Hintere Außenansicht des D2 Gebäudes

Kai Klein, MA

Foto Kai Klein

Gebäude D2, Eingang E, 1. OG, Raum 1.380

+43/1/31336 - 6172

kai.udo.klein@wu.ac.at


PURE
ORCID

Kurzlebenslauf

Kai U. Klein ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Public Management und Governance der Wirtschaftsuniversität Wien. Seit April 2023 ist er im Rahmen eines FWF-Projekts tätig und untersucht, wie zivilgesellschaftliche Organisationen im Sozialbereich mit dem Abbau des westlichen Wohlfahrtsstaates umgehen. In seiner Dissertation konzentriert sich Kai auf die Dynamiken zwischen ehrenamtlichen und bezahlten Mitarbeitenden in gemeinnützigen Organisationen und untersucht dabei den Ermessensspielraum des Freiwilligen-Managements bei Konflikten zwischen unterschiedlichen Gruppen, die Zufriedenheit der ehrenamtlichen Mitarbeitenden im Zusammenhang mit den angewandten Managementpraktiken, sowie die Auswirkungen einer inkohärenten kollektiven Identität in Hilfsorganisationen auf die Gruppenzugehörigkeit. Darüber hinaus hat Kai das VEC-Projekt entwickelt und organisiert: eine auf Citizen Science basierende Initiative im Rahmen der „Third Mission“, deren Ziel es ist, ehrenamtliche Führungskräfte als Mitforscher zu stärken. Für sein Engagement im Bereich der „Third Mission“ wurde ihm der WU Impact Grant verliehen.

Kai verfügt zudem über einen M.A. in Public Policy der Universität Bamberg, wo er sich auf die Wirtschaftspolitik in westlichen Wohlfahrtsstaaten konzentrierte. In seiner Masterarbeit untersuchte er den hegemonialen Diskurs des Neoliberalismus in Krisenzeiten (Interregnum) im Vereinigten Königreich – wobei er dessen Umsetzung unter Margaret Thatcher (1970er–1980er Jahre) und dessen Wiederaufleben unter David Cameron (nach 2008) verglich.

Forschungsinteressen

Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf dem Abbau westlicher Wohlfahrtsstaaten, den Dynamiken in der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Gruppen, die Erbringung sozialer Dienstleistungen unter Austerität, Konflikten und der Zufriedenheit von Freiwilligen sowie der Frage, wie unterschiedliche kollektive Identitäten miteinander in Einklang gebracht werden können. Zu seinen methodischen Interessen zählen die Strukturgleichungsmodellierung (für die Skalenentwicklung und vorab registrierte Mediationsanalysen), die Analyse sozialer Netzwerke, die reflexive thematische Analyse, die Analyse hegemonialer Diskurse und die qualitative vergleichende Analyse.