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Projekt EMAH - „Ökomobilität in der österreichisch-ungarischen Grenzregion“

20. Juni 2014

Am 18. Juni lud das Projektteam zum EMAH-Workshop in Eisenstadt. Das Projekt EMAH - "Ökomobilität in der österreichisch-ungarischen Grenzregion" - wird vom RCE Wien, mit Sitz an der WU, der TU Wien und dem KTI (Institut für Verkehrswissenschaften) aus Ungarn umgesetzt.

Am 18. Juni lud das Projektteam zum EMAH-Workshop in Eisenstadt. Das Projekt EMAH - "Ökomobilität in der österreichisch-ungarischen Grenzregion" - wird vom RCE Wien, mit Sitz an der WU, der TU Wien und dem KTI (Institut für Verkehrswissenschaften) aus Ungarn umgesetzt.

In den vergangenen Monaten führte das EMAH-Team Befragungen zum Mobilitätsverhalten der Mitarbeiter/innen burgenländischer (Unger Stahlbau, ENERCON, Designer Outlet Parndorf, Sonnentherme Lutzmannsburg, Seehotel Rust), wie auch ungarischer Firmen (Unimas, Velux) durch.

Große Potenziale für Radfahren, Car-Pooling und öffentlichen Verkehr

Die wichtigsten Ergebnisse wurden nun am 18. Juni in Eisenstadt präsentiert:
"Unsere Analysen ergeben große Potenziale für Ökomobilität. Weniger CO2 könnte produziert, Energie gespart und Kosten reduziert werden. Allein mit Radfahren könnten bei den teilnehmenden burgenländischen Firmen 29,82 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden. Würden mehr Leute in einem Auto zur Arbeit fahren (Stichwort: Car-Pooling), ergäbe sich ein Potenzial von bis zu 38,76 Tonnen eingespartem CO2 pro Jahr. Umgelegt auf das ganze Burgenland gibt es hier große Chancen für zukunftsfähige Mobilität und Umweltschutz", konstatierte Michael Soder vom WU-Institut für Regional- und Umweltwirtschaft.

"Insbesondere durch die Nutzung des Fahrrades - zum Beispiel auch in den verschiedenen Abschnitten der Wegekette zum Arbeitsplatz (Bike and ride, Mitnahme des Fahrrades im öffentlichen Verkehrsmittel, etc.) - könnte jeder Einzelne einen wichtigen Beitrag leisten. Wer mit dem Rad zur Arbeit fährt, macht etwas für die Umwelt, die Gesundheit, die eigene Geldbörse und stärkt nebenbei den Umweltverbund", ergänzte Professor Thomas Macoun von der Technischen Universität Wien.

"Alle Firmen, die am Projekt EMAH teilnehmen, sind eingeladen, konkrete Schritte für umweltfreundlichen Verkehr zu setzen. Darüber hinaus soll EMAH beispielgebend für andere Firmen sein und es soll sich ein positiver Effekt über das Projekt hinaus ergeben", schloss Álmos Virág von KTI.

Weitere Infos, EMAH-Projektwebsite: http://www.wu.ac.at/ruw/emah

Finanziert wird das Projekt im Rahmen des grenzüberschreitenden EU-Programms Österreich - Ungarn, vom Umweltministerium, vom Land Burgenland und von der Ungarischen Nationalen Entwicklungsagentur.

Kontakt:
Andreas Havelka
EMAH-Projektkoordinator
Tel.: +43-1-31336-5682
E-Mail: andreas.havelka@wu.ac.at

Projekt EMAH - „Ökomobilität in der österreichisch-ungarischen Grenzregion“ (PDF)

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