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Studie zu den gesellschaftlichen Wirkungen der Sozialwirtschaft in Vorarlberg

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Die Studie zu den gesellschaftlichen Wirkungen der Sozialwirtschaft in Vorarlberg hat zum Ziel, auf plakative Art und Weise darzustellen, welche Wirkungen wesentliche Bereiche der Sozialwirtschaft in Vorarlberg hervorrufen. Leitfrage hierbei ist: „Was wäre, wenn es die Sozialwirtschaft in Vorarlberg nicht gäbe?“ Diese Wirkungen sollen in einem vom NPO-Kompetenzzentrum begleiteten Prozess im Rahmen einer Veranstaltung in hypothetischen Wirkungsmodellen erarbeitet und festgehalten werden. Anschließend werden sie übersichtlich dargestellt und teilweise mittels vorhandener Leistungskennzahlen (z.B. Anzahl betroffener Klient:innen) quantifiziert. Auf dieser Basis werden plakativ darstellbare Kausalketten für die Haupttätigkeitsfelder und die Sozialwirtschaft insgesamt erstellt.

Die Darstellung der erarbeiteten Wirkungen soll möglichst einfach und plakativ erfolgen. Hierfür ist erstens geplant die einzelnen eruierten Wirkungen pro Haupttätigkeitsfeld und Stakeholder bzw. Wirkungsbetroffenen listenweise anzuführen und eine Gesamtliste für die Sozialwirtschaft in Vorarlberg zu erstellen. Zweitens werden offensichtlich wichtige Wirkungen der Haupttätigkeitsfelder mit Leistungskennzahlen ebendieser, insbesondere der Anzahl der betreuten Klient:innen, verknüpft. Auf dieser Basis werden anschließend kausale Aussagen getroffen, womit zu rechnen wäre, gäbe es die Haupttätigkeitsfelder nicht. Diese Kausalmodelle werden drittens für die Sozialwirtschaft insgesamt aggregiert.

Diese konkreten Kausalketten werden textmäßig bzw. listenförmig in einer einfachen Übersichtstabelle oder Übersichtsgraphik dargestellt. Die Erarbeitung der hypothetischen Wirkungsmodelle soll primär im Rahmen einer Veranstaltung mit dezentraler Nachbereitung erfolgen. Seitens des NPO-Kompetenzzentrums wird darauf vorbereitet, die Veranstaltung begleitet und die Ergebnisse pro Stakeholder bzw. Wirkungsbetroffenen listenweise verdichtet dargestellt. Parallel zur dezentralen Nachbearbeitung werden in einem gemeinsamen Prozess seitens des NPO-Kompetenzzentrums und der Vertreter:innen des AGV passende aktuelle Leistungskennzahlen recherchiert bzw. in den Einrichtungen erhoben. Der Fokus liegt hierbei auf Umfang und allenfalls Intensität der betreuten Personen sowie deren vorhandene Unterstützungsnetzwerke (v.a. An- und Zugehörige).

Kontakt

Mag.Dr.rer.soc.oec. Christian Grünhaus

Christian Grünhaus

(ehm. Schober) Wissenschaftlicher Leiter, Senior Researcher
Aufgaben: Arbeits- und Forschungsschwerpunkte: Evaluation, SROI-Analysen, Finanzierung, Spendenverhalten, Arbeitszufriedenheit und Motivation, Altenpflege und –betreuung, Menschen mit Behinderung bzw. Barrierefreiheit
Dipl.-Ing. Stefan Schöggl, B.Sc.

Stefan Schöggl

Researcher
Aufgaben: Wirkungsanalysen, SROI-Analysen, Social Innovation, Themenbereiche: Bildung, Kultur, sozial-ökologische Nachhaltigkeit