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Ruth Simsa über die Geschichte des Ehrenamts in Österreich im KURIER

Das Enga­ge­ment der Frei­wil­ligen ist in Öster­reich beson­ders hoch. Fast jeder Zweite ist in seiner Frei­zeit unent­gelt­lich für die Gemein­schaft tätig. Auch das Inter­esse der Jugend steigt, sie will vor allem projekt­be­zogen helfen.

„Frei­wil­li­gen­ar­beit kann nur eine Ergän­zung sein, die Zivil­ge­sell­schaft darf aber nicht zum Lücken büßer werden“, mahnt Ruth Simsa vom Kompe­tenz­zen­trum für Nonprofit Orga­ni­sa­tion und Social Entre­pre­neurship an der WU. „Wenn sie ergän­zend zu einem Netz an gut ausge­bauter, öffent­li­cher­so­zialer Absi­che­rung im Rahmen von klar gemein­nüt­zigen Orga­ni­sa­tionen getä­tigt wird,dann ist sie berei­chernd für jede Gesell­schaft. Wenn sie zum Ersatz für unzu­rei­chende staat­liche Absi­che­rung wird oder zuneh­mend in versteckter Form zur Zuar­beit für (soziale) Unter­nehmen wird, bedeutet sie unre­gu­lier­teAus­beu­tung. Verein­facht gesagt gilt die Formel: je weniger Arbeits­lo­sig­keit, desto mehr frei­wil­liges Enga­ge­ment“, so Simsa.

Zum Artikel "Zusammen helfen", 4.07.2017, KURIER


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