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Feierliche Eröffnung der größten betriebswirtschaftlichen Tagung im deutschsprachigen Raum

Bei der gestrigen Eröffnungsfeier der renommierten Pfingsttagung des Verbandes der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e.V. (VHB), die von 27. bis 29. Mai an der WU stattfindet, begrüßten WU-Rektor Christoph Badelt, die VHB-Vorsitzende Barbara Weißenberger sowie WU-Professorin Eva Eberhartinger, Vorsitzende des Organisationskomitees, zahlreiche international renommierte Universitäts-professor/inn/en sowie Expert/inn/en aus der Wirtschaft im Festsaal der WU. Direkt danach wurden die Konferenzpreise für die besten Einreichungen verliehen.

Bei der gestrigen Eröffnungsfeier der renommierten Pfingsttagung des Verbandes der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e.V. (VHB), die von 27. bis 29. Mai an der WU stattfindet, begrüßten WU-Rektor Christoph Badelt, die VHB-Vorsitzende Barbara Weißenberger sowie WU-Professorin Eva Eberhartinger, Vorsitzende des Organisationskomitees, zahlreiche international renommierte Universitäts-professor/inn/en sowie Expert/inn/en aus der Wirtschaft im Festsaal der WU. Direkt danach wurden die Konferenzpreise für die besten Einreichungen verliehen. 

Patrick Kampkötter von der Universität zu Köln wurde für seine wissenschaftliche Arbeit „Performance Appraisals and Job Satisfaction“ mit dem „Best Conference Paper Award“ ausgezeichnet. Den „Best Reviewer Award“ erhielt Jürgen Ernstberger von der Technischen Universität München.


Diskussionsrunde mit hochkarätigen Teilnehmer/inne/n 

In der anschließenden Diskussionsrunde stellte sich eine hochkarätige Expert/inn/en-Runde erstmals den diesjährigen Kernfragen der Veranstaltung: Muss sich die Betriebswirtschaftslehre (BWL) neu erfinden? Kann die BWL an Universitäten mit der Kombination von Wissenschaft und Ausbildungsstudiengang überzeugen? Ist die Einheit von Forschung und Lehre in der BWL up-to-date oder obsolet? Am Podium saßen die amerikanischen Professor/inn/en Ranjani Krishnan von der Michigan State University und Sim Sitkin von der Duke University, Thomas Sattelberger, ehemaliger Vorstand Deutsche Telekom sowie WU-Professor Josef Zechner vom Institut für Finance, Banking and Insurance.

Neben dem Leitthema werden die rund 500 Expert/inn/en aus Wissenschaft und Praxis in den kommenden zwei Tagen auch zahlreiche inhaltliche Fragen diskutieren: Fachbeiträge und Symposien zu fast 150 betriebswirtschaftlichen Fragestellungen bis hin zu Gesprächen mit führenden Unternehmensvertreter/inne/n über die Auswirkungen der digitalen Transformation lassen spannende neue Perspektiven für die BWL als Forschungs- wie auch als Lehrdisziplin erwarten.


Einheit von Forschung und Lehre obsolet?

Gerade auch in der europäischen Hochschulpolitik wird immer wieder diskutiert, inwieweit Universitäten sich auf die Lehre oder auf die Forschung spezialisieren sollen und ob das Humboldt’sche Ideal der Einheit von Forschung und Lehre weiterhin gelebt werden soll. Dies ist für die BWL als Fachbereich für die praxisnahe Bildung sowie die (wissenschaftliche) Ausbildung besonders relevant, da sie zum einen in der Lehre von sehr vielen Studierenden nachgefragt wird und im Bereich der Executive Education eine wichtige Rolle übernimmt. Zum anderen hat sich die Forschung in der BWL inhaltlich und methodisch weiter ausdifferenziert und professionalisiert. 


VHB-Tagung einzigartige Plattform

Die VHB-Tagung geht deshalb der Frage nach, welche besonderen Vorteile in der BWL die Einheit von Forschung und Lehre bzw. die jeweilige Schwerpunktsetzung bringt, welche Umsetzungskonzepte existieren und welche langfristigen Szenarien mit den unterschiedlichen Entwicklungstrends verbunden sind. „Betriebswirtschaftliche Forschung und Lehre ist dann exzellent, wenn sie die Impulse aus ihren Teildisziplinen aufnimmt und vernetzt. Dafür bietet die jährliche Pfingsttagung des VHB eine einzigartige Plattform“, so Barbara E. Weißenberger. „Es ist uns gelungen, führende Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Praxis für diese Tagung zu gewinnen. Unternehmensleiter wie Thomas Sattelberger, ehemaliger Vorstand Deutsche Telekom oder Rupert Stadler, Vorstand der Audi AG, wirken durch ihren Beitrag zur Tagung an der Fortentwicklung der BWL als gestaltungsorientierter Wissenschaft ebenso mit wie deren Kolleginnen und Kollegen aus der Forschung“, freut sich Eva Eberhartinger.


Über den Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e.V.

Um die BWL als Universitätsdisziplin zu etablieren, wurde bereits im Jahr 1921 der Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e.V. (VHB) gegründet. Mit heute über 2.200 Mitgliedern, die sich wissenschaftlich auf dem Gebiet der Betriebswirtschaftslehre (BWL) betätigen, ist der VHB die führende wissenschaftliche Verbandsinstitution der BWL im deutschsprachigen Raum. 

Alle Informationen zur Tagung unter www.bwl2015.org


Kontakt:
Anna Maria Schwendinger
PR-Referentin
Tel: + 43-1-31336-5478
anna.schwendinger@wu.ac.at
www.wu.ac.at

 

WU-Presseinformation "Feierliche Eröffnung der größten betriebswirtschaftlichen Tagung im deutschsprachigen Raum" als PDF



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