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WU-Gastprofessorin Elizabeth Strom untersucht Wiener Stadtentwicklung

Eliz­a­beth Strom von der Univer­sity of South Florida ist derzeit am WU-De­part­ment für Sozio­ö­ko­n­omie Inha­berin des „Fulbrigh­t-WU Vienna Univer­sity of Econo­mics and Busi­ness Visiting Professor“-Lehr­stuhls. Am 17. März hält sie einen Vortrag über ihre Forschungs­tä­tig­keit zum Thema „Shaping the Urban Land­scape: Vienna and beyond“.

Das Fulbright Programm ist sehr kompe­titiv, nur die besten Forsche­rInnen erhalten die Mögl­ich­keit, ins Ausland zu gehen. Eliz­a­beth Strom hat die höchsten Quali­täts­stan­dards der Fulbright Commis­sions in den USA und Öster­reich erfüllt, konnte sich gegen ihre Mitbe­wer­be­rInnen durch­setzen und ist nun seit März als Gast­pro­fes­sorin für die Dauer des Sommer­se­mes­ters an der WU tätig. Sie hat sich auf das Thema Stadt­ent­wick­lung spezia­li­siert und wird sich an der WU vor allem mit den wich­tigsten Entwick­lungs­kno­ten­punkten der Stadt, wie z.B. dem Viertel Zwei in der Nähe der WU, beschäf­tigen, um zu verstehen, wie gemein­same oder konträre Inter­essen des öffent­li­chen und privaten Sektors bei der Stadt­ge­stal­tung in Inter­ak­tion mitein­ander stehen. „Wien ist eine ideale Stadt für meine Forschung: Wachstum und Erhal­tung sind ausba­lan­ciert, die Lebens­qua­lität ist hoch und die Kosten sind im Vergleich zu anderen euro­päi­schen Haupt­städten für eine große Gruppe an Menschen erschwing­lich. Als Forscherin, die sich mit Stadt­po­litik und -pla­nung beschäf­tigt, wollte ich sowohl die Erfolge als auch die Heraus­for­de­rungen Wiens in diesem Bereich besser verstehen“, so Eliz­a­beth Strom. Zuvor hatte sie bereits ähnliche Forschungs­ar­beiten in US-Städten und in Berlin durch­ge­führt, daher wird es auch möglich sein, verglei­chende Schluss­fol­ge­rungen zu ziehen. Die WU war für sie eine logi­sche Wahl: „Die Wirt­schafts­uni­ver­sität Wien hat eine starke inter­na­tio­nale Präsenz und ist sehr gast­freund­lich. Natür­lich hat mich auch der neue Campus faszi­niert, der ja an sich schon ein Beispiel für eine gelun­gene städ­te­bau­liche Initia­tive ist. Auch er wird ein Teil meiner Forschung sein. Ich freue mich darauf, mit meinen Kolle­ginnen und Kollegen vom Institut für Multi-­Level Gover­nance and Deve­lop­ment und dem Depart­ment für Sozio­ö­ko­n­omie zusammen zu arbeiten.“

Über Elisa­beth Strom

Eliz­a­beth Strom ist derzeit Asso­ciate Professor an der Univer­sity of South Florida, College of Arts and Science. In ihrer Forschung beschäf­tigt sie sich neben der Stadt­po­litik und -ent­wick­lung auch mit der Revi­ta­li­sie­rung von Städten oder gemein­nüt­zigem Enga­ge­ment. Die Forscherin erhielt ihren Ph.D. in Poli­tik­wis­sen­schaft von der City Univer­sity of New York. Sie war unter anderem als Asso­ciate Professor für Poli­tik­wis­sen­schaften an der Rutgers Univer­si­ty­-­Ne­wark tätig. Außerdem ist sie Autorin des Buches "Buil­ding the New Berlin: Die Politik der Stadt­ent­wick­lung in der deut­schen Haupt­stadt". Das Fulbrigh­t-­Pro­gramm, das kurz nach dem Zweiten Welt­krieg von US-Se­nator James W. Fulbright initi­iert wurde, bietet die Mögl­ich­keit, inter­na­tio­nale Spit­zen­wis­sen­schaft­le­rInnen, die die höchsten Quali­täts­stan­dard erfüllen, an die WU zu holen. Seit 2007 bzw. 2009 sind an der WU zwei Fulbrigh­t-Gast­lehr­stühle (Chairs) einge­richtet.

„Shaping the Urban Land­scape: Vienna and beyond“

Wann: Freitag, 17.3.2017, 13:15 – 14:15 Uhr
Wo: Wirt­schafts­uni­ver­sität Wien, Depart­ment­ge­bäude D4, Raum D4.3.106

Pres­se­kon­takt:
Mag. Cornelia Moll
Pres­se­spre­cherin
Tel: + 43-1-31336-4977
E-Mail: cornelia.moll@wu.ac.at 

Neue Fulbright-Gastprofessorin forscht über Wiener Stadtentwicklung als PDF
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