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OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny erhielt WU-Ehrenring

Gestern Abend wurde dem Univ. Prof. i.R. sowie Gouver­neur der Oester­rei­chi­schen Natio­nal­bank Ewald Nowotny als Dank für seinen uner­müd­li­chen Einsatz und sein Enga­ge­ment im Dienste der WU der Ehren­ring der Wirt­schafts­uni­ver­sität Wien verliehen.

Der Ehren­ring der Wirt­schafts­uni­ver­sität Wien wird nur sehr selten vergeben, bisher gibt es ledig­lich acht Würden­trä­ge­rInnen. „Die Ehrungs­richt­li­nien sehen unter anderem vor, diesen an Personen zu vergeben, die sich ‚um die der Wirt­schafts­uni­ver­sität anver­trauten Gebiete der Wissen­schaften oder um die Wirt­schafts­uni­ver­sität selbst verdient gemacht haben‘. Auf kaum jemanden trifft diese Begrün­dung besser zu als auf Ewald Nowotny. Er ist nicht nur einer der größten Unter­stützer und Förderer der WU, er stellt seine umfas­sende Exper­tise stets der Forschung und auch dem wissen­schaft­li­chen Nach­wuchs zur Verfü­gung. Dabei ist er mehr als nur ein Wegbe­gleiter, er hat die Geschicke der Univer­sität als Vize­rektor und Mitglied des Univer­si­täts­rats auch viele Jahre lang mitge­leitet und -bestimmt. Er ist und bleibt somit ein wesent­li­cher Teil der WU“, so WU-Rek­torin Edel­traud Hanap­pi-Egger bei der Begrü­ßung. Der pensio­nierte WU-Pro­fessor Herbert Walther hielt die Laudatio: „Ewald Nowotny zeigt, dass man als Ökonom einen klaren Werte­kom­pass haben kann, ohne für simple Dogmen oder Patent­re­zepte wirt­schafts­po­li­ti­scher Art empfänglich zu sein. In einem Inter­es­sen­kon­flikt hört er allen Seiten aufmerksam zu, bevor er sich eine eigene Meinung bildet, er schaut sich selbst die Fakten an, er nimmt sach­lich begrün­dete Gegen­ar­gu­mente ernst, ist offen für neue Einsichten und lässt sich auch mal von einem klüg­eren Argu­ment, falls es denn kommt, belehren.“

Tiefe Verbun­den­heit mit WU seit vielen Jahr­zehnten

Die akade­mi­sche Lauf­bahn von Ewald Nowotny begann 1968 als Assis­tent am Institut für Volks­wirt­schafts­lehre und Finanz­wis­sen­schaft an der Univer­sität Linz. Der WU ist er seit vielen Jahr­zehnten auf viel­fäl­tige Weise verbunden. Konkret begann seine „WU-Kar­riere“ vor über 35 Jahren, als er im Jahr 1981 seine Professur für Volks­wirt­schafts­lehre über­nahm. Von 2003 – 2005 wech­selte er in die Leitung der Univer­sität und war als Vize­rektor für Finanzen Teil des Rekto­rats der WU. 2008 wurde Ewald Nowotny zum Gouver­neur der Oester­rei­chi­schen Natio­nal­bank bestellt, bis dahin leitete er das Institut für Geld- und Finanz­po­litik. Der Univer­sität blieb er stets wohl­ge­sonnen. Schon 2009 über­nahm er den Vorsitz der Stif­ter­ver­samm­lung der WU-Ju­bi­läumss­tif­tung, diese Funk­tion hat er bis heute inne. 2013 kehrte er in die Leitung der Univer­sität zurück und war bis Februar 2018 Teil des Univer­si­täts­rats der WU.

Auszeich­nungen der WU



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