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Internationale Hochschulexpertinnen und -experten zu Gast an der WU

Am 13. Dezember findet eine Ausgabe der Reihe „Business Education Jam“ an der WU und damit erstmals in Europa statt. Bei dieser Veranstaltung treffen sich internationale Expertinnen und Experten, um über die Zukunft der Managementausbildung zu diskutieren. An der WU steht der Business Education Jam im Zeichen der Bologna-Studienstruktur. Im Fokus sind dabei die Fragen, ob alle Anforderungen seitens Wirtschaft, der Studierenden und auch der Universitäten erfüllt werden können sowie zukünftige Herausforderungen. Am 14. Dezember findet an der WU außerdem das jährliche Netzwerktreffen der Societal Impact & Global Management Alliance (SIGMA) statt, zu dem ebenfalls Vertreterinnen und Vertreter internationaler Hochschulen anreisen werden.

Die Business Education Jam Serie wurde an der Boston University ins Leben gerufen und verbindet vor Ort stattfindende Podiumsdiskussionen mit der Onlinebeteiligung interessierter Personen (via Live-Stream) aus der ganzen Welt, die gemeinsam über die Zukunft von Business Education nachdenken. Bisher fand die Reihe u.a. an Business Schools in Südostasien (Singapore Management School), China (School of Management Fudan University), Südamerika (Instituto Tecnológico Autónomo de México) oder Kanada (Simon Fraser University Vancouver) statt. „Wir freuen uns, dass der erste in Europa stattfindende Business Education Jam an der WU abgehalten wird und wir uns aktiv in die Diskussion über die Zukunft der wirtschaftswissenschaftlichen Ausbildung und der Universitäten einbringen können“, sagt WU-Rektorin Edeltraud Hanappi-Egger. 

Bachelorausbildung von morgen und Zukunft europäischer Wirtschaftsuniversitäten

An der WU steht der Business Education Jam im Zeichen zweier Themen. Zum einen wird, 20 Jahre nach Start des Bologna Prozesses, über die Möglichkeiten der neuen Studienstrukturen und insbesondere der Bachelorstudien geredet. Was hat sich getan, was wird und was muss sich ändern? Zum anderen diskutieren führende Expertinnen und Experten aus dem Universitätsmanagement und der Wirtschaft mit Studierenden darüber, wie europäische Wirtschaftsuniversitäten der Zukunft aussehen. Wie werden „Europäische Universitäten“ aussehen, welche Formen der Kooperation werden in Europa und international in 20 Jahren State-of-the-Art sein und wie kommen wir dort hin? Am Podium sprechen der Per Holten-Andersen (Rektor der Copenhagen Business School), Howard Thomas (emeritierter Professor of Strategic Management and Management Education der Singapore Management University), Bettina Augeneder (HR Leiterin Coca-Cola), WU-Studentin Katrin Haas sowie WU-Rektorin Edeltraud Hanappi-Egger und Vizerektorin für Lehre und Studierende, Edith Littich.

SIGMA - internationales Netzwerktreffen

Am 14. Dezember finden sich anlässlich des jährlichen Netzwerktreffens der Societal Impact & Global Management Alliance (SIGMA) ebenfalls internationale HochschulvertreterInnen an der WU ein. Die Alliance, die 2016 gegründet wurde, verfolgt die interdisziplinäre und interuniversitäre Zusammenarbeit in Bezug auf wirtschaftswissenschaftliche Forschung und Lehre, die auf den Grundsätzen von Verantwortung und Nachhaltigkeit basieren. In jährlich stattfindenden Treffen tauschen sich die Mitglieder des Netzwerkes über die Fortschritte diverser Arbeitsgruppen u.a. zu den Themen Altern und Gesundheitsökonomie oder nachhaltige Entwicklung aus. An der WU wird es diesmal auch einen Vortrag über Kryptoökonomie geben.

Gemeinsame Lehrveranstaltung

Im Rahmen des Netzwerkes wird außerdem der Joint Course „SIGMA Responsible Business Course“ angeboten, der sich an den Sustainable Development Goals der UN orientiert und Studierende dabei unterstützt, Management in einen internationalen Kontext zu setzen. Die Lehrveranstaltung bietet Blended Learning und kombiniert Online- mit Präsenzveranstaltungen. Die Online-Module wurden von sechs Universitäten der SIGMA Alliance (Copenhagen Business School, ESADE, Singapore Management University, Université Paris-Dauphine, Universität St. Gallen und WU Wien) gemeinsam konzipiert. Neben dem Abschluss aller Module arbeiten die Studierenden gemeinsam in virtuellen, länder- und institutionenübergreifenden Teams, um eine Best-Practice-Fallstudie für ein ausgewähltes Unternehmen oder eine ausgewählte Organisation zu entwickeln.

Pressekontakt:
Mag. Cornelia Moll
Pressesprecherin
+43 1 31 336-4977
cornelia.moll@wu.ac.at



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