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Asymmetric Crisis in Europe and possible Futures

Einladung

Montag, 14.3.2016 15:00 bis 17:00 Uhr

Wirtschaftsuniversität Wien

Learning Center Galerie LC.0.004

Welthandelsplatz 1, 1020 Wien

Veranstalter

Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien

Zentrum für VW-Studierende, Wirtschaftsuniversität Wien

Inhalt

Die wirtschaftspolitischen Antworten auf die Krise waren in den Zentrumsstaaten und der EU-Peripherie konträr. Während in der Krise in Deutschland und anderen Staaten des ökonomi-schen Zentrums neben Bankenrettung auch verhaltene keynesianische Maßnahmen gesetzt wurden, fielen die Antworten auf die Krise in den Staaten der EU-Peripherie gänzlich anders aus. Dort wurde auf den Druck von Deutschland und anderen Gläubigerstaaten von Anbeginn auf neoklassisch inspirierte Austeritätspolitik gesetzt. Diese Politik hat die Länder der Periphe-rie erst wirklich in die Krise gestürzt. Als Ergebnis dieser Politiken haben sich die Asymmet-rien zwischen Zentrum und Peripherie verschärft. Auf ökonomischem Mainstream basieren-des Denken liefert offensichtlich keine Erfolg versprechenden Antworten auf die Krise. Das Problem der mit wirtschaftlichen Asymmetrien verbunden Machtungleichgewichte stellt eine zentrale Herausforderung für die Zukunft der EU-Integration statt. Werden keine passenden Antworten gefunden, drohen sich desintegrative Tendenzen weiter zu verstärken. Postkeyne-sianische und kritische politökonomische Perspektiven sind äußerst hilfreich, um nicht nur zu erkennen, wie alternative Wirtschaftspolitiken aussehen, sondern auch, um zu klären, wie diese politisch umgesetzt werden können. Im Zuge der Veranstaltung wird versucht, mögliche Auswege und alternative Strategien vorzustellen und zu diskutieren.

Programm

15:00 UhrBegrüßung und Einleitung

15:10 UhrProf. (FH) Dr. Elisabeth Springler, Fachhochschule des bfi Wien, Leiterin des Studiengangs Europäische Wirtschaft und Unternehmensführung Prof. (FH) Mag. Dr. Johannes Jäger, Fachhochschule des bfi Wien, Fachbe-reichsleiter Volkswirtschaftslehre

In der Pause stehen Getränke bereit.

Diskussion