Hintere Außenansicht des D2 Gebäudes

Kunst und Kultur

Kunst und Kultur leisten einen zentralen Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung, sei es durch Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts, demokratischer Teilhabe, regionaler Entwicklung, kritischer Reflexion, Identitätsstiftung oder internationalem Austausch. Gleichzeitig stehen Akteur:innen im Kunst- und Kulturbereich zunehmend unter Legitimationsdruck und vor wachsenden Anforderungen an nachhaltige Organisations- und Finanzierungsmodelle. Dadurch erwächst die Herausforderung, die eigenen Wirkungen nachvollziehbar darzustellen und evidenzbasiert weiterzuentwickeln.

Das Zentrum für Nonprofit-Organisationen und Social Impact beschäftigt sich in diesem Forschungsfeld mit den gesellschaftlichen Wirkungen von Kunst- und Kulturaktivitäten, jenseits rein ökonomischer Effekte, sowie mit den organisatorischen und institutionellen Rahmenbedingungen kultureller Arbeit. Dabei kommen sowohl qualitative als auch quantitative Methoden der Wirkungsforschung zum Einsatz, einschließlich Social-Impact-Analysen und Social-Return-on-Investment-Ansätzen (SROI). Darüber hinaus befassen wir uns mit Governance-, Finanzierungs- und Steuerungsfragen im Kulturbereich. Im Fokus stehen Nonprofit-Organisationen, hybride Organisationsformen und öffentliche Förderstrukturen ebenso wie die Rolle von Kulturpolitik und Fördergebern.

Ziel ist es, fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse mit hoher Praxisrelevanz zu verbinden und zur Weiterentwicklung eines wirkungsorientierten und zukunftsfähigen Kulturbereichs beizutragen. Die Arbeit des Zentrums in diesem Forschungsfeld ist interdisziplinär, praxisnah und dialogorientiert angelegt. In enger Zusammenarbeit mit Kulturorganisationen, Verwaltung, Förderinstitutionen und wissenschaftlichen Partner:innen werden Projekte durchgeführt, die sowohl wissenschaftlichen Standards entsprechen als auch konkrete Handlungsimpulse für Praxis und Politik liefern. So tragen unsere Aktivitäten dazu bei, Entscheidungsgrundlagen für Kulturmanagement, Kulturförderung und kulturpolitische Strategien zu verbessern.

Referenzprojekte:
Ansprechpersonen:

 Stefan Schöggl

Katharina Wankat

Christian Grünhaus