Kooperationen
Praxisprojekt mit Raiffeisen Campus
Gemeinsam mit dem Raiffeisen Campus führten unsere Studierenden im Rahmen eines Praxisprojekts eine Forschungsarbeit zu Frauen in Weiterbildungsprogrammen durch. Ziel war es, Faktoren zu identifizieren, die die Teilnahme von Frauen an anspruchsvollen Weiterbildungsprogrammen begünstigen oder hemmen und daraus praxisnahe Handlungsempfehlungen abzuleiten. Der Ausgangspunkt war die Beobachtung, dass der Frauenanteil in Basisausbildungen höher ist, jedoch auf dem Weg zur GeschäftsleiterInnen-Ausbildung deutlich sinkt.
Auf Basis einer Literaturrecherche sowie empirischer Interviews und Umfragen mit MitarbeiterInnen der Raiffeisen Bankengruppe Österreich zeigte die Forschung, dass die geringere Teilnahme nicht auf fehlendes Interesse, sondern auf strukturelle, organisationale und kulturelle Barrieren zurückzuführen ist. Daraus wurden zahlreiche Empfehlungen entwickelt, um die Barrieren zu reduzieren, die Machbarkeit der Weiterbildung zu fördern sowie die Sensibilisierung von Führungskräften zu stärken. Ein zentrales Erkenntnis dabei: Frauenweiterbildung ist nicht nur ein Diversitätsthema, sondern ein strategisches Leadershipthema, das in Organisationen strukturell verankert werden muss.
Artikel
String Quartet Biennale Amsterdam (SQBA)
Im Rahmen des Praxisprojekts hatten unsere Studierenden die Möglichkeit, mit der String Quartett Biennale Amsterdam (SQBA) zusammenzuarbeiten. Im Zentrum stand die Untersuchung generationaler Diversität, insbesondere die Frage, wie junge Menschen für klassische Musik begeistert und zugleich neue Publikumsgruppen erreicht werden können. Die Besonderheit dieses Praxisprojekts bestand darin, dass der Fokus auf externer Diversität lag.
Dabei wurde die Situation am niederländischen Markt analysiert und mit zahlreichen Beispielen und Erkenntnissen aus Österreich in Beziehung gesetzt. So entstanden Vergleiche und unterschiedliche Perspektiven für mehr Publikumsdiversität im Bereich der klassischen Musik. Strukturelle Barrieren und auch Werte-Differenzen wurden anhand Experten-Interviews und Surveys untersucht und Klarheit geschaffen. Als einer von den Lösungsansätzen, die die SQBA als Resultat dieses Projektes einsetzen wird, ist die Etablierung von jungen Kuratoren, die die Generationsdiversität im Publikum wiederspiegeln und einen Teil des Programms entsprechend gestalten können.
Bundesministerium für Justiz: Diversität in der Justiz
In Kooperation mit der der Abteilung III 7 des Bundesministeriums für Justiz führt das Team des Instituts für Gender und Diversität in Organisationen der Wirtschaftsuniversität (WU) Wien eine Befragung unter dem Titel „Diversität in der Justiz“durch. Die Befragung wurde unter den Anweisungen des Bundesministeriums für Justiz konzipiert.
Wirtschaftsagentur Wien. Ein Fonds der Stadt Wien
Genderspezifische Evaluierung des Startup-Programms für Frauen: „Founders Lab“ und Bearbeitung der spezifischen Themen „Erfolg oder Scheitern bei Startup-Gründungen von Frauen“ und „The Polish Plumber“
https://wirtschaftsagentur.at/gruenden-und-wachsen/founders-lab/
SK Rapid: Diversität im Fußball
Kooperation mit der Geschäftsführung und den Diversitätsbeauftragten
Aktuell wird innerhalb einer Masterarbeit das Thema „Die Finanzierung von Frauenfußballteams im österreichischen Profifußball und deren gesellschaftliche Relevanz“ bearbeitet. Im WS 2020/2021 wurden innerhalb der Lehrveranstaltung „SBWL Kurs V - Diversitätsmanagement/Praxisprojekt“ Vorschläge für die weitere Verankerung von Diversity Management in den Sportklub Rapid erarbeitet. Aktuelle Themen sind die Fanarbeit hinsichtlich Sexismus und Homophobie. Gleichzeitig wurde innerhalb einer Abschlussarbeit 2021 ein Business Case für ein Frauenteam erstellt.
Inklusives Teambuilding an der WU
Stabstelle Gender und Diversity Policy WU (Sonja Lydtin): https://www.wu.ac.at/universitaet/ueber-die-wu/diversitaet-inklusion/
„Inklusives Teambuilding in der Lehre“
Die Zusammenarbeit erfolgt mit „DASFILMBÜRO“ Wien, der Executive Academy (Babara Stöttinger) und dem Institut (Marie-Thérèse Claes, Anett Hermann sowie Studierende). Ziel ist die Sensibilisierung der WU-Lehrenden für die Thematik an der WU (Einführungsfilm) sowie die Erarbeitung von Handlungsempfehlungen für inklusive Lehre.
Inklusion und Diversität an der WU
Der Internationale Frauentag bietet an der Wirtschaftsuniversität Wien immer wieder Gelegenheit, Pionierinnen im Wirtschaftsstudium, deren Leistungen und Lebensläufe zu präsentieren. Anlässlich des 125-jährigen Jubiläums der WU stehen heuer bemerkenswerte Absolventinnen aus der Geschichte sowie Meilensteine der Gleichstellung im Fokus. Beides wird im Rahmen einer Posterpräsentation am Campus und online vorgestellt. Sie finden die die Poster in den Eingangsbereichen der Executive Academy, des LC und TC. Die ausgewählten Frauen sollen der nächsten Generation von Frauen als Inspiration dienen und zeigen, was mit und nach einem WU-Studium alles möglich ist.
Außergewöhnliche Absolventinnen der WU
Im WS 2020/2021 wurden innerhalb der Lehrveranstaltung „SBWL Kurs V - Diversitätsmanagement/Praxisprojekt“ Konzepte für eine Inklusive Universität von den Studierenden der Speziellen Diversitätsmanagement vorgestellt und im SS 2021 Vorschläge für eine geschlechterinklusive Sprache an Universitäten entwickelt.
2021 verfasste Herr Maximilian Carlo Ferdinand Nennstiel seine Masterarbeit zum Thema „Untersuchung der digitalen Web Barrierefreiheit von Wiener Universitäten, in Bezug auf die Inklusion von Menschen mit Behinderung“
ehs - Evangelischen Hochschule Dresden (Deutschland): Spielregeln in der Wissenschaft
Gemeinsames Buchprojekt. Karrieren in der Wissenschaft. Die Spielregeln im akademischen Berufsfeld erscheint im 1. Quartal 2023 bei Kohlhammer.
https://shop.kohlhammer.de/karrieren-in-der-wissenschaft-39568.html#147=19
Abgeschlossenes DAAD gefördertes Lehrprojekt “(In)Visible Women in Social Sciences and Social Work” (gemeinsam mit der der Seinäjoki University of Applied Sciences (Finnland), Laufzeit: 01.10.2021-30.09.2022