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WU matters. WU talks. Globalisierung am Scheideweg: TTIP, CETA, TPP & Co.

Bila­te­rale und „megare­gio­nale“ Handels­ab­kommen wie CETA, TTIP und TPP haben sich in den letzten 10-15 Jahren zum starken Trend mani­fes­tiert. Ange­sichts der insbe­son­dere demo­kra­tie- und geopo­li­ti­schen Fragen rund um diese Abkommen rücken Bila­te­ra­lismus und Regio­na­lismus nun zuneh­mend in das Zentrum der Kritik. Im Rahmen der Veran­stal­tungs­reihe WU matters. WU talks. disku­tieren am Dienstag, den 28. März 2017, die WU-Pro­fes­so­rInnen Fritz Breuss, Verena Madner und Erich Vranes gemeinsam mit Jörg Wojahn, Vertre­tung der Euro­päi­schen Kommis­sion in Öster­reich, mit Mode­ra­tion von WU-Pro­fessor Michael Holoubek über die zukünf­tigen Heraus­for­de­rungen der Globa­li­sie­rung und bringen ihre unter­schied­li­chen Perspek­tiven ein.

Galten Ende der 1990er Jahre multi­la­te­rale Ansätze als einzige Option zur Handels­li­be­ra­li­sie­rung, rich­tete sich die Euro­päi­sche Kommis­sion im Jahr 2006 neu aus. Die neue Stra­tegie sollte eine schnel­lere und weiter­rei­chende Markt­öff­nung und wirt­schaft­liche Inte­gra­tion ermög­l­i­chen und sah auch Abkommen auf bila­te­raler Ebene vor. Ange­sichts der aktu­ellen Diskus­sionen rund um große bila­te­rale Abkommen wie CETA, TTIP und Co. stehen aller­dings auch deren Schat­ten­seiten immer wieder im Fokus. Kriti­ke­rInnen sehen verschie­denste Gefahren für soziale Sicher­heit, Arbeits­rechte und den Umwelt­schutz und bemän­geln intrans­pa­rente Verhand­lungen. Befürwor­te­rInnen sehen darin die Chance, verbind­liche Regeln als Basis für den globalen Handel zu schaffen. Am 15. Februar dieses Jahres wurde im Euro­päi­schen Parla­ment mehr­heit­lich für CETA abge­stimmt. Bevor das Abkommen jedoch flächen­de­ckend in Kraft tritt, muss es noch einmal durch die natio­nalen Parla­mente. Im Rahmen von WU matters. WU talks. refe­rieren und disku­tieren die Exper­tinnen und Experten aus unter­schied­li­chen Perspek­tiven über die weitere Entwick­lung der Globa­li­sie­rung und die Frage, ob die aktu­ellen Konflikte darauf hinweisen, dass diese an einem Schei­deweg steht.

Am Podium
:

  • Univ.Prof. i.R. Dr. Fritz Breuss, Institut für Inter­na­tio­nale Wirt­schaft, WU

  • Univ.Prof. Dr. Verena Madner, Forschungs­in­stitut für Urban Manage­ment & Gover­nance und Depart­ment für Sozio­ö­ko­n­omie, WU

  • Univ.Prof. Dr. Erich Vranes, Institut für Euro­pa­recht und Inter­na­tio­nales Recht, WU

  • Dr. Jörg Wojahn, Vertre­tung der Euro­päi­schen Kommis­sion in Öster­reich

Mode­ra­tion:

  • Univ.Prof. Dr. Michael Holoubek, Depart­ment für Öffent­li­ches Recht und Steu­er­recht

Eröffnet wird die Veran­stal­tung von Vize­rektor Michael Lang, WU-Pro­fessor am Institut für Öster­rei­chi­sches und Inter­na­tio­nales Steu­er­recht.

WU matters. WU talks.
Globa­li­sie­rung am Schei­deweg: TTIP, CETA, TPP & Co.
Wann: Dienstag, 28. März 2017, 18:00 Uhr
Ort: Fest­saal 1, Gebäude LC, Campus WU Zur Anmel­dung
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WU matters. WU talks.

Mit der Veran­stal­tungs­reihe „WU matters. WU talks.“ schafft die WU eine neue Platt­form zum Austausch und Diskurs zwischen Wissen­schaft und Öffent­lich­keit. Die WU sieht es als ihre Aufgabe, sich mit wirt­schaft­li­chen und gesell­schaft­li­chen Problemen ausein­an­der­zu­setzen und einen Beitrag zu zukunfts­fäh­igem Denken, verant­wor­tungs­vollem wirt­schaft­li­chen Handeln und damit zur Lösung ökon­o­mi­scher, sozialer und ökol­o­gi­scher Probleme zu leisten. Mit dem neuen Veran­stal­tungs­format sollen gesell­schaft­lich und wirt­schaft­lich rele­vante Themen verstärkt in das öffent­liche Licht gerückt werden. In regel­mä­ßigen Podi­ums­ge­sprächen, Diskus­si­ons­ver­an­stal­tungen und Vorträgen bringen Wissen­schaft­le­rInnen und Exper­tInnen aus der unter­neh­me­ri­schen und insti­tu­tio­nellen Praxis ihre Exper­tise ein und disku­tieren gemeinsam mit der inter­es­sierten Öffent­lich­keit aktu­elle Themen.www.wu.ac.at/wumat­ters

Pres­se­kon­takt:
Mag. Anna Maria Schwen­dinger
PR-Re­fe­rentin
Tel: + 43-1-31336-5478
E-Mail: anna.schwen­din­ger@wu.ac.at

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