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Dreifacher Erfolg von WU Start-ups beim größten österreichischen Businessplan-Wettbewerb

Gleich drei Start-ups, die sich ihr Gründungs-Know-how an der WU holten, durften sich gestern bei der Preisverleihung von i2b, dem größten österreichischen Businessplan-Wettbewerb, freuen: „bri.tech“, Hersteller eines neuen Medizinproduktes, „JobSwipr“, eine innovative Bewerbungs-App und das Logistik-Start-up „Die Lieferei“.

i2b (ideas to business), eine Initiative der WKO und Erste Bank der österreichischen Sparkassen, veranstaltete auch heuer wieder Österreichs größten Businessplan-Wettbewerb mit über 500 Einreichungen in diesem Jahr. In zwei der drei Kategorien haben die Sieger/innen auf Know-how und Lehrveranstaltungen des WU-Instituts für Entrepreneurship & Innovation im Bereich Unternehmensgründung zurückgegriffen, ein Team holte zusätzlich die Silbermedaille. Hinter den Erfolgen stehen drei Konzepte der anwendungsorientierten Lehrveranstaltungen des Instituts.  

Drei Konzepte der Start-up-Förderung an der WU: Die eigene Gründung…

JobSwipr ist eine innovative Jobvermittlungs-App (Platz 2 in der Kategorie „Studierende“). Die Gründer kommen aus der Lehrveranstaltung „E&I Garage“ an der WU. Das Konzept der Lehrveranstaltung: Studierende planen ihr eigenes Start-up, mit dem Hauptziel Erfahrung zu sammeln. Immer wieder fangen die Studierenden dabei Feuer und gründen tatsächlich. JobSwipr kann bereits auf einige Erfolge zurückblicken. So konnte es sich in diesem Jahr die Finanzierung im sechsstelligen Bereich sichern. Etablierte Unternehmen wie Accenture Österreich, BAWAG PSK und ÖBB sowie Newcomer wie Runtastic und Foodora suchen bereits via JobSwipr-App nach den besten Talenten.  

… die interdisziplinäre Kooperation mit Externen  

Das Start-up bri.tech (BioResorbable Implant Technologies) entwickelt bioresorbierbare Implantate zur innovativen Behandlung von Knochenbrüchen und -krankheiten (Platz 1 in der Kategorie „Studierende“). Der Businessplan wurde im E&I Kurs „Business Planning“ entwickelt. Hier kooperieren die WU-Studierenden mit Externen, vor allem aus dem Technologiebereich. Bei bri.tech war der Partner ein Forschungskonsortium der Medizinischen Universität Graz, der Technischen Universität Wien, der Universität für Bodenkultur Wien und der ETH Zürich.  

… und der Transfer  

Der Ursprung von „Die Lieferei“ liegt in der E&I-Lehrveranstaltung „Business Model Innovation“ und wurde entwickelt mit dem Gründer von „Nixe-Bier“ Constantin Simon im Sommersemester 2014. Der heutige Geschäftsführer des Unternehmens ist ein Studierender, der diesen Kurs damals besuchte, und auch viele andere ehemalige E&I-Studierende arbeiten dort. „Dies zeigt deutlich, wie wichtig es ist, Kontakte zu knüpfen und für Vernetzungsgelegenheiten zu sorgen – ich freue mich, dass die Studierenden unsere anwendungsorientierten Kurse so erfolgreich nutzen“, so der Leiter des Instituts für Entrepreneurship & Innovation (E&I) WU-Professor Nikolaus Franke.

Kontakt:
Anna Maria Schwendinger, Bakk.
PR-Referentin
anna.schwendinger@wu.ac.at 
Tel.: 01/31336–5478
wu.ac.at/press 



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