Qualifikationsarbeiten
Allgemein
Das WU Legal Tech Center veröffentlicht auf dieser Seite in regelmäßigen Abständen Ausschreibungen für Betreuungen von Master- und Bachelorarbeiten. Aus Kapazitätsgründen werden aktuell leider keine zusätzlichen Betreuungen angenommen, wobei demnächst aber wieder mit neuen Ausschreibungen zu rechnen ist.
Anforderungen an die Bewerbung
Allgemeine Vorrausetzungen, damit eine Betreuung in Frage kommt, sind die erfolgreiche Absolvierung der PI „Grundlagen rechtswissenschaftlichen Arbeitens“ und die erfolgreiche Absolvierung der schriftlichen und mündlichen Fachprüfung „Öffentliches Recht“.
Sollten Sie zu einem der ausgeschriebenen Themen Interesse haben, oder einen eigenen Themenvorschlag passend zum vorgegebenen Generalthema haben, so ist ein kurzes Exposé mit prägnanter Darstellung der zu untersuchenden rechtlichen Probleme und des geplanten Ganges der Untersuchung und vorläufigem Inhalts-, Judikatur- und Literaturverzeichnis sowie ein vollständiges Sammelzeugnis (inkl. negativer Noten) an legaltech@wu.ac.at zu senden. Bitte melden Sie sich aber bereits vor der Ausarbeitung des Exposés, um abzuklären, ob das gewünschte Thema noch verfügbar bzw. bei eigenen Vorschlägen, geeignet ist.
Formalvorgaben für Exposé und Qualifikationsarbeit
Folgende Formalvorgaben sind einzuhalten:
Max 4 Gliederungsebenen (Format: I., A., 1., a.).
Seitenrand: links und rechts jeweils 2,5 cm
Vorgaben für den Fließtext:
Schriftart und Größe: Times New Roman, 12 pt
Zeilenabstand: 1,5 Zeilen
Absatzabstand: grds 6 pt; max. 12 pt nach Überschriften
Blocksatz
Vorgaben für den Fußnotenapparat:
Schriftart und Größe: Times New Roman, 10 pt
Zeilenabstand: 1,0
Einheitliche und korrekte Zitierweise. Empfohlen wird Keiler/Bezemek, leg cit. Leitfaden für juristisches Zitieren4 (2020)
Der Umfang des Exposés und der Bachelorarbeit sind themenabhängig. Als Richtwerte können 5 (Text-)Seiten für das Exposé und 25-35 (Text-)Seiten für die Bachelorarbeit und 60-80 (Text-)Seiten für eine Masterarbeit dienen.
Abgeschlossene Qualifikationsarbeiten
Abgeschlossene Masterarbeiten
| KI-Regulierung und Social Scoring |
| Die Auswirkungen von KI-Tools auf das Geschäftsmodell von Anwaltskanzleien |
| Das "Recht auf Vergessenwerden" in Zeiten generativer KI |
| Verfassungsrechtliche Aspekte des Einsatzes von LLMs im AVG-Verfahren |
| Der Anwendungsbereich der Grundrechte-Folgenabschätzung nach Art 27 KI-Verordnung |
| Gleichwertigkeit des US-Datenschutzrechts iSd Art. 45 DSGVO? |
| Soziale Medien und KI als Bedrohungsfaktoren der Meinungsfreiheit in einer demokratischen Gesellschaft |
| Amtshaftung, Künstliche Intelligenz und die DSGVO - Haftungsalternativen, Beweislast und Konkurrenz von Ansprüchen |
| Die automatisierte Verarbeitung personenbezogener Daten und ihre Grenzen bei sehr großen Onlineplattformen ("VLOPs") |
| Daten und Entwicklung von KI-Systemen |
| Die Grundrechtsbindung von VLOPs |
| Digitale Tools zur Privatisierung der Rechtsdurchsetzung: Herausforderungen und Auswirkungen eines "Optional" Private Enforcement Tools |
| Kryptowerte und Finanzinstrumente - Abgrenzung und Rechtsfolgen |
| Marktmissbrauch bei Kryptowerten - Eine Analyse des Marktmissbrauchsrechts der MiCAR, auch im Vergleich zur MAR |
| Auswirkungen des digitalen Zeitalters auf die Kommunikationsfreiheit |
| Zugang zum Recht & Inklusion durch Legal Tech |
| Die Förderung innovativer Systeme Künstlicher Intelligenz - Reallabore im Vorschlag der Kommission für ein KI-Gesetz |
| Ausgewählte Aspekte der Regulierung von FinTech-Unternehmen |
| Recht auf elektronischen Verkehr und "eZustellung NEU" im Verwaltungsverfahren |
Abgeschlossene Bachelorarbeiten
| Zur nachträglichen Digitalisierung von Verwaltungsakten |
| Künstliche Intelligenz und Standesrecht für Anwält:innen |
| Der automatisierte Bescheid im Verwaltungsverfahren |
| Richterliche Unabhängigkeit und Künstliche Intelligenz |
| Recht auf effektiven Rechtsschutz und Einsatz künstlicher Intelligenz in Justiz und Verwaltung |
| Die Regulierung von Hass im Netz im Spannungsfeld zur Freiheit der Meinungsäußerung |