Universität

IG-Datenschutz an der WU Wirtschaftsuniversität Wien

06. November 2026

17. Treffen der Interessensgemeinschaft Datenschutz der österreichischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen (IG-Datenschutz)

Der Datenschutz steht durch neue technische Entwicklungen und gesetzliche Vorgaben wie die KI-Verordnung (AI Act) laufend vor neuen Herausforderungen. Um aktuelle Entwicklungen zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen, kamen rund 60 Datenschutzexpert*innen aus ganz Österreich an der WU zusammen.

Zum Auftakt begrüßte Univ.-Prof. Dr. Martin Winner,Vizerektor für Personal und digitale Infrastruktur die rund 60 Teilnehmenden an der WU. Mit Vorträgen zu aktuellen datenschutzrechtlichen Fragestellungen bot die Veranstaltung ein vielseitiges Programm und eine Plattform für intensiven fachlichen Austausch.

Nach der Eröffnung erwartete die Teilnehmenden ein abwechslungsreiches Programm mit aktuellen Einblicken in Datenschutz, Urheberrecht, Cybersicherheit und Künstliche Intelligenz. Den Auftakt machte Christoph Sandholzer (AKM e.Gen.m.b.H.) mit einem Vortrag über die datenschutzrechtlichen Herausforderungen automatisierter Musikerkennung durch Verwertungsgesellschaften.

Matthias Berghuber und Leonhard Winkelbauer vom Institut für Informations- und Immaterialgüterrecht der WU beleuchteten die datenschutz- und urheberrechtlichen Rahmenbedingungen beim Einsatz von KI. Harald Hutter (Institut für Höhere Studien Wien) widmete sich der Protokollierung in der Gefahrenabwehr und ihren rechtlichen Implikationen.

Aktuelle Entwicklungen an der WU standen ebenfalls im Fokus: Angelina Malmendier und Fabian Vala präsentierten den Stand des Teilprojekts „Security Operation Center“ im Rahmen des Uni-ISS-Projekts. Sophie Martinetz, Leiterin und Gründerin des WU Legal Tech Centers, zeigte in ihrem Vortrag „Ready for AI – Einsatz von KI im juristischen Alltag“ praxisnahe Anwendungsmöglichkeiten auf und sorgte für angeregte Diskussionen.

Einen Überblick über aktuelle Entwicklungen im Informationsfreiheitsrecht boten Hannah Oberlercher und Vanessa Pichler vom Institut für österreichisches und europäisches öffentliches Recht der WU. Sie präsentierten die bisherige Judikatur im Hochschulbereich ein Jahr nach Inkrafttreten des Informationsfreiheitsgesetzes.

Den Abschluss des fachlichen Programms bildete die Vorstellung des Trendradars durch Maria Angerer und Anna-Maria Krulis vom Innovation Office der WU. Ein interaktiver Fragenspaziergang zu aktuellen Trends und Entwicklungen im Hochschulbereich lud die Teilnehmenden dazu ein, Zukunftsthemen gemeinsam zu reflektieren.

Abgerundet wurde das Treffen durch eine Führung über den WU Campus mit seinen architektonischen Highlights. Beim anschließenden gemeinsamen Abendessen bot sich ausreichend Gelegenheit für vertiefende Gespräche, fachlichen Austausch und die Vernetzung der Datenschutzexpert*innen.

Ein besonderer Dank gilt allen Vortragenden sowie dem Kernteam der IG-Datenschutz, die das 17. Treffen mit ihren Beiträgen zu einer informativen und gelungenen Veranstaltung gemacht haben.

Das nächste Treffen der IG-Datenschutz wird im Frühjahr 2027 an der UMIT – Private Universität für Medizinische Informatik und Technik in Hall in Tirol, stattfinden.

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