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Institut für Gender und Diversität in Organisationen

Die Grün­dung des Insti­tuts ‚Gender und Diver­sität in Orga­ni­sa­tionen‘ im Jahr 2002 an der WU stellt einen forschungs- und bildungs­po­li­ti­schen Meilen­stein dar. Durch die Inte­gra­tion von Gender- und Diver­si­täts­for­schung als einen fixen Bestand­teil ihres wissen­schaft­li­chen und lehr­be­zo­genen Port­fo­lios etablierte sich die WU Wien beispiel­ge­bend im inter­na­tio­nalen Wissen­schafts­raum. Im Mittel­punkt von Forschung und Lehre des Insti­tuts stehen Orga­ni­sa­tionen und soziale Viel­falt sowie deren umfas­sende gesell­schaft­liche Kontexte.

Globaler und lokaler Wandel von Rollen, Struk­turen und Prozessen führt zu Verän­d­e­rungen von perso­nalen und orga­ni­sa­tio­nalen Iden­ti­täten, welche durch verschie­dene Diver­si­täts­merk­male gekenn­zeichnet sind. Iden­ti­tät­sas­pekte wie Geschlecht, ethni­sche Zuge­hö­rig­keit, Klasse, Reli­gion, Alter, Bildung, sexu­elle Orien­tie­rung, psychi­sche und physi­sche Fähig­keiten, Lebens­stil u.v.m. struk­tu­rieren diese Verhält­nisse maßg­eblich. Wie sich an Diver­si­täts­di­men­sionen geknüpfte Ungleich­heits- und Diskri­mi­nie­rungs­ver­hält­nisse in sozialer, kultu­reller, poli­ti­scher und ökon­o­mi­scher Hinsicht herstellen, Einfluss nehmen und verän­dern ist Gegen­stand der Forschung.

Leitend für Forschung und Lehre sind kriti­sch-­eman­zi­pa­to­ri­sche Ansätze, die sich an Krite­rien sozialer Gerech­tig­keit und Inklu­sion orien­tieren. Mit der Etablie­rung cross-, trans- und inter­dis­zi­pli­närer Perspek­tiven auf Gender und Diver­sität in Orga­ni­sa­tionen gestalten die Wissen­schaf­ter_innen des Insti­tuts den natio­nalen und inter­na­tio­nalen Forschungs- und Lehr­dis­kurs mit. Damit leisten sie einen Beitrag zu gesell­schafts­po­li­ti­schen Diskus­sionen, Vernet­zungen und Wissens­trans­fers in Bezug auf die Wahr­neh­mung von und Beschäf­ti­gung mit Viel­falt in Orga­ni­sa­tion und Gesell­schaft. 

Als Ort der Refle­xion heißt das Institut natio­nale und inter­na­tio­nale Diver­si­täts­for­scher_innen Will­kommen und bietet Raum für koope­ra­tive Entwick­lungen von orga­ni­sa­ti­ons­be­zo­genen diszi­pli­nen-­überschrei­tenden Diskursen.