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Inhalt dieses Kapitels

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ABZ*AUSTRIA | CARE SHIFT: Verantwortung neu verteilen – Gemeinsam gestalten

Nicht erst beruflich beginnt Gleichstellung, sondern schon im privaten Alltag. Genau hier setzt „CARE SHIFT – Partnerschaftlich leben, gerecht arbeiten“ von ABZ*AUSTRIA im Auftrag des Bundesministeriums Frauen, Wissenschaft und Forschung, an. Es unterstützt dabei, Care-Arbeit, Mental Load und finanzielle Entscheidungen partnerschaftlich zu gestalten – und damit Gleichstellung in Beziehungen, aber auch in der Gesellschaft zu verankern.

Frauen in Österreich leisten rund zwei Drittel der unbezahlten Care-Arbeit. Die Folgen: hohe Teilzeitquoten, Überlastung durch Mental Load, Einkommens- und Pensionslücken sowie finanzielle Abhängigkeit. CARE SHIFT versteht diese ungleiche Verteilung nicht als rein individuelles Problem, sondern als Folge struktureller Rahmenbedingungen und tradierten Rollenbildern.

Das Projekt setzt nicht allein bei Frauen an, sondern bei Paaren – dort, wo Entscheidungen tatsächlich getroffen werden. In Workshops, Coachings und partizipativen Formaten werden reale Lebenssituationen sichtbar, Handlungsräume geöffnet und Kompetenzen zur fairen Aushandlung von Verantwortung gestärkt. Ab April gibt es praxisnahe Angebote wie CARE CAFÉS, FAIR-CARE-Coachings und CARE-SHIFT-Labs, die das Bewusstsein für die „unsichtbare Arbeit“ schaffen.

Es geht darum Aufgaben fair zu verteilen, die wirtschaftliche Selbstständigkeit von Frauen zu stärken und Fürsorgearbeit als gleichwertige Arbeit sichtbar und anerkannt zu machen.

Akademie für Sozialmanagement (ASOM) | Unser neues Jahresprogramm 2026

Im Jahresprogramm 2026 setzen wir bewusst neue Schwerpunkte:

Zusätzlich zu den Sozialmangement-Lehrgängen gibt es nun auch kompakte Seminare, die nur ein bis drei Tage dauern. Perfekt, wenn Sie zwischendurch gezielten Input brauchen.
 
Was Sie bei uns erwartet:

  • Sozialmanagement-Lehrgänge für jede Hierarchieebene – von der Teamleitung bis zum Top-Management.

  • Kompakte Seminare für gezielte Impulse 

  • Formate, die in die Tiefe gehen und den Austausch fördern

Das komplette Jahresprogramm als PDF können Sie sich herunterladen oder auf unserer Website vorbeischauen: www.sozialmanagement.at.
Dort finden Sie auch alle genauen Informationen zu unseren Lehrgängen und Seminaren.
Wenn Sie lieber persönlich erfahren möchten, wie wir arbeiten und welche Inhalte Sie bei unseren Lehrgängen erwarten, melden Sie sich zu einen unserer Online-Infotermine, an.
 

Überblick unserer Lehrgänge:
Sozialmanagement 1 aFK – für angehende Führungskräfte
Sozialmangement 1 FK – für Führungskräfte
Sozialmanagement 2 – Organisationen mitgestalten und leiten
Überblick unserer neuen Seminare:
Krisenfest führen – Organisationale Resilienz als Strategiethema
Schwierige Gespräche führen
Entscheidungsprozesse im Team gut gestalten
Standortbestimmung und Startworkshop SOM2

Anmeldung & weitere Informationen:
www.sozialmanagement.at

ASB Schuldnerberatungen GmbH | Ungleichbehandlung bei Schuldenregulierung droht

Im Juli 2026 endet voraussichtlich die Möglichkeit der 3-jährigen Entschuldung für nicht unternehmerisch tätig gewesene Privatpersonen (juristisch „Verbraucher*innen“).

Für ehemals selbstständig tätige überschuldete Personen bleibt die Möglichkeit zur verkürzten Entschuldung weiter fix bestehen. Diese ungleiche Gewichtung ist nicht nur äußerst problematisch, sondern bringt auch gesellschaftlich und ökonomisch keine Vorteile. Tritt tatsächlich in Kraft, dass Verbraucher*innen künftig wieder mindestens 5 Jahre für ihre Entschuldung benötigen, hätte das weitreichende negative Auswirkungen: für überschuldete Personen und ihre Familien, für den Arbeitsmarkt, die Wirtschaft und das Gesundheitssystem. Selbst Gerichte und Gläubiger*innen profitieren von einer kürzeren Entschuldungsdauer. Die staatlich anerkannten Schuldenberatungen haben einen Argumentekatalog erstellt, der die drohenden Auswirkungen im Detail aufzeigt.

arbeit plus Wien | „Chancengeber:innen #5“: Erfolgsgeschichten aus Wiener Sozialen Unternehmen

23 Menschen, 23 Schicksale, 23 Geschichten von Mut, Neubeginn und genützten Chancen. Die Protagonist:innen des neuerschienenen Buchs von arbeit plus Wien erlauben Einblicke in ihre Gefühlswelten, die Höhen und Tiefen ihres Werdegangs und lassen die Leser:innen teilhaben an ihrer Dankbarkeit gegenüber allen Unterstützer:innen, ihrer Begeisterung über die neuen beruflichen Perspektiven und dem berechtigten Stolz auf ihre Erfolge.

Ob das der geflüchtete Syrer ist, der sich ein neues Leben wortwörtlich aufbaut, die Mutter von sechs Kindern, die Job und Care-Arbeit unter einen Hut bringt, die 53-Jährige, die aufgrund einer Behinderung und persönlicher Schicksalsschläge 20 Jahre ohne Job war, oder die junge Frau aus dem Iran, die sich ein neues, selbstbestimmtes Leben erkämpfte – sie und alle anderen Erzähler:innen wurden von Wiener Sozialen Unternehmen individuell begleitet, unterstützt und qualifiziert. Zu Wort kommen auch ihre engagierten Berater:innen und die fortschrittlichen Arbeitgeber:innen, die ihnen eine Chance gaben und sich jetzt über loyale, motivierte, bestens vorbereitete Arbeitskräfte freuen.

"Chancengeber:innen #5 - Von Menschen, die eine neue Jobchance bekommen und denen, die sie dabei unterstützen“ kann um 12€ Schutzgebühr (zzgl. Versand) bestellt (office@arbeitplus-wien.at) oder unter diesem Link gelesen werden.

BÜNDNIS FÜR GEMEINNÜTZIGKEIT | Neue Frühlings-Webinare für NPOs und Vereine zu den Themen Finanzen, Steuern und Recht

Als Interessenvertretung des gemeinnützigen Sektors und der Freiwilligenorganisationen in Österreich setzt sich das Bündnis für Gemeinnützigkeit nicht nur für gemeinsame Interessen gegenüber Politik, Wirtschaft und Verwaltung ein, sondern es bietet Beratungsleistungen für den gesamten Sektor an. Dazu zählen neben kostenlosen Statutenchecks auch Online-Weiterbildungsprogramme. Das aktuelle Programm rund um Steuern, Finanzen und Recht für Vereine und NPOs findet ihr hier zusammengefasst:
 
PROGRAMMÜBERBLICK und ANMELDUNG

4. März 2026, 13-16 Uhr: KI & RECHT: Rahmenbedingungen für den Einsatz von KI in Vereinen und NPOs
mit Daniel Lohninger (epicenter.academy)
18. März 2026, 15-18 Uhr: STATUTEN-WORKHOP: Schritt für Schritt verstehen, prüfen und formulieren
mit Thomas Höhne (Höhne, In der Maur & Partner)
25. März 2026, 10-13 Uhr: MEDIENRECHT PLUS: Hass im Netz, Fake News, SLAPPs etc. – so können NPOs reagieren
mit Medienrechtsanwältin Maria Windhager
15. April 2026, 13-16 Uhr: DSGVO: Ein Leitfaden für Vereine und NGOs
mit Heidi Scheichenbauer (Research Institute)
22. April 2026, 15-18 Uhr: RECHNUNGSPRÜFUNG IM VEREIN: Von den Anforderungen bis zur praktischen Umsetzung
mit Stefanie Schlögl/Markus Eckhart (strg+V)
6. Mai 2026, 10-13 Uhr: CHANCEN UND RISIKEN MANAGEN: Interne Kontrollsysteme und erfolgreiches Risikomanagement
mit Stefanie Schlögl/Markus Eckhart (strg+V)
27. Mai 2026, 15-17.30 Uhr: BESCHÄFTIGUNGSFORMEN: Möglichkeiten und arbeitsrechtliche Aspekte im gemeinnützigen Bereich
mit Valentina Bier (LeitnerLeitner)
10. Juni 2026, 15-18 Uhr: STOLPERFALLE ABZUGSTEUER: Steuerliche Aspekte bei der Zusammenarbeit mit Personen aus dem Ausland
mit Ronald Wahrlich (smc – Steirer, Mika & Comp.)

Die Webinare finden jeweils am Mittwoch via Zoom statt. Die Plätze sind begrenzt, daher am besten schnell informieren und anmelden (kostenlos für Bündnis-Mitglieder): https://www.gemeinnuetzig.at/service/#veranstaltungen

Caritas der Diözese St. Pölten | Caritas GreenDeal: Grünes Investment mit Wirkung

Um ihr Ziel zu erreichen, bis 2030 CO₂-neutral zu sein, investiert die Caritas der Diözese St. Pölten seit Jahren konsequent in erneuerbare Energie und ökologische Mobilität. 2025 wurde dem Caritas GreenDeal dafür erstmals eine innovative Finanzierungsform über das Alternativfinanzierungsgesetz (AltFG) umgesetzt – mit großer Resonanz. Aufgrund des Erfolges wird der GreenDeal auch 2026 fortgeführt.

Über qualifizierte Nachrangdarlehen können Menschen gezielt in den Ausbau nachhaltiger Infrastruktur der Caritas investieren. Die Rahmenbedingungen: Ein Nachrangdarlehen ist ab einem Betrag von 1.000 Euro und einer Mindestlaufzeit von fünf Jahren möglich. Jährlich zahlen wir 2 % an Zinsen an die Darlehensgeber*innen aus. Die damit lukrierten Mittel fließen ausschließlich in Photovoltaikanlagen, Stromspeicher und E-Mobilität. Ein Schwerpunkt liegt auf der Nutzung möglichst vieler Dachflächen in Wohnhäusern, Pflegeeinrichtungen, Werkstätten, Beratungsstellen und Stützpunkten der mobilen Pflege. Ziel ist es, bis zu 2.000 kWp PV-Leistung zu installieren und die Standorte schrittweise energieautark zu betreiben. Parallel dazu wird insbesondere in der Hauskrankenpflege und bei Transportbussen auf Elektromobilität umgestellt – gespeist durch selbst erzeugten Sonnenstrom.

Wichtig war der Caritas, Menschen aktiv an der grünen Wende zu beteiligen und ihnen ein transparentes, sinnstiftendes Investment zu ermöglichen. Die Umsetzung erwies sich dabei als gut machbar: In enger Zusammenarbeit mit dem Steuerberater wurden die erforderlichen Unterlagen – etwa das geprüfte Informationsblatt für Darlehensgeber*innen – erstellt. Insgesamt blieb der organisatorische und rechtliche Aufwand überschaubar.

Die Bewerbung erfolgte in mehreren Werbewellen, wobei sich insbesondere Citylights in Bahnhofsnähe als sehr wirkungsvoll erwiesen. Die Bilanz nach einem Jahr bestätigt den Ansatz: Mehr als 600.000 Euro von rund 100 Darlehensgeber*innen. Die Rückmeldungen sind durchwegs sehr positiv. Der GreenDeal zeigt, wie Impact Investing auch im Non-Profit-Bereich praxisnah und erfolgreich umgesetzt werden kann.

Mehr Informationen: www.caritas-stpoelten.at/greendeal

Seit 75 Jahren ist “building global friendship” das Motto der internationalen Organisation “CISV” (ursprünglich “Children’s International Summer Villages”, heute ist CISV weit mehr als das).

1951 von der amerikanischen Psychologin Doris Twitchell Allen ins Leben gerufen, feiert die Gesamtorganisation somit heuer ihr 75jähriges Bestehen. Und CISV Austria feiert mit, denn unser Land war schon damals am ersten CISV Village der Geschichte in Cincinnatti mit einer Delegation aus Wien vertreten.

Programme gibt es heute für Altersgruppen von 11 bis 17, in über 60 Ländern der Erde. Immer sind die Teilnehmenden gleich alt. Immer kommen auf den Programmen in den Sommer-, Oster- oder Weihnachtsferien Delegationen aus bis zu 12 verschiedenen Ländern zusammen. Mehr zu den Programmen von CISV finden Sie auf unserer Website: https://cisv.at

Unseren Geburtstag wollen wir feiern. Wir laden alle, die CISV Austria gratulieren möchten, herzlich zu einer großen Geburtstagsfeier ins PRISMA / by Lumia (Krieau Tribüne 2) ein. Hier finden sich alle EVENT Details: https://cisv.at/events/cisv-75/

dialog: individuelle Suchthilfe | Aktuelle Veranstaltungen

Praxisorientierter Lehrgang Sucht startet am 27.02.2026

Der Praxisorientierte Lehrgang Sucht des Dialog richtet sich an Personen, die im Sozial- und Gesundheitswesen tätig sind und ihr Wissen zum Thema Sucht vertiefen und ihre praktischen Kompetenzen im Umgang mit konsumierenden und suchtkranken Personen professionalisieren wollen. Ziel ist es, die Teilnehmer_innen zu befähigen das Erlernte im aktuellen und zukünftigen Berufsalltag praktisch anzuwenden, Sicherheit im Umgang mit kosumierenden und suchtkranken Personen zu gewinnen und für Kolleg_innen als Ansprechperson zum Thema Sucht zu fungieren und unterstützen zu können. In den Seminaren werden psychosoziale Kompetenzen sowie suchtspezifische Interventionstechniken erworben. Daher sind sowohl die Inhalte der Seminare als auch der Lehrgang als gesamtes stark praxisorientiert gestaltet.

Info & Anmeldung: www.dialog-on.at/lehrgang

Dialog: Frühlingsakademie 20.-24.04.2026

Die von der „Suchtprävention und Früherkennung“ des Dialog 2017 ins Leben gerufene Veranstaltungswoche findet jedes Jahr im Frühling in Wien statt und bietet allen Personen, die sich im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit mit dem Thema Sucht auseinandersetzen wollen, die Möglichkeit sich fortzubilden. Die Workshops und Vorträge sind auch als BÖP und DFP-Punkte anrechenbar. Ein Fixpunkt der Frühlingsakademie ist der Kinoabend – mit anschließender Podiumsdiskussion - zu dem alle Teilnehmer_innen und Interessierte herzlich eingeladen sind.

Info & Anmeldung: www.dialog-on.at/fruehlingsakademie

EFFE–Österreich | Freiheit, Vielfalt und faire Bedingungen für gemeinnützige Bildungsträger

EFFE–Österreich setzt sich dafür ein, dass Bildung als Menschenrecht verstanden und gelebt wird. Unsere Mitgliedsschulen zeigen täglich, wie reformpädagogische Konzepte, gelebte Autonomie und zivilgesellschaftliches Engagement zu echter Bildungsqualität führen. Doch gerade gemeinnützige Trägervereine, die öffentliche Aufgaben übernehmen, arbeiten unter Bedingungen, die ihre Wirksamkeit massiv einschränken.

Während staatliche Schulen automatisch und konfessionelle Privatschulen per Gesetz finanziert werden, müssen freie, gemeinnützige Bildungseinrichtungen ihre Existenz oft Jahr für Jahr neu absichern. Fehlende Planbarkeit, unzureichende Förderstrukturen, hohe Finanzierungslasten und komplexe bürokratische Verfahren belasten unsere Bildungseinrichtungen. Gleichzeitig entlasten diese Initiativen das öffentliche System und sind Vorreiter für innovative Bildungsformen. Unsere Mitgliedsschulen stemmen pädagogische Qualität, Personalentwicklung, Inklusion und Infrastruktur mit einem Engagement aller Erwachsenen, das weit über das Leistbare hinausgeht.
 
EFFE–Österreich fordert daher faire Rahmenbedingungen:

  • rechtliche Gleichstellung gemeinnütziger Schulträger mit staatlichen Einrichtungen

  • verlässliche Finanzierung durch Kostenersatz bzw. formelbasierte Pro‑Kopf‑Modelle

  • echte Autonomie in pädagogischen, personellen und organisatorischen Fragen

  • freie Schulwahl und Vielfalt an Bildungsangeboten

  • Anerkennung zivilgesellschaftlicher Verantwortung im Bildungswesen

Nur wenn gemeinnützige Trägervereine nicht länger strukturell benachteiligt werden, kann ein modernes, demokratisches und vielfältiges Bildungswesen entstehen, das allen Kindern offensteht.

Mehr Informationen: www.effe.at

Ergotherapie Austria | Fokus Chancengerechtigkeit – ergotherapeutische Perspektiven: Handeln zwischen Ideal und Realität

Wie kann Chancengerechtigkeit in der Gesundheitsversorgung gestaltet werden, welche Teilhabe- und Zugangsmöglichkeiten gibt es? Mit dem Schwerpunkt der Fachtagung 2026 wollen wir herausfinden, wie das Rollenverhältnis und die Haltung zum Thema Chancengerechtigkeit in der Ergotherapie verankert ist. Wir freuen uns auf ein vielfältiges Programm mit innovativen Vorträgen, Workshops und spannenden Diskussionen und möchten ganz besonders auf unsere hochkarätigen Keynote Speaker zum Thema Chancengerechtigkeit verweisen:

  • Mag. Martin Schenk | Diakonie Österreich und Sozialexperte

  • Dr.in Sabine Haas | Gesundheit, Gesellschaft und Chancengerechtigkeit | Gesundheit Österreich GmbH

  • Dr. Frank Kronenberg | Ergotherapeut und Mitbegründer zahlreicher internationaler Projekte und gemeinnütziger Organisationen

Am Freitag dürfen Sie sich etwa auf eine hochkarätige Diskussionsrunde zum Thema „Chancengerechtigkeit in der Gesundheitsversorgung“ freuen. Außerdem wird es in diversen Vorträgen um Chancengerechtigkeit im Hinblick auf Geschlechterrollen, Klimakompetenzen oder „Ergotherapie und NON-Profit-Praxis“ gehen.

Am Samstag wird etwa das neue Projekt „Young Carers Österreich“ vorstellt, wo es um Innovationen für chancengerechte Unterstützung junger Menschen mit Pflegeverantwortung geht. Außerdem warten auf Sie spannende Workshops: von Klima- und Gesundheitskompetenz bis zu „Queerfreundlichkeit in der Ergotherapie“.

Wir laden Sie herzlich ein, dabei zu sein, sich zu informieren und die Fachtagung mitzugestalten.
 
FACHTAGUNG 2026
Datum: 
20. – 21. März 2026
Ort: Austria Trend Hotel Savoyen Vienna, Rennweg 16, 1030 Wien
Anmeldung und Details
 
 

ERSTE Stiftung | Europe’s Futures Initiative: Die Zukunft Europas hat ein Zuhause in Wien

Im Dezember 2025 hat die ERSTE Stiftung die Europe’s Futures Initiative (EFI) ins Leben gerufen – ein Netzwerk von Vordenker:innen, politischen Entscheidungsträger:innen und Kreativen. Sie alle vereint die gemeinsame Überzeugung, dass die besten Tage Europas noch vor uns liegen.

Aufbauend auf dem Europe’s Futures Fellowship, das 2018 gemeinsam mit dem Institut für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) gegründet wurde, verfolgt die neue Initiative das Ziel, mutige Ideen in praktische Lösungen umzuwandeln. Mit Sitz in Wien knüpft EFI an die langjährige Rolle der Stadt als europäische Drehscheibe an.

EFI bringt Denker:innen und Praktiker:innen zu Themen zusammen, die von neuen Ansätzen für Migration und gesellschaftlichen Zusammenhalt über die ethischen und geopolitischen Grenzen von Technologie bis hin zur Wiederherstellung von Vertrauen in demokratische Institutionen reichen. Ihre Mission ist einfach, aber dringlich: Europas Vorstellungskraft neu zu entfachen und Unsicherheit in Möglichkeiten zu verwandeln – und Möglichkeiten in Wirkung.

Europe’s Futures Initiative: Die Zukunft Europas hat ein Zuhause in Wien - ERSTE Stiftung

ERSTE Aldo Giannotti

© Past, Present, Future – Aldo Giannotti

ERSTE Stiftung | Time to Decide Europe Summit 2025 zum Nachschauen

Am 2. Dezember 2025 versammelte die ERSTE Stiftung gemeinsam mit dem Institut für die Wissenschaften vom Menschen führende Denker:innen, politische Entscheidungsträger:innen und Expert:innen am ERSTE Campus in Wien, um Europas Rolle in einer sich verändernden globalen Landschaft zu diskutieren.

Die Panels befassten sich mit zentralen Themen wie Sicherheitspolitik, Demokratie, technologischer Wettbewerbsfähigkeit und europäischer Zusammenarbeit. In drei 90‑minütigen Diskussionen stellten insgesamt acht Expert:innen pro Panel konkrete Analysen und Lösungsansätze vor, gefolgt von einer gemeinsamen abschließenden Reflexion der Moderierenden.

Wer die Diskussionen und Beiträge nachverfolgen möchte, findet hier die Playlist mit allen Sessions:

YouTube‑Livestream‑Aufnahme: Time To Decide 2025 - YouTube
 
Zusätzlich steht ein Fotostream mit Eindrücken vom Summit zur Verfügung:
Fotogalerie: https://flic.kr/s/aHBqjCCyYp

Fotos Europe Summit 2025

© eSeL.at - Joanna Pianka

EUROPEAN FORUM ALPBACH 2026 | „HOW EUROPE WINS“

Das Jahresthema für das European Forum Alpbach 2026 steht fest: „How Europe Wins“ ist keine fertige Antwort, sondern eine Einladung, Europas Strategien grundlegend zu überdenken, und zugleich ein dringender Aufruf, dem Denken endlich Taten folgen zu lassen.

In einer Welt, in der alle anderen scheinbar schneller und entschlossener handeln, steht Europa vor grundlegenden Fragen: Kann Europa in den entscheidenden Fragen überhaupt noch gewinnen? Wenn ja, alleine oder mit welchen Partnern? Muss jemand verlieren, damit Europa gewinnt? Was fehlt Europa zum geborenen Gewinner – und was haben wir schon? Welches Spiel wird überhaupt gespielt?

Von 24. August bis 4. September 2026 geht das EFA26 diesen Fragen nach – mit Stimmen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur, mit jungen Denker:innen und mit erfahrenen Entscheidungsträger:innen.

Vier Focus Topics strukturieren die Diskussionen und schaffen den Rahmen für ganzheitliche Antworten, konkrete Lösungen und wirksame Aktionen. Setzen Sie zusammen mit der EFA-Community den nächsten Schritt und gestalten Sie die Zukunft, denn der Status quo ist nicht genug.
 
Weitere Informationen zum European Forum Alpbach 2026 finden Sie unter
www.alpbach.org/efa26.

FAIRTRADE Österreich | FAIRBRUARY: Im Februar fair einkaufen

Mit der österreichweiten Kampagne FAIRBRUARY rückt FAIRTRADE im Februar den fairen Handel in den Mittelpunkt. Konsument:innen sind eingeladen, mit ihren täglichen Kaufentscheidungen ein Zeichen zu setzen – für faire Arbeitsbedingungen, stabile Einkommen und globale Gerechtigkeit.

Die Wirkung ist messbar: Zuletzt konnte FAIRTRADE erneut deutlich zulegen. Der Absatz von Kakao stieg um rund 17, jener von Bananen um fast neun Prozent. Davon profitierten die Menschen in den Ursprungsländern unmittelbar – die Direkteinnahmen („Producer Benefit“) erhöhten sich auf 88 Mio. US-Dollar, ein Plus von rund elf Prozent.

Gleichzeitig wächst das Angebot stetig: In Österreich sind mittlerweile über 2.600 FAIRTRADE-Produkte erhältlich.

„Mit dem FAIRBRUARY wollen wir zeigen, wie viel Wirkung im fairen Einkauf steckt“, sagt Hartwig Kirner, Geschäftsführer von FAIRTRADE Österreich. „Jede bewusste Kaufentscheidung stärkt Menschen in den Ursprungsländern und macht fairen Handel selbstverständlicher.“

Unterstützt wird die Kampagne österreichweit vom Handel, von Weltläden sowie von FAIRTRADE-Schulen und -Gemeinden. Eine starke Basis dafür ist auch die hohe Bekanntheit des FAIRTRADE-Siegels: 98 Prozent der Österreicher:innen kennen es und verbinden es mit großem Vertrauen.

Auf fairbruary.at finden Interessierte im Februar spannende Hintergrundgeschichten, Mitmachaktionen und Gewinnspiele. Der FAIRBRUARY ist zudem international: Die Kampagne läuft zeitgleich in mehreren Ländern, darunter Deutschland und die Schweiz.

FAIRTRADE FAIRBRUARY Illustration

© FAIRTRADE Österreich

Frauen* beraten Frauen* | Unser Programm FRÜHJAHR/SOMMER 2026

Seit unserer Gründung 1980 bieten wir Beratung und Unterstützung für Frauen* mit Problemen aus allen Themen des weiblichen Lebens- zusammenhangs. Wir arbeiten als multiprofessionelles Team. Unsere Beraterinnen haben unterschiedliche Grundberufe sowie beraterische und therapeutische Ausbildungen. Wir bieten psychosoziale Beratung, rechtliche Beratung, Gesundheitsberatung und teilweise Psychotherapie in Form von Einzel- und Gruppenangeboten, persönlich, telefonisch und online.

Unser Angebot richtet sich an alle, die sich selbst als Frauen* verstehen oder als Frauen* sozialisiert wurden. Das „Sternchen“ bei Frauen* soll die Vielfalt der möglichen Bedeutungen und Identitäten von „Frauen“ sichtbar machen.

Bei uns können Sie offen darüber sprechen, was Sie belastet. Sie können sich Zeit nehmen, über sich nachzudenken und müssen nicht gleich eine Entscheidung treffen. Wir bieten einen ruhigen Raum zum Nachdenken über Ihre Situation mit einer Beraterin, die Sie zu nichts drängt. Hier passiert nichts gegen Ihren Willen und es werden keine Informationen an Dritte weitergegeben. Auf Wunsch können Sie anonym bleiben und sich aussprechen oder uns in der Onlineberatung schreiben.

Unser multiprofessionelles Team bietet Unterstützung bei:

  • Entwicklung größerer Entscheidungs- und Gestaltungsfreiheit  

  • Wahrnehmung eigener Stärken und Fähigkeiten  

  • Erweiterung eigener Ressourcen  

  • Verwirklichung des eigenen Potentials  

Wir laden Sie herzlich ein, sich an uns zu wenden.

Unser Programm FRÜHJAHR/SOMMER 2026 finden Sie unter diesem Link.

Fonds Soziales Wien (FSW) | LAB65: Damit wohnungslose junge Menschen eine Zukunft haben

Das LAB65 – Leben, Arbeit, Bildung bietet wohnungslosen jungen Erwachsene in Wien seit März 2025 rasch und unkompliziert Beratung, Orientierung und neue Perspektiven.

Es wird vom Wiener Hilfswerk betrieben und vom Fonds Soziales Wien (FSW) im Rahmen der Wiener Wohnungslosenhilfe finanziert. Am Standort Gumpendorfer Straße 65 in Wien-Mariahilf bekommen betroffene junge Menschen Unterstützung bei Arbeitssuche, Bildung, Lebensplanung und Alltagsfragen - ganz ohne bürokratische Hürden. Bisher  hat das Team von LAB65 rund 120  Personen im Einzelsetting betreut und dabei mehr als 350 Beratungen verzeichnet. Zudem nutzten rund 50 Teilnehmer:innen die zahlreichen themenspezifischen Gruppenangebote und Workshops die vom LAB65 organisiert wurden (Stand 31.1.2026).

Eine vom FSW beauftragte qualitative Erhebung unter Stakeholder:innen bestätigt, dass der niedrigschwellige, flexible Ansatz der entscheidende Faktor ist, um die jungen Menschen zu erreichen. „Der gut erreichbare Standort, das multiprofessionelle Team und der Einsatz eines Peer-Mitarbeiters machen das LAB65 leicht zugänglich und stärken die Akzeptanz bei den Menschen, die wir ansprechen wollen,“ betont FSW-Projektleiterin Andrea Fichtinger-Müllner. Besonders die individuelle Beratung und Spezialisierung auf ausbildungs- und berufsbezogene Themen werden als Stärken hervorgehoben. Als zentraler Entwicklungsbedarf bleibt u.a. die Verbesserung des Schnittstellenmanagements, um noch mehr junge Menschen in prekären Lebenslagen zu erreichen und diese nachhaltig zu unterstützen. Insgesamt bestätigt die Evaluation den hohen Nutzen und das große Potenzial von LAB65.

 Mehr unter www.fsw.at/innovationswerkstatt

LAP65 FSW Bild

© Fonds Soziales Wien

HABIT | Neue Geschäftsführungsstruktur bei HABIT: Klarer Kurs für die Zukunft

Mit 1. Jänner 2026 hat HABIT – Haus der Barmherzigkeit Inklusionsteam GmbH seine Geschäftsführung neu aufgestellt. Ziel dieser Weiterentwicklung ist es, strategische Steuerung und operative Umsetzung klar zu trennen und gleichzeitig eng miteinander zu verzahnen – um auch unter herausfordernden Rahmenbedingungen im Sozialbereich handlungsfähig, wirksam und verlässlich zu bleiben.

Andreas Kauba verantwortet künftig die Geschäftsführung Strategische Entwicklung, Kooperationen & unterstützende Prozesse. Der Fokus liegt dabei auf der strategischen Weiterentwicklung der Organisation, dem Aufbau und der Pflege von Kooperationen, der Ressourcen- und Finanzsteuerung sowie auf Querschnittsthemen wie Qualitätsmanagement, Recruiting, Digitalisierung und Kommunikation.

Cornelia Girmindl übernimmt die Geschäftsführung Kernbereiche & operative Steuerung. In ihren Verantwortungsbereich fallen die operative Führung und Weiterentwicklung der Kernbereiche Arbeit, Mobilität, Mobile Begleitung und Wohnen, die Sicherstellung von Qualität und Wirksamkeit im Alltag, der Kund*innen-Service sowie das operative Personalmanagement inklusive Personalentwicklung.

Beide Geschäftsführungen arbeiten eng abgestimmt zusammen und tragen gemeinsam die Gesamtverantwortung für HABIT. Die neue Struktur stärkt Transparenz, klare Zuständigkeiten und eine gute Balance zwischen strategischem Rahmen und operativer Umsetzung – als Grundlage für nachhaltige Organisationsentwicklung im Non-Profit-Bereich.

HOSIPZ ÖSTERREICH | Juristisches Wissen für das Lebensende

Eine 12-teilige Videoreihe von HOSPIZ ÖSTERREICH
 
Juristisches Wissen für das Lebensende
Eine Videoreihe von HOSPIZ ÖSTERREICH 

Im Rahmen eines innovativen Bildungsprojekts hat HOSPIZ ÖSTERREICH 12 Videos zu rechtlichen Fragen am Lebensende produziert.

Die Filme behandeln zentrale, für die Betreuung schwerkranker und sterbender Menschen relevante Themen. In praxisnahen Formaten werden komplexe juristische Themen wie Patientenverfügung, VSD Vorsorgedialog®, Erwachsenenschutzgesetz, Vorsorgevollmacht, Sterbehilfe, Sterbeverfügungsgesetz und Assistierter Suizid verständlich aufbereitet.

Renommierte Expert:innen

  • Prof. Dr. Alois Birklbauer, Vorstand der Abteilung Strafrecht, Johannes Kepler Universität Linz

  • Prof. Dr. Gerhard W. Huber, LL.M. PM.ME, Anwalt für Medizinrecht

  • Mag.a Monika Gmeinbauer-Huber, Juristin der oberösterreichischen Gesundheitsholding GmbH

erläutern in den Videos anhand konkreter Fallbeispiele zentrale Begriffe und Handlungsspielräume.

Ziel ist es, im Umgang mit sensiblen Entscheidungssituationen rechtliche Sicherheit zu fördern und die Selbstbestimmung schwerkranker und sterbender Menschen zu stärken.

Die Videos richten sich an Fachkräfte in der Hospiz und Palliative Care, im Gesundheits- und Sozialbereich sowie an interessierte Laien und werden Bildungseinrichtungen, haupt- und ehrenamtlich Tätigen sowie der interessierten Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung gestellt.
 
https://www.hospiz.at/jur-wissen-lebensende/

Integrationshaus | ReFemCareers – berufliche Perspektiven für geflüchtete Frauen stärken

Mit dem Projekt ReFemCareers realisiert das Integrationshaus Wien in Kooperation mit der Gottfried-Wilhelm-Leibniz Universität Hannover ein Qualifizierungs- und Empowermentangebot für hochqualifizierte geflüchtete Frauen.

Ziel ist es, vorhandene Bildungs- und Berufskompetenzen systematisch zu erfassen, weiterzuentwickeln und den Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt zu erleichtern.

Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist eine mehrmonatige Workshop-Reihe. In zehn aufeinander aufbauenden Modulen werden unter anderem Orientierung und Ressourcenarbeit, Biografie- und Kompetenzanalyse, die Stärkung von Selbst- und Fremdbild sowie Strategien im Umgang mit strukturellen Barrieren behandelt. Weitere Schwerpunkte liegen auf Kommunikation und Sprache im Arbeitskontext, arbeitsrechtlichen Grundlagen sowie der Auseinandersetzung mit relevanten Anlaufstellen wie Arbeiterkammer, WAFF, AMS und Anerkennungsstellen. Den Abschluss bildet die Entwicklung individueller Ziel- und Zukunftspläne, ergänzt durch kollegiale Beratung und Feedbackformate.

Durch die Verbindung von Inputs, Gruppenarbeiten und Reflexion unterstützt ReFemCareers die Teilnehmerinnen dabei, ihre beruflichen Möglichkeiten realistisch einzuschätzen und ihre Positionierung im Arbeitsmarkt zu stärken.
 
Weitere Informationen zum Projekt: https://www.integrationshaus.at/de/bildung/refemcareers

Jugend am Werk Steiermark | Leaving Care: Der Weg in die Selbstständigkeit

Im Rahmen des FFG Programms „Wirksam Werden - Soziale Innovationen gegen Kinder- und Jugendarmut“ hat Jugend am Werk Steiermark Unterstützungsangebote für junge Erwachsene entwickelt.

Das Ziel: Eine Überforderung in der Selbstständigkeit verhindern.
 
Starthilfe in ein selbstbestimmtes Leben

Die Übergangszeit vom Jugend- zum Erwachsenenalter bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, kann aber auch von Herausforderungen gekennzeichnet sein. Aufgrund multipler Problemlangen sind manche Jugendliche insbesondere armutsbetroffen oder -gefährdet. So etwa junge Erwachsene, die über Angebote der Kinder- und Jugendhilfe unterstützt wurden und sich dann nach Auslaufen der Betreuung ein eigenständiges Leben aufbauen müssen (Care Leaver).
 
Projekt re-connect

Im vergangenen Jahr hat Jugend am Werk deshalb gezielt Ideenkonzepte zur bedarfsgerechten Unterstützung von Care Leavern entwickelt. Diese Lösungsansätze sollen einer Überforderung in der Selbstständigkeit entgegenwirken und wurden unter starker Beteiligung der Zielgruppe entworfen. Geplant ist etwa eine App, die Informationen für alle Lebensbereiche verständlich zur Verfügung stellt. Oder ein Peer-Buddy-System für Care Leaver samt einer eigenen Pop-Up-Anlaufstelle, die niederschwellige Unterstützung und Beratung bieten soll. All diese Angebote werden unter dem Namen „re-connect“ gebündelt und Neuigkeiten zur Umsetzung ab März 2026 auf Instagram gepostet.

Lebenswelt Heim | TELEIOS 2026 - der Preis für Lebensqualität und Innovation, die wirkt - Einreichphase startet

Bereits zum 11. Mal seit 2004 möchten wir Sie sehr herzlich einladen, herausragende Projekte in Ihren Einrichtungen öffentlich zu machen und zum einzigen österreichischen Altenpflegepreis, dem TELEIOS, einzureichen.

Durch die wirtschafts- und sozialpolitischen Entwicklungen in der Langzeitpflege ist der TELEIOS ein unverzichtbarer gesellschaftspolitischer wie auch pflegefachlicher Botschafter geworden. Wir verstehen es als besondere Verantwortung, öffentlich zu machen, dass auch unter sehr schwierigen wirtschaftlichen und personellen Rahmenbedingungen die Qualitätsentwicklung in den Alten- und Pflegeheimen kontinuierlich vorangeht.

Der TELEIOS hat zum Ziel

  • Innovationskraft, Kreativität und Managementqualität in den Alten- und Pflegeheimen einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen,

  • Best Practice Modelle und Projekte auf dem Weg zu nachhaltiger Qualität zu unterstützen,

  • die Vernetzung und Eigeninitiative in den Heimen zu fördern,

  • das Image der Alten- und Pflegeheime und gleichermaßen das Berufsimage der MitarbeiterInnen zu fördern.

Sie können Ihre Projekte bis spätestens 25. Mai 2026 einreichen. Die Einreichunterlagen inklusive sämtlicher Informationen stehen für Sie auf unserer Website unter TELEIOS 2026 - Projekteinreichungen ab sofort möglich - lebensweltheim.at zur Verfügung.

Bitte merken Sie sich jetzt schon den Termin für den Gala-Abend mit Preisverleihung am 5. November 2026 im Congress Center Casino Baden vor!

ÖGF | Aktuelle Veranstaltungen

Webinar:Schwangerschaftsabbruch in Österreich
10.04.2026, 09.30 – 12.30 Uhr
Auch Berater*innen haben immer wieder Detailfragen zum Schwangerschaftsabbruch: Rechtlicher Rahmen in Österreich? Abbruch bei Minderjährigen (mündig/unmündig)? Ablauf eines Abbruchs? Medikamentöser versus chirurgischer Abbruch? Kosten und mögliche Unterstützung? Das Webinar gibt einen Überblick über die aktuelle Situation des Schwangerschaftsabbruchs in Österreich.
Modul:„SEX, WAS?“
24. & 25.04.2026 (Präsenz)
Einführung in die professionelle Sexualpädagogik
Anleitung zu professionellem, sexualpädagogischem Handeln anhand sexualpädagogischer Methoden basierend auf dem Methodenhandbuch „SEX, WAS?” und verschiedenen Aspekten der Jugendsexualität. Die Methoden sind Hilfestellungen für sexualpäd. Arbeiten in Schulklassen und Jugendgruppen.

 
Weitere Infos, Webinare & Module & Lehrgang: oegf.at/fort-weiterbildung

Österreichische Gesellschaft für Familienplanung (ÖGF),www.oegf.at, www.firstlove.at
ZVR-Zahl 605062078

Österreichische Liga für Kinder- und Jugendgesundheit | WORKSHOP zur Erstellung von Kinderschutzkonzepten

Im Workshop "Grundlagen Kinderschutzkonzepte" erlangen Organisationen praxisnahes Wissen zu Inhalten und Elementen von Kinderschutzkonzepten ebenso wie unterstützende Unterlagen und Arbeitsmaterialien für die Ausarbeitung ihres eigenen Kinderschutzkonzepts.

Die Kinderliga lädt alle Organisationen, die am Thema Kinder- und Jugendgesundheit arbeiten, herzlich ein, die Workshops zur Erstellung von Kinderschutzkonzepten zu besuchen!
 
Als Netzwerkorganisation kennt die Kinderliga den Mehrwert eines Kinderschutzkonzeptes für Dach- und Berufsverbände, Fachgesellschaften, Netzwerkorganisationen etc. im Hinblick auf Kinderschutz, ebenso wie die Organisationsentwicklungsvorteile, die wertvolle Sensibilisierungsarbeit und die daraus entstehenden Unterstützungsmöglichkeiten von Mitgliedern/Mitgliedsorganisationen.

Die nächste Gelegenheit an einem "Grundlagenworkshop Kinderschutzkonzepte" teilzunehmen gibt es am 29. April. Alle Details finden Sie hier.
 
Workshopinhalte

  • Allgemeines: Kinderschutzkonzepte und -standards

  • Der Start in den Prozess: Bestandsaufnahme
    (Mapping, Self Audit, Risikoanalyse, Aktivitätenplan)

  • Inhalte eines Kinderschutzkonzepts
    (Prävention, Verdachtsfallmanagement, Monitoring, Evaluation)

  • Rolle und Aufgabe von Kinderschutz-Beauftragten

  • Einschlägige Übungen und Arbeitsmaterialien

  • Weiterführende Informationen und Beispiele 

Anmeldung:
haeuserer-bruch@kinderjugendgesundheit.at
www.kinderjugendgesundheit.at

ÖZIV | ÖZIV ACCESS – erste Adresse für Barrierefreiheit und Inklusion

Das Wort „Barrierefreiheit“ löst heutzutage zumindest meist keinen fragenden Gesichtsausdruck mehr aus. Auch von der Existenz eines „Barrierefreiheitsgesetzes“ haben viele schon gehört. Dennoch ist immer noch festzustellen, dass bezüglich der Umsetzung umfassender Barrierefreiheit Wissenslücken bzw. Unsicherheiten bestehen. Und beim Thema „Inklusion“ wird regelmäßig auf Menschen mit Behinderungen vergessen.

Im Dienstleistungsangebot von ÖZIV ACCESS spielen Inklusion UND Barrierefreiheit eine zentrale Rolle. Das versierte Team verfügt über langjährige Expertise in diesen Bereichen – und stellt sein Know-How interessierten Organisationen und Unternehmen zur Verfügung.

Die Beratungen zu umfassender Barrierefreiheit reichen von Bauberatung bis hin zu barrierefreien Naturangeboten. Das Angebot wird gezielt auf die Wünsche der Kund:innen abgestimmt.

In den Sensibilisierungstrainings erwerben die Teilnehmenden das erforderliche Wissen für die richtige Begegnung mit Menschen mit Behinderungen. Weiters werden Inhalte bzgl. gesetzlichen Regelungen und Formen von Behinderungen vermittelt. Im Mittelpunkt steht die Verbesserung der Kommunikation, der direkte Kontakt mit Menschen mit Behinderungen, ihre Lebensgeschichten, Erfahrungen und Talente.

Das ist aber noch nicht alles: ÖZIV ACCESS ist auch Anlaufstelle, wenn es um andere Themen wie Einfache Sprache oder weitere maßgeschneiderte Angebote geht – gesammelte Infos finden Sie hier: www.oeziv.org/access

Pfadfinder*innen Österreich | Pfadfinder*innen forcieren das Engagement in der Gemeinschaft

Von Thomas Scheiber und Lena Tavolato. Bearbeitung von Marcel Gaß.

Den Mitmenschen zu helfen und aktiv die Gesellschaft mitzugestalten ist ein Kernanliegen der Pfadfinder*innen weltweit. In der österreichischen Pfadfinderei wurde mit der Ergänzung der Pfadfinder*innenmethode, der Grundlage unserer Kinder- und Jugendarbeit, das neue und insgesamt 8. Element „Engagement in der Gemeinschaft“ hinzugefügt.
 
Was ändert sich in unserer Arbeit?

Für unsere Organisation kommt nun ein neuer Blickwinkel dazu. Verantwortungsbewusstsein und Engagement sind dadurch nicht nur ein Inhalt und gelebter Wert, sondern Sich-zu-engagieren ist auch Methode und hat einen pädagogischen Mehrwert. Kinder und Jugendliche lernen Selbstwirksamkeit, soziale Kompetenzen und solidarisches Handeln über die eigene Bezugsgruppe hinaus. Sie erweitern somit ihre Erfahrung, mit Menschen aus externen Umfeldern in Kontakt zu treten, gemeinsame Anliegen zu formulieren und wirkungsvolle Verbesserungen gemeinsam umzusetzen.
 

Wie wird jetzt Engagement in der Gemeinschaft bei der PPÖ definiert?

Engagement in der Gemeinschaft ist die schrittweise Befähigung von Kindern und Jugendlichen, sich aktiv in eine Gemeinschaft einzubringen und diese mitzugestalten. Unsere Mitglieder erleben durch aktive Teilhabe ihre Selbstwirksamkeit und die positiven Auswirkungen ihres Tuns.

Weiterführende Informationen: 
Über die Pfadfinder*innenmethode - hier klicken.

Pfadfinderinnen Bild Gemeinsame Aktivität

Gemeinsame Aktivität


© Christoph Mühlbauer

RAINBOWS Österreich | Stark in die Zukunft – RAINBOWS-Gruppen starten im März österreichweit

Eine Trennung stellt das Leben von Kindern auf den Kopf. Vertrautes geht verloren, Gefühle wie Traurigkeit, Wut oder Schuld bleiben oft unausgesprochen. Viele Kinder fühlen sich allein gelassen und wissen nicht, wie sie mit der neuen Situation umgehen sollen. Genau hier setzt RAINBOWS an.

In Kleingruppen mit etwa vier Kindern finden insgesamt zwölf begleitete Treffen statt. Mit spielerischen, kreativen und altersgerechten Methoden erhalten Kinder Raum, ihre Gefühle auszudrücken. Vertrauen und Vertraulichkeit stehen dabei im Mittelpunkt: Alles, was in der Gruppe gesagt wird, bleibt auch dort. Das empfinden viele Kinder als große Entlastung – endlich dürfen Enttäuschung, Trauer und Wut Platz haben, ohne jemanden zu verletzen.

Bei RAINBOWS erleben Kinder: Ich bin nicht allein. Sie treffen Gleichaltrige, die Ähnliches erleben, finden Verständnis und werden ernst genommen. Gleichzeitig entdecken sie ihre eigenen Stärken und Ressourcen. Alle wichtigen Themen rund um Trennung und Veränderung werden behutsam bearbeitet. Der Blick richtet sich nach vorne – denn auch wenn Vergangenes nicht rückgängig gemacht werden kann, ist eine positive Zukunft möglich.

Begleitende Elterngespräche unterstützen Eltern dabei, ihre Kinder in dieser herausfordernden Zeit bestmöglich zu begleiten.

Für Jugendliche von 13 bis 17 Jahren gibt es spezielle RAINBOWS YOUTH-Gruppen.
 
Weitere Informationen und Anmeldung: www.rainbows.at/rainbows-gruppen/

RAINBOWS Kinderkreis Bild

© RAINBOWS Österreich

Samariterbund Wien | Wo Schafe mähen und Gemeinschaft wächst

Am Gelände der Klinik Hietzing blüht seit vergangenem Jahr mehr als nur die Natur: Auf den weitläufigen Flächen des Rosenhügels ist ein lebendiger Ort für nachhaltige Landwirtschaft, soziale Teilhabe und gelebte Solidarität entstanden.

In Kooperation mit dem Wiener Gesundheitsverbund (WIGEV) und der Rothschild-Stiftung betreibt der Samariterbund Wien hier ein landwirtschaftliches Projekt mit psychosozialem Schwerpunkt. Hier entsteht und entstand ein Ort, an dem Samariter:innen, Patientinnen und Patienten, Freiwillige und Corporate-Volunteering-Teams gemeinsam Social Farming und Urban Gardening betreiben und leben.
 
Win-Win meets sozialen Mehrwert

Was früher brachlag, wird heute bepflanzt, gepflegt und genutzt: Obstbäume, Gemüsebeete und Weideflächen entstehen durch partizipative Arbeit, ökologische Methoden und viel Engagement. Das geerntete Obst und Gemüse wird an die Sozialmärkte des Wiener Samariterbunds weitergegeben und kommt dort als regionale, saisonale Bio-Produkte Menschen in schwierigen Lebenssituationen zugute.
 
Schafe und Therapieesel

Für einen besonderen Höhepunkt sorgte der Einzug von rund 80 „ehrenamtlichen Helfern“ auf vier Beinen: Schafe pflegen auf ökologische Weise das Gelände, fördern die Biodiversität und zaubern ein Lächeln auf viele Gesichter. Egal ob groß oder klein und ganz ohne Lärm oder Abgase. Unterstützung bekamen die vierbeinigen Mähhilfen in Wolle von einigen Therapieeseln, die auch für die benachbarte Kinder- und Jugendpsychiatrie der Klinik Hitzing zum Einsatz kommen.

Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie ökologische Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung und gemeinschaftliches Handeln ineinandergreifen können. Es entstehen nicht nur gesunde Lebensmittel, sondern auch Begegnungen, Teilhabe, Bildungsangebote und ein starkes Gemeinschaftsgefühl.

Mehr Informationen unter:

she:works | Arbeit neu denken. Frauen gezielt stärken. Zukunft wirksam gestalten.

Der Arbeitsmarkt steht vor großen Veränderungen.

Wir finden: Frauen müssen dabei nicht aufholen – sie müssen mitgestalten.

she:works ist eine gemeinnützige Organisation aus Oberösterreich, die Frauen und Mädchen seit 38 Jahren dabei unterstützt, ihren Platz in einer sich wandelnden Arbeitswelt einzunehmen. Wir öffnen Zugänge zu Green Jobs, Technik- und Zukunftsberufen, begleiten berufliche Neuorientierung und schaffen Perspektiven für Frauen in unterschiedlichen Lebensphasen – von jungen Mädchen bis zu Frauen 50+, deren Erfahrung wertvoller ist denn je.

Unsere Arbeit beginnt dort, wo klassische Angebote enden: bei echten Chancen, nachhaltigen Qualifizierungen und tragfähigen Übergängen in den Arbeitsmarkt. In enger Zusammenarbeit mit Unternehmen, Förderstellen und Partner:innen setzen wir wirkungsvolle Programme und Dienstleistungen um.
 
Unsere Wirkungsfelder auf einen Blick:

  • Qualification (AQUA) – praxisnahe Qualifizierung und nachhaltige Arbeitsmarktintegration

  • Young Talents – Überbetriebliche Lehre für Mädchen in Technik- und Zukunftsberufen

  • YoungFBZ – MädchenBerufsZentrum: Orientierung, Stärkung und Perspektiven

  • FBZ – FrauenBerufsZentrum: berufliche Neuorientierung und Entwicklung für Frauen

  • Business Services – Arbeitskräfteüberlassung im kaufmännischen und gewerblichen Bereich

  • she:works Academy – hochwertige Aus- und Weiterbildungen, u. a. in Pädagogischer Assistenz und Deutschkursen

Das she:works-Team steht an seinen Standorten in Oberösterreich für eine klare Haltung: Potenziale sehen statt Defizite. Vielfalt ermöglichen statt nur fordern. Und Lösungen entwickeln, die Wirkung zeigen – für Frauen, für Betriebe und für unsere Gesellschaft.

Unser she:works Team glaubt an die Zukunft und an Arbeit, die unabhängig macht.
 
she:works - step into your power.

Sozialplattform OÖ | Connect Karrieremesse Sozialwirtschaft

Seit 2018 organisiert die Sozialplattform OÖ gemeinsam mit IV Sozialunternehmen und der Fachochschule OÖ die Messe für Jobs und Ausbildung im Sozial-, Gesundheits- und Pflegebereich.

Interessierte lernen die gesamte Bandbreite der sozialen Dienstleistungen, Berufsfelder und Beschäftigungsmöglichkeiten von 40 soziale Unternehmen kennen. Schulen und Fachhochschulen informieren über ihr Aus- und Weiterbildungsangebot, das sich sowohl an Einsteiger:innen als auch an Profis im Sozialbereich richtet. Bei diversen Beratungsstellen werden Fördermöglichkeiten (Stipendien, Stiftungen etc.) vorgestellt und geprüft. Bei der Connect können sich Schüler:innen ab der 9. Schulstufe, Quereinsteiger:innen, aber auch Profis sowie Menschen in Ausbildung im One-Stop-Shop-Modus informieren, erstmals wird mit der Pflegelehre auch eine Berufsausbildung vorgestellt.
 
Wer auf der Suche nach einem Zivildienst-, FSJ- oder Praktikumsplatz ist, kann sich ebenfalls bei den sozialen Unternehmen erkundigen und bewerben.

Jedes Jahr gibt die Sozialplattform OÖ einen Wegweiser für Arbeit und Ausbildung in der Sozialwirtschaft heraus, der neben Detailinfos zu den Ausstellern weitere aktuelle Informationen enthält.

St. Anna Kinderkrebsforschung | Testament und Vermächtnis – Ihr Nachlass unterstützt die Forschung für krebskranke Kinder

Einigen unserer Spender ist es ein besonderes Anliegen, auch über ihr Ableben hinaus krebskranken Kindern zu helfen, indem sie unsere Forschung weiter fördern, wie sie es bereits zu Lebzeiten getan haben. Nur durch die Weitsicht unserer Förderer und durch deren großzügige Unterstützung können wir unsere Forschung aufrechterhalten und unser Ziel, krebskranken Kindern die Chance auf eine gesunde Zukunft zu geben, überhaupt verfolgen.

Warum sollte man ein Testament verfassen?

Ein Testament gibt Ihnen die Möglichkeit, genau festzulegen, was mit Ihrer Verlassenschaft geschehen und wer wie viel von Ihrem Vermögen erben soll. Durch die rechtzeitige Planung und Vorsorge für den Erbfall schaffen Sie klare Verhältnisse und so die Voraussetzung, dass nicht nur Ihre engsten Verwandten, sondern auch weiter entfernte Familienmitglieder, gute Freunde und sonstige Empfänger oder Institutionen, die Ihnen am Herzen liegen, so bedacht werden, wie Sie es sich wünschen.

Mit einem Testament können Sie dafür sorgen, dass Ihr letzter Wille auch wirklich geschieht. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass Sie Ihr Testament jederzeit ändern und widerrufen können.
 
Ihr Kontakt für eine persönliche Beratung

Mit einer Berücksichtigung in Ihrem Testament helfen Sie zu uns die Zukunft krebskranker Kinder zu sichern. Kontaktieren Sie uns gerne, um Ihre Fragen rund um die Testamentsspenden zu besprechen.

St Anna Gaberle

Mag. Monika Gabrle
Testamente/Verlassenschaften
T: +43 (0)664 54 75 239
E: vererben@kinderkrebsforschung.at

St Anna Orense

Reinhard Orense, M.A.
Stellvertretender Leiter Fundraising
T. +43 (0)1 40470-4007
E: vererben@kinderkrebsforschung.at

VIER PFOTEN | VIER PFOTEN holt slowenische Bärin aus dem Käfig

VIER PFOTEN hat im November 2025 die 23jährige slowenische Bärin Mici befreit und in den Bärenwald Arbesbach gebracht. Mici musste ihr gesamtes bisheriges Leben in einem Käfig neben einem Restaurant in Žirovnica bei Bled, nahe der österreichischen Grenze, verbringen. Rettung und Transport verliefen plangemäß. Damit gibt es in Slowenien mit dem ca. 22jährigen Tim nur noch einen einzigen Bären in Privathaltung. VIER PFOTEN will auch ihn so bald wie möglich retten und nach Arbesbach bringen. Ein weiterer „Slowene“, Bär Felix, wurde bereits im Mai befreit und ist seither Bewohner des BÄRENWALD.

„Wir sind unglaublich froh, dass die Zeit des Leidens für Mici endgültig vorbei ist! Und es ist wie ein Wunder: Schon wenige Wochen nach ihrer Ankunft im Bärenwald zeigt sie sich großteils entspannt. Es macht dem gesamten Team wirklich Freude, sie täglich zu beobachten, wie sie sich im Schnee wälzt, mit Ästen spielt und mit großer Neugier ihre versteckten Leckerlis aufspürt“, sagt VIER PFOTEN Direktorin Eva Rosenberg.

Noch vor wenigen Monaten war Mici eine völlig andere Bärin. Rosenberg: „Schon bei unserem Lokalaugenschein vor einigen Jahren konnten wir sehen, dass sie äußerst nervös und extrem gestresst ist, weil sie keine Möglichkeit hatte, sich vor den neugierigen Blicken der Besucher:innen zu verstecken. Im Bärenwald hat sie nun die Möglichkeit, sich zurückzuziehen, wann immer sie möchte.“

Mici ist zwar nicht mehr jung, sie hat dennoch noch viele Jahre vor sich, in denen sie ihr neues Leben genießen kann.

Volkshochschule Salzburg | KI meistern, Zukunft sichern: Ihr strategischer Kompass für die Zivilgesellschaft

Spüren Sie es auch? Künstliche Intelligenz ist keine Zukunftsmusik mehr, sie verändert alles – jetzt. Für Organisationen wie Ihre ist das eine enorme Chance. Doch wie navigiert man sicher zwischen technischem Potenzial und rechtlichen Fallstricken wie dem EU AI Act?

Vergessen Sie Halbwissen und teure Experimente. Unser exklusiver Lehrgang macht Sie zu souveränen Gestalter:innen des Wandels.
 
Werden Sie zum KI-Strategen, nicht nur zum Anwender.

In dieser praxisorientierten Ausbildung lernen Sie, KI wirkungsorientiert und rechtssicher zu implementieren. Wir übersetzen für Sie den EU AI Act und die DSGVO in klare Handlungsanweisungen. Sie analysieren Ihre Prozesse, erkennen Automatisierungspotenziale und steigern nachhaltig Ihre Effizienz – auch mit knappen Ressourcen.
 
Ihre Vorteile, auf den Punkt gebracht:

  • Souveränität: Treffen Sie fundierte KI-Entscheidungen.

  • Sicherheit: Bewegen Sie sich mühelos im regulatorischen Rahmen.

  • Impact: Setzen Sie konkrete Use Cases für Ihre Ziele um.

  • Netzwerk: Tauschen Sie sich mit führenden Köpfen aus.

Dieses Know-how ist Ihr entscheidender Vorteil!

Die Plätze sind limitiert. Sichern Sie sich jetzt das Wissen, das Ihre Organisation zukunftssicher macht.

Für Grantees und Einreicher:innen der Förderrunden 2025/26 von ProEuropeanValuesAT ist die Teilnahme komplett kostenfrei.
 

 
Mehr Infomationen unter diesem Link!

Und unter peva@volkshochschule.at anmelden!

Wiener Sozialdienste | Neuanfang mit 60 – Birgit K. findet ihre Berufung in der Pflege

Unsere Arbeitswelt verändert sich rasant: Gesellschaftliche Entwicklungen, Digitalisierung und neue Technologien verlangen nach stetiger Weiterbildung. Lebenslanges Lernen ist deshalb längst kein Schlagwort mehr.

Viele entdecken Talente neu, wechseln bewusst den Beruf oder erweitern ihre Qualifikationen. Heute ist es keine Ausnahme mehr, wenn jemand in der zweiten Lebenshälfte eine neue Ausbildung beginnt.

So auch Birgit K.: Als Heimhelferin der Wiener Sozialdienste Alten- und Pflegedienste hat sie nun mit 60 Jahren die einjährige Fulltime-Ausbildung zur Pflegeassistentin begonnen. Für Birgit K. war das keine gewagte Entscheidung, sondern eine klare Herzenssache.

Viele Jahre arbeitete sie in der Gastronomie, bis ein Pflegefall in der eigenen Familie alles veränderte. Während sie sich kümmerte, merkte sie, wie leicht ihr der Umgang mit kranken und älteren Menschen fiel. „Ich habe gespürt, dass ich ihnen Kraft geben kann“, sagt sie. Aus diesem Gefühl wuchs der Wunsch, in der zweiten Lebenshälfte einen Pflegeberuf zu ergreifen.

Zweifel hatte sie nie. Ihr privates Umfeld reagierte absolut positiv und bestärkte sie in ihrem Plan. Dennoch gab es an anderen Stellen auch vereinzelt Widerstand und Altersdiskriminierung. Davon ließ sie sich aber nicht bremsen. Für sie gilt: „Jeder ist seines Glückes Schmied.“

Das Lernen fällt ihr heute etwas schwerer als in früheren Jahren, manchmal sitzt sie länger über den Unterlagen als ihre jüngeren Mitschüler:innen. Doch die Motivation und Vorfreude auf den Beruf ist größer als jede Anstrengung. Lebenslanges Lernen bedeutet für sie, geistig und körperlich aktiv zu bleiben.

Am meisten freut sie sich auf das, was nach der Ausbildung kommt: älteren und kranken Menschen beizustehen, sie zu unterstützen – und ihnen ein Lächeln zu schenken.

WUK | Zu Hören - das WUK Jahresthema

Jedes Jahr widmen wir uns im WUK einem Thema, das uns über das Jahr hinweg begleitet. ZU HÖREN ist das Jahresthema im WUK für 2026 und 2027.

Zuhören verstehen wir im WUK als Praxis, die Raum schafft, Beziehungen stärkt und Teilhabe ermöglicht. In den kommenden zwei Jahren laden wir dazu ein, Zuhören gemeinsam zu erproben, als kulturelle Haltung zu leben und akustische Barrieren zu verringern. Zuhören ist keine Selbstverständlichkeit, sondern eine bewusste Praxis: etwas, das Raum schafft, Beziehungen verändert und Teilhabe erst möglich macht.  Dabei geht es um mehr als zuhören können: Wir richten im WUK unseren Fokus darauf, wer gehört wird, wer überhört bleibt – und welche Strukturen es braucht, um wirklich Raum für Dialog zu öffnen. Zuhören als Haltung bedeutet, innezuhalten, andere Perspektiven wahrzunehmen und aktiv Platz zu machen für Stimmen, die sonst im Rauschen untergehen.

Als Jahresthema im WUKwird Zuhören systematisch als Haltung und Programm verankert: Wir schaffen Räume für Dialog, hinterfragen, wer bislang gehört wurde oder ausgeschlossen blieb, und erproben konkrete Maßnahmen wie barrierefreie Angebote, Deaf-Performances und technische Zugänge (z. B. FM-Übertragungen für Hörgeräte), um Teilhabe zu erweitern. Wir laden ein, Zuhören mit uns gemeinsam zu erproben, weiterzudenken und als kulturelle wie gesellschaftliche Haltung zu leben.

https://www.wuk.at/zu-hoeren/

WUK zu hören Sujet

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