Sonnenmoser, CFO der Zumtobel Group, über kurzfristige und langfristig zu erwartende Auswirkungen des Brexit für den Lichtkonzern. Harald Badinger, Vizerektor für Finanzen und Vorstand des Instituts für Internationale Wirtschaft an der WU, spricht über die Optionen der Gestaltung des Brexit und präsentiert mögliche Szenarien für die weiterfolgende wirtschaftliche Zusammenarbeit.

Durch den Abend führt Rainer Nowak, Herausgeber und Chefredakteur der Tageszeitung „Die Presse". Nach der Begrüßung durch WU-Professor Stefan Pichler, Vizerektor für Forschung, starten die Podiumsgäste mit kurzen Impulsvorträgen über ihren aktuellen Bezugspunkt zum Thema Brexit. Anschließend diskutieren Gäste und Publikum gemeinsam die wirtschaftlichen Veränderungen, Herausforderungen, Chancen und Problemstellungen des Brexit.

WU matters. WU talks.

Mit der Eventserie „WU matters. WU talks.“ schafft die WU eine neue Plattform zum Austausch und Diskurs zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit. Die WU sieht es als ihre Aufgabe, sich mit wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Problemen auseinanderzusetzen und einen Beitrag zu zukunftsfähigem Denken, verantwortungsvollem wirtschaftlichen Handeln und damit zur Lösung ökonomischer, sozialer und ökologischer Probleme zu leisten. Mit dem neuen Veranstaltungsformat sollen gesellschaftlich und wirtschaftlich relevante Themen verstärkt in das öffentliche Licht gerückt werden. In regelmäßigen Podiumsgesprächen, Diskussionsveranstaltungen und Vorträgen bringen WissenschaftlerInnen und ExpertInnen aus der unternehmerischen und institutionellen Praxis ihre Expertise ein und diskutieren gemeinsam mit der interessierten Öffentlichkeit aktuelle Themen.

Pressekontakt:
Mag. Anna Maria Schwendinger
Presse-Referentin
Tel: + 43-1-31336-5478
E-Mail: anna.schwendinger@wu.ac.at
wu.ac.at

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