Beiträge unserer Mitglieder
Inhalt dieses Kapitels
- ABZ*AUSTRIA | Diversity Lab – Vielfalt gemeinsam entwickeln
- arbeit plus Österreich | Regionale Held:innen: Wie Soziale Unternehmen das Land reicher machen
- arbeit plus Wien | Bunt wie das Leben: ein Katalog voller Chancen und Perspektiven!
- Architekturzentrum Wien | Ausstellung: Global – Neutral Architektur aus Österreich in Afrika und Asien 1955–1989
- ASB Schuldnerberatungen GmbH | Regierung verlängert Konkurs für Private auf 5 Jahre
- BALANCE - Leben ohne Barrieren | Evaluation bestätigt: Grätzlverbindung stärkt Teilhabe im Sozialraum
- BÜNDNIS FÜR GEMEINNÜTZIGKEIT | Neue Herbst-Webinare für NPOs und Vereine zu den Themen Finanzen, Steuern und Recht
- Caritas der Erzdiözese Wien | Unterstützte Kommunikation (UK) für gelingende Alltagskommunikation!
- CISV Austria | 75 Jahre “building global friendship”
- CS Caritas Socialis | Der erste CS Fachkongress zu ME/CFS
- DAS BAND | Ab sofort wird abgeholt – und viel mitgenommen: Neuer DPD Pickup Shop bei DAS BAND!
- Diakonie Österreich | Fachtag „Kinder und Jugendliche als Expert:innen“
- Diversity Care Wien | Pflege und Betreuung für unterschiedliche Lebensrealitäten: Diversity Care Wien seit mehr als 25 Jahren
- Ergotherapie Austria | Fachtagung 2027
- ERSTE Stiftung | Neustart schaffen: 20 Jahre Zweite Sparkasse
- ERSTE Stiftung | Engaged Democracy Initiative: Flexible Förderung für zivilgesellschaftliches Engagement
- ERSTE Stiftung | European Forum Alpbach 2026: ERSTE Stiftung vor Ort
- European Forum Alpbach | LETZTE TICKETS FÜR DAS EUROPEAN FORUM ALPBACH 2026
- Familienzentren GmbH der OÖ Kinderfreunde | Kinderperspektivenansatz – Pädagogik, die vom Kind ausgeht
- Frauengesundheitszentrum | Unsere Neuigkeiten
- Integrationshaus | Podiumsgespräch: Die GEAS-Reform im Realitätscheck / 24. September 2026
- KiB children care | EACH-Charta für Kinder als Mini-Büchlein!
- LebensGroß | Gemeinsam Wirkung sichern: Rainbows ist Teil von LebensGroß
- Österreichische Gesellschaft für Familienplanung (ÖGF) | Unsere kommenden Veranstaltungen
- Österreichische Liga für Kinder- und Jugendgesundheit | Symposium Transition am 4. Dezember 2026
- Österreichische Plattform für Alleinerziehende (ÖPA) | Neu im KOMPASS: Freizeit- und Ausflugstipps für die Ferienzeit
- Physio Austria | Expertise und Fachwissen verfügbar machen
- SOLIDARIS Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mbH | Update Gemeinnützigkeit 2026
- Soziokratie Zentrum Österreich | Neu bei npoAustria
- VIER PFOTEN | Trotz brütender Hitze werden unzählige Tiertransporte durchgeführt
- Volkshilfe Wien | Watt Gutes tun – Stromüberschuss an Wiener Familien spenden
- Wiener Sozialdienste | 80 Jahre Wiener Sozialdienste – unser Jubiläumsbericht ist da
- WUK | 45 Jahre WUK
- ZSI-Zentrum für Soziale Innovation GmbH | Science Diplomacy gewinnt in Europa weiter an Bedeutung und das ZSI gestaltet mit
Anmerkung: Ein Klick auf ein Trennzeichen führt wieder zurück zur Inhaltsübersicht
ABZ*AUSTRIA | Diversity Lab – Vielfalt gemeinsam entwickeln
Vielfalt in Unternehmen ist Realität – gleichzeitig erleben wir diversitäts- und gleichstellungspolitische Rückschritte. Für uns als NPO heißt das: zeigen, dass Vielfalt Wettbewerbsfähigkeit bedeutet – und jene Unternehmen erreichen, die dafür am wenigsten Ressourcen haben: die KMU.
Hier setzt unser Projekt „Diversity Lab" an, das ABZ*Austria mit L&R Sozialforschung sowie Partnern aus Deutschland und Kroatien im Rahmen des EU-CERV-Calls „Anti-Diskriminierung" durchführen wird.
Vielfalt als Wettbewerbsfaktor – gerade für KMU
KMU sind im Wettbewerb um Fachkräfte und Märkte besonders auf Vielfalt angewiesen: als Innovationstreiber, Antwort auf den Fachkräftemangel und Zugang zu neuen Zielgruppen. Das Diversity Lab baut eine praxisnahe Diversity-Infrastruktur auf, die KMU hilft, Bedarf zu erkennen und Maßnahmen umzusetzen.
Design Thinking trifft Living Lab
Ein partizipativer Ansatz verbindet Design Thinking mit der Living-Lab-Methode: Gemeinsam entsteht eine Toolbox, vorgestellt in österreichweiten Roadshows und getestet mit Pilotbetrieben. Fokus: Gender, Migrationsgeschichte, Alter, sexuelle Orientierung und intersektionaler Betrachtung von Care-Verpflichtungen.
Die Toolbox ist am Projektende frei über die Charta der Vielfalt zugänglich.
Kennen Sie interessierte Unternehmen, oder haben Sie selbst Interesse? Wir freuen uns über Kontaktaufnahme.
Hier geht's zum Diversity Lab!
Akademie für Sozialmanagement (ASOM) | Praxisbezogen, wissenschaftlich fundiert - Führungskräfte-Lehrgänge ab Herbst
Positive Leadership ist in aller Munde. An der Akademie für Sozialmanagement (ASOM) ist diese Haltung ein durchgängiges Prinzip: Führung orientiert, übernimmt Verantwortung, auch wenn es unangenehm ist und stärkt und fördert Menschen in ihrer Entwicklung. Das braucht Mut, Klarheit und Umsetzungswillen. Denn eine gute Führungskultur entsteht nicht durch Leitbilder allein, sondern dort, wo Haltung im Alltag sichtbar und spürbar wird.
Genau dabei unterstützt die ASOM. Für ausgewählte Lehrgänge ab September/Oktober 2026 sind aktuell noch ein paar Pätze frei – für Führungskräfte, die neue Perspektiven, mehr Sicherheit und praxistaugliche Werkzeuge suchen.
| Sozialmanagement 1 für Führungskräfte (SOM1 FK) richtet sich an Führungskräfte ab der Teamleitungsebene - also an alle, die bereits führen und ihr Know-how in Kommunikation, Teamentwicklung und Konfliktmanagement ausbauen möchten. |
| Sozialmanagement 2 (SOM2) richtet sich an Führungskräfte, die Führungskräfte führen – also an alle, die nicht nur führen, sondern Organisationen aktiv gestalten wollen. Auf dem Programm stehen strategisches Management, Controlling, Recht sowie Führungsethik und Führungskultur. |
Was alle Lehrgänge gemeinsam haben? Führung beginnt mit Haltung: mit Klarheit, Lernbereitschaft und der Verantwortung für Menschen und Organisationen. Wissenschaftlich fundierte Impulse, Coaching, Reflexion und kollegialer Austausch unterstützen Sie dabei, Ihr Führungshandeln wirksam weiterzuentwickeln.
Ob geplant oder kurzfristig: Vielleicht ist gerade jetzt der richtige Zeitpunkt für einen ASOM-Lehrgang. Wir unterstützen Sie gerne mit Informationen, persönlicher Beratung und aktuell noch freien Plätzen.
Verschaffen Sie sich einen ersten Überblick und entdecken Sie HIER, welcher Lehrgang am besten zu Ihnen und Ihrer Führungsaufgabe passt.
arbeit plus Österreich | Regionale Held:innen: Wie Soziale Unternehmen das Land reicher machen
Über eine Million Fahrten zählte das Innsbrucker Stadtrad im Jahr 2025. Gewartet wird es vom Verein WAMS, einem Sozialen Unternehmen, das dabei Menschen qualifiziert und beschäftigt, die auf dem regulären Arbeitsmarkt lange keinen Zugang mehr fanden. In Vorarlberg bereitet carla gebrauchte Kleidung für ein zweites Leben auf und schafft so Green Jobs in der Textilsortierung.
Die Wirkung dieser Betriebe reicht weit über den einzelnen Arbeitsplatz hinaus. Sie führen Menschen zurück in Erwerbsarbeit, die lange als schwer vermittelbar galten, und sie sichern regionale Wertschöpfungsketten, die vor Ort bleiben. Zugleich entlasten sie die Sozialsysteme, indem sie Kleidung, Räder und Geräte im Kreislauf halten und aus einem gebrauchten Rad einen wiedergewonnenen Berufsweg machen. So machen Soziale Unternehmen ÖsterREICH reicher, wirtschaftlich, sozial und ökologisch zugleich.
In der Serie „Regionale Held:innen“ stellen wir die Betriebe vor, die das täglich leisten. Sie zeigen an konkreten Beispielen, was hinter den mindestens sieben guten Gründen für Investitionen in Soziale Unternehmen steht. Weil Verantwortung sich rechnet
Die Held:innen und die guten Gründe finden Sie unter den folgenden Links:
arbeit plus Wien | Bunt wie das Leben: ein Katalog voller Chancen und Perspektiven!
Wer schon länger Arbeit sucht, steht vor der drängenden Frage: Wo bekomme ich Unterstützung? Während manche Arbeitsuchende genau wissen, wohin sie beruflich wollen, brauchen andere erst Orientierung. Einige wollen Neues ausprobieren oder müssen diverse Hürden überwinden, bevor sie überhaupt an den (Wieder-)Einstieg denken können. Was sie verbindet: Sie brauchen ein Angebot, das zu ihrer Situation passt.
Der neue Katalog „Beschäftigung und Beratung in Wien“ von arbeit plus Wien macht die bunte Angebotsvielfalt sichtbar. 92 Projekte der Wiener Sozialintegrativen Unternehmen zeigen, welche Möglichkeiten es gibt: Beratung, Qualifizierung, Beschäftigung und Begleitung – für Menschen mit unterschiedlichen Ausgangslagen, Interessen und Stärken.
Symbole und Farbcodes helfen dabei, sich in der Vielfalt zurechtzufinden und rasch das passende Angebot zu finden.
„Der Katalog hilft dabei, das passende Match zwischen Bedürfnis, Kompetenz und Angebot herzustellen“, sagt arbeit plus Wien-Geschäftsführerin Esther Rainer.
Denn bunt wie das Leben sind auch die Wege zurück in den Job. Und genau deshalb braucht es unterschiedliche Angebote und verlässliche Rahmenbedingungen. Eine langfristig gesicherte Finanzierung der Sozialen Unternehmen schafft die Grundlage dafür, Menschen neue Job-Perspektiven zu eröffnen und Arbeitskräftepotenziale für die Wirtschaft zu erschließen.
Ab Ende August ist der Katalog um 15,- Euro bei arbeit plus Wien erhältlich: Er kann unter office@arbeitplus-wien.atbestellt werden (zzgl. Versand) oder online gratis durchblättert und heruntergeladen werden auf: Link
Architekturzentrum Wien | Ausstellung: Global – Neutral Architektur aus Österreich in Afrika und Asien 1955–1989
16.04.–05.10.2026
Eröffnung: Mi 15.04.2026, 19:00
Die Ausstellung „Global – Neutral“ folgt den Spuren österreichischer Architekt*innen, die zwischen 1955 und 1989 in afrikanischen und asiatischen Ländern tätig waren – in einer Zeit weltpolitischer Umbrüche, in der viele Staaten ihre Unabhängigkeit von Kolonialmächten erlangten und internationale Kooperationen vom Kalten Krieg geprägt waren.
Nähre Infos unter diesem Link.
Pic: Hannes Lintl, Friedrich Silaban: Fernsehturm Menara Bung Karno / Djakarta Tower, Jakarta, Indonesien, 1965–1966
Ansicht, Präsentationszeichnung, 1965, Architekturzentrum Wien, Sammlung
Exhibition
Global – Neutral
Architecture from Austria in Africa and Asia 1955–1989
16.04.2026 – 05.10.2026
Opening: 15.04.2026, 19:00
The exhibition Global – Neutral examines the era of global political upheaval between 1955 and 1989, when many countries achieved independence from colonial occupiers and international cooperation was shaped by Cold War tensions. It pieces together clues about the Austrian architects who had commissions in African and Asian countries.
For more information click here.
Pics: Hannes Lintl, Friedrich Silaban: Menara Bung Karno television tower / Djakarta Tower, Jakarta, Indonesia, 1965–1966
View, presentation drawing, 1965, Architekturzentrum Wien, collection
ASB Schuldnerberatungen GmbH | Regierung verlängert Konkurs für Private auf 5 Jahre
Entgegen der Empfehlung der allermeisten Expert*innen hat die Regierung eine Bestimmung zur Entschuldung binnen 3 Jahren auslaufen lassen. Privatpersonen benötigen seit 17. Juli wieder 5 Jahre für eine Entschuldung.
Nur für Unternehmer*innen gibt es weiterhin die 3-jährige Entschuldung. Frauen sind von dieser Verschärfung im Konkursrecht besonders betroffen, da sie seltener Unternehmerinnen und häufiger Bürginnen sind. Im Raum steht, dass es verfassungsrechtliche Probleme wegen Ungleichbehandlung von Personen geben könnte. Zudem sehen profunde Expert*innen EU-rechtliche Probleme, weil die 3-jährige Entschuldung künftig auch ehemaligen Unternehmer*innen verwehrt sein wird. Das stellt einen Verstoß gegen die entsprechende EU-Richtlinie dar. Die Schuldenberatungen machen sich weiter dafür stark, auch für Privatpersonen wieder eine 3-jährige Entschuldungsdauer zu ermöglichen.
Weitere Informationen und Hintergrundmaterial: Regierung verlängert Konkurs für Private auf 5 Jahre
BALANCE - Leben ohne Barrieren | Evaluation bestätigt: Grätzlverbindung stärkt Teilhabe im Sozialraum
Wie gelingt echte gesellschaftliche Teilhabe nach dem Auszug aus einer vollbetreuten Wohneinrichtung?
Mit dieser Frage beschäftigte sich das Projekt Grätzlverbindung, das von 2023 bis 2026 im Rahmen des Deinstitutionalisierungsprozesses Mittendrin.Sein.Können (M.S.K.) bei BALANCE – Leben ohne Barrieren umgesetzt und vom Jubiläumsfonds von Licht ins Dunkel gefördert wurde.
Ausgangspunkt war die Übersiedlung von 45 Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf aus einem vollbetreuten Wohnhaus für Menschen mit Behinderungen in teilbetreute Garconnierenverbünde. Schnell zeigte sich: Neue Wohnformen allein schaffen noch keine soziale Teilhabe. Entscheidend sind Menschen, die Beziehungen aufbauen, den Sozialraum gemeinsam erschließen und Entwicklungsprozesse langfristig begleiten.
Die wissenschaftliche Evaluation von Prof. Oliver Koenig bestätigt nun die Wirksamkeit der neu geschaffenen Rolle der Grätzlverbinder:innen. Sie begleiten Nutzer:innen dabei, eigene Interessen zu entdecken, Entscheidungen zu treffen, neue Orte kennenzulernen und soziale Kontakte aufzubauen. Kontinuität, Zeit für persönliche Gespräche und eine beziehungsorientierte Arbeitsweise erwiesen sich dabei als zentrale Erfolgsfaktoren.
Auch auf Organisationsebene zeigen sich nachhaltige Wirkungen: Mitarbeitende entwickeln ein stärker personenzentriertes Rollenverständnis, Teams reflektieren ihre Praxis intensiver und Unterstützungsprozesse werden konsequenter an den Wünschen der Nutzer:innen ausgerichtet.
Die Evaluation macht deutlich: Deinstitutionalisierung bedeutet weit mehr als den Wechsel des Wohnorts. Dauerhafte Teilhabe entsteht dort, wo Strukturen geschaffen werden, die individuelle Entwicklung, sozialräumliche Vernetzung und organisationales Lernen dauerhaft ermöglichen. Die Grätzlverbindung zeigt, wie eine solche Brücke zwischen Menschen, Nachbarschaft und Organisation gelingen kann.
Mehr Informationen gibt finden Sie unter diesem Link.
BÜNDNIS FÜR GEMEINNÜTZIGKEIT | Neue Herbst-Webinare für NPOs und Vereine zu den Themen Finanzen, Steuern und Recht
Als Interessenvertretung des gemeinnützigen Sektors und der Freiwilligenorganisationen in Österreich setzt sich das Bündnis für Gemeinnützigkeit nicht nur für gemeinsame Interessen gegenüber Politik, Wirtschaft und Verwaltung ein, sondern es bietet Beratungsleistungen für den gesamten Sektor an. Dazu zählen neben kostenlosen Statutenchecks auch Online-Weiterbildungsprogramme. Das aktuelle Programm rund um Steuern, Finanzen und Recht für Vereine und NPOs findet ihr hier zusammengefasst:
PROGRAMMÜBERBLICK und ANMELDUNG
| 23. September 2026, 13 bis 16 Uhr | VERSICHERUNGEN: Möglichkeiten und Tipps für Vereine und NPOs mit Dipl. Versicherungstreuhänder Sebastian Schneeweiß |
| 30. September 2026, 10 bis 13 Uhr | KI & RECHT: Rahmenbedingungen für den Einsatz von KI in Vereinen und NPOs mit Daniel Lohninger (epicenter.academy) |
| 21. Oktober 2026, 13 bis 16 Uhr | HAFTUNG IM VEREIN: Rechte und Pflichten von Funktionär:innen, Organen und Mitgliedern mit Thomas Höhne und Maximilian Kralik (LPA Law) |
| 04. November 2026, 15 bis 18 Uhr | GEMEINNÜTZIGKEIT: Grundlagen und mögliche Rechtsformen mit Thomas Höhne und Maximilian Kralik (LPA Law) |
| 11. November 2026, 15 bis 18 Uhr | DIE EINNAHMEN- UND AUSGABENRECHNUNG: Grundlagen der Buchführung für kleine Vereine mit Stefanie Schlögl und Markus Eckhart (vereinssteuerung.at) |
| 18. November 2026, 10 bis 13 Uhr | BILANZIERUNG/GEWINN- und VERLUSTRECHNUNG: Grundlagen der Buchführung für mittlere und große Vereine mit Stefanie Schlögl und Markus Eckhart (vereinssteuerung.at) |
| 25. November 2026, 13 bis 16 Uhr | STEUERWISSEN KOMPAKT: Gesetzliche Regelungen verständlich erklärt inkl. Spendenabsetzbarkeit mit Barbara Fahringer-Postl und Daniela Sperz (BDO) |
| 02. Dezember 2026, 10 bis 13 Uhr | DIE ENTGELTTRANSPARENZ-RICHTLINIE: Was kommt auf Vereine und NPOs zu? mit Karin Kovacs, Katharina Schönauer und Elisabeth Wasinger (KPMG) |
Die Webinare finden jeweils am Mittwoch via Zoom statt. Die Plätze sind begrenzt, daher am besten schnell informieren und anmelden (kostenlos für Bündnis-Mitglieder): www.gemeinnuetzig.at/services#veranstaltungen
Caritas der Erzdiözese Wien | Unterstützte Kommunikation (UK) für gelingende Alltagskommunikation!
Unterstützte Kommunikation ist die deutsche Bezeichnung für Augmentative and Alternative Communication (AAC).
Es geht darum, kommunikative Möglichkeiten von Menschen mit schwer verständlicher oder fehlender Lautsprache zu verbessern.
Interventionsplanung ist in der professionalisierten UK-Praxis ein zentrales Thema, welches auch das UK-Team der Caritas, Bereich Menschen mit Behinderung aufgreift.
Für eine gelingende Kommunikation müssen die Ressourcen, das Wissen und die Bereitschaft der UK-Person und des Umfeldes berücksichtigt werden.
Zur erfolgreichen Umsetzung braucht es längerfristige Begleitung, die vom UK-Team der Caritas Wien gewährleistet wird.
Die Stabstelle Unterstützte Kommunikation ist im Bereich fest verankert. Sie wurde 2012 ins Leben gerufen und besteht mittlerweile aus einem 4-köpfigen Team (VZÄ 0,85)
UK-Interventionen zielen konkret ab auf:
gelingende Alltagskommunikation
Unterstützung zur Erweiterung der kommunikativen Kompetenz und Partizipation
Die Umsetzung erfolgt im Rahmen von Aktivitäten, bei denen UK sinnvoll eingesetzt werden kann und zielen immer auf mehr Partizipation ab.
Grundlage für die Interventionsplanung ist die International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF), ein ressourcenorientiertes Modell, welches den Bezug zur Person und ihrem Alltag herstellt. Dies ist ein komplexes Zusammenspiel zwischen UK-Nutzer*in, Umweltbedingungen und Bezugspersonen.
Die UK-Interventionen müssen einen Mehrwert für die Person haben!
Sie haben das Potential Lebensqualität zu verbessern, denn erweiterte Kommunikationsfähigkeiten ermöglichen Selbstbestimmung, erleichtern die Gestaltung von Beziehungen, eröffnen Bildungschancen und erhöhen die Partizipation in allen Lebensbereichen.
Bettina Täubl, BA
Kommunikationspädagogin
Literatur:
Sachse, S.K.& Barnasconi, T. (2020): Ziele formulieren und Maßnahmen beschreiben mit dem ABC-Modell. In:Kompendium Unterstützte Kommunikation S.203-216, Verlag W. Kohlhammer
ICF International Classification of Functioning, Disability and Health: https://www.who.int/standards/classifications/international-classification-of-functioning-disability-and-health
Interventionsplanung nach dem ABC-Modell: https://www.fbz-uk.uni-koeln.de/materialien/abc-modell/
CISV Austria | 75 Jahre “building global friendship”
Seit 75 Jahren bringt CISV Kinder und Jugendliche aus aller Welt zusammen. Gegründet wurde die Organisation 1951 von der amerikanischen Psychologin Doris Twitchell Allen – mit einer einfachen, aber kraftvollen Vision: wenn junge Menschen zusammenkommen und einander kennenlernen, entstehen Verständnis, Freundschaften und eine friedlichere Welt. Unser Motto „building global friendship“ ist bis heute der Kern von allem, was wir tun.
CISV bietet internationale Programme für 11- bis 17-Jährige an - in über 60 Ländern der Erde. Während der Sommer-, Oster- oder Weihnachtsferien treffen sich Delegationen aus bis zu 12 verschiedenen Nationen. Gemeinsam erleben sie unvergessliche Wochen voller interkulturellem Austausch und persönlichem Wachstum – und schließen Freundschaften, die oft ein Leben lang halten. Mehr über unsere Programme erfährst du hier: https://cisv.at
Damit diese besonderen Erlebnisse möglich werden, begleiten erfahrene und geschulte Leader ab 21 Jahren die Delegationen. Sie unterstützen die jungen Teilnehmenden und erleben selbst eine einmalige internationale Erfahrung.
Du möchtest Kinder und Jugendliche auf diesem Weg begleiten und Teil der weltweiten CISV-Familie werden? Dann freuen wir uns auf dich! Mehr über die Rolle als Leader findest du hier: https://cisv.at/mitmachen/leader-werden/
CS Caritas Socialis | Der erste CS Fachkongress zu ME/CFS
ME/CFS bleibt trotz wachsender Evidenzlage in Österreich medizinisch unterversorgt, wissenschaftlich fragmentiert und gesundheitspolitisch weitgehend unsichtbar.
Der 1. CS Fachkongress ME/CFS „Wissen. Haltung. Tun.“ stellt die Frage in den Mittelpunkt, wie gute Begleitung und Versorgung von Menschen mit ME/CFS gelingen kann – konkret, interprofessionell und zukunftsorientiert.
Wissen bedeutet, die Komplexität der Erkrankung zu verstehen. Haltung bedeutet, Betroffenen mit Respekt, Offenheit und Glaubwürdigkeit zu begegnen. Tun bedeutet, Verantwortung zu übernehmen und tragfähige Versorgungs- und Unterstützungsangebote zu entwickeln.
Die CS Caritas Socialis beschäftigt sich seit mehreren Jahren intensiv mit ME/CFS und entwickelt gemeinsam mit Betroffenen, Fachpersonen und Weggefährt:innen neue Wege in Betreuung, Pflege und Begleitung. Beim 1. CS Fachkongress zu ME/CFS tragen internationale und österreichische Expert:innen, wie Medizinethiker Dr. Giovanni Maio, Neurologe Dr. Michael Stingl sowie Mari Gamme Sollie und Ola Didrik Saugstad von der norwegischen ME/CFS Einrichtung Røysumtunet ihre Erfahrungen aus der Praxis bei.
Der Fachkongress vertieft Wissen, verbindet Perspektiven und fördert die Bündelung von Kräften, um gemeinsames Handeln und mehr Lebensqualität zu verwirklichen.
| Anmeldung zum Kongress unter: www.cs.at/kongress Der 1. CS Fachkongress zu ME/CFS findet hybrid statt – vor Ort im Apothekertrakt des Schloss Schönbrunns und online (inklusive Aufzeichnung zum Nachhören/schauen). |
DAS BAND | Ab sofort wird abgeholt – und viel mitgenommen: Neuer DPD Pickup Shop bei DAS BAND!
DAS BAND – gemeinsam vielfältig begleitet in Wien Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen. Ein wichtiger Bereich dieser sozialen Organisation sind die Tagesstrukturen, in denen Menschen ihre Fähigkeiten einbringen, weiterentwickeln und vielfältige, sinnstiftende Arbeitsaufgaben übernehmen.
Mit dem neuen DPD Pickup Shop erweitert die Tagesstruktur Klassik ihr Angebot um einen weiteren praxisnahen Tätigkeitsbereich. Am Standort Witzelsbergergasse 26–28 übernehmen Nutzer*innen die Annahme und Ausgabe von Paketen, bearbeiten Versandvorgänge und betreuen Kund*innen direkt vor Ort.
Der neue Tätigkeitsbereich eröffnet weitere Möglichkeiten, eigene Stärken sinnvoll einzubringen und wertvolle Erfahrungen im Arbeitsalltag zu sammeln. Gleichzeitig werden Kompetenzen wie Organisation, Kommunikation, Genauigkeit und selbstständiges Arbeiten gestärkt.
Mit diesem neuen Angebot schafft DAS BAND weitere Perspektiven für Menschen mit Behinderungen und verbindet individuellen Entwicklungsmöglichkeiten mit einem echten Mehrwert für das Grätzl – ein gelungenes Beispiel dafür, wie soziale Innovation und Teilhabe Hand in Hand gehen.
Gemeinsam vielfältig.
Finden Sie uns auf Linkedin, Instagram, Facebook und unserer Website: band.at
Diakonie Österreich | Fachtag „Kinder und Jugendliche als Expert:innen“
Peerarbeit und Beteiligungsstrukturen im Feld der Kinder- & Jugendgesundheit
Di., 20.10.2026 | 10:00–16:30 Uhr | Albert Schweitzer Haus, Wien
Peerarbeit und Beteiligung schaffen Räume für Mitgestaltung, stärken junge Menschen und bringen neue Perspektiven in die Präventionsarbeit bei Kinder- & Jugendgesundheit. Doch wie kann das in der Praxis gut gelingen? Die Diakonie Österreich lädt Fachpersonen aus der Praxis und Verwaltung, Jugendliche und Peers zu einem gemeinsamen Fachtag ein. Im Fokus stehen der Mehrwert von Peerarbeit, konkrete Beteiligungsformate, gelingende Praxisbeispiele und die Frage, wie diese Ansätze in den unterschiedlichen Handlungsfeldern umgesetzt und weiterentwickelt werden können.
Mit Keynotes von FH-Prof. Dr.in Andrea Pilgerstorfer (University of Applied Sciences, St. Pölten) und der Gesundheit Österreich (GÖG) sowie Workshops gestaltet von Mitarbeitenden & Peers spannender Initiativen wie Venito aus Deutschland, dem Care-Leaver-Verein oder Peer-Learning-Programmen für psychische Gesundheit an Schulen. Wir freuen uns auf gemeinsamen Austausch und neue Perspektiven!
Infos & Anmeldung unter diesem Link.
Diversity Care Wien | Pflege und Betreuung für unterschiedliche Lebensrealitäten: Diversity Care Wien seit mehr als 25 Jahren
Seit mehr als 25 Jahren setzt sich Diversity Care Wien dafür ein, Vielfalt in Pflege und Gesundheit sichtbar, besprechbar und selbstverständlich zu machen. Was 1999 als mutige Initiative ‘HIV mobil’ begann, ist heute aktueller denn je: Mobile Pflege und Betreuung müssen unterschiedliche Lebensrealitäten, Identitäten und Bedürfnisse erkennen und respektieren.
Unser neuer Auftritt verbindet Rückblick und Aufbruch. Er zeigt, wofür wir heute stehen: fachliche Kompetenz, gelebte Vielfalt und eine Pflege, die Menschen nicht auf Diagnosen oder Kategorien reduziert.
Als kleiner Verein haben wir drei Dinge gelernt: Erstens braucht es Mut, Themen anzusprechen, die andere lieber übersehen. Zweitens muss Kommunikation verständlich, zeitgemäß und nah an den Menschen sein. Drittens entsteht nachhaltige Veränderung dort, wo Fachwissen und Community-Erfahrung zusammenkommen.
Als NPO ist Diversity Care Wien ein erfahrener Kompetenzpartner für Entscheidungsträger und Fachpersonen aus Gesundheitswesen, Politik, Wissenschaft, Bildung und Zivilgesellschaft. Unser Ziel bleibt klar: Vielfalt soll in Pflege und Betreuung nicht als Zusatz, sondern als Qualitätsmerkmal verstanden werden.
Mehr über unsere Arbeit, unsere Angebote und unseren neuen Auftritt erfahren Sie unter diesem Link.
Ergotherapie Austria | Fachtagung 2027
Save The Date und Call for Abstracts
Titel: Fokus Chancengerechtigkeit – Occupational Justice in Practice: Ungleichheit erkennen, Teilhabe ermöglichen, Systeme verändern
Datum: 09. - 10. April 2027
Ort: Salzburg
| Zum Call for Abstracts Einreichfrist: 11. Oktober 2026 |
Mit dem Schwerpunkt der Fachtagung 2027 stellen wir einmal mehr die Bedeutung von Chancengerechtigkeit und einer vielfältigen ergotherapeutischen Community in den Mittelpunkt.
Gemeinsam möchten wir gesellschaftspolitische Herausforderungen und deren Auswirkungen auf die ergotherapeutische Versorgungsrealität in Österreich beleuchten sowie den Beitrag der Ergotherapie zur Förderung von Occupational Justice sichtbar machen. Gesucht werden Beispiele, die zeigen, wie Ergotherapeut*innen Barrieren abbauen, Teilhabe ermöglichen.
Halten Sie sich schon jetzt den Termin im April frei, wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
ERSTE Stiftung | Neustart schaffen: 20 Jahre Zweite Sparkasse
Manchmal braucht es eine zweite Chance. Seit 20 Jahren begleitet die Zweite Sparkasse Menschen in schwierigen Lebenssituationen auf ihrem Weg zurück zu finanzieller Stabilität und neuer Zuversicht. 2006 als „Bank für Menschen ohne Bank“ von der ERSTE Stiftung initiiert, hat die Zweite Sparkasse schon über 28,000 Menschen den Wiedereinstieg in ein finanziell selbständiges Leben ermöglicht. Mehr zur Entstehungsgeschichte, Entwicklung sowie Interviews mit Kund:innen und Betreuer:innen gibt es hier: Neustart schaffen: 20 Jahre Zweite Sparkasse - ERSTE Stiftung
ERSTE Stiftung | Engaged Democracy Initiative: Flexible Förderung für zivilgesellschaftliches Engagement
Der Response Hub des European Fund for the Balkans richtet sich an NGOs, lokale Initiativen, Medien und soziale Bewegungen in Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien und Serbien. Ziel ist es, demokratische Prozesse, Rechtsstaatlichkeit sowie den Schutz des öffentlichen Interesses zu stärken. Gefördert werden Vorhaben in den Themenfeldern Menschenrechte, Umwelt, Medien, öffentlicher Raum und anständige Arbeit.
Insgesamt stehen fünf Förderkategorien zur Verfügung, darunter Social Urgency Grants (bis zu EUR 7.000) für schnelle Reaktionen auf gesellschaftliche oder politische Krisensituationen,Innovation Grants (bis zu EUR 5.000) für die Umsetzung neuer Ideen und Ansätze im zivilgesellschaftlichen Bereich sowie Organisationsentwicklung (bis zu EUR 2.000), Reiseförderungen (bis zu EUR 1.500) und die Überbrückung finanzieller Engpässe (bis zu EUR 700). Anträge können laufend eingereicht werden. Für besonders dringende Vorhaben erfolgt eine Entscheidung innerhalb von 48 Arbeitsstunden, für alle anderen Förderlinien innerhalb von 15 Tagen. Die diesjährige Ausschreibung läuft bis 3. September 2026.
Weitere Informationen und Unterlagen:
https://balkanfund.org/news/engaged-democracy-initiative-response-hub-grants-open
ERSTE Stiftung | European Forum Alpbach 2026: ERSTE Stiftung vor Ort
Auch heuer ist die ERSTE Stiftung als langjähriger Core Partner beim European Forum Alpbach vertreten und bringt sich mit einer Reihe von Workshops, Labs und Diskussionen in das Programm ein. Unter dem Motto „How Europe Wins“ stehen dabei Themen im Fokus, die Europa in den kommenden Jahren prägen werden: finanzielle Bildung, die Zukunft der Ukraine, Perspektiven für den Westbalkan, leistbares Wohnen, gemeinschaftlicher Vermögensaufbau sowie die Sichtbarkeit junger pflegender Angehöriger.
Die ERSTE Stiftung ist unter anderem mit den Sessions Use Your Voice: Decide Which AI Project Best Supports Women Through Financial Education, Ukraine as Europe’s Stress Test, Imagining Balkans Futures in 2040, How Europe Wins on Housing, Rethinking Collective Wealth-Building: Social Compounding sowie When Children Take on the Role of Carers: The Unseen Role of Young Caregivers vertreten. Die Programmpunkte greifen aktuelle gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen auf und laden zum Austausch über die Zukunft Europas ein.
Wer sich für die Veranstaltungen und Aktivitäten der ERSTE Stiftung beim European Forum Alpbach interessiert, findet das vollständige Programm unter:https://www.erstestiftung.org/de/events/european-forum-alpbach-2026/
European Forum Alpbach | LETZTE TICKETS FÜR DAS EUROPEAN FORUM ALPBACH 2026
Das European Forum Alpbach (EFA) ist keine herkömmliche Konferenz. Vor der atemberaubenden Kulisse des kleinen Tiroler Bergdorfs Alpbach treffen einander seit 1945 jedes Jahr Denker:innen und Entscheidungsträger:innen aus der ganzen Welt, um Zukunft zu gestalten. Gemeinsam bauen sie an einem starken und demokratischen Europa.
Das EFA26 beginnt in wenigen Tagen – wer schnell entschlossen ist, kann jetzt noch eines der letzten Tickets mit NGO-Rabatt (50%) ergattern!
Alpbach stellt sich die Zukunftsfrage: Wie gewinnt Europa?
Unter dem Jahresthema „How Europe Wins" diskutieren vom 24.8. bis 4.9. führende und kommende Stimmen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur in Alpbach. Mit dabei sind unter anderem: der Präsident des Jacques Delors-Instituts und ehemalige italienische Ministerpräsident Enrico Letta, die Politikwissenschaftlerin Lea Ypi, die Politologen Daniela Schwarzer und Ivan Krastev, der Premierminister des Kosovo Albin Kurti, Österreichs Außenministerin Beate Meinl-Reisinger oder die frühere Co-Vorsitzende des Club of Rome Sandrine Dixson-Declève uvm. Gemeinsam mit ihnen und hunderten weiteren Teilnehmer:innen suchen wir am EFA nicht nach einer fertigen Antwort, sondern denken Europas Strategien neu – und lassen dem Denken auch Taten folgen.
Werden Sie ein Teil der Zukunft und sichern Sie sich eines der letzten Tickets: European Forum Alpbach | Tickets
Familienzentren GmbH der OÖ Kinderfreunde | Kinderperspektivenansatz – Pädagogik, die vom Kind ausgeht
„Als Familienzentren GmbH der OÖ Kinderfreunde sind wir verantwortlich die pädagogische Qualität in unseren Einrichtungen sicherzustellen und kontinuierlich weiterzuentwickeln – immer im Sinne der Kinder. Qualität bedeutet für uns, pädagogisches Handeln bewusst zu gestalten, regelmäßig zu beobachten, nachzuforschen und zu reflektieren. Unsere Arbeit geht vom Kind aus – von seinen Lebensrealitäten, Entwicklungsbedürfnissen und individuellen Potenzialen. Wir schaffen Räume, in denen Kinder gehört werden und ihre Bildungs- und Entwicklungsprozesse aktiv mitgestalten können. Selbstorganisation und Mitbestimmung sind dabei zentrale Prinzipien. Durch die bewusste Einbindung von Kinderperspektiven, verbunden mit Kinderrechten und aktivem Kinderschutz, stellen wir die Stimmen der Kinder in den Mittelpunkt. Kernelemente des Kinderperspektivenansatzes nach Prof. Dr. Iris Nentwig- Gesemann unterstützen uns in unserem pädagogischen Handeln“, so Alexandra Donabauer, Bereichsleitung für HR, Qualitätssicherung und -entwicklung sowie Personalmanagement der Familienzentren GmbH OÖ KF.
| Möchtest auch du Teil eines bildungsorientierten, kreativen, engagierten Teams werden in einem sinnstiftenden Job? Dann bewirb dich jetzt unter www.jobs-kinderfreunde.at. |
Die Familienzentren GmbH der Kinderfreunde OÖ (jobs-kinderfreunde.at) ist Träger von fast 100 Kinderbildungs- und Betreuungseinrichtungen in ganz Oberösterreich. Über 6.500 Kinder werden hier von rund 850 Mitarbeitenden begleitet.
Es gibt zahlreiche Einsatzmöglichkeiten – vom pädagogischen Personal bis hin zu flexiblen Springer:innen. Die Einrichtungen sollen ein Wohlfühlort, ein Ort der Bildung und ein Ort der Sicherheit für alle Kinder sein.
Besucht uns auf der Messe Jugend & Beruf in Wels von 30.09 bis 03.10.2026.
Mail an: jobs@kinderfreunde-ooe.at
Frauengesundheitszentrum | Unsere Neuigkeiten
Reclaim Social Media: Schwerpunkt Recht und digitale Gewalt auf girlspirit project
Was ist digitale Gewalt? Welche Handlungsmöglichkeiten habe ich bei Gemen Kommentaren in sozialen Netzwerken? Jemand schickt mir ein Dick-Pic – ist das strafbar? Welche Rolle spielen Trusted Flagger?
Die Antworten auf diese und andere Fragen von Mädchen* gibt es ab sofort in Form von Social-Media-Beiträgen und Kurzvideos auf dem Kanal girlspirit project (Instagram, Tiktok und Youtube) des Grazer Frauengesundheitszentrums. Dabei kommen auch Expertinnen zu Wort – unter anderem von der Antidiskriminierungsstelle, Gewaltschutzzentrum, Polizei, Internet Ombudsstelle, Digital Streetwork oder dem digitalem Kinderschutzzentrum.
Ziel ist es, Mädchen* und junge Frauen* fundierte Informationen sowie konkrete Unterstützung im Umgang mit herausfordernden Situationen im digitalen Raum zu bieten.
https://www.instagram.com/girlspirit_project
https://www.tiktok.com/@girlspirit_project
Voneinander lernen – für digitale Gesundheitskompetenz in der Steiermark!
DIGITAL – GESUND & KOMPETENT – HANDELNist ein dreijähriges Kooperationsprojekt (2026 bis 2028) von akzente, Frauengesundheitszentrum und LOGO jugendmanagement, gefördert vom Gesundheitsfonds Steiermark.
Die Ziele sind:
Die digitale Gesundheitskompetenz von Frauen* und Männern* ab 55 Jahren nachhaltig stärken.
Die digitale Gesundheitskompetenz von Jugendlichen stärken.
Mit jugendlichen Digi-Guides den Austausch zwischen den Generationen fördern.
Gemeinsam entwickelte Angebote für digitale Gesundheitskompetenz langfristig und nachhaltig in steirischen Regionen verankern.
Die ersten Aktivitäten finden in der Gemeinde Trofaiach statt.
Zur Projektwebsite: https://www.digital-gesund-und-kompetent-handeln.at
Integrationshaus | Podiumsgespräch: Die GEAS-Reform im Realitätscheck / 24. September 2026
Mit der Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) hat die EU die Weichen für eine umfassende Neugestaltung von Asylverfahren, Schutzstandards und Zuständigkeiten gestellt.
Doch was bedeuten diese Veränderungen konkret – einige Monate nach ihrem Inkrafttreten? Expert*innen aus Recht, internationalem Schutz, Grundversorgung, Forschung und Beratung beleuchten die Auswirkungen der GEAS-Reform aus unterschiedlichen Blickwinkeln.
Im Mittelpunkt stehen Fragen nach praktischen Veränderungen, rechtlichen Herausforderungen und gesellschaftlichen Folgen: Schafft GEAS tatsächlich mehr Ordnung und Planbarkeit – oder entstehen neue Spannungsfelder?
Am Podium:
Lukas Gahleitner-Gertz, Asylkoordination
Christoph Pinter, Leiter UNHCR Österreich
Martin Wurzenrainer, Geschäftsführung Integrationshaus
Sicido Mekonen, Beraterin FEM Süd
Judith Kohlenberger, Flucht- und Migrationsforscherin WU Wien
Veranstaltungsdetails:
Moderation: Irene Brickner
Datum: 24. September 2026
Ort: Hauptbücherei Wien, Urban-Loritz-Platz 2a, 1070 Wien
Zeit: 19:00 Uhr
Der Eintritt ist kostenlos.
Weitere Informationen finden Sie unter diesem Link.
KiB children care | EACH-Charta für Kinder als Mini-Büchlein!
Eine Geschichte erklärt die 10 Rechte von Kindern im Krankenhaus einfach, verständlich und kindgerecht.
Mit unserem neuen Mini-Büchlein lernen Kinder ihre Rechte auf spielerische Weise kennen. Die liebevoll erzählte Geschichte macht die Inhalte der EACH-Charta leicht verständlich und hilft Kindern, sich im Krankenhaus besser zurechtzufinden.
Das Büchlein wird von KiB children care verteilt – unter anderem an Familien, Kindergärten, Krankenhäuser, Kinderstationen und viele weitere Einrichtungen. Auch unsere Notfallmamas lesen die Geschichte Kindern vor und unterstützen sie dabei, ihre Rechte kennenzulernen.
Wer lieber digital liest, findet das Büchlein auch auf unserer Website im komfortablen Blättermodus - einfach hier klicken!
Gemeinsam möchten wir dazu beitragen, dass Kinder ihre Rechte kennen und sich im Krankenhaus sicher, verstanden und gut begleitet fühlen.
KiB children care
Verein rund ums erkrankte Kind
4841 Ungenach 51
www.kib.or.at
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LebensGroß | Gemeinsam Wirkung sichern: Rainbows ist Teil von LebensGroß
Wachsender Finanzierungsdruck und immer komplexere Anforderungen stellen viele gemeinnützige Organisationen vor große Herausforderungen. Eine Antwort darauf kann sein, Kompetenzen zu bündeln, ohne die eigene fachliche Identität aufzugeben. Diesen Weg gehen Rainbows und LebensGroß seit Jänner 2026 gemeinsam.
Rainbows begleitet seit 35 Jahren Kinder und Jugendliche österreichweit nach der Trennung oder Scheidung der Eltern sowie nach dem Tod einer nahestehenden Person. LebensGroß unterstützt seit 65 Jahren Menschen in unterschiedlichsten Lebenssituationen – von Menschen mit Behinderungen über Jugendliche bis hin zu Menschen mit psychischen Erkrankungen oder Herausforderungen am Arbeitsmarkt. Beide Organisationen verbindet ein gemeinsames Werteverständnis: Menschen ganzheitlich zu begleiten, ihre Selbstbestimmung zu stärken und gemeinsam eine positive Zukunftsperspektive zu entwickeln.
Die Eingliederung von Rainbows als Tochterunternehmen von LebensGroß ist deshalb weit mehr als eine strukturelle Veränderung. Sie ist eine strategische Entscheidung, um ein bewährtes Angebot langfristig abzusichern und weiterzuentwickeln. Gerade kleinere Organisationen stehen angesichts veränderter Förderlogiken und steigender administrativer Anforderungen zunehmend unter Druck. Durch die Einbindung in eine größere Organisation können Synergien in Bereichen wie Verwaltung, IT und Finanzierung genutzt werden, während die fachliche Expertise und die Marke Rainbows erhalten bleiben.
Für Kinder, Jugendliche und Familien bedeutet das vor allem eines: Kontinuität und Sicherheit. Die bewährten Gruppenangebote, Einzelbegleitungen und Beratungen von Rainbows bleiben bestehen und können nachhaltig weiterentwickelt werden.
Die Zusammenarbeit zeigt, dass Kooperationen im Non-Profit-Bereich ein wirksamer Weg sein können, um gesellschaftliche Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen. Wenn Organisationen ihre Stärken verbinden, entstehen stabile Strukturen, die langfristig mehr Wirkung für die Menschen ermöglichen, die Unterstützung benötigen.
Österreichische Gesellschaft für Familienplanung (ÖGF) | Unsere kommenden Veranstaltungen
Die ÖGF setzt sich für sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte (Sexual and Reproductive Health and Rights: SRHR) von Erwachsenen mit und ohne Behinderung, Jugendlichen (First Love) sowie Multiplikator*innen in Österreich ein.
Unsere kommenden Veranstaltungen:
| Modul:„SEX, WAS?“ 16.10.2026 – 17.10.2026 (Präsenz) Einführung in die professionelle Sexualpädagogik Anleitung zu professionellem, sexualpädagogischem Handeln anhand sexualpädagogischer Methoden basierend auf dem Methodenhandbuch „SEX, WAS?” und verschiedenen Aspekten der Jugendsexualität. Die Methoden sind Hilfestellungen für sexualpäd. Arbeiten in Schulklassen und Jugendgruppen. |
| Webinar: Sexuelle Bildung im Volksschulalter 05.11.2026, 14.00-17.00 Uhr In den letzten Jahren ist die Nachfrage an qualitätsvoller sexueller Bildung im Volksschulalter gestiegen. Was sind typische Fragestellungen in dieser Altersgruppe? Welche sexualpädagogischen Methoden eignen sich? Wie können Eltern/Erziehungsberechtigte gut mit einbezogen werden? In diesem Webinar wird ein kurzer und kompakter Einstieg in das Thema gegeben. |
| Modul: „Sensoa Flaggensystem“ 27.11.2026, 09.00 – 18.00 Uhr (online) Professioneller Umgang mit angemessenem und mit grenzüberschreitendem sexuellen Verhalten Als Unterstützung für Fachkräfte ist das Sensoa Flaggensystem ein evidenzbasiertes Werkzeug im Verhalten mit übergriffigem Verhalten von/an Kindern und Jugendlichen. Ziel ist, das jeweilige Verhalten ohne Beurteilung objektiv benennen und beschreiben und angemessene Reaktionen setzen zu können. Es wurde von der belgischen Organisation Sensoa entwickelt und ist inzwischen in vielen europäischen Ländern implementiert. |
| Webinar: (Unerfüllter) Kinderwunsch 02.12.2026, 09.30 – 12.30 Uhr In vielen Beratungsstellen werden die Anfragen zu diesem Thema häufiger. Daher bietet dieses Webinar Informationen zu Anlaufstellen, Kosten & Unterstützungsmöglichkeiten sowie den typischen Fragen und Themen in der Beratung. Es werden die emotionalen und partnerschaftlichen Herausforderungen betroffener Menschen und Paare beleuchtet. Ebenfalls besprochen werden Ursachen für unerfüllten Kinderwunsch und die medizinischen Möglichkeiten einer Kinderwunschbehandlung. |
Weitere Infos, Webinare & Module & Lehrgang: oegf.at/fort-weiterbildung
Mehr Informationen über die ÖGF unter: www.oegf.at, www.firstlove.at
Österreichische Liga für Kinder- und Jugendgesundheit | Symposium Transition am 4. Dezember 2026
Tagung rund um den Übergang von der Kinder- in die Erwachsenenmedizin
Transition ist eine Erfolgsgeschichte der Medizin: Themen wie Selbständigkeit, Beziehungen, Ausbildungen, eigenes Familien- und Arbeitsleben oder Reiseunternehmungen waren vor 20 Jahren kaum denkbar für Kinder und Jugendliche mit chronischen Erkrankungen.
Heute sind sie Konsequenz der stark verbesserten Lebenserwartung. In Österreich sind rund 200.000 Kinder und Jugendliche von chronischen Erkrankungen betroffen und viele Tausende pro Jahr mitten im Transitionsprozess.
Typischerweise ist diese Übergangsphase durch Lücken in der Versorgung, Gesundheitsrisiken und sinkende Lebensqualität für jungen Menschen gekennzeichnet. Zunehmend gibt es aber gute Beispiele und Ansätze, wie das gelingen kann. Wie gelingt eine strukturelle Verankerung? Welche Hebel müssen bewegt werden, um Transition gut zu begleiten und die medizinische Versorgung auch nach dem 18. Lebensjahr sicherzustellen?
Die Kinderliga beschäftigt sich mit diesem Thema bereits seit vielen Jahren. Am 4. Dezember 2026 veranstalten wir nach dem Motto „Informieren. Interagieren. Informieren“ dazu unser Symposium Transition für Fachpublikum aus Gesundheit, Pflege, Therapie, Selbsthilfe und Versorgung, informieren über den aktuellen Stand, diskutieren mit Expert:innen und Stakeholdern und geben einen Einblick in Praxisprojekte an unserem Marktplatz.
Alle Details sowie die Anmeldemöglichkeiten finden sich unter diesem Link.
Österreichische Plattform für Alleinerziehende (ÖPA) | Neu im KOMPASS: Freizeit- und Ausflugstipps für die Ferienzeit
Der digitale Ratgeber der ÖPA wurde um ein praktisches Kapitel erweitert: Freizeit und Ausflüge. Gerade jetzt, wo viele Familien nach Ideen für die gemeinsame freie Zeit suchen, bietet das neue Angebot Inspiration für Groß und Klein.
Vielfältige Angebote – von Naturerlebnissen über Spiele und Bewegung bis hin zu Kultur
Übersichtlich nach Bundesländern sortiert (Wechsel ganz oben auf der Seite)
Kostenbewusst: Fokus auf kostenlose und günstige Aktivitäten
Für jedes Wetter: Tipps für drinnen und draußen, bei Regen oder Sonnenschein – inklusive digitaler Bibliotheken, Hörbücher und Podcasts
Das neue Kapitel findet sich unter Gesundheit: Freizeit und Ausflüge - ÖPA
Zum KOMPASS - ÖPA:
Gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.
Physio Austria | Expertise und Fachwissen verfügbar machen
Im Zeitalter der Digitalisierung und von „Dr. Google“ recherchieren Personen zunehmend selbstständig zu Symptomen, Erkrankungen oder Diagnosen. Da im medizinischen und gesundheitsspezifischen Bereich jedoch oft veraltete, nicht evidenzbasierte oder falsche Informationen im Internet kursieren, ist es wichtiger denn je, qualitätsgesicherte Informationen zur Verfügung zu stellen.
Physio Austria nimmt dabei die Rolle der Expertin ein, aktualisiert vom österreichischen Gesundheitsportal bereitgestellte Beiträge und ergänzt diese durch Übungsbeispiele. Die bereitgestellten Informationen inklusive der Bewegungsübungen unterliegen der Expertise von Physiotherapeut*innen und wurden entsprechend fachlicher Standards entwickelt. Dadurch haben Patient*innen eine qualitätsgesicherte, niederschwellige und fachlich fundierte Anlaufstelle – beispielsweise zur Überbrückung bis Therapiebeginn, als Ergänzung oder im Anschluss an eine Therapie. Ziel ist es, die Gesundheitskompetenz der Menschen zu stärken und qualitätsgesicherte Informationen leicht verfügbar zu machen. Dies soll dabei unterstützen, Eigenverantwortung für die Gesundheit zu übernehmen und so langfristig gesund zu bleiben.
In die Aktualisierung der folgenden Beiträge ist bereits die Expertise von Physio Austria eingeflossen:
SOLIDARIS Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mbH | Update Gemeinnützigkeit 2026
Die Solidaris WirtschaftsprüfunggmbH veranstaltet auch 2026 gemeinsam mit der Sozialwirtschaft Österreich am 22.9.2026 von 13.00 Uhr- 17.00 Uhr das jährliche Update zum Gemeinnützigkeitsrecht in der Diplomatischen Akademie.
Im 1. Teil der Veranstaltung werden Sie unter anderem über die gesetzlichen Änderungen aufgrund des Doppelbudgets 2027/28, die Lohntransparenz-Richtlinie sowie die KI-Richtlinie informiert. Anschließend erfahren Sie Neues zu arbeitsrechtlichen bzw kollektivvertraglichen Änderungen von den Experten der Sozialwirtschaft Österreich (http://www.swoe.at).
Für den 2. Teil konnte der Leiter der Sektion „Entbürokratisierung“ aus dem Staatssekretariat von Sepp Schellhorn, Herrn Mag. Georg Lack, für einen Zwischenbericht über den Stand der Verwaltungsvereinfachungsbestrebungen dieser Legislaturperiode gewonnen werden. Nutzen Sie die Gelegenheit: Bringen Sie aktiv Vorschläge ein. Gerade im Non-Profit-Bereich gibt es zahlreiche Möglichkeiten der Entlastung von bürokratischen Vorgaben, die nicht oft genug mit den politischen Ansprechpartnern thematisiert werden können.
Das Detailprogramm finden Sie unter diesem Link.
Die Anmeldung ist bis 19.9.2026 an update@solidaris.at möglich (je nach Platzkapazität).
Soziokratie Zentrum Österreich | Neu bei npoAustria
Wie können Menschen auf Augenhöhe entscheiden, Verantwortung teilen und ihre Organisation gemeinsam weiterentwickeln?
Unser Angebot umfasst Kennenlernformate, Weiterbildungen, Forschung, Vernetzung und praxisnahe Werkzeuge zu genau diesen Fragen. Damit unterstützen wir auch NPOs und zivilgesellschaftliche Initiativen beim Aufbau partizipativer und zugleich handlungsfähiger Strukturen und leisten unseren Beitrag zur Demokratiekultur in diesen Bereichen. Bei uns lernen Menschen unter anderem, wie sie mit Konsentmoderation im Kreis tragfähige gemeinsame Entscheidungen treffen können. Mitgliedern von npoAustria kommen wir bei Bedarf bei den Teilnahmebeiträgen gerne entgegen. Als neues Mitglied freuen wir uns auf Austausch und Kooperation in der NPO-Community!
Ab Herbst 2026 widmen wir uns in einem Forschungsprojekt folgender Fragen: Wie werden Beschlüsse und Verantwortlichkeiten in NPOs nachvollziehbar geführt und verwaltet und was sind die Herausforderungen dabei? Dazu suchen wir interessierte Organisationen und Praktiker:innen für Interviews, Umfragen und ko-kreative Workshops: https://soziokratiezentrum.org/digitale-governance-vom-logbuch-zum-betriebssystem/
Informieren Sie sich gerne über die zahlreichen Möglichkeiten, die Soziokratie und ihre Arbeitsweisen kennenzulernen:
https://soziokratiezentrum.org/seminare-workshops/
Kommende Veranstaltungen:
| Titel: Ausstieg aus Projektlogiken, die erschöpfen Im Non-Profit-Bereich arbeiten wir Sinn-orientiert und großteils aus intrinsischer Motivation heraus. In einem Umfeld, das immer wieder nach ganz anderen Logiken (Gewinnmaximierung, Machtaufbau bzw.-erhalt, etc.) funktioniert, ist es oft schwierig, auf Dauer nicht auszubrennen. Wie können wir unsere Projekte und Organisationen so gestalten und führen, dass wir unsere Motivation, Begeisterung und Lebensenergie erhalten? Wenn wir unsere Projekte zyklisch und co-kreativ gestalten, so, dass wir · persönlich wachsen (dazulernen) können, · unsere Gemeinschaft/unser Team stärken und · der Welt/unserem Umfeld etwas zurückgeben dann bleiben uns Motivation und Kraft erhalten. Wir können unsere Projekte nachhaltig in unser Umfeld hinein verankern und wirksam werden. Ulrike Reimann und ich, Luise Ogrisek, bieten ein Kennenlernen und Eintauchen in das co-kreative, zyklische Projektdesign „Dragon Dreaming“: - 2,5-tägiger Workshop „Ausstieg aus Projektlogiken, die erschöpfen“ 23.-25. Oktober (Seminarort in Wien/Umgebung Fr. ab 18:00, Sa & So ganztags, So bis 16:00 und - eine 6-monatige Dragon Dreaming-Practitioner Ausbildung: „EntwicklungsZeitRaum für organische und co-kreative Projektentwicklung auf Basis von Dragon Dreaming“ (Start im November/Dezember 2026 und Abschluss in Wien, dazwischen alle 2 Wochen ein 3-stündiger Abendtermin online), die als Ergebnisse ein mit den Dragon Dreaming-Prozessen und - Methoden durchgeführtes Projekt, ein Projekt-Portfolio und ein Zertifikat hat. HIER sind alle Details dazu. |
| Titel: Workshop „Geldsegen – Solidarische Geld-Praktiken und Haltungen für sinnstiftenden Projekte“ Wäre es nicht großartig, wenn das Fundraising für unsere Projekte ein spannendes Abenteuer wäre und dazu beitragen könnte, dass die Welt ein Stück weit liebevoller und freundlicher wird und Menschen einander näher brächte? Die Methode „Empowered Fundraising“ lädt dazu ein, Gespräche über Geld für unsere Projekte als beziehungsstiftende, verbindende Netzwerkbildungsaktivitäten (=Vernetzung) auf Augenhöhe zu verstehen, die unsere Projekte nachhaltig, weil von vielen Menschen und mit unterschiedlichen Beiträgen mitgetragen, in der Welt wirksam werden lassen und verankern. Solidarische Verteilmethoden für die Verteilung von eingeworbenem Geld, die nicht nur Leistung/Arbeitsbeiträge, sondern auch aktuelle Lebenssituation und Bedürfnisse der Projektbeteiligten als Grundlage für die Verteilung heranziehen, können zur inneren Stärkung des Teams und stärkeren Vernetzung/Solidarisierung der Projekt-Teilnehmer:innen bzw. Teammitglieder untereinander dienen. Und besonders wichtig: ein stärkeres Bewusstsein und Verständnis über die derzeit extrem ungerechte Verteilung von Geld in der Welt, aber auch unseres eigenen Verhältnisses zu Geld - über unsere Glaubenssätze (individuell und kollektiv), Emotionen und Verletzungen in Bezug auf Geld - sind enorm wichtig, dass sich Organisationen und Institutionen, sowie Menschen als Zivilgesellschaft noch viel stärker vernetzen und breite Bündnisse bilden, um die dringend nötigen politischen Maßnahmen einzufordern, die die strukturelle Geld- & Ressourcen-Ungerechtigkeit auflösen. Info & Anmeldung HIER und unter info@luiseogrisek.at |
VIER PFOTEN | Trotz brütender Hitze werden unzählige Tiertransporte durchgeführt
Trotz Temperaturen von teilweise über 40 Grad finden EU-weit unzählige Tiertransporte statt. VIER PFOTEN warnt: Hohe Temperaturen bedeuten für die Tiere nicht nur großen Stress, sondern können lebensgefährlich sein. Die Tierschutzorganisation fordert ein generelles Verbot von Tiertransporten bei Außentemperaturen von über 25 Grad.
In der EU sind Tiertransporte über acht Stunden erlaubt, solange die Temperatur in den Fahrzeugen 30 Grad (mit 5 Grad Toleranz nach oben) nicht übersteigt. Bei kürzeren Strecken gibt es überhaupt keine Obergrenze. Kommt ein Tiertransport zum Stehen, steigen die Temperaturen im Fahrzeug schnell um mehrere Grad. Zusätzlich produzieren die Tiere in den Fahrzeugen Wärme. Die Temperatur im Inneren ist deshalb fast immer höher als in der Umgebung.
Auch das österreichische Tiertransportgesetz ist völlig unzureichend. Nach wie vor werden Langstreckentransporte u.a. in Drittstaaten genehmigt, auch wenn extreme Temperaturen zu erwarten sind. Erst bei mehr als 30 Grad müssen Transporte z.B. auf die Nacht verlegt werden. Auf Kurzstrecken gelten überhaupt keine Temperaturregelungen.
Jährlich werden über 1,5 Milliarden Geflügeltiere und über 46 Millionen lebende Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen und Pferde grenzüberschreitend innerhalb der EU sowie in und aus Drittstaaten transportiert. Im Jahr 2025 exportierte Österreich 17,3 Millionen und importierte 24,1 Millionen lebende Tiere.
Volkshilfe Wien | Watt Gutes tun – Stromüberschuss an Wiener Familien spenden
Über 15.000 Photovoltaikanlagen sind in Wien in Betrieb – Photovoltaik liegt im Trend. Einerseits ist die Sonne eine kostengünstige Energiequelle, andererseits trägt man damit zur Dekarbonisierung bei. Aber: Man kann noch mehr Gutes tun. Unter dem Leitspruch „Watt Gutes tun“ ist das Projekt „Solar Solidar“ der Volkshilfe Wien an den Start gegangen, umgesetzt gemeinsam mit sonnnig.at als technische Partnerin. Hier kann man seinen PV-Überschuss unkompliziert spenden – und er kommt unmittelbar von Armut betroffenen Familien zugute. „Es gibt zahlreiche Familien in Wien, die sich zweimal überlegen müssen, ob sie ihre Geräte heute einschalten können“, so Lilli Gneisz von der Volkshilfe Wien.
Spenden lohnt sich dreifach!
Während eine Einspeisung etwa 5 Cent pro Kilowattstunde bringt, erhalten armutsgefährdete Familien mehr als das Dreifache an Ersparnis – nämlich 16 Cent pro Kilowattstunde „Mittels der Energiegemeinschaft können wir den Überschuss-Strom direkt den Zählpunkten der betroffenen Haushalte zuteilen. Diese Strom-Menge verschwindet dann auf deren regulärer Stromrechnung. Die gespendete kWh verdrängt damit die 10-19 ct teure kWh des Stromanbieters“, so Lukas Hückel von sonnnig.at, der das Projekt mitinitiiert hat. Natürlich kann man selbst bestimmen, ob man den Überschuss zur Gänze oder nur teilweise spendet.
Spendenbetrag für Unternehmen ab 2027 steuerlich absetzbar
Auch Unternehmen können auf der Website ganz einfach ihren Sonnenstrom-Überschuss spenden - und seit 4.8.2026 ist der Spendenbetrag auch steuerlich absetzbar.
Alle Infos unter volkshilfe-wien.at/stromspende
Wiener Sozialdienste | 80 Jahre Wiener Sozialdienste – unser Jubiläumsbericht ist da
Seit 80 Jahren begleiten die Wiener Sozialdienste Menschen in unterschiedlichsten Lebenssituationen – mit dem Ziel, Teilhabe zu ermöglichen, Selbstständigkeit zu fördern und Lebensqualität zu stärken.
Anlässlich unseres 80-jährigen Jubiläums haben wir einen Jubiläumsbericht veröffentlicht. Die Publikation gibt Einblicke in unsere Geschichte, zeigt die Entwicklungen der vergangenen Jahre und macht vor allem die Menschen sichtbar, die unsere Arbeit prägen – unsere Klient:innen, Mitarbeiter:innen und Partner:innen.
Der Jubiläumsbericht erzählt von acht Jahrzehnten sozialer Arbeit und zeigt, wie sich die Wiener Sozialdienste gemeinsam mit den Bedürfnissen der Menschen weiterentwickelt haben.
Den Jubiläumsbericht finden Sie unter diesem Link.
WUK | 45 Jahre WUK
45 Jahre sind vergangen, seit engagierte Aktivist*innen das ehemalige Lokomotivfabrik-Gelände in der Währinger Straße besetzten und damit den Grundstein für das heutige WUK legten. Was als Vision eines selbstverwalteten Freiraums begann, ist heute eines der größten soziokulturellen Zentren Europas – ein Ort für Kunst, Kultur, Bildung, gesellschaftspolitisches Engagement und gelebte Vielfalt.
Dieses Jubiläum möchten wir mit dir gemeinsam feiern.
Am Samstag, 3. Oktober 2026 – genau 45 Jahre nach der offiziellen Eröffnung – laden wir zu einem großen Geburtstagsfest bei freiem Eintritt ein. Erlebe das WUK als Kulturzentrum, Arbeitsort, Experimentierfeld, Begegnungsraum und Zuhause für zahlreiche Initiativen, Künstler*innen und Projekte.
Kinder und Familien können in den Werkstätten, Ateliers und Proberäumen gemeinsam mit Künstler*innen kreativ werden. Eine Schatzsuche führt ab 9 Jahren durch unbekannte Gänge und Räume des denkmalgeschützten Gebäudes. Eltern mit Kindern bis 5 Jahren erobern bereits am Nachmittag gemeinsam die Tanzfläche.
Ausstellungen widmen sich visionären, fiktionalen und spekulativen Erzählweisen sowie der Vereinbarkeit von Elternschaft, Sorgearbeit und künstlerischer Praxis. Künstler*innen der WUK Selbstverwaltung öffnen ihre Ateliers und Werkstätten, laden zu Showings ein und geben Einblick in aktuelle Arbeitsprozesse. WUK Bildung und Beratungpräsentiert seine vielfältigen Angebote und Projekte. Hörstationen, Filme und Porträts erzählen von den Menschen und Ideen, die das WUK seit 45 Jahren prägen.
Am Abend wird gefeiert: mit Kabarett, Konzerten und einer rauschenden Geburtstagsparty. Die WUK Bar und Essensstände im Hof sorgen für dein leibliches Wohl.
Feiere mit uns am Samstag 3. Oktober 45 Jahre WUK!
https://www.wuk.at/programm/45-jahre-wuk/
ZSI-Zentrum für Soziale Innovation GmbH | Science Diplomacy gewinnt in Europa weiter an Bedeutung und das ZSI gestaltet mit
Science Diplomacy entwickelt sich zunehmend zu einem strategischen Instrument der europäischen Außen-, Forschungs- und Innovationspolitik. Science Diplomacy bezeichnet die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Diplomatie, um gemeinsam internationale Herausforderungen zu bewältigen und evidenzbasierte politische Entscheidungen zu fördern. Mit der Verabschiedung des ersten EU Framework for Science Diplomacy im Mai 2026hat die Europäische Union einen gemeinsamen Orientierungsrahmen geschaffen, um wissenschaftliche Zusammenarbeit gezielt zur Bewältigung globaler Herausforderungen und zur Stärkung offener und zugleich sicherer Forschungs- und Innovationsökosysteme einzusetzen.
Die EU Science Diplomacy Alliance wächst kontinuierlich und entwickelt sich zu einer zentralen Plattform für Austausch, Vernetzung und gemeinsame Initiativen im Bereich Science Diplomacy. Insbesondere schließen sich Universitäten, Forschungseinrichtungen und internationale Organisationen dem Netzwerk an. Koordiniert wird die Alliance vom Zentrum für Soziale Innovation (ZSI) mit Sitz in Wien und dem DLR Projektträger in Bonn. Sie zählt derzeit 85 institutionelle Mitglieder, 59 davon in der EU.
Ein wichtiger Meilenstein ist der Start des Horizon-Europe-Projekts Consolidating European Science Diplomacy (CUSP), das gemeinsam mit Mitgliedern der Alliance auf der Grundlage des bereits bestehenden Netzwerkes entwickelt wurde. Das ebenfalls vom ZSI koordinierte Projekt bringt elf Partnerorganisationen zusammen und unterstützt das Ziel, das Science Diplomacy Framework in konkrete Maßnahmen zu übersetzen. Im Mittelpunkt stehen der Aufbau einer KI-gestützten Wissensbasis zu Science Diplomacy Policies und Praktiken, die Entwicklung einer digitalen Plattform (Science Diplomacy Hub) mit thematischen Arbeitsgruppen (u.a. zur Rolle von Kunst und Kultur in der Wissenschaftsdiplomatie) und regionalen Dialogen sowie die Erarbeitung eines Kompetenzrahmens und neuer Weiterbildungsangebote für Forschende, DiplomatInnen sowie politische EntscheidungsträgerInnen. Über den Science Diplomacy Hub können sich künftig auch ExpertInnen aus NPOs und NGOs an thematischen Working Groups, regionalen Dialogen und Co-Creation-Prozessen beteiligen und ihre Expertise in die Entwicklung europäischer Science-Diplomacy-Ansätze einbringen.