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Inhalt dieses Kapitels

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ABZ*AUSTRIA | Escape Fake: Spielerisch sicher im digitalen Alltag

Wir informieren uns online, nutzen Messenger, scrollen durch Social Media oder arbeiten mit KI-Tools. Informationen sind heute schnell verfügbar – aber nicht immer verlässlich. Fake News, Desinformation, Phishing und digitale Gewalt nehmen zu und stellen besonders Menschen mit wenig digitaler Vorerfahrung vor große Herausforderungen.

Das Projekt „Escape Fake“ stärkt Frauen in ihrer digitalen Sicherheit und Kompetenz. Spielerisch erlernen die Teilnehmerinnen mit einem innovativen, mobilen Escape Game, das reale Alltagssituationen aufgreift, worauf es im digitalen Raum ankommt.

In Kleingruppen werden Rätsel und Aufgaben zu Fake News, Desinformation, Quellenprüfung, Datenschutz, sichere digitale Tools und digitale Meinungsbildung gelöst. Komplexe Themen werden somit verständlich, greifbar und direkt anwendbar.

Die Teilnehmerinnen lernen, digitale Inhalte besser einzuschätzen und sich sicherer im Netz zu bewegen. Ergänzt durch kurze Mini-Challenges sowie individuelle Follow-Up-Beratungen wird das Gelernte vertieft und der Transfer in den Alltag unterstützt.

Das Angebot ist für Frauen jeden Alters, geeignet für digitale Einsteigerinnen, Frauen mit Migrationsgeschichte und Frauen mit geringem formalem Bildungsniveau.

Escape Fake, finanziert aus Mitteln des Bundesministeriums für Frauen, Wissenschaft und Forschung, für eine bessere digitale Kompetenz, mehr kritisches Denken und digitale Sicherheit, ist spielend einfach.

Für mehr Informationen über Escape Fake: Bitte hier klicken!

Akademie für Sozialmanagement (ASOM) | ASOM Lehrgang Sozialmanagement 2: Organisationen gestalten und leiten

Das zentrale Element des Lehrgangs SOM2 ist ein Veränderungsprojekt in der eigenen Organisation. Dort wird Handlungskompetenz nicht abstrakt vermittelt, sondern konkret erprobt: in der Planung, in der Durchführung und in der anschließenden Reflexion. Die Teilnehmer*innen entwickeln ihre Führungskompetenz unmittelbar an realen Herausforderungen weiter und erlernen nachhaltige Change-Kompetenz.

Mag. Roland Hutyra, Trainer, Coach und Leiter des Lehrgangs, legt großen Wert darauf, das Ausbildungskonzept als praxisorientierten und zugleich theoriebasierten Rahmen für die hohen Anforderungen zu gestalten, denen Führungskräfte heute begegnen. Im Mittelpunkt steht für ihn der Lernprozess der Teilnehmer*innen: Sie entwickeln Orientierungs- und Handlungswissen, das unmittelbar an ihre eigene Führungspraxis anschließt.

Der Lehrgang unterstützt Führungskräfte, Veränderung bewusster zu gestalten, Dynamiken in Teams und Organisationen besser zu verstehen und die eigene Rolle klarer wahrzunehmen. Theorie, Praxis, Coaching, Reflexion und Austausch greifen dabei ineinander.

Die Ausbildung beginnt mit dem Startworkshop SOM2 – Standortbestimmung am 24. und 25. Juni 2026. Er bietet Orientierung für den weiteren Entwicklungsweg als Führungskraft, reflektiert das eigene Führungsverhalten und hilft, individuelle Lernfelder sowie Ziele für die Lehrgangsteilnahme zu klären.

Weitere Informationen zum Lehrgang und zum Starworkshop finden Sie unter:

Architekturzentrum Wien | Global – Neutral

Global – Neutral
Architektur aus Österreich in Afrika und Asien 1955–1989

Ausstellung im Architekturzentrum Wien
16.04.–05.10.2026
 
Die Ausstellung „Global – Neutral“ folgt den Spuren österreichischer Architekt*innen, die zwischen 1955 und 1989 in afrikanischen und asiatischen Ländern tätig waren – in einer Zeit weltpolitischer Umbrüche, in der viele Staaten ihre Unabhängigkeit von Kolonialmächten erlangten und internationale Kooperationen vom Kalten Krieg geprägt waren.

Nähere Infos: https://www.azw.at/de/termin/global-neutral/
Global – Neutral
Architecture from Austria in Africa and Asia 1955–1989

Exhibition at the Architekturzentrum Wien
16.04.2026 – 05.10.2026

The exhibition Global – Neutral examines the era of global political upheaval between 1955 and 1989, when many countries achieved independence from colonial occupiers and international cooperation was shaped by Cold War tensions. It pieces together clues about the Austrian architects who had commissions in African and Asian countries.

More information: https://www.azw.at/en/event/global-neutral/ 
AzW Bild Ausstellung Global-Neutral

Ansicht, Präsentationszeichnung, 1965, Architekturzentrum Wien, Sammlung


© annes Lintl, Friedrich Silaban: Fernsehturm Menara Bung Karno / Djakarta Tower, Jakarta, Indonesien, 1965–1966

ASB Schuldnerberatungen GmbH | Neu: Österreichischer Schuldenreport und Referenzbudgets

Der Schuldenreport 2026 gibt wie jedes Jahr einen Überblick über die Situation der staatlich anerkannten Schuldenberatungen – und vor allem über die Klient*innen, die 2025 in die Beratung kamen. Rund 21.600 waren es, die im Vorjahr das erste Mal eine Schuldenberatung aufsuchten. Dieser Wert zählt zu den drei höchsten Werten der letzten 15 Jahre. Der Schuldenreport wurde Anfang Mai in einer Pressekonferenz von asb-Geschäftsführer Clemens Mitterlehner gemeinsam mit Konsument*innenschutz-Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig präsentiert. Dabei wurde auch darauf eingegangen, dass im Juli die Möglichkeit der dreijährigen Entschuldung für Privatpersonen endet, ausgenommen sind selbstständig Tätige. Dies birgt eine ganze Reihe an Problemen – unter anderem für Frauen, die überdurchschnittlich häufig eine Bürgschaft übernehmen. Ein FactSheet der asb macht das deutlich.

Ebenfalls neu veröffentlicht wurden die von der asb aktualisierten Referenzbudgets. Sie bilden exemplarisch die notwendigen Haushaltsausgaben für ein einfaches, aber in Österreich angemessenes Leben mit der Möglichkeit zur sozialen und kulturellen Teilhabe ab. Bei einem Ein-Personen-Haushalt liegen sie bei 1.878 Euro und damit leicht über der Armutsgefährdungsschwelle.
 
Mehr Informationen:

Schuldenreport, Factsheets und Presseaussendung:
www.schuldenberatung.at/service-downloads

Referenzbudgets:
www.referenzbudgets.at

Auftakt GmbH | Warum so kompliziert? Mach´s einfach!

Energieeffizienz, Beeinträchtigung, Bundesbehindertengleichstellungsgesetz – was haben diese Wörter gemeinsam? Sie sind schwer zu lesen und schwer zu verstehen. Nicht für Sie, denn Sie haben wahrscheinlich einen Universitätsabschluss und ausgeprägte Lesekompetenz. Deshalb fällt Ihnen und vielen anderen gar nicht auf, dass diese Wörter oder lange verschachtelte Sätze schwierig sind. Zum Beispiel für Menschen, die eine Leseschwäche haben oder deren Muttersprache nicht Deutsch ist.

Ob Bedienungsanleitung oder Info-Broschüre: Viele Texte sind zu schwierig geschrieben. Das betrifft leider auch Texte, die besonders wichtig sind: zum Beispiel juristische Bescheide oder medizinische Diagnosen. Diese Informationen nicht zu verstehen, kann dramatische Folgen haben: finanziell oder auch gesundheitlich.
 
1,7 Millionen Menschen können nicht gut lesen

B1 ist das Sprachniveau, dass ALLE beherrschen sollten, wenn sie mit 15, 16 Jahren die Pflichtschule abschließen. Dass dem nicht so ist, wissen wir aus Statistiken: 29 Prozent der Erwachsenen in Österreich haben eine niedrige Lesekompetenz (PIAAC Grundkompetenzen von Erwachsenen 2022/23, Statistik Austria, Wien 2024). Das heißt: 1,7 Millionen Menschen können nicht gut lesen.

Die gute Nachricht: Leicht verständlich schreiben und sprechen kann man lernen. Zum Beispiel in unserem Lehrgang Barrierefreie Information ab 10. September 2026 in Wien.

Mehr Informationen unter: www.capito-wien.at

Caritas der Erzdiözese Wien | Zwischen Auftrag und Ausnahmezustand: Resilienz für NGOs

Viele der Risiken, mit denen NGOs umgehen müssen, kennen wir seit Jahren: demografische Entwicklungen, knappe Budgets, unsichere Förderlagen. Und doch hat sich die Situation grundlegend verändert. Neue Risiken wirken schneller, tiefer und strategischer – Angriffe auf Demokratie und Zivilgesellschaft, globale Krisen und damit verbunden fragile Lieferketten, intensivierte technologische Abhängigkeiten und die rasante Entwicklung von KI.

Was bedeutet das für Organisationen, die tagtäglich Verantwortung für Menschen übernehmen? Was passiert, wenn wir zu langsam reagieren – und vor allem: was hilft jetzt?

Resilienz ist heute mehr als Durchhalten oder Durchtauchen. Es ist mehr als ein Modewort.  Es geht mehr denn je um klare Entscheidungen, die getroffen werden müssen. Es geht darum manch Liebgewonnenes loszulassen und das betrifft Projekte genauso wie Prozesse. Es geht mehr denn je um Kooperation statt Einzelkampf. Es geht mehr denn je um Innovation und Open Source. Und es geht um etwas sehr Entscheidendes, das in Zeiten der Dauerkrise leicht verloren geht: Vertrauen.

Was steht also an: Wir müssen uns selbst und unser bisheriges sicherheitsorientiertes, oft hierarchisches Management hinterfragen und klare Schritte zu mehr Kooperation in Entscheidungsfindung und Kommunikation herstellen.  Wir müssen mehr Risiko nehmen, um morgen nicht von gestern zu sein. Wir müssen ehrlich und transparent untereinander sein, und insbesondere auch in Richtung Öffentlichkeit kooperieren.

Frei nach Vaclav Havel: Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn macht, egal wie es ausgeht. Es macht aus meiner Sicht Sinn, dass NPOs gemeinsam kämpferischer werden. Zukunft ist das, was wir gemeinsam erdenken und gestalten. Daher ein Appell an alle, die sich zwischen externem Druck, intrinsischer Motivation und Ausnahmezustand nicht mit Alarmismus zufriedengeben wollen: Kooperiert, investiert und innoviert – jetzt!

Caritas Oberösterreich | Care-Arbeit berücksichtigen und damit Unternehmen stärken

Die Caritas OÖ nahm mit der Problemstellung „Wie lassen sich Beruf und Familie besser vereinbaren?“ an der Innovation Week, einer universitätsübergreifende Initiative der FH-OÖ, teil: Fünf Tage lang entwickelten Studierende verschiedener Standorte und Disziplinen innovative Lösungen für die unternehmerische Praxis. Das Ergebnis: neue Konzepte und Ansätze für zukünftige Lösungen.

Sechs Studierende haben sich mit der Problemstellung der Caritas OÖ intensiv beschäftigt. Denn viele Kinderbetreuungsangebote sind zu unflexibel, besonders an Randzeiten. Gleichzeitig sind sie oft schwer leistbar. Die Folge: Vor allem Frauen reduzieren ihre Arbeitszeit. Für sie bedeutet das weniger Einkommen und geringere Chancen; den Unternehmen fehlen wichtige Fachkräfte.

„Genau hier wollen wir als Caritas ansetzen“, so MMMag. Martin Gruber, Vorstandsmitglied der Caritas OÖ. „Wir möchten flexible, leistbare Betreuungsmodelle initiieren, die sich am realen Arbeitsalltag von Familien orientieren. Die Innovation Week war für uns eine wertvolle Gelegenheit, neue Perspektiven zu gewinnen.“
 
Betreuungsverantwortung 2.0

Die Studierenden stellten ein neues Narrativ in den Raum: Unternehmen sollen gemeinsam mit der Caritas ein flexibles Betreuungsnetzwerk aufbauen, das vor allem außerhalb der üblichen Öffnungszeiten einspringt und Eltern in spontanen Notfällen unterstützt. Dieses Verständnis von Verantwortung geht weit über klassische und für viele nicht leistbare Zusatzangebote hinaus – es steht für eine moderne, sozial verantwortliche Unternehmenskultur.

Für Unternehmen kann es zu einem Game-Changer werden, wenn sie betroffene Mitarbeitende in der Care-Verantwortung unterstützen. Jetzt geht es darum, gemeinsam mit interessierten Unternehmen individuelle Lösungen zu entwickeln.

Caritas OÖ Bild Team

© Caritas OÖ

CISV Austria | 75 Jahre “building global friendship”

Seit 75 Jahren ist “building global friendship” das Motto der internationalen Organisation “CISV” (ursprünglich “Children’s International Summer Villages”, heute ist CISV weit mehr als das).

1951 von der amerikanischen Psychologin Doris Twitchell Allen ins Leben gerufen, feiert die Gesamtorganisation somit heuer ihr 75jähriges Bestehen. Und CISV Austria feiert mit, denn unser Land war schon damals am ersten CISV Village der Geschichte in Cincinnatti mit einer Delegation aus Wien vertreten.

Programme gibt es heute für Altersgruppen von 11 bis 17, in über 60 Ländern der Erde. Immer sind die Teilnehmenden gleich alt. Immer kommen auf den Programmen in den Sommer-, Oster- oder Weihnachtsferien Delegationen aus bis zu 12 verschiedenen Ländern zusammen. Mehr zu den Programmen von CISV finden Sie auf unserer Website: https://cisv.at

Unseren Geburtstag wollen wir feiern. Wir laden alle, die CISV Austria gratulieren möchten, herzlich zu einer großen Geburtstagsfeier ins PRISMA / by Lumia (Krieau Tribüne 2) ein. Hier finden sich alle EVENT Details: https://cisv.at/events/cisv-75/
 
Du bist über 21 Jahre alt und wolltest schon immer mal Verantwortung für Kinder auf einem internationalen Camp übernehmen? Bei uns gibt es diese Möglichkeit! Werde Begleitperson für eine CISV Delegation!

Mehr dazu hier -> Leader*in werden - CISV Austria - Offizielle Webseiten

CS Caritas Socialis | Eduard Spörk Preis für Lebensqualität

Die CS Caritas Socialis schreibt dieses Jahr erstmals einen neuen Preis für Journalist:innen aus.

Der Eduard Spörk Preis für Lebensqualität legt 2026 einen besonderen Schwerpunkt auf journalistische Arbeiten zu ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom) – ein Thema, das sowohl gesellschaftlich als auch medial noch stark unterrepräsentiert ist. Gesucht sind fundiert recherchierte Beiträge aus allen Mediengattungen, die das Leben mit ME/CFS differenziert und respektvoll beleuchten und damit zur öffentlichen Debatte über chronische Erkrankungen und Lebensqualität beitragen.

Der Eduard Spörk Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Eingereicht werden können Beiträge, die in den vergangenen zwei Jahren im deutschsprachigen Raum veröffentlicht wurden. Einreichschluss ist der 1. September 2026.

Weitere Informationen finden Sie unter diesem Link.

Die Tafel Österreich | Lange Tafel reloaded – EIN Tisch für ALLE!

Nach achtjähriger Pause lädt Die Tafel Österreich wieder zur Langen Tafel ein: Am 12. Juni 2026, von 13.00 bis 20.00 Uhr am Brunnenmarkt.

Seit 2007 macht Die Tafel Österreich mit der „Langen Tafel“ ihre Mission gegen Armut und Lebensmittelverschwendung an öffentlichen Plätzen sichtbar – im Rahmen eines bunten, fröhlichen Straßenfests mit Kulinarik, Unterhaltungsprogramm und guter Stimmung.

Die letzte Lange Tafel hat 2018 stattgefunden – danach bescherten Pandemie, Jubiläen und Co. dem Event eine mehrjährige Pause. Am 12. Juni 2026 ist es endlich wieder so weit: Die Tafel Österreich lädt alle zur Langen Tafel ein.

Beim gemeinsamen Essen, Trinken und Feiern wird soziale Verantwortung auf sympathische und leicht verständliche Weise erlebbar. Die Lange Tafel schafft Raum für Begegnung, Austausch und Gemeinschaft – und lenkt den Blick gleichzeitig auf die Kluft zwischen Überfluss und Bedarf. Besucher:innen erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Speisen und Getränken gegen freie Spende, Musik, Tanz, interaktiven Mitmachaktionen, Kinderprogramm, einem Gewinnspiel u.v.m.
 
Soziale Einrichtungen vor den Vorhang

Ein Highlight ist die Verleihung des 2. Martin-Haiderer-Preises für soziale Einrichtungen. Nach der Premiere 2024 holt Die Tafel Österreich auch 2026 soziale Einrichtungen aus ganz Österreich vor den Vorhang, die mit kostenfreier Lebensmittelhilfe einen sozialen Mehrwert für armutsbetroffene Menschen und Sozialeinrichtungen schaffen. Die Siegerprojekte werden im Rahmen der Veranstaltung öffentlich präsentiert und ausgezeichnet.

Was? Lange Tafel 2026
Wo? Brunnenmarkt/Yppenplatz (Wien)
Wann? 13.00 bis 20.00 Uhr

Details zum Programm unter tafel-oesterreich.at/lange-tafel

European Forum Alpbach | EFA26 unter dem Jahresthema „How Europe Wins“

In knapp vier Monaten wird das bekannte „Dorf der Denker:innen und Macher:innen“ in Tirol erneut zum Zentrum für Europas Zukunft.

Vom 24. August bis 4. September steht beim European Forum Alpbach 2026 ein entscheidendes Thema auf dem Programm: How Europe Wins. 

Das Jahresmotto des European Forum Alpbach 2026 versteht sich nicht als fertige Antwort. Es ist eine Einladung, Europas Strategien neu zu denken und zugleich ein dringender Aufruf, den Debatten konkrete Taten folgen zu lassen.

Am EFA entstehen Antworten auf die entscheidenden Fragen Europas quer über Generationen, Fachrichtungen, Sichtweisen und Nationalitäten.

Für die Arbeit an den diesjährigen Schwerpunkten haben ihr Kommen bereits zugesagt: EU-Kommissar für Inneres und Migration Magnus Brunner, die österreichische Außenministerin Beate Meinl-Reisinger, Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank Burkhard Balz, Professorin für Politik und Philosophie an der London School of Economics Lea Ypi und zahlreiche weitere Persönlichkeiten
 

European Forum Alpbach: Ticketrabatt für NGOs

Neben zahlreichen Stimmen aus Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Kunst und Kultur gestalten mehr als 500 junge Stipendiat:innen den Diskurs um Europas Zukunft.

Dieses lebhafte Ambiente und die einzigartige Umgebung der Tiroler Alpen machen das EFA zu einer Konferenz fernab des Alltags, voller Überraschungen und Inspirationen. Tickets sind ab sofort erhältlich und Vertreter:innen einer registrierten NGO können sich für eine Ermäßigung von 50% bewerben! Hier geht es zum EFA-Ticketshop: European Forum Alpbach | EFA26 Tickets

FAIRTRADE Österreich | FAIRTRADE erneut mit positiver Entwicklung

Der Umsatz mit FAIRTRADE-Produkten in Österreich erreicht 2025 ein neues Rekordniveau: Der Gesamtumsatz steigt um 12,7 Prozent auf 796 Millionen Euro. Die Direkteinnahmen für Bauernfamilien und Beschäftigte im Globalen Süden wachsen auf 89,3 Millionen US-Dollar. Mit einem Pro-Kopf-Konsum von 88 Euro zählt Österreich zu den Top-3-FAIRTRADE-Märkten weltweit.

„Das Wachstum zeigt, dass faire Handelsbedingungen gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten an Bedeutung gewinnen“, sagt Hartwig Kirner, Geschäftsführer von FAIRTRADE Österreich.

98 Prozent der Österreicher:innen kennen das FAIRTRADE-Siegel, 87 Prozent vertrauen ihm. Zusätzliche Bestätigung liefert die Stiftung Warentest (05/2026): FAIRTRADE zählt zu den drei glaubwürdigsten Nachhaltigkeitssiegeln.

Die positive Entwicklung zeigt sich bei Bananen (+6,9 %), Rosen (+11,3 %) und Kakao (+3,7 %). Kaffee ist wegen hoher Rohstoffpreise und Sortimentsveränderungen leicht rückläufig (-6,3 %). Gleichzeitig stehen Produzentenorganisationen durch Klimakrise, volatile Weltmarktpreise und steigende Kosten stark unter Druck.

Das Wachstum in Österreich wirkt direkt in den Anbauregionen: Zusätzliche Einnahmen ermöglichen Investitionen in Bildung, Infrastruktur und Klimaanpassung. Besonders sichtbar wird das im Kakaosektor von Côte d’Ivoire: 74 Prozent der FAIRTRADE-Kakaobauernfamilien erreichen inzwischen ein Einkommen nahe der existenzsichernden Schwelle – 2017 waren es nur 23 Prozent. Extreme Armut sank von 58 auf 17 Prozent.

Familienzentren GmbH der OÖ Kinderfreunde | Siegel „Betriebliche Gesundheitsförderung“ erneut an die Familienzentren GmbH der Kinderfreunde OÖ verliehen

Nach dem Motto: Wenn es unseren 850 Mitarbeitenden gut geht, geht es auch den 6.500 Kindern in unseren nahezu 100 Bildungs- und Betreuungseinrichtungen gut, hat betriebliche Gesundheitsförderung einen besonders hohen Stellenwert.

Dass sich Maßnahmen in den Bereichen Gesundheit, Weiterbildung, Wissensmanagement und Teamarbeit bezahlt machen, belegt das kürzlich neu verliehene Gütesiegel „Betriebliche Gesundheitsförderung“ (BGF) der ÖGK.

„Es ist uns wichtig, dass gute Übergabe- und Einschulungsprozesse vorhanden sind, dass junge bzw. neue Mitarbeitende von erfahrenen Führungskräften begleitet und angeleitet werden. Durch ein gutes Set-Up im Onboarding, im Alltag und in Bezug auf die pädagogische Umsetzung unserer Konzepte stellen wir sicher, dass sich nicht nur Kinder bei uns bestmöglich entfalten können, sondern auch unsere Mitarbeitenden“, so Alexandra Donabauer, Bereichsleitung für HR, Qualitätssicherung und -entwicklung sowie Personalmanagement der Familienzentren GmbH OÖ KF. Hier geht's zu Video: Bitte hier klicken!

Gezielte Angebote stärken das Betriebsklima und reduzieren Stress. Sie tragen somit wesentlich zum Erhalt und zur Stärkung der physischen und psychischen Gesundheit bei.

„Aus aktuellem Anlass wollen wir in der neuen BGF-Periode verstärkt auch auf Kinder- und Mitarbeitendenschutz setzen. Dazu gibt es Schulungen zum Thema Deeskalation, schwierige Gesprächsführung uvm.“, erklärt Alexandra Donabauer: „betriebliche Gesundheitsförderung ist uns wichtig, weil Gesundheit . Danke an dieser Stelle für die wertvolle und systemerhaltende Arbeit, die sie tagtäglich leisten!“

Die Familienzentren GmbH der Kinderfreunde OÖ (jobs-kinderfreunde.at) ist Trägerin von fast 100 Kinderbildungs- und Betreuungseinrichtungen in ganz Oberösterreich. Über 6.500 Kinder werden hier von rund 850 Mitarbeitenden begleitet. Es gibt zahlreiche Einsatzmöglichkeiten – vom pädagogischen Personal bis hin zu flexiblen Springer:innen. Die Einrichtungen sollen ein Wohlfühlort, ein Ort der Bildung und ein Ort der Sicherheit für alle Kinder sein.

Besucht uns auf der Messe Jugend & Beruf in Wels von 30.09 bis 03.10.2026.
Link: jobs-kinderfreunde.at
Mail an: jobs@kinderfreunde-ooe.at.

Herzlichen Dank!

Die Familienzentren GmbH der OÖ Kinderfreunde bekam für Ihre Maßnahmen in den Bereichen Gesundheit, Weiterbildung, Wissensmanagement und Teamarbeit das Gütesiegel „Betriebliche Gesundheitsförderung“ (BGF) der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) verliehen.

Förderverband Freier Schulen | Bildungsfreiheit zweiter Klasse: Das Finanzierungs-Dilemma

In Österreich ist die Gründung privater Statutschulen gesetzlich verankert. Diese „Schulen ohne Schulartbezeichnung“ bieten pädagogische Vielfalt, doch finanziell kämpfen sie – meist als gemeinnützige Vereine organisiert – ums Überleben. Der Grund dafür ist eine tiefgreifende systemische Ungerechtigkeit in der Bildungsfinanzierung.

Das ausschlaggebende Kriterium für staatliche Unterstützung ist in Österreich nicht die pädagogische Qualität, sondern die Religionszugehörigkeit. Während der Staat bei konfessionellen Privatschulen die gesamten Personalkosten übernimmt, gehen nichtkonfessionelle Schulen fast leer aus. Ob katholisch, muslimisch, buddhistisch oder Freikirche: Sobald ein religiöser Träger dahintersteht, übernimmt der Staat die Gehälter der Lehrkräfte.

Für alle anderen freien Schulen sieht die Realität bitter aus: Die Förderung beträgt aktuell jährlich lediglich rund 800 € pro Kind. Zum Vergleich: Ein Platz in einer öffentlichen Pflichtschule kostet den Steuerzahler im Durchschnitt über 12.000 € pro Jahr. Damit erhält ein Kind in einer freien Schule nicht einmal 7 % der Mittel, die im staatlichen System pro Kopf aufgewendet werden. Diese massive Unterfinanzierung zwingt freie Schulen dazu, die Kosten über Schulbeiträge der Eltern zu decken.

Das Ergebnis ist eine soziale Selektion, die wir nicht hinnehmen dürfen. Bildungsvielfalt darf kein Privileg für wohlhabende Familien oder religiöse Gemeinschaften sein. Eine faire Finanzierung für alle Schulen mit Öffentlichkeitsrecht ist keine Option, sondern dringend notwendig, um die verfassungsrechtlich garantierte Bildungsfreiheit endlich Realität werden zu lassen.

Integrationshaus | Berufsbezogen Deutsch lernen mit KI – reflektiert, praxis- und alltagsnah

Mit chattenD ist im Integrationshaus ein praxisorientierter Leitfaden entstanden, der Lehrende dabei unterstützt, (berufsbezogenes) Sprachtraining mit KI-Chatbots sinnvoll in Unterricht und Beratung einzubinden.

Ein Leitfaden, der nicht nur Technik erklärt: Der Leitfaden versteht sich als Werkzeugkoffer für die Praxis. So werden Erfahrungen aus der Projektumsetzung gebündelt, didaktische Überlegungen zum Einsatz von KI im berufsbezogenen DaZ-Unterricht erläutert und konkrete Einsatzmöglichkeiten von Chatbots aufgezeigt. Der Leitfaden verbindet drei zentrale Perspektiven miteinander: den reflektierten und verantwortungsvollen Umgang mit KI, die technische Einrichtung und Konfiguration von Chatbots sowie deren praktische Anwendung im Unterricht.

KI im Unterricht - nicht nur nutzen, sondern hinterfragen: Ein großer Mehrwert des Leitfadens liegt darin, dass er die kritischen Seiten von KI ausdrücklich mitdenkt. So werden unter anderem Nachhaltigkeit, Datenschutz, Diskriminierungsrisiken und kritische Medienkompetenz anhand konkreter Erfahrungen aus der Projektumsetzung hinterlegt.

Praxisnah für Lehrende in der Erwachsenenbildung: chattenD zeigt, wie ein reflektierter KI-Einsatz in der Erwachsenenbildung aussehen kann: praxisnah, niederschwellig und gleichzeitig kritisch. Der Leitfaden bietet eine fundierte Grundlage zum Ausprobieren, Anpassen und Weiterdenken.

Das Projekt chattenD wurde gefördert durch das Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung.

Link zum Leitfaden : www.integrationshaus.at/chattenD_Leitfaden

Jugend am Werk Steiermark | Neuer inklusiver Lehrgang

Das Weiterbildungsinstitut inbildung von Jugend am Werk Steiermark hat im Frühling erstmals einen Lehrgang zum Thema politische Bildung für Menschen mit Behinderung gestartet.
 

 
Barrieren überwinden

Wer das politische Geschehen mitgestalten möchte, muss verstehen, wie politische Prozesse funktionieren. Gerade für Menschen mit Behinderung kann das allerdings eine Hürde sein. Oft sind nicht genügend Informationen in Leichter Sprache verfügbar. Der neue Lehrgang „Politik? Ich kenn mich aus!“ soll diese Lücke schließen.

Das Angebot richtet sich an Menschen mit Behinderung, ihre Begleiter*innen, aber auch alle Interessierten. In mehreren Modulen wird etwa erklärt, wie Wahlen funktionieren und warum sie so wichtig sind. Als Vortragende fungieren Sabine Marek, Trainerin für Demokratiebildung, und Kurt Feldhofer, Jurist und Behindertenbegleiter. In 26 Unterrichtseinheiten bringen sie bis September 2026 den Teilnehmer*innen das politische System näher.
 
Aufschulung zu Multiplikator*innen

Nach erfolgreichem Abschluss sollen die Teilnehmer*innen des Lehrgangs ihr Know-how auch weitertragen können: In einer Aufschulung haben sie die Möglichkeit, sich zu Multiplikator*innen ausbilden lassen und dann andere informieren. Die passenden Materialien dafür werden im Kurs gemeinsam entwickelt.

Umgesetzt wird das Projekt mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für Frauen, Wissenschaft und Forschung.

JAW Gruppenfoto Politische Bildung

© Jugend am Werk Steiermark / Wilfried Mörtl

Jugend und Kultur | Vom kleinen Verein zum Kompetenzzentrum für Jugendarbeit in NÖ Süd

Auftrieb, Rumtrieb, Triebfeder und Triebwerk: 30 Jahre Jugendarbeit in und um Wiener Neustadt

Was 1996 mit dem Jugend- und Kulturhaus Triebwerk begann, umfasst heute 5 Teilbereiche, zahlreiche Projekte, Initiativen und Angebote für Jugendliche. Die Trägerorganisation „Jugend und Kultur“ startet ins Jubiläumsjahr mit neuem Namen, neuem Logo und Aktionen für Jugendliche.

Seit der Gründung hat sich die Organisation von einem kleinen Verein zu einem breit aufgestellten Kompetenzzentrum entwickelt. Tausende Gespräche, Beratungen und Projekte haben jungen Menschen Orientierung, Stabilität und Perspektiven gegeben. Geschäftsführerin Susanne Marton betonte, dass Jugendarbeit kein freiwilliges Extra, sondern ein zentraler Bestandteil sozialer Infrastruktur sei – gerade in Zeiten steigender psychischer Belastungen und sozialer Herausforderungen. Dabei machte sie auch auf die schwierige finanzielle Situation aufmerksam: „Wer bei Jugendarbeit spart, spart nicht wirklich. Er verschiebt Kosten in andere Systeme die die Jugendlichen – und späteren Erwachsenen – auffangen müssen.“

Mit dem Jubiläum geht auch eine sichtbare Veränderung einher: Seit Jänner trägt die Organisation offiziell ihren neuen Namen Jugend und Kultur – Kompetenzzentrum für Jugendarbeit (davor: „Verein Jugend & Kultur“) und präsentiert ein modernes Logo, das künftig das gesamte Auftreten prägen wird. Ziel ist es, die Bedeutung präventiver Jugendarbeit noch deutlicher zu vermitteln und langfristige Angebote für junge Menschen zu sichern.

Die Bedeutung professioneller Jugendarbeit betonten auch der Wiener Neustädter Bürgermeister Klaus Schneeberger und die zuständige Landesrätin Eva Prischl in ihren sehr wertschätzenden Statements zum Jubiläum.
 
Zahlen 30 Jahre Jugend & Kultur:

  • 60.000 Kontakte in der Jugend- und Suchtberatung

  • 35.000 Beratungen

  • über 100.000 Kontakte und Gespräche in der Mobilen Jugendarbeit

  • 1.400 Workshops an Schulen

  • rund 80.000 Gespräche und Beratungen in der Schulsozialarbeit

  • 80.000 Besucher*innen und rund 1.500 Veranstaltungen im Triebwerk

Jubiläen 2026

  • 30 Jahre Jugend und Kultur

  • 30 Jahre TRIEBWERK

  • 25 Jahre RUMTRIEB

  • 20 Jahre AUFTRIEB Schulsozialarbeit

  • 15 Jahre LOTTA Mädchenarbeit

  • 15 Jahre TRIEBFEDER

Termine und Aktionen  2026

  • Kampagne „Gesichter unserer Arbeit“

  • 20 Jahre AUFTRIEB Schulsozialarbeit in Waldegg

  • 25 Jahre mobile Jugendarbeit in Wiener Neustadt (und NÖ)

  • 4. + 5. September: 30 Jahre TRIEBWERK (Garten-Festival)

  • 1. Oktober: 30 Jahre Jugend und Kultur - Open House mit allen Bereichen im Triebwerk

KiB children care | Eltern mit im Krankenhaus: Nähe ist eine Frage des Geldes – und das darf nicht sein!

Wenn ein Kind krank im Krankenhaus liegt, braucht es vor allem eines: seine Eltern. Doch in Österreich hängt es vom Bundesland ab, ob sich Familien diese Nähe überhaupt leisten können. Während die Begleitung eines dreijährigen Kindes in Wien 46,20 Euro pro Tag kostet, sind es im Burgenland 66,20 Euro – in Oberösterreich dagegen nur 5,10 Euro. In Salzburg und Tirol ist die Begleitung für Kinder bis zum 6. Lebensjahr sogar kostenlos.

Noch absurder wird es bei älteren Kindern: Für die Begleitung eines 15-Jährigen werden in Wien 100,32 Euro pro Tag verrechnet, in Oberösterreich weiterhin nur 5,10 Euro. Warum? Ein Bett und eine Mahlzeit für die Eltern kosten nicht mehr, nur weil das Kind älter ist. Hier wird bewusst entschieden, ob sich Familien die Liebe und Nähe zu ihrem kranken Kind leisten können.
 
KiB children care sagt: Das darf nicht sein!

Nähe ist kein Luxus – sie ist ein Grundbedürfnis. Mama oder Papa sind die beste Medizin für ein krankes Kind. Deshalb informieren wir über die aktuellen Begleitkosten in Österreich und fordern gemeinsam mit politischen Entscheidungsträger*innen: Schluss mit dieser Ungerechtigkeit! Jedes Kind hat das Recht, von seinen Eltern begleitet zu werden – unabhängig vom Wohnort oder Geldbeutel.
 
Gemeinsam für ein Gesundheitssystem, das Familien nicht im Stich lässt!

Verein KiB children care
www.kib.or.at
 

Kindernothilfe Österreich | 30 Jahre – 30 Rezepte

Zutaten für eine bessere Welt

Die Kindernothilfe Österreich feiert  heuer ihr 30. Jubiläum. Zu diesem Anlass bildet ein buntes Kochbuch die Projektwelt und ihre Gesichter quer über den Globus mit Hilfe von Rezepten ab. Die lokalen  Gerichte wurden von den  Menschen vor Ort gekocht – von ehemaligen Paten kindern, Projektmitarbeitenden, Kindern und ihren Müttern.

Ein erster Einblick:

Lebenswelt Heim | TELEIOS 2026 - der Preis für Lebensqualität und Innovation, die wirkt

Bereits zum 11. Mal seit 2004 möchten wir Sie sehr herzlich einladen, herausragende Projekte in Ihren Einrichtungen öffentlich zu machen und zum einzigen österreichischen Altenpflegepreis, dem TELEIOS, einzureichen.
 
Projektenreichungen sind noch bis zum 25. Mai 2026 möglich!

Durch die wirtschafts- und sozialpolitischen Entwicklungen in der Langzeitpflege ist der TELEIOS ein unverzichtbarer gesellschaftspolitischer wie auch pflegefachlicher Botschafter geworden. Wir verstehen es als besondere Verantwortung, öffentlich zu machen, dass auch unter sehr schwierigen wirtschaftlichen und personellen Rahmenbedingungen die Qualitätsentwicklung in den Alten- und Pflegeheimen kontinuierlich vorangeht.

Der TELEIOS hat zum Ziel

  • Innovationskraft, Kreativität und Managementqualität in den Alten- und Pflegeheimen einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen,

  • Best Practice Modelle und Projekte auf dem Weg zu nachhaltiger Qualität zu unterstützen,

  • die Vernetzung und Eigeninitiative in den Heimen zu fördern,

  • das Image der Alten- und Pflegeheime und gleichermaßen das Berufsimage der MitarbeiterInnen zu fördern.

Sie können Ihre Projekte noch bis spätestens 25. Mai 2026 einreichen. Die Einreichunterlagen inklusive sämtlicher Informationen stehen für Sie auf unserer Website unter TELEIOS 2026 - Projekteinreichungen ab sofort möglich - lebensweltheim.at zur Verfügung.

Bitte merken Sie sich jetzt schon den Termin für den Gala-Abend mit Preisverleihung am 5. November 2026 im Congress Center Casino Baden vor!

Österreichische Gesellschaft für Familienplanung (ÖGF) |

Webinar:Schwangerschaftskonfliktberatung
07.05.2026, 09.30 – 12.30 Uhr
Schwangerschaftskonfliktberatung ist eine besondere Form der Beratung zwischen Kinderwunsch und Schwangerschaftsabbruch. Viele Frauen haben in ihrem Umfeld kaum die Möglichkeit, offen über ihren Konflikt zu sprechen, was die Bedeutung professioneller Beratung hervorhebt. Diese hilft der Klientin, eine selbstbestimmte und für sie stimmige Entscheidung zu treffen.
Webinar: Pränataldiagnostik und Spätabbrüche
10.06.2026, 09.00 – 12.00 Uhr
Beratung im Rahmen der Pränataldiagnostik stellt eine besondere Herausforderung für alle Beteiligten dar. Wie sind Chancen und Risiken der Pränataldiagnostik aus klinisch-psychologischer Sicht einzuschätzen und was sind Aufgaben und Inhalte der psychosozialen Beratung?
Modul: „Sensoa Flaggensystem“
12.06.2026, 09.00 – 18.00 Uhr (Präsenz) oder 27.11.2026, 09.00 – 18.00 Uhr (online)
Professioneller Umgang mit angemessenem und mit grenzüberschreitendem sexuellen Verhalten
Als Unterstützung für Fachkräfte ist das Sensoa Flaggensystem ein evidenzbasiertes Werkzeug im Umgang mit übergriffigem Verhalten von/an Kindern und Jugendlichen. Ziel ist, das jeweilige Verhalten ohne Beurteilung objektiv benennen und beschreiben und angemessene Reaktionen setzen zu können. Es wurde von der belgischen Organisation Sensoa entwickelt und ist inzwischen in vielen europäischen Ländern implementiert.

Weitere Infos, Webinare & Module & Lehrgang: oegf.at/fort-weiterbildung

Österreichische Gesellschaft für Familienplanung (ÖGF)
www.oegf.at, www.firstlove.at 
ZVR-Zahl: 605062078

Österreichische Plattform für Alleinerziehende (ÖPA) | Online-Ratgeber KOMPASS: Neue Kapitel zu Trennung und Scheidung

Der digitale Ratgeber der ÖPA ist gewachsen – vier neue Kapitel erweitern nun das Angebot und begleiten Betroffene noch umfassender durch eine oft herausfordernde Lebensphase. In verständlicher Sprache geben sie Orientierung bei den wichtigsten rechtlichen Fragen rund um Trennung und Scheidung – sorgfältig aufbereitet und ergänzt durch hilfreiche Links zu aktuellen Informationen.

Gerade in Zeiten der Unsicherheit ist es wichtig, den Überblick zu bewahren. Übersichtlich gestaltete Checklisten helfen dabei, Schritt für Schritt durch all die Themen zu führen, die im Zuge einer Trennung bedacht, geplant und geregelt werden müssen. Gleichzeitig gibt es auch klare Vorgaben und Abläufe, die eingehalten werden müssen: So sind Eltern mit Kindern unter 18 Jahren verpflichtet, zunächst eine Beratung in Anspruch zu nehmen – ein wichtiger Schritt, um gemeinsam tragfähige Lösungen zu finden.

In allen Fällen muss die Obsorge geregelt werden, ein Kontaktrecht bzw. eine Betreuungsvereinbarung festgesetzt sowie der Kindesunterhalt entschieden werden. Eine Trennung oder Scheidung bringt viele Fragen mit sich – rechtliche, finanzielle und persönliche. Es ist wichtig, sich zu informieren und auch beraten zu lassen. Eine Übersicht über Informationsseiten und Beratungsstellen, die in dieser Situation unterstützen, hilft Betroffenen weiter.

Hier der Link zum Ratgeber: Kompass - ÖPA

Gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz.

Physio Austria | Internationaler ME/CFS-Tag: Versorgungslücken dringend schließen    

Physio Austria fordert spezialisierte Versorgung und faire Begutachtung.

 
Am 12. Mai 2026 ist Internationaler ME/CFS-Tag. Physiotherapie spielt in der Behandlung von ME/CFS-Betroffenen eine zentrale Rolle. Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue Syndrom (ME/CFS) ist eine schwere chronische Multisystemerkrankung. In Österreich sind laut aktuellem Wissensstand rund 80.000 Menschen an ME/CFS erkrankt. ME/CFS zählt zu den postakuten Infektionssyndromen (PAIS).

Aufgrund der Krankheitsschwere und der damit einhergehenden Isolation bleiben die Herausforderungen und speziellen Bedarfe häufig unsichtbar. Dabei sind eine frühzeitige Diagnosestellung, fachliche Expertise sowie angepasste Versorgungsstrukturen entscheidend für einelangfristige medizinische und soziale Betreuung von Menschen mit ME/CFS, betont Constance Schlegl, Präsidentin von Physio Austria. Physio Austria unterstützt die im Policy Brief der Österreichischen Gesellschaft für ME/CFS vor kurzem veröffentlichten Forderungen und Handlungsziele.

Constance Schlegel von PhysioAustria Pressefoto

© Physio Austria_Hechenberger

Constance Schlegl, MPH: „Eine frühzeitige und korrekte Diagnosestellung, fachliche Expertise in der Begutachtung sowie spezialisierte Versorgungsstrukturen sind zentrale Voraussetzungen für eine angemessene Behandlung von Menschen mit ME/CFS. Bei Menschen mit schwerem Verlauf ist dies ein Versorgungsmix aus Hausbesuchen, Telemedizin und -therapie. Für schwer von ME/CFS betroffene Menschen ist die häusliche Umgebung oft die einzig mögliche Behandlungsumgebung. Diese Versorgungsformen müssen als reguläre Leistungen etabliert und im Vergütungsrahmen gesichert sein. Denn ohne angepasste Versorgung bleiben Betroffene von bedarfsgerechter medizinischer Versorgung und Unterstützung ausgeschlossen.“

pro mente Wien | Beratung auf Augenhöhe

Wenn Menschen mit psychischer Erkrankung Unterstützung suchen, braucht es oft mehr als klassische Hilfsangebote. Selbsthilfe eröffnet hier einen besonderen Zugang: leicht zugänglich, alltagsnah und auf Augenhöhe. Der Fachbereich Selbsthilfe der pro mente Wien richtet sich an Menschen, die Austausch, Orientierung und konkrete Unterstützung suchen.

In den Selbsthilfegruppen stehen gegenseitiges Zuhören, das Teilen von Erfahrungen und gemeinsames Lernen im Mittelpunkt. Menschen erleben, dass sie mit ihren Belastungen nicht allein sind, gewinnen neue Perspektiven und stärken sich gegenseitig im Umgang mit psychischen Herausforderungen.

Das Angebot „Betroffene beraten Betroffene“ konzentriert sich insbesondere auf den Arbeitskontext. Menschen mit eigener psychischer Erkrankung begleiten andere beim (Wieder-)Einstieg ins Berufsleben, bei Belastungen am Arbeitsplatz oder bei Fragen rund um Arbeit und Teilhabe.

Die Unterstützung orientiert sich dabei eng an der Lebensrealität der Betroffenen und verbindet persönliche Erfahrung mit praktischer Orientierung. Ergänzend dazu bietet die Peerberatung individuelle, qualitätsgesicherte Begleitung durch ausgebildete Peers. In vertrauensvollen Gesprächen unterstützen sie dabei, nächste Schritte zu klären, neue Möglichkeiten zu entdecken und passende Wege zu finden – freiwillig, vertraulich und ohne Bewertung.

Die Angebote werden durch das Sozialministeriumservice ermöglicht und sind ein wichtiger Bestandteil der psychosozialen Versorgung in Wien. Sie zeigen, wie wirksam Unterstützung sein kann, wenn Menschen einander mit Verständnis, Erfahrung und auf Augenhöhe begegnen.

RAINBOWS | Beratung für Eltern und nahe Bezugspersonen

Eltern bleiben – auch nach der Trennung

„Eltern werden ist nicht schwer – Eltern sein dagegen sehr.“ Das gilt besonders, wenn man als Paar getrennte Wege geht. Auch nach einer Trennung wollen Eltern nur das Beste für ihre Kinder. Doch gerade in dieser herausfordernden Zeit geraten die Bedürfnisse der Kinder leicht aus dem Blick.

RAINBOWS begleitet Eltern in diesen Lebenssituationen. Die Mitarbeiter:innen wissen aus ihrer Erfahrung, welche Gefühle Kinder bewegen, wenn sie mit der Trennung ihrer Eltern konfrontiert sind. Und sie wissen auch, wie Kinder in ihrem Schmerz gestärkt und einfühlsam unterstützt werden können. Gleichzeitig verstehen sie, was es für Kinder bedeutet, mit Unsicherheit, Zweifeln und belastenden Gefühlen allein zu bleiben. Auf dieser Grundlage bieten sie Eltern kompetente, individuelle Beratung und Orientierung.

Angebote | Beratung für Eltern | Beratung bei Trennung/Scheidung – Rainbows – für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
 
 
Beratung nach dem Tod eines nahen Angehörigen

Der Tod eines geliebten Menschen stellt das Leben von Familien auf den Kopf. Eltern sind meist mit ihrer eigenen Trauer beschäftigt und möchten gleichzeitig für ihre Kinder da sein. Kinder trauern anders als Erwachsene und ihre Bedürfnisse bleiben dabei leicht unbemerkt.

RAINBOWS begleitet Eltern in dieser herausfordernden Zeit. Die Mitarbeiter:innen wissen, wie Kinder Trauer erleben und ausdrücken – manchmal laut und sichtbar, manchmal still und zurückgezogen. Sie haben Erfahrung und Gespür, was Kinder stärkt und wie Eltern sie gut unterstützen können.

Gleichzeitig erhalten Eltern Raum für ihre eigenen Fragen, Sorgen und Unsicherheiten. So entsteht Orientierung und Sicherheit im Umgang mit der Trauer – für sich selbst und für ihre Kinder.

Angebote | Eltern | Beratung für Elternteile und Bezugspersonen bei Trauer/Tod – Rainbows – für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Rainbows Sujet Schiffe

© RAINBOWS

Rainman’s Home | Willkommen in der Welt von Rainman’s Home

Rainman’s Home wurde von Eltern gegründet, aus der Not heraus, weil es zu Beginn der Neunziger-Jahre nach Ende der Schulzeit keine Plätze für ihre autistischen Kinder gab, wo sie weiter betreut und gefördert werden konnten.

Die Elternperspektive ist daher das Fundament unserer Zugänge: Wir schaffen Räume der Zugehörigkeit, in denen Menschen mit Autismus als gleichwertige Mitglieder der Gesellschaft leben, lernen und wachsen können. Unser Ziel: eine Welt, die Vielfalt nicht nur akzeptiert, sondern bewusst fördert. Mit Empathie, Fachwissen und der Überzeugung, dass jeder Mensch einzigartige Stärken mitbringt, begleiten wir Menschen im Autismus-Spektrum. Gemeinsam entwickeln wir Wege zu Selbstbestimmung, Sicherheit und Teilhabe. Die Konzeptentwicklung ist für uns von grundsätzlicher Bedeutung.

Folgende Aspekte bestimmen unsere Arbeit: Autismus bedeutet, die Welt anders wahrzunehmen – oft intensiver und detailreicher. Wir gestalten unsere Umgebung so, dass sie für alle zugänglich wird. Wir sehen Fähigkeiten, nicht Grenzen. Jeder Mensch hat einzigartige Stärken – unsere Aufgabe ist es, diese zu erkennen, zu fördern und in den Mittelpunkt zu stellen. Mit den inneren Strukturen arbeiten, nicht gegen sie, erachten wir als selbstverständlich. Strukturen schaffen Sicherheit, daher beachten wir die Raumkonzepte ganz besonders. Visualisierungen schaffen Umgebungen, in denen sich Menschen mit Autismus sicher und verstanden fühlen. Naturerlebnisse fördern mentale Erholung, Konzentration und Selbstwertgefühl. Autismus ist eine andere Art, die Welt zu sehen – und diese Vielfalt bereichert uns alle.

Samariterbund Österreich | Pflege mit Verantwortung für Mensch und Umwelt

Nachhaltigkeit ist beim Samariterbund kein Zusatzprojekt, sondern ein wesentlicher Bestandteil des Pflegealltags. Mit zwölf Pflegekompetenzzentren im Osten Österreichs verfolgt der Samariterbund das Ziel, den ökologischen Fußabdruck der Einrichtungen nachhaltig zu reduzieren und verantwortungsvolles Handeln langfristig zu verankern.

Wie das konkret umgesetzt wird, zeigt sich in vielen Bereichen des täglichen Lebens in den Häusern: Naturnahe Demenzgärten schaffen Aufenthaltsräume mit hoher Lebensqualität für Bewohner:innen, regionale und großteils biologische Speisen fördern eine nachhaltige Versorgung, und auch bei der Gebäudereinigung setzt der Samariterbund auf umweltschonende und ressourcensparende Konzepte.

Die strategischen Ziele im Pflege-, Betreuungs- und Versorgungskonzept orientieren sich an internationalen Nachhaltigkeitsleitlinien und den Sustainable Development Goals (SDGs). Neben hochwertiger Pflege stehen dabei auch die Förderung der Lebensqualität älterer Menschen, kontinuierliche Qualitätsentwicklung sowie nachhaltige Personalführung im Mittelpunkt.

Mit diesem ganzheitlichen Ansatz verbindet der Samariterbund professionelle Pflege mit ökologischer und sozialer Verantwortung – für Bewohner:innen, Mitarbeiter:innen und zukünftige Generationen.
 
Der Nachhaltigkeitsbericht bietet einen guten Überblick: samariterbund.net/nachhaltigkeitsbericht-pflege

Samariterbund Wien | Alle sind willkommen

Der Samariterbund Wien bietet inklusive Schwimmkurse an

Theresienbad in Wien Meidling, Samstagabend Viertel vor sieben, der Publikumsbetrieb hat vor 15 Minuten geendet. Paul steht seit einigen Minuten zwischen Startblock und Einser-Sprungbrett. Der 12-Jährige blickt ins Wasser, spürt in sich hinein. Schwimmlehrerin Monika tritt hinzu, spricht mit ihm. Dann steigt er auf die Stufe zum Startblock. „Du kannst dich an meiner Schulter abstützen“, sagt Monika und gibt ihm Halt. Bald danach steht Paul ganz oben. Monikas Kollegin Melanie kommt dazu. Beide halten Pauls Hände. Lassen nicht los, während er jetzt springt. Das erste Mal ins tiefe Wasser. Ein stilles Glücksgefühl und ein wenig Stolz lässt sein Lächeln erahnen, als er das Becken verlässt.

Wie kam es dazu, dass es überhaupt integrative Schwimmkurse, und zwar für Kinder genauso wie für Erwachsene, gibt? Melanie Flaschner, Leiterin der Schwimmkurse bei der Gruppe Meidling-Liesing, kennt die Antwort: „Es war ein Wunsch des Teams. Wir haben dann geschult und geübt, wie es ist, wenn jemand im Rollstuhl kommt oder andere Beeinträchtigungen hat, wenn er blind oder hörbehindert ist. Wir sind gut vorbereitet: Egal also, welche Art von Beeinträchtigung, es sind alle bei uns herzlich willkommen.“ Sie und Michael Schmid, Obmann der Gruppe Ottakring, haben auf ihre Initiative bislang nur positive Rückmeldungen erhalten, sowohl von Kindern und Erwachsenen mit Behinderung als auch von denen ohne Behinderung.
 

Samariterbund Wien Schwimmkurs Bild

© Samariterbund/Brommer

The World of NGOs | Gemeinsam gegen digitalen Hass

Unterstützungsangebot für Organisationen

Das Projekt „Resilienz gegenüber Hassrede im digitalen Raum: Strategien und Mentoring für Multiplikatorinnen“ stärkt die Zivilgesellschaft im Umgang mit digitalem Hass.

Praxisnahe Ansätze und Mentoring-Angebote helfen, auf Hassrede souverän zu reagieren und präventiv gegenzusteuern. Die Unterstützung gilt vor allem Frauen, die von diskriminierender Sprache und Online-Belästigung besonders häufig betroffen sind.Das Projekt wird im Rahmen des Programms ProEuropeanValues.at durchgeführt.

Konkrete Maßnahmen und Beteiligungsmöglichkeiten für NGOs:

  • Datenerhebung zu spezifischen Gefährdungen – schildern Sie uns Ihre Erfahrungen in einer unserer Fokus-Gruppen!

  • Durchführung eines Mentoring-Programms für durch Hassrede gefährdete Frauen in NGOs – Mentees und Mentorinnen herzlich willkommen.

  • Veröffentlichung eines Online-Handbuchs zu Resilienz- und Mentoring-Strategien gegen Hassrede – die Ergebnisse teilen wir gerne mit Ihnen.

  • Podcasts zum Thema Mentoring mit Fokus auf Strategien gegen Hass – bringen Sie Ihre Erfahrung in einem Interview ein.

  • Online-Abschlusskonferenz für MultiplikatorInnen in zivilgesellschaftlichen Organisationen – wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Kontakt: The World of NGOs

Hannes Meissner und Christiana Pordes: office@ngo.at
Tel. und WhatsApp: 0676 307 2959
www.ngo.at

UNITAS SOLIDARIS Wirtschaftstreuhand GmbH | Steuerfreie Mitarbeiterprämie 2026

Es befindet sich derzeit die Regelung für eine steuerfreie Mitarbeiterprämie im Jahr 2026 in Begutachtung.

Vorgesehen ist ein steuerfreier Betrag in Höhe von EUR 500, wenn die Zahlung aufgrund einer lohngestaltenden Vorschrift gemäß § 68 Abs. 5 Z 5 oder 6 EStG – in der Regel Vereinbarung in Kollektivvertrag oder Betriebsvereinbarung – erfolgt. Sofern diese Voraussetzung nicht gegeben ist, soll die Auszahlung einer steuerfreien Mitarbeiterprämie nicht möglich sein.

Gemäß den Erläuterungen zum Begutachtungsentwurf ist die Mitarbeiterprämie im Zeitraum Juli bis Dezember 2026 zu gewähren und nicht für das gesamte Kalenderjahr.

Unverändert soll gelten, dass es sich bei der Mitarbeiterprämie um eine zusätzliche Zahlung handeln muss, welche üblicherweise bisher nicht gewährt wurde, sowie die Deckelung mit EUR 3.000 bei gleichzeitigem Vorliegen einer Mitarbeitergewinnbeteiligung.

Die finale Gesetzwerdung bleibt abzuwarten. Über die finale Ausgestaltung werden wir sie fristgerecht auf unserer homepage www.unitas-solidaris.at informieren.
 

Kontakt:
Mag. Eduard Jahns
T: +43 664 88 61 32 43
E: e.jahns@unitas-solidaris.at

Verein LOK | Offener Dialog im Verein LOK

Im Verein LOK wird u.a. mit der Methode des Offenen Dialogs gearbeitet. Dabei geht es um eine Art des Dialogs, in dem alle Stimmen Gehör finden und gleichwertig sind.

Dies erweitert die Perspektiven und eröffnet vielfältige Handlungsmöglichkeiten.

Im sogenannten Netzwerkgespräch geht es um Transparenz und das Hören verschiedener Stimmen und Perspektiven im jeweiligen Augenblick. Es gibt kein Bewerten oder Besserwissen, sondern es geht darum, eine gemeinsame Sprache zu finden. Moderiert wird das Netzwerkgespräch durch geschulte Personen. Das Ziel soll sein, Gefühle, Bedürfnisse, Sichtweisen aller Beteiligter wertschätzend zu hören und durch den Dialog gemeinsam Lösungsansätze zu entwickeln und umzusetzen.
 
Netzwerkgespräche können hilfreich sein

  • Bei schwierigen Entscheidungen/Krisen

  • Um unterschiedlichen Sichtweisen zum Ausdruck zu verhelfen

  • Wenn Situationen festgefahren wirken

Das Netzwerk

  • Besteht aus den eingeladenen Teilnehmer*innen, die für das Gespräch hilfreich sein können

  • Wird als Netz von Beziehungen verstanden

  • Können Familie, Freunde, Betreuer*innen sein

Zwei Moderator*innen

  • Unterstützen das Netzwerk ins Gespräch zu kommen

  • Achten auf Ausgewogenheit bei den Redebeiträgen

  • Stellen Gefühle und Gedanken zur Verfügung

Neuer Lehrgang 2027 in Wien

Um diese besondere Art der Dialogführung zu erlernen, findet 2027 in Kooperation mit dem Verein Offener Dialog Österreich ein neuer Lehrgang statt.
 
Detailinformationen unter: https://verein-offenerdialog.at/

Verein Wiener Jugendzentren | Social-Media-Verbot: Ansichten aus der Offenen Jugendarbeit

Die Debatte um ein Social-Media-Verbot für Minderjährige hat sich in den letzten Monaten intensiviert. Expert:innen, Politiker:innen und viele andere fordern Altersgrenzen, um Kinder und Jugendliche etwa vor Sucht, Mobbing und psychischen Schäden zu schützen. Auch wir vom Verein Wiener Jugendzentren begrüßen eine bessere Regulierung.

Klar ist, dass das Internet und die Sozialen Netzwerke keine rechtsfreien Räume sind, nicht ungeregelt sein sollten und auch die Plattformbetreiber in die Pflicht genommen werden müssen. Darüber hinaus ist festzuhalten, dass ein reines Verbot kein Allheilmittel und auch nicht zielführend ist. Parallel braucht es eine Auseinandersetzung mit den Facetten, Möglichkeiten sowie Gefahren von Social Media und einen verstärkten Fokus auf Medien- und Informationskompetenz in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

Aus der Jugendarbeit wissen wir, dass Social Media für junge Menschen zentrale Orte der Begegnung und Kommunikation sind und nicht zuletzt auch zur Informationsbeschaffung genutzt werden. Gerade deshalb halten wir es für enorm wichtig, Jugendlichen zuzuhören und mit ihnen gemeinsam zu besprechen, was verbessert werden bzw. stattdessen diese Funktionen erfüllen könnte.

Offene Jugendarbeit leistet hier wesentliche Beiträge. Wir sind seit vielen Jahren in der Online-Jugendarbeit bzw. im Digital Streetwork aktiv. Wir bieten, online wie offline, vorurteilsfreie Diskussionsräume und stellen uns als Ansprechpartner:innen zur Verfügung. Zudem versuchen wir Gelegenheiten zu schaffen, um auch positive Erfahrungen im Bereich Social-Media und KI-Nutzung zu schaffen.

Weitere Ansichten zum Social-Media-Verbot sowie Meinungen junger Menschen gibt es auf www.jugendzentren.at/blog

Jugendzentren Mobile Jugendarbeit Bild

© Caterina Donner

VIER PFOTEN | „Meat Exhaustion Day“: Österreich hat empfohlene Jahresration an Fleisch bereits aufgegessen

Am 14. April war „Meat Exhaustion Day“: Laut VIER PFOTEN hat die österreichische Bevölkerung an diesem Tag bereits jene Menge an Fleisch gegessen, die von der renommierten Eat Lancet Kommission für das gesamte Jahr empfohlen wird. Maximal 16,4 kg pro Kopf pro Jahr soll der Fleischkonsum demnach betragen, Österreichs jährlicher Pro-Kopf-Konsum liegt jedoch bei 58 kg und damit drei Mal so hoch. Zur Veranschaulichung: Statt 7, 44 Schnitzel pro Woche sollten Herr und Frau Österreicher lediglich 2,1 Schnitzel pro Woche essen und damit den derzeitigen Konsum um 72% senken.

Rabattaktionen von Fleisch im Lebensmittel-Einzelhandel wirken dabei als „Brandbeschleuniger“. Wenn tierische Lebensmittel derart verramscht werden, sinkt natürlich das Bewusstsein für ihren Wert. Außerdem steigt der Preisdruck umso mehr, was langfristig zu einer Verschlechterung der Haltungsbedingungen der Tiere führt. Daher gilt: Wer billiges Fleisch kauft, zementiert Tierqual.

Auch die Auswirkungen auf Klima und Umwelt sind enorm: Die landwirtschaftliche Tierhaltung verursacht weltweit in etwa so viel Treibhausgasemissionen wie der gesamte Verkehrssektor und stellt einen maßgeblichen Verursacher der Klimakrise dar.

Eine Umstellung auf eine pflanzenbasierte Ernährungsweise nützt laut einer Studie der Harvard Universität aber auch der Gesundheit deutlich und kann eine frühzeitige Sterblichkeit um bis zu 30 Prozent reduzieren.

VHS Salzburg | Workshops & Capacity Building für CSOs im Rahmen von ProEuropeanValuesAT

Zivilgesellschaftliche Organisationen stehen im Arbeitsalltag vor vielfältigen Herausforderungen – von begrenzten Ressourcen bis hin zur Frage, wie europäische Werte konkret gelebt werden können. 

Im Rahmen des Projekts ProEuropeanValuesAT (PEVA) bietet die Volkshochschule Salzburg ein praxisnahes Capacity-Building-Programm für Organisationen in ganz Österreich an. Ziel ist es, CSOs gezielt zu stärken und konkrete Handlungsmöglichkeiten für den Arbeitsalltag zu vermitteln.
 
Aktuelle Workshops umfassen u. a.:

  • KI im Verein: Rechtssicher handeln, Verantwortung übernehmen

  • Souverän reden - Gemeinschaft gestalten - Menschen verbinden

  • Demokratie leben – wie ihr junge Menschen wirklich in Entscheidungen einbindet

  • Empowerment für nachhaltige Verantwortung mit Claudia Baumgartner

Die Angebote sind praxisnah und orientieren sich an den konkreten Bedürfnissen von Organisationen. Ausgewählte Formate sind auch „on demand“ buchbar.

Die Teilnahme ist für Einreicher:innen und Gewinner:innen der ProEuropeanValuesAT-Finanzierungsrunden kostenlos.
 
Alle Termine und Workshops der VHS Salzburg: 
ProEuropeanValuesAT - VHS Workshops

Alle Capacity-Building-Angebote im Rahmen von ProEuropeanValuesAT:
https://proeuropeanvalues.at/workshops/

VHS Salzburg PEVA Bild

© VHS Salzburg

Volkshilfe Österreich | PFLEGE. MÖGLICH. MACHEN. – finanzielle Unterstützung für Menschen mit Pflegebedarf

Mit dem Fonds „PFLEGE. MÖGLICH. MACHEN.“ hat die Volkshilfe Österreich eine gezielte Unterstützung für armutsgefährdete Menschen mit Pflegebedarf in Österreich geschaffen. Ziel ist es, die häusliche Pflege zu erleichtern und dort zu entlasten, wo finanzielle Belastungen den Alltag zusätzlich erschweren.

Gefördert werden zentrale Ausgaben rund um Betreuung und Versorgung zu Hause – darunter Pflegehilfsmittel, Therapien wie Physio- oder Ergotherapie, Selbstbehalte bei mobilen Diensten sowie Unterstützung im Alltag. Auch Angebote wie Tageszentren, Ersatzpflege oder eine 24-Stunden-Betreuung können berücksichtigt werden. In besonderen Fällen sind zudem Zuschüsse für größere Anschaffungen oder notwendige Wohnraumanpassungen möglich.

Die Höhe der Unterstützung orientiert sich an der jeweiligen Pflegestufe und Situation der Betroffenen. Wichtig ist: Die Förderung wird einmalig pro Jahr gewährt und soll konkret dazu beitragen, Pflege im eigenen Zuhause weiterhin möglich zu machen und sowohl Betroffene als auch Angehörige spürbar zu entlasten.

Alle Informationen zu Voraussetzungen, Fördermöglichkeiten und Antragstellung finden Sie hier: https://www.volkshilfe.at/projekt/pflege-moeglich-machen/

Volkshilfe Pflegefonds Bild

© Volkshilfe Österreich

Wiener Sozialdienste | 80 Jahre für Menschen und ein neuer Wohnort für mehr Selbstbestimmung

Zum 80-jährigen Bestehen setzen die Wiener Sozialdienste einen weiteren wichtigen Schritt: Mit einem neuen Garconnierenverbund wird das Angebot im Teilbetreuten Wohnen erweitert. Ziel ist es, Menschen mit psychischen Erkrankungen oder psychosozialem Unterstützungsbedarf ein möglichst selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen.

Seit 1946 begleiten die Wiener Sozialdienste Menschen in unterschiedlichsten Lebenslagen – von der Pflege über Therapie bis hin zu Wohn- und Betreuungsangeboten. Der neue Standort knüpft an diese langjährige Erfahrung an und schafft zusätzlichen, dringend benötigten Wohnraum mit individueller Unterstützung.

Im Mittelpunkt steht dabei immer der Mensch: Bewohner:innen erhalten genau jene Hilfe, die sie brauchen, um ihren Alltag eigenständig zu gestalten. Persönliche Entwicklung, Stabilität und Lebensqualität werden gezielt gefördert.

Das Projekt zeigt, wie wichtig passgenaue Wohn- und Betreuungsangebote sind – und wie sehr sie das Leben der Betroffenen verbessern können. Gleichzeitig ist es ein starkes Signal für die Zukunft: Die Wiener Sozialdienste bleiben ihrem Motto treu und gestalten auch weiterhin aktiv soziale Angebote für ein selbstbestimmtes Leben in Wien.

Für mehr Informationen hier klicken!

Wiener Sozialdienste | Vom Telefonbuch zum Tablet – ältere Menschen im digitalen Zeitalter

Die digitale Welt bietet viele Möglichkeiten, den Alltag einfacher zu gestalten – auch für ältere Menschen. Ob Videotelefonie mit der Familie, Online-Termine oder Informationen auf Knopfdruck: Digitale Angebote können ein großes Plus an Selbstständigkeit und Lebensqualität bedeuten. Dennoch fällt vielen Seniorinnen und Senioren der Einstieg nicht leicht.

Oft fehlt die Routine im Umgang mit Smartphone, Tablet oder Internet, dazu kommen Unsicherheiten und Berührungsängste gegenüber der Technik.

Viele ältere Menschen fragen sich, welche Informationen im Internet vertrauenswürdig sind und ob Online-Angebote tatsächlich seriös sind. Auch die Sorge, etwas falsch zu machen oder mit den rasanten technischen Entwicklungen nicht Schritt halten zu können, ist weit verbreitet. Genau hier setzen die Mitarbeiter:innen der Wiener Sozialdienste an: Im Rahmen der mobilen Pflege und Betreuung unterstützen sie Klientinnen und Klienten auch beim Umgang mit digitalen Medien und helfen dabei, Hemmschwellen abzubauen.

Wie groß die Herausforderungen, aber auch die Chancen der Digitalisierung für ältere Menschen sind, zeigt die ORF-Dokumentation App-gehängt! Der tägliche Kampf mit der Technik.

Darin berichten ab etwa Minute 8:00 DGKP Elisabeth Ecker sowie Robert Freund, Klient der Wiener Sozialdienste Alten- und Pflegedienste, aus ihrem Alltag und schildern ihre Erfahrungen mit digitalen Technologien.

Link zur Dokumentation

 
Zusätzlich bieten die Wiener Sozialdienste im Rahmen des Monats der Senior:innen am 8. Oktober den Workshop „Digitale Selbstverteidigung im Alltag – Schutz vor Betrug & Fake News“ im Tageszentrum Anton Benya an. Dort erfahren ältere Menschen, wie Phishing-Mails funktionieren, woran betrügerische Nachrichten zu erkennen sind und wie man sich vor dem sogenannten „Enkeltrick 2.0“ über WhatsApp oder SMS schützen kann. Außerdem werden Social-Engineering-Methoden, Fake-Shops und gefälschte Gewinnspiele thematisiert.

Anmeldung zum Workshop

Wiener Sozialdienste IT für Ältere Sujet

© Wiener Sozialdienste

Zentrum für Soziale Innovation (ZSI) | Nachhaltige neue Materialien für die digitale Landwirtschaft

Welche Rolle spielen neue Materialien (Advanced Materials) für eine nachhaltige Digitalisierung der österreichischen Landwirtschaft?

Dieser Frage widmete sich das FFG-Forschungsprojekt SAMA, welche Auswirkungen der digitalen Landwirtschaft anhand von ökologischen und sozialen Lebenszyklusanalysen (LCA bzw. sLCA) und Expert*innen-Interviews analysierte.

Bisherige LCA-Studien vernachlässigen Material- und Energieeinsatz für die Herstellung und Entsorgung digitaler Geräte und KI-Anwendungen, während sLCA-Studien spärlich gesät und ebenfalls auf die Nutzungsphase von Geräten fokussiert.

Hinsichtlich neuer Materialien zeigen kohlenstoffbasierte Nanomaterialien beispielsweise für die Sensortechnik Potenzial, kritische Rohstoffe zu ersetzen. Dabei ist allerdings eine kritische Bewertung hinsichtlich Umwelt- und Gesundheitsrisiken, sowie sozialer Auswirkungen (beispielsweise entlang der Lieferketten) noch ausständig.
 

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier:
https://projekte.ffg.at/projekt/5126670

Weitere Informationen zum Zentrum für Soziale Innovation finden Sie hier: https://www.zsi.at/

ZSI und BOKU

Pressekontakt
ZSI -  Daniela Fuchs (fuchs@zsi.at)
BOKU (Projektleitung) -
Florian Part (florian.part@boku.ac.at)

Zentrum für Soziale Innovation (ZSI) | Leerstand als Chance? Neue Ideen für Gebäude mit Potenzial

In elf Ländern entwickelte das Interreg Danube Region Projekt RurALL (Lebenswerte ländliche Gemeinden der Zukunft) neue Ansätze für den Umgang mit Leerstand im ländlichen Raum. Gemeinsam mit lokalen Akteur:innen sollten Ideen für neue Nutzungen entwickelt und konkretisiert werden.

In Österreich wurden unter der Leitung des Zentrum für Soziale Innovation Aktivitäten in Eberau (Burgenland) durchgeführt: eine Leerstandserhebung, eine partizipative Ideenwerkstatt, zwanzig grobe und drei detaillierte Entwürfe für Neunutzungskonzepte (in Kooperation mit dem Team von I. Berto und B. Sasdi) sowie die Ausarbeitung geeigneter Geschäftsmodelle.

Das im Projekt entwickelte Multi-Stakeholder-Governance Modell fasst die Lernerfahrungen der elf Partnerländer zusammen und wird Mitte Mai beim Abschlussevent in Beltinci/Slowenien präsentiert.

Informationen zum Projekt, sowie Projektergebnisse und Materialien finden Sie auf der Projektwebsite oder auf der Website des ZSI.