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The Future of Ownership Research

Am 7. und 8. Juli 2017 veran­stal­tete das Team des m.core-In­sti­tuts in Zusam­men­ar­beit mit Joann Peck (Univer­sity of Wiscon­sin-­Ma­dison) und Stephan Dickert (Queen Mary Univer­sity) einen inter­dis­zi­pli­nären Work­shop zum Thema „Besitz“ an der Wirt­schafts­uni­ver­sität Wien).

Zu diesem inter­dis­zi­pli­nären Work­shop wurden insge­samt 42 inter­na­tio­nale Exper­tInnen aus 14 Ländern einge­laden, um gemeinsam die Bedin­gungen, Mani­fes­ta­tionen und Konse­quenzen von "Besitz" und damit verbun­denen Konzepten wie Eigentum, (subjek­tiven) Besitz­an­spruch, Terri­to­ria­lität und Güter­aus­tausch zu disku­tieren. Der Work­shop konzen­trierte sich nicht nur auf den Begriff des Besitzes aus einer juris­ti­schen Perspek­tive, sondern auch auf seine psycho­lo­gi­sche Mani­fes­ta­tion - das psycho­lo­gi­sche Besitz­ge­fühl einer Person, welches auch unab­hängig vom legalen Besitz­status exis­tieren kann.

Ange­sichts der hohen Rele­vanz sowohl der objek­tiven als auch der subjek­tiven Dimen­sion des Konzepts, zielte der Work­shop darauf ab, die zukünf­tige Forschung in diesem Bereich zu fördern und sich einem gemein­samen Verständnis dieses allge­gen­wär­tigen Phäno­mens anzu­nähern.

Die teil­neh­menden Exper­tInnen disku­tierten im Verlauf des zwei­tägigen Work­shops zahl­reiche offene Frage­stel­lungen. Verschie­dene Präs­en­ta­ti­ons- und Diskus­si­ons­for­mate sorgten für einen abwechs­lungs­rei­chen und frucht­baren Diskurs. Neben den 21 Vorträgen, die im Rahmen von 7 inter­dis­zi­pli­nären Sessions statt­fanden, fanden zwei „Blitz­ses­sions“ statt. Diese ermög­l­ichten eine konstruk­tive Debatte über vorläufige Erkennt­nisse sowie neue und inno­va­tive Forschungs­ideen. Die Themen reichten dabei von der Bedeu­tung von Besitz für Indi­vi­duen bis hin zu dessen poten­ti­ellen nega­tiven Auswir­kungen.

Weitere Infor­ma­tionen rund um den Work­shop finden Sie hier.



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