Blick in das LC Gebäude

Aktuelles

WU matters. WU talks.

Diversity, Equity, and Inclusion

Ort: Festsaal 1 (Gebäude LC, WU Wien) sowie YouTube-Livestream
Datum und Uhrzeit: 16. März 2022 um 18:00 Uhr

Art: Diskussion
Sprache: Englisch
Veranstalter: Wirtschaftsuniversität Wien Marketing & Kommunikation
 

Ist divers das neue Normal?

Diese Veranstaltung wird vom Department für Management organisiert.

Diversität ist in der Öffentlichkeit seit langem ein vieldiskutiertes Thema, doch in Wissenschaft und Praxis fehlt es oft noch an einem einheitlichen Zugang. Neue Entwicklungen in Politik und Wirtschaft haben die Karten auf nationaler und internationaler Ebene neu gemischt, was konkrete Maßnahmen im Bereich Gender, Migrationshintergrund, Religion und sexuelle Orientierung anbelangt. Gemeinsam mit Expert*innen diskutieren wir aktuelle Herausforderungen und Lösungsansätze für die kommenden Jahre.

Podiumsdiskussion:

Lulua Asaad, Crime Prevention and Criminal Justice Office, UNODC (UN Office on Drugs & Crime)

Magdalena Christandl, Project Officer Human Rights, Labour and Gender Equality, Global Compact Network Austria

Monika Froehler, Chief Executive Officer, Ban Ki-moon Centre for Global Citizens

Barbara Liegl, Managing Director, ZARA Civil Courage and Anti-Racism Work

Ursula Struppe, Head of Department - Integration und Diversity, City of Vienna

Moderation:

Marie-Thérèse Claes, Professor for Gender & Diversity in Organizations, WU

Jurgen Willems, Professor for Public Management & Governance, WU

Livestream

Informationen und Anmeldung

1. März - Tag der Geschlechterforschung

Tag der Geschlechterforschung Logo

Am 1. März veranstaltet das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung den Tag der Geschlechterforschung, an dem sich die WU zusammen mit knapp 40 Institutionen beteiligen wird.

Anlässlich hierzu möchten wir, das Institut für Gender und Diversität in Organisationen, unseren Beitrag zum Tag der Geschlechterforschung kurz vorstellen:

Flexible Arbeitsstrukturen – Karrierechance oder Risiko für Frauen mit Betreuungspflichten

Die zeitliche und räumliche Flexibilisierung der Arbeit als Chance zur Inklusion für Frauen mit Betreuungspflichten in den Arbeitsmarkt ist schon lange ein Thema im HRM (Sturgeon 1996, Sullivan/Lewis 2001). Dabei stehen gesellschaftliche Teilhabe, die Akkumulation von ökonomischem und sozialem Kapital (Bourdieu 1983) sowie die Karriereoptionen in Verbindung mit Führungspositionen im Fokus (Hermann 2004). Eine Möglichkeit zur Flexibilisierung ist mobiles Arbeiten. Während der Covid-19-Pandemie ist diese Arbeitsform verstärkt in den Fokus der Forschung gerückt (Belzunegui-Eraso/Erro-Garcés 2020, Claes/Hermann 2021).

Ein an der WU Wien angesiedeltes Forschungsprojekt (Claes/Hermann/Clar) untersucht Chancen und Risiken mobilen Arbeitens u.a. für Frauen und Männer mit Betreuungsaufgaben. Anhand von 43 offen gestalteter Interviews wurde eine Personengruppe befragt, die bereits Homeoffice-Vereinbarungen vor der Pandemie besaß. Anhand dieser unterschiedlichen Erfahrungen wird die Forschungsfrage „Wie wirken sich flexible Arbeitsformen auf unterschiedliche organisationale Prozesse der Differenzsetzung aus?“ bearbeitet. Die Ergebnisse zeigen, dass mobiles Arbeiten Frauen mit Betreuungspflichten ermöglicht, die Arbeitszeit auszuweiten und damit auch für das Alter vorzusorgen. Die Akkumulation von ökonomischen Kapital wird als zentral gesehen. Eine gelungene Implementierung von Flexibilität in der Arbeitsgestaltung führt weiterhin dazu, dass Frauen mit Betreuungsverpflichtungen außerhalb der bezahlten Arbeit, Karriereoptionen offenstehen. Gleichzeitig wird deutlich, dass Frauen kaum Zeit für die Akkumulation sozialen Kapitals aufbringen – im Gegensatz zu Männern. Auch führen neue Formen der Digitalisierung zu einer stärkeren Kontrolle, weniger zeitlicher Flexibilität und damit zur Einschränkung des Handlungsspielraumes und in Folge zur Reduzierung der Arbeitszeit. Unter welchen Bedingungen flexibles Arbeiten zur Inklusion von Frauen in den Arbeitsmarkt führt, wird in dieser Studie analysiert.

Mobile Working in a Higher Education Context

Diversity game


Die Verleihung der Gabriele Possanner Preise findet am 1. März ab 17:00 Uhr über einen Live-Stream der BMBWF-Facebook-Seite statt.
Unter dem Link https://de-de.facebook.com/wissensministerium können Sie dem Festakt online folgen.

Tag der Geschlechterforschung Hashtag

Justitia Awards 2022

Aufruf zur Einreichung von Nominierungen

Mit den Justitia Awards werden herausragende Frauen in der Rechtswissenschaft in einer von drei Kategorien ausgezeichnet:

(1) Internationale Führungspersönlichkeiten / Lebenszeitpreise

(2) Akademikerinnen

(3) Querdenkerinnen / Pionierinnen / junge Aufsteigerinnen

Nominierungen für die Justitia Awards können via Onlineformular auf folgender Website eingereicht werden: http://justitia-award.at/ oder direkt auf https://www.womeninlaw.info/justitia-awards-2022/.

Einsendeschluss für Nominierungen: 31. März 2022

Die Gewinnerinnen werden erst am 16. September im Rahmen der Justitia Award Gala öffentlich gemacht und ausgezeichnet. Die Gala findet im Zuge der 3. Women in Law Konferenz (15. - 17. September 2022) statt. Weitere Informationen finden Sie unter: www.womeninlaw.info

Course: Women in Law

Women in Law info

We would like to introduce the course "5937 FS Women in Law" which has been organized by the Department of Private Law at WU and is aimed primarily at students of the Master's program Business Law.

"The course "Women in Law - Contemporary Issues" analyzes the current situation of women in legal professions and raises awareness in female students and male allies for challenges and obstacles women face in their legal careers. We will embed the discussion on gender in a broad perspective on diversity and explicitly invite students of all genders to join us at https://vvz.wu.ac.at/cgi-bin/vvz.pl?C=S&LANG=DE&U=H&S=22S&LV=3&L2=S&L3=S&T=Women+in+Law&L=&I=&JOIN=AND"

Neues Video: Inklusives Teambuilding in der Lehre

In einem neuen Video und auf der Intranetseite „Inklusives Teambuilding“ erhalten Sie Tipps, wie Sie Ihre Lehrveranstaltungen wertschätzend und fair gestalten können und Teambuilding in der Lehre erfolgreich umsetzen können.

An der WU studieren rund 5800 internationale Studierenden (Akademisches Controlling) 10% der WU Studierenden geben an, eine gesundheitliche Beeinträchtigung zu haben (Studierendensozialerhebung 2019).  Und 38% der WU-Studierenden bezeichnen sich selbst als „First Generation Students“ (Bachelorbeginner-Befragung im Rahmen des Student Panel Monitoring 2020). Wie gelingt es, allen Studierenden eine erfolgreiche Beteiligung am Lernprozess zu ermöglichen? Und welche Erfahrungen haben Studierende an der WU gemacht?
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