NPO-Institut (Verein)
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BEITRÄGE UNSERER MITGLIEDER

In dieser Rubrik geben wir unseren Mitgliedern die Möglichkeit, Informationen aus und über ihre Organisation zu publizieren und dieses Wissen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

ABZ Austria | Projekt TRAPEZ

ABZ Austria - Projekt Trapez

Transparente Pensionszukunft (TRAPEZ):
Projekt zur Stärkung der wirtschaftlichen Unabhängigkeit von Frauen

In Österreich besteht ein im europäischen Vergleich hoher Gender Pay Gap. Begründet u.a. in hoher Teilzeitquote, Erwerbsunterbrechungen und branchenspezifischen Verdienstunterschieden führt dies zu einer höheren Armutsgefährdung von Pensionistinnen im Vergleich zu Männern.

Was sind nun die geschlechterspezifischen Unterschiede in den Alterspensionen und welche Handlungsmöglichkeiten gibt es, diese zu verringern?

Um Antworten darauf zu finden, koordinierte die Sektion Frauenangelegenheiten und Gleichstellung in den letzten 18 Monaten das EU-kofinanzierte Projekt „TRAPEZ. Transparente Pensionszukunft – Sicherung der ökonomischen Unabhängigkeit von Frauen im Alter“. Dieses Projekt wurde in Kooperation mit BMSGPK, BMAFJ, WIFO und FORBA sowie mit Beteiligung von ABZ*AUSTRIA und SORA umgesetzt.

Im Teilprojekt Analyse wurden von FORBA und WIFO Analysen zu den Pensionsunterschieden und den konkreten Perspektiven von Frauen durchgeführt, das Teilprojekt Vorschau evaluierte die „Vorausberechnungsmitteilung“, die seit 2015 jährlich die pensionsnahe Jahrgänge versandt wird.

Das Teilprojekt Betriebe beschäftigt sich mit der Frage, wie Betriebe ihre weiblichen Beschäftigten bei der Sicherung Ihrer Pensionsansprüche unterstützen können:

In Kooperation mit Testunternehmen wurde eine praxisorientierte Toolbox mit leicht umsetzbaren Materialien entwickelt, die von Führungskräften, Beschäftigten und Betriebsrät*innen einfach angewendet werden kann.

Mehr Infos und Erklärvideos auf der TRAPEZ-Webseite. Materialien, Pensionsbroschüre und Infoflyer in einfacher Sprache werden gern an frauenspezifische Beratungsstellen verteilt, Anfragen an int.frauen@bka.gv.at.

AMS Österreich | Die New-Skills-Gespräche

Logo AMS

Ein Kompendium aller 35 Interviews von 2017 bis 2020

Die New-Skills-Gespräche werden im Auftrag der Abt. Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation des AMS Österreich vom Österreichischen Institut für Berufsbildungsforschung gemeinsam mit dem Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft umgesetzt. ExpertInnen aus Wirtschaft, Bildungswesen, Politik und aus den Interessenvertretungen wie auch ExpertInnen aus der Grundlagen- bzw. der angewandten Forschung und Entwicklung geben im Zuge der New-Skills-Gespräche lebendige Einblicke in die vielen Facetten einer sich rasch ändernden und mit Schlagworten wie Industrie 4.0 oder Digitalisierung umrissenen Bildungs- und Arbeitswelt.

Initiiert wurden die mit dem Jahr 2017 beginnenden New-Skills-Gespräche vom AMS Standing Committee on New Skills, einer aus ExpertInnen des AMS und der Sozialpartner zusammengesetzten Arbeitsgruppe. Ziel hierbei ist, die breite Öffentlichkeit wie auch die verschiedenen Fachöffentlichkeiten mit einschlägigen aus der Forschung gewonnenen Informationen und ebenso sehr mit konkreten Empfehlungen für die berufliche Aus- und Weiterbildung – sei diese nun im Rahmen von arbeitsmarktpolitischen Qualifizierungsmaßnahmen oder in den verschiedensten Branchenkontexten der Privatwirtschaft organisiert, im berufsbildenden wie im allgemeinbildenden Schulwesen, in der Bildungs- und Berufsberatung u.v.m. verankert – zu unterstützen.

Der aktuelle AMS report 142/143 versammelt sämtliche der in den Jahren 2017 bis Februar 2020 publizierten New-Skills-Gespräche und steht als Volltext-Download in der E-Library des AMS-Forschungsnetzwerkes zur Verfügung:
www.ams-forschungsnetzwerk.at/deutsch/publikationen/BibShow.asp?id=13100

ARBEIT PLUS | neue Publikation von arbeit plus Wien

arbeit plus

ChancengeberInnen – von Menschen, die eine neue Jobchance bekommen, und denen, die sie dabei unterstützen

Im Buch „ChancengeberInnen“, herausgegeben von arbeit plus Wien, berichten 21 Personen stellvertretend für viele Wiener Arbeitsuchende von den Hindernissen auf dem Weg (zurück) in den Job – und von den Chancen, die sie bekamen. Ein wichtiger Erfolgsfaktor war in allen Fällen die Zusammenarbeit der Sozialen Unternehmen mit Wirtschaftsbetrieben. So erzählen VertreterInnen unterschiedlichster Unternehmen, darunter SPAR, Raiffeisen Bank International, ÖBB, Therme Wien, denn’s Biomarkt, G4S oder Kunsthistorisches Museum, von den Vorteilen, die ihnen die Vermittlung durch Soziale Unternehmen bringt. Die BeraterInnen, die auf dem Weg in den Job geholfen haben, geben Einblick in die Aufgaben und Möglichkeiten der Wiener Sozialen Unternehmen.

Foto: arbeit_plus

Die Geschichten machen deutlich, dass viele Arbeitslose und ihre potenziellen ArbeitgeberInnen Unterstützung und den richtigen Anstoß von außen brauchen, um einander zu finden – eine Leistung der Sozialen Unternehmen, die unverzichtbar für Wien ist. 

Das Buch macht Mut und zeigt Menschen in ähnlichen Situationen Lösungswege auf, motiviert und erinnert sie, dass sie Unterstützung annehmen können. Unterstützung, wie sie von den 32 arbeit plus Wien-Mitgliedern professionell angeboten wird.

„ChancengeberInnen“ kann auf www.arbeitplus-wien.at durchgeblättert oder um Euro 11,- (zzgl. Versandkosten) unter office@arbeitplus-wien.at bestellt werden.

ASB Schuldnerberatungen GmbH | aktualisierte Referenzbudgets 2020

ASB Schuldnerberatungen

Erstmals wurde dabei auch eine Kinderkostenanalyse gemacht. Referenzbudgets sind Ausgabenraster für verschiedene Haushaltstypen. Sie zeigen auf, was an Einkommen zur
Verfügung stehen muss, um einen angemessenen, wenn auch bescheidenen Lebensstil zu ermöglichen. Sie dienen als Orientierungshilfen bei der Beratung, bei der Beobachtung der eigenen Haushaltsfinanzen wie auch bei der Bemessung von sozialen Standards und Transferleistungen. Referenzbudgets für Österreich wurden von der asb – im Austausch mit anderen Ländern in Europa – entwickelt und werden seither jährlich aktualisiert.

Erstmals wurde 2020 erhoben, welche Kosten für ein Kind von 7 Jahren bzw. einen Teenager von 14 Jahren monatlich entstehen. Im Schnitt sind es mehr als 800 Euro. Drei Viertel der Ausgaben entfallen dabei auf Essen, Wohnen und Schule.

weiterführende Links:

Bei Fragen zu den Referenzbudgets kontaktieren Sie bitte pr@asb-gmbh.at.

Az W | Dauerausstellung a_schau

Logo Architekturzentrum Wien

Österreichische Architektur im 20. und 21. Jahrhundert
im Architekturzentrum Wien, Museumsplatz 1, 1070 Wien im MQ

Die „a_schau“ ist die Dauerausstellung des Az W. Sie zeigt einen kompakten Überblick zur Entwicklung und Geschichte der Architektur des 20. und 21. Jahrhunderts und einen einzigartigen Blick auf 150 Jahre Architekturschaffen in Österreich.

In zehn Episoden entfalten sich die relevantesten Phänomene und Strömungen und lassen dabei Platz für autonome Positionen. Ausgehend vom Aufstieg Wiens zur imperialen Großstadt führt die Ausstellung ins Spannungsfeld zwischen sozialpolitischem Experiment, der „Eroberung“ alpiner Landschaftsräume, den Machtverstrickungen in der NS-Zeit und dem Wiederaufbau nach 1945.

Das Jahr 1958 ist für die Architekturentwicklung in Österreich signifikant. Es werden einige Schlüsselbauten fertiggestellt, die einen etwas späten Aufbruch in die internationale Moderne signalisieren. Danach machen sich Raumfahrt, der weltweite Siegeszug von Pop-Kultur und
Massenmedien in der Architekturproduktion bemerkbar. Die Ölkrise von 1973 setzt den utopischen Konzepten ein abruptes Ende und markiert gleichzeitig den Beginn einer Vielzahl von konstruktiven und formalen Experimenten. Wichtiger Bestandteil der Ausstellung sind aktuelle Positionen quer durch Österreich, die in digitaler Form präsentiert werden.

https://www.azw.at/de/

ASOM | Sozial und digital: Online-Workshops für Führungskräfte

Um auch online  gute Zusammenarbeit zu ermöglichen, ist es notwendig, sich pragmatisch und differenziert mit den digitalen Methoden und Möglichkeiten auseinanderzusetzen: Was gibt es zu wissen? Was zu beachten? Welches Medium ist wofür geeignet, wofür nicht? 

In dieser Reihe von kurzen Online-Seminaren liegt der Fokus darauf,  auch online gelungen und wirksam zusammenzuarbeiten. Dabei gilt es, die technischen Möglichkeiten so zu nutzen, dass die menschlichen Aspekte der Zusammenarbeit nicht zu kurz kommen und, so wie in Präsenz, die Potenziale der Teilnehmer*innen sich bestmöglich entfalten können.

Termine und Themen:

  • Mi., 21.10. - Aus der Ferne führen - getrennt und doch verbunden

  • Do., 29.10. – Zoom ohne Fadesse - digitale Besprechungen interaktiv und lebendig gestalten 

  • Do., 5.11. - Mural, Miro und Co. -  digitale Whiteboards zum Visualisieren bei online Besprechungen 

  • Fr., 13.11.- Digitale Effizienz - - Lernschritte zu einer neuen Präsenz in Online-Meetings 

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weitereführende Informationen anzeigen

CS Caritas Socialis | Projekt Leuchtturm

Logo CS Caritas Sozialis

Leuchtturm – Hospizbegleitung von Menschen mit Demenz

Der Leuchtturm ist das jüngste Lebensqualität steigernde Projekt der CS Caritas Socialis. Die psychische Herausforderung für Personen im Umfeld von Menschen mit Demenz steigt. Um diesen Anforderungen Rechnung zu tragen, Angehörige zu unterstützen und Mitarbeiter*innen in Krisensituationen zu fördern, haben wir ein vielfälltiges Angebot ausgearbeitet und eine Lernoffensive gestartet.

In der CS betreuen wir Menschen mit Demenz zu Hause, in den Tageszentren, Wohngemeinschaften und Wohnbereichen der stationären Pflege. Die Philosophie von Hospiz und Palliative Care wurde im CS Hospiz Rennweg entwickelt und soll in allen Bereichen der CS umgesetzt werden.

Mit dem Leuchtturm verbinden wir die beiden Kernthemenfelder "Demenz" und "Palliative Care". Das Palliative-Care-Know-How unserer Mitarbeiter*innen ist durch die HPCPH*-Projekte bereits gut etabliert. Das Wissen über Demenz wird laufend gefördert und gefestigt. Mit dem neuen Projekt wird nun der Bereich der professionellen psychologischen, psychotherapeutischen und  gerontopsychiatrischen Begleitung von Menschen mit Demenz unter Betrachtung der Ansätze von Hospiz und Palliative Care weiterentwickelt.

Umfasst sind fünf Angebote, die die Demenzkompetenz der Mitarbeiter*innen und Ehrenamtlichen steigert und damit die Hospizbegleitung für Menschen mit Demenz und deren An- und Zugehörigen maßgeblich verbessert.

Weiterführende Informationen anzeigen unter: https://www.cs.at/leuchtturm

ERGOTHERAPIE AUSTRIA | Fortbildungsauftrag trotz Pandemie

Ergotherapie Austria

Auch in Zeiten der Pandemie erfüllt Ergotherapie Austria seinen Fortbildungsauftrag

Seit Juni 2020 finden, nach einer kurzen Unterbrechung aufgrund von COVID-19, im Bildungszentrum des Berufsverbandes für Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten in Wien wieder regelmäßig Präsenzfortbildungen statt. Um diesen Neustart nach dem Lockdown für alle Beteiligten so sicher wie möglich zu gestalten, wurde ein COVID-19 Schutzkonzept für die Abhaltung der Fortbildungen gemäß den gesetzlichen Vorgaben erarbeitet. Diese Maßnahmen werden sowohl im Bildungszentrum von Ergotherapie Austria, als auch in den angemieteten Seminarräumen in den Bundesländern sorgfältig eingehalten. Um eine gute Versorgung von Patient*innen auch in diesen Zeiten zu garantieren und gleichzeitig die Fort- und Weiterbildungsverpflichtung von Ergotherapeut*innen zu unterstützen, setzt der Verband auch im Kursprogramm 2021 vermehrt auf die Abhaltung von Webinaren und bietet damit einen niederschwelligen Zugang zur Weiterbildung.

Nähere Informationen zum Tag der Ergotherapie, Berufspolitik, Fortbildungsangebot und der Fachtagung finden Sie online unter: https://www.ergotherapie.at/

Save The Date:

  • 19. März 2021: „Veränderung als Chance“, Fachtagung, St. Pölten

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FSW | Winterpaket und KälteApp

Fond Soziales Wien

Sicher durch den Winter

Nicht nur der nahende Winter, auch die Corona-Krise ist für obdachlose Menschen wegen ihrer oft schlechten Gesundheit ein besonderes Risiko. Umso wichtiger ist es, dass sie in der kalten Jahreszeit gut betreut sind.

Dafür sorgt seit 28. Oktober das vom Fonds Soziales Wien (FSW) koordinierte Winterpaket der Stadt Wien mit vielen zusätzlichen Betten zum ohnehin breiten Regelangebot. „Alle Notquartiere laufen heuer erstmals von Beginn an im 24-h-Betrieb. So können sich die Menschen auch tagsüber in den Einrichtungen aufhalten“, so Kurt Gutlederer, Leiter der Wiener Wohnungslosenhilfe im FSW. Unter Berücksichtigung aller Corona bedingten Sicherheitsregeln konnten zusammen mit den Kooperationspartner erneut zusätzlich rund 900 Plätze für Einzelpersonen und Paare organisiert werden. Für Familien ohne Dach über dem Kopf gibt es rund 20 Winter-Wohnplätze. Außerdem wurden drei zusätzliche Wärmestuben eröffnet, die Beratungskapazitäten erweitert und die Straßensozialarbeit aufgestockt.

Foto: FSW

Bevölkerung hilft mit

Auch die 2019 gestartete FSW-KälteApp ist wieder im Einsatz - eine schnelle und unkomplizierte Möglichkeit für Wienerinnen und Wiener, Hilfe für obdachlose Menschen zu holen: Wer einen frierenden Menschen auf der Straße sieht, kann mit wenigen Klicks SozialarbeiterInnen benachrichtigen. Die Profis helfen vor Ort mit der Organisation von warmen Schlafplätzen, Schlafsäcken oder Beratung weiter. Akuthilfe ist die KälteApp keine - in Notfällen ist die Rettung unter 144 zu verständigen.

Weiterführende Informationen unter: kaelteapp.wien.

HABIT | goes Europe

Logo_Habit_Integrationsteam

Ein neues Erasmus+ Projekt

Als Anbieter von Vollbetreutem Wohnen, Tagesstruktur und Mobiler Begleitung für Menschen mit Behinderung bildet HABIT in Kooperation mit Ausbildungseinrichtungen der Pflege und Sozialbetreuungsberufe Fachkräfte praktisch aus. Im Rahmen von Erasmus+ ist HABIT seit 2014 Partnerorganisation von Mariaberg e.V. in Deutschland und hat seither 30 Praktikant*innen von dort Einblicke in die Organisation ermöglicht.

Mit „HABIT goes Europe“ startet HABIT heuer selbst ein Mobilitätsprojekt im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Für den Zeitraum von 24 Monaten wurden von der EU Förderungen für 18 Personen für Job Shadowings (Hospitationen) im Ausland bewilligt.

Voraussichtlich im Februar 2021 – sofern die Covid-19-Schutzmaßnahmen das zulassen – werden die ersten vier Fachkräfte nach Mariaberg reisen und den Kolleg*innen über die Schulter schauen.

„Dieser Austausch ermöglicht ein Lernen über die eigenen Organisations- und Landesgrenzen hinaus und unterstützt uns bei der Weiterentwicklung unseres Dienstleistungsangebots. Er soll auch dazu beitragen, HABIT als attraktiven Arbeitgeber zu positionieren und unseren Kolleg*innen interessante Angebote zu machen“, freut sich HABIT-Geschäftsführer Andreas Kauba.

HABIT ist noch auf der Suche nach weiteren Projektpartnern, auch im nicht deutschsprachigen Raum. Die Reise- und Aufenthaltskosten und ein Organisationsbeitrag werden im Rahmen von Erasmus+ von der Europäischen Union gefördert.

Weiterführende Informationen unter: https://www.hb.at/habit/wohnen-bei-habit/

Hilfsgemeinschaft | Das neue Web-Zugänglichkeits-Gesetz (WZG)

Logo Hilfsgemeinschaft

Im Juli 2019 wurde das neue Web-Zugänglichkeits-Gesetz (WZG) im Parlament verabschiedet. Mit diesem Schritt wurde die EURichtlinie 2016/2102 in Österreich ratifiziert. Die Web Accessibility Directive der EU (WAD) enthält Anforderungen über den barrierefreien Zugang zu Websites und mobilen Anwendungen öffentlicher Institutionen.

Im WZG festgelegt ist, dass Websites nach den internationalen Richtlinien der Barrierefreiheit - den WCAG der W3C, Konformität AA - erstellt sein müssen. Zukünftig sollen damit Informationen und Dienstleistungen im Internet generell besser zugänglich sein. Gleichzeitig zum Beschluss des WZG wurde auch eine Monitoring- und Beschwerdestelle des Bundes eingerichtet, die in der FFG, der
Österreichischen Forschungsförderungs-Gesellschaft, anberaumt ist. Diese Stelle ist auch eine Anforderung der EU-Richtlinie.

Das WZG betrifft alle Websites und mobilen Anwendungen des Bundes sowie Einrichtungen öffentlichen Rechts, die dem Bund zuordenbar sind. Auf Landesebene wurden in Anlehnung an das WZG Landesgesetze neu erlassen beziehungsweise novelliert. In den einzelnen Bundesländern wurden ebenfalls Beschwerdestellen eingerichtet. Wann müssen die Anforderungen des WZG umgesetzt sein:

  • neue Websites (nach dem 23.09.2018 veröffentlicht) ab dem 23.09.2019

  • alte Websites (vor dem 23.09.2018 veröffentlicht) ab dem 23.09.2020

  • alle mobilen Anwendungen ab dem 23.06.2021

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Weiterführende Informationen:

IV | Projekt "überMorgen"

Logo IV

Mit dem Zukunftsbild leistet die IV einen Diskussionsbeitrag zur gesellschaftlichen Zukunft Österreichs in 99 Thesen

Die Zukunft ist offener denn je. Wir erleben eine historisch einmalige gesellschaftliche und wirtschaftliche Unsicherheit. In den nächsten Monaten wird es wesentliche Weichenstellungen für die Zukunft geben – umso wichtiger sind Zukunftsbilder. Denn eine Gesellschaft, die sich positiv entwickeln will, braucht gerade jetzt attraktive Zukunftsbilder. Wer möchte, dass Österreich ein erfolgreiches Land bleibt, muss sich mit Werten, Visionen und Ideen für die Zukunft befassen, die Orientierung geben können.

Das Zukunftsbild des IV-Projekts überMorgen leistet dazu einen Diskussionsbeitrag. „Welche Gesellschaft wollen wir sein?“ leitete als Kernfrage den  gesellschaftspolitischen Diskurs, der auf Initiative der IV 2019 stattfand. Grundsätzliche gesellschaftliche Zukunftsfragen wurden in acht Veranstaltungen in sechs Bundesländern mit über 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus allen gesellschaftlichen Schichten diskutiert.

Dabei ist sehr deutlich geworden, dass überMorgen einen gesellschaftspolitischen Nerv getroffen hat. Geschützte Räume für offene Diskurse und konstruktiven Streit zu schaffen war eine der zentralen Leistungen. Die IV hat die Ergebnissen verdichtet und ein Zukunftsbild in 99 Thesen erstellt.

Dieses hat eine solide Evidenzbasis: Einer Studie zu aktuellen gesellschaftspolitischen Fragen, den Ergebnissen der Diskursveranstaltungen sowie aus dem IV-ZukunftsMonitor.

Die Thesen greifen die Kernthemen und Grundwerte unserer Gesellschaft auf. Dabei geht es weniger um eine Analyse als um einen Aufruf und eine Motivation, wie mit den Herausforderungen umgegangen werden sollte, um Fortschritt zu erreichen. Durch Corona gewinnt das Zukunftsbild noch an Relevanz. Die Krise spitzt wirtschaftliche und gesellschaftliche Problemlagen zu, die auch im Zukunftsbild thematisiert werden. Ein klares Bekenntnis zu Wachstum, das Wohlstandsgewinne für alle ermöglicht, ist genauso Teil wie eine ökosoziale Transformation.

Weiterführende Links:

KiB | Online-Symposium am 20. November 2020

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"Kinderrechte im Krankenhaus  - Brücken bauen für Partizipation"
20. November 2020 13:30 Uhr – 16:30 Uhr

Kinder haben Rechte. Auch im Krankenhaus. Besonders dann, wenn Kinder und Jugendliche krank sind, ist es wichtig auf ihre Bedürfnisse zu achten, sie als eigenständige Persönlichkeiten anzusehen und sie in Entscheidungen miteinzubeziehen. Die Kommunikation zwischen Krankenhauspersonal, Eltern und Kindern ist dabei ein Schlüsselfaktor.

Im Rahmen des Projekts „Gesundheitskompetenz von Kindern im Krankenhaus“ untersuchte die Gesundheit Österreich GmbH (GÖG) in Kooperation mit
KiB children care, wie das Recht von Kindern und Jugendlichen auf Beteiligung
derzeit in der Gesundheits- und Krankenversorgung in Österreich umgesetzt wird.

Die Ergebnisse der Studie sowie Beispiele guter Praxis werden bei einer virtuellen Abschlussveranstaltung am Tag der Kinderrechte am 20. November 2020 von
13:30 Uhr bis 16:30 Uhr präsentiert und anschließend in einer Podiumsdiskussion diskutiert.

Die Veranstaltung ist für Sie kostenfrei. Bitte um Anmeldung unter: www.kinderrechte-im-krankenhaus.at

Lerntafel | virtueller Lösungs-Walk statt Problem-Talk

Logo Wiener Lerntafel

Vorstandsmitglied  der Lerntafel Mag. DDr. Stefan Unterberger und Mag.a Irene Kernthaler-Moser MAS laden ein: in den „Zukunftsgarten“ - Statt Problem-Talk zum virtuellen Lösungs-Walk

Eine Herausforderung jagt die nächste – ständig neue Regeln rund um COVID-19, sich ändernde Arbeitsbedingungen, Teams, die sich kaum mehr persönlich sehen, rundum unzureichende Strukturen ... Wie können Sie als NPO-Führungskraft die aktuelle Situation gestalten, neue Wege beschreiten bzw. mit Ihren KollegInnen neue Routinen entwickeln?

Probleme zu Tode diskutieren gelingt sehr rasch. Über eigene Probleme offen reden ist oft eine Herausforderung. In unserem neu entwickelten virtuellen Gesprächsraum bieten wir einen ehrlichen Austausch über Erfahrungen, Wünsche, Erwartungen, Unsicherheiten, Unbehagen an. Die Mischung zwischen entspanntem Gespräch und Supervision, Kraft der Gruppe und hilfreichen Tipps ermöglicht das Entstehen neuer Muster und Verknüpfungen in unseren Köpfen. 

Bitte bringen Sie mit: Interesse an unkonventionellen Wegen, Bereitschaft zur Begegnung, eine Prise Ehrlichkeit und ein Fass voll Neugierde. Die erste Teilnahme ist kostenfrei, alle weiteren Teilnahmen kosten € 50,- pro Person (plus 20% MwSt.), Dauer 2 Stunden, max. 8 TeilnehmerInnen, Ihre Einladung erfolgt via ZOOM.

Das Zukunftsgarten-Team, Irene und Stefan, leiten schon viele Jahre erfolgreich gemeinnützige Vereine. Diese Erfahrungen in Verbindung mit ihrer Beratungskompetenz aus den Bereichen Persönlichkeits,- Organisations- und Teamentwicklung, Betriebs- und Personalführung, Psychologie, Soziologie bilden das solide Fundament für gute Gespräche.

Kontakt:

ÖGF | Online-Workshops

Logo_oegf

Bis Jahresende bietet die ÖGF (Österreichische Gesellschaft für Familienplanung folgende Online-Workshops via Zoom an:

Verhütung und Verhütungsberatung

Jugendsexualität

ROTE NASEN | gemeinsame Wege mit ClownDoctors Salzburg

Rote Nasen

ClownDoctors Salzburg und ROTE NASEN Clowndoctors gehen ab sofort gemeinsame Wege

Seit 25 Jahren verfolgen die ClownDoctors Salzburg und ROTE NASEN Clowndoctors ein gemeinsames Ziel: Lebensfreude und Lachen dorthin zu bringen, wo sie dringend gebraucht werden. Mit 01.01.2021 schließen sich die beiden Vereine unter dem Dach von ROTE NASEN Österreich zusammen, um noch mehr kleine und große Patient*innen und Menschen in schwierigen Lebenslagen im Land Salzburg erreichen zu können.

Foto: Rote Nasen

Große Nachfrage nach fröhlichen Clownbesuchen

Einsätze von Clowndoctors sind weltweit zu einem nicht mehr wegzudenkenden Bestandteil im Gesundheitswesen geworden. Auch in Salzburg wünschen sich immer mehr Patient*innen und Einrichtungen regelmäßige Clownbesuche.

Um die Anzahl der Clownbesuche erhöhen zu können, sind eine Weiterentwicklung der Organisation und neue Investitionen nötig. Mit dem Anschluss an die ROTE NASEN Gruppe nutzen die Clowndoctors in Salzburg ab sofort die bestehende Infrastruktur und Erfahrung von ROTE NASEN,“so Claudia Pallasser

Für die ROTE NASEN Österreich ist diese Vereinigung eine logische Weiterführung des eigenen Auftrags: „Die Zusammenarbeit mit dem Salzburger Team ist eine großartige Chance, noch mehr Menschen mit der Kraft des Humors zu stärken. Wir werden unsere gesamte Erfahrung und Unterstützung einbringen, um für noch mehr Lachen und Lebensfreude in Salzburg zu sorgen“, verrät Mag.a (FH) Ivana Bacanovic, Geschäftsführerin ROTE NASEN Clowndoctors.

Weiterführende Informationen: www.rotenasen.at

SERRANO99 | Artikel zu Positive Leadership

Serrano99


Die Antwort von UNICEF im Umgang mit Krisensituationen


Autor: Mag. Armin Forstner, Msc, Managing Partner, Serrano 99 Management Consulting


Positive Leadership, die stärken-orientierte Führung von Teams und Organisationen, sieht UNICEF nicht nur als essentielle Fähigkeiten im Top-Management von Organisationen, sondern auch in der Ausbildung Jugendlicher und junger Erwachsener, um langfristig mit den Herausforderungen des modernen Lebens und seiner Krisen umgehen zu können. Den ganzen Artikel können Sie hier lesen!

SOLIDARIS | Nachbericht "Update Gemeinnützigkeit 2020"

Solidaris

Das Update Gemeinnützigkeit 2020 fand mit rund 120 Teilnehmern am 8.10.2020 erstmals virtuell statt. Bei der Online-Veranstaltung, die von der Sozialwirtschaft Österreich gemeinsam mit der Solidaris organisiert wurde, und wenig überraschend unter dem Titel „Corona und die Folgen für gemeinnützige Unternehmen“ stand, brachte Prof. Aiginger mögliche Folgen für gemeinnützige Unternehmen im Allgemeinen und sozialwirtschaftliche im Besonderen zur Sprache. Eine Kernaussage seiner Ausführungen war, dass die Krisenbewältigung die nächsten vier bis fünf Jahre in Anspruch nehmen wird und nicht davon ausgegangen werden kann, dass es in diesem Zeitraum zu einer Erhöhung der Staatsausgaben für Soziales im Allgemeinen kommen wird. Er sieht die größten Chancen – nicht nur für gemeinnützige Unternehmen – in der Ausrichtung jeder Tätigkeit auf Nachhaltigkeit, ökologische Auswirkungen sowie Stärkung der Chancengleichheit.

Danach folgten die Referenten von Sozialwirtschaft Österreich zu arbeitsrechtlichen Themen sowie von Solidaris zu steuer-, vereins- und gesellschaftsrechtlichen Fragestellungen.

Das nächste „physische“ Update Gemeinnützigkeit ist am 30.9.2021 in der Diplomatischen Akademie in Wien geplant.

SOS Kinderdorf | Klimaschutz ist Kinderschutz!

Logo_SOS_Kinderdorf

Kinder und Jugendliche auf der ganzen Welt haben 2019 geschafft, was vielen Erwachsenen davor nicht gelungen ist: Das Thema Klimawandel in den Mittelpunkt der politischen Debatte zu rücken. Dann kam Corona. Die aktuelle Gesundheitskrise überschattet die zweite globale Krise - den Klimawandel. Das ändert allerdings nichts daran, dass sich Kinder und Jugendliche weiterhin die größten Sorgen um unseren Planeten machen. Laut einer von SOS-Kinderdorf in Auftrag gegebenen Zukunftsstudie haben 85 % aller Kinder und Jugendlichen Angst um den Planeten. Mit dieser Angst fühlen sich die jungen Menschen in unserem Land alleingelassen: Über 80 % finden, dass Politik und Wirtschaft den Klima- und Umweltschutz nicht ernst genug nehmen.

Kinder und Jugendliche haben das Recht auf eine gesunde Umwelt und ein Klima, das eine lebenswerte Zukunft ermöglicht. Dafür setzt sich SOS-Kinderdorf ein. Wann, wenn nicht jetzt, können wir entscheiden, wie ein guter, nachhaltiger Neustart aussieht?

Ein besseres Klima für Kinder
Mit der Studie und weiteren Maßnahmen will SOS-Kinderdorf die Forderung von Kindern und Jugendlichen nach einem raschen Weg aus der Klimakrise unterstützen.


Weitere Infos zur Kampagne, zu den politischen Forderungen und zur repräsentativen Umfrage unter 11-18-Jährigen unter www.sos-kinderdorf.at/klima.

UNITAS SOLIDARIS | Corona-Kurzarbeit ab 1.10.2020

Logo Unitas-Solidaris

Die 3. Phase der Kurzarbeit kann für den Zeitraum vom 1.10.2020 bis 31.3.2021 beantragt werden. Die Anträge können ausschließlich über das e-AMS-Konto eingebracht werden.

In der Phase 3 der Kurzarbeit muss eine Mindestarbeitszeit vom 30% und eine Höchstarbeitszeit vom 80% von den Arbeitnehmern erbracht werden. In Sonderfällen kann die Mindestarbeitszeit von 30% mit Zustimmung der Sozialpartner unterschritten werden (z.B. Stadthotellerie). Der Durchrechnungszeitraum beträgt 6 Monate. Die Behaltefrist für Mitarbeiter beträgt weiterhin mindestens einen Monat nach Kurzarbeitsende.

Die ausgefallenen Arbeitsstunden können künftig für Weiterbildungen genutzt werden. Die Weiterbildungskosten werden vom AMS gefördert.

Neu ist, dass nunmehr eine wirtschaftliche Begründung notwendig ist, weshalb Kurzarbeit in Anspruch genommen wird. Dabei ist auch anzugeben, ob andere COVID-19-Förderungen bewilligt wurden (Härtefallfonds, Fixkostenzuschuss, Überbrückungsgarantien, Abgabenstundungen). Diese Angaben sind durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer zu bestätigen.

Kontakt:

UTE BOCK | „Ich habe endlich keine Angst mehr!“

Ute Bock

Ende Juni hallen Freudenschreie durch das Ute Bock Haus, denn Bewohner Mustapha hat tatsächlich einen Aufenthaltstitel bekommen! Es ist ein besonderer Tag, denn dieser Fall schien ausweglos.

Mustapha arbeitete in seiner Heimat Gambia als Journalist bei einem regierungskritischen Radiosender. 2007 holten ihn Soldaten ab, ihm wurde Sabotage und Verrat vorgeworfen. Mustapha wird Opfer grausamer Folter, kommt schwer verletzt in das örtliche Krankenhaus. Sobald es sein Gesundheitszustand zulässt, wagt er die Flucht.

Mustapha beantragt in Österreich Asyl. Als Mustapha obdachlos wird, kommt er auf der Suche nach Hilfe zu Ute Bock, die ihn in einem Zimmer im Verein unterbringt. Diese knapp 12m² nennt Mustapha seit 11 Jahren sein Zuhause.

Foto: Anna Florentina Geismann

Sein Asylantrag wird in allen Instanzen abgelehnt. Mustapha durchlebt Jahre der Unsicherheit, jeden Tag kann die Polizei kommen und ihn abholen. Seine Betreuerin Azadeh gibt alles, um ihn von dieser Unsicherheit zu befreien. Sie stellt mit seiner Rechtsberaterin Antrag auf Aufenthaltsberechtigung aus humanitären Gründen, hilft ihm bei der Einvernahme im Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl, doch die Beamten sind gnadenlos. Gegen den negativen Bescheid erhebt die Rechtsberaterin Einspruch beim BVwG. Das Gericht stimmt der Beschwerde zu: Mustapha darf bleiben!

Mustapha ist eine menschliche Instanz im Ute Bock Haus. Am 27. August durfte er nun endlich seine Aufenthaltsberechtigungskarte abholen. Ihm wird die Last jahrelanger Unsicherheit von den Schultern genommen. „Ich habe endlich keine Angst mehr!“, sagt der 40jährige mit strahlenden Augen.

Mustapha ist mit seinem Schicksal nicht allein, deswegen ist die Arbeit des Flüchtlingsprojekts Ute Bock für Langzeitgeflüchtete besonders wichtig!

VERTRETUNGSNETZ | Soziale Rechte in die Verfassung

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VertretungsNetz fordert Menschenrechtsschutz für soziale Sicherheit, Pflege, Gesundheit und Wohnen.

Die österreichische Bundesverfassung feierte kürzlich den 100. Geburtstag. VertretungsNetz unterstützt die Forderung der Armutskonferenz, das Jubiläum zum Anlass zu nehmen, den Grundrechtskatalog um soziale Menschenrechte wie etwa das Recht auf soziale Sicherheit, Mindestversorgung, Unterkunft und Pflege zu erweitern.

VertretungsNetz erlebt immer wieder, dass Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung oder psychischer Erkrankung mitunter völlig der Behördenwillkür ausgesetzt sind.

Die österreichische Verfassung enthält keine sozialen Grundrechte. „Eigentlich ist es unverständlich, dass wir bei so fundamentalen Gütern des Lebens wie soziale Sicherheit, Pflege, Gesundheit, und Wohnen keinen Menschenrechtsschutz haben“, appelliert VertretungsNetz-Geschäftsführer Peter Schlaffer an die Politik, hier etwas zu ändern.

Ein Bundesverfassungsgesetz soziale Sicherheit, wie es die Armutskonferenz in ihrem Entwurf schon sehr detailliert skizziert hat, könnte Gerichten und Höchstgerichten als Referenz in der Auslegung gesetzlicher Bestimmungen dienen. „Damit würde eine große menschenrechtliche Lücke geschlossen“, zeigt sich Peter Schlaffer überzeugt. „Denn Inklusion im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention heißt, Rahmenbedingungen für eine gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen zu ermöglichen.

Weitere Informationen unter: www.vertretungsnetz.at

VBS | Social Business Class

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„Social Business Class“ an der VBS Hamerlingplatz

Seit vielen Jahren stellt die VBS Hamerlingplatz durch zahlreiche Aktivitäten unter Beweis, dass in dieser Schule soziales Engagement genauso wichtig ist, wie die wirtschaftliche Ausbildung. Bereits mehr als 10 Jahre wird „die Boje“ unterstützt. Mit der Übungsfirma Think Green wird nachhaltiges Wirtschaften Woche für Woche trainiert. Exkursionen zu „Ärzte ohne Grenzen“ oder „Magdas Hotel“ gehören ebenso zum Schulalltag, wie der am 21. 10. stattfindende „Nachhaltigkeitstag“ oder der 5. Junior Diversity Day.

Was bisher oft ergänzend zum Lehrplan stattfand, wird zukünftig in Form eines eigenen Ausbildungszweiges angeboten. Ab sofort haben Schüler*innen die Möglichkeit, bereits bei der Anmeldung an der VBS Hamerlingplatz den Zweig „Social Business Class“ zu wählen. Mit Theorie und Praxis in Ökonomie, Ökologie und Sozialem, lernen sie Wirtschaftskompetenz mit Verantwortung zu verbinden.

Neben der aktiven Mitarbeit bei Umwelt- und Sozialprojekten steht Eventmanagement  mit besonderem Fokus auf Social und Green Events am Stundenplan.

Durch Kooperation mit Social Entrepreneuren, der Teilnahme an Green Businessplan-Wettbewerben, sowie Case Studies in nachhaltiger Unternehmensführung, lernt man,  wie aus Ideen Unternehmen werden, die die Welt verändern.

Nähere Details gibt es ab 6. 11. 2020 beim Digitalen Tag der offenen Tür unter www.hamerlingplatz.vbs.ac.at

VIER PFOTEN | „End the Cage Age“

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Historischer Erfolg: 1,4 Millionen Unterschriften für „End the Cage Age“ bei EU Kommission eingereicht

Am Welttag für Nutztiere am 2. Oktober überreichte VIER PFOTEN zusammen mit 170 weiteren NGOs der EU-Kommission 1.397.113 gültige Unterschriften für die Europäische Bürgerinitiative (EBI) „End the Cage Age“.

VIER PFOTEN unterstützt die von Compassion in World Farming (CIWF) ins Leben gerufene Initiative seit 2018 als eine der treibenden Kräfte und sammelte ein Fünftel der Unterschriften. „End the Cage Age“ ist mit der dritthöchsten Anzahl an Unterschriften in der Geschichte der EBIs ein historischer Erfolg gelungen. Im Namen von über einer Million EU-Bürgern fordert VIER PFOTEN die EU-Kommission auf, nachhaltige Lösungen für ein EU-weit einheitliches Verbot der Käfighaltung von Nutztieren zu entwickeln und umzusetzen.

Die Auswirkungen der Initiative sind in einigen EU-Mitgliedsstaaten bereits spürbar. Zuletzt forderte die Tschechische Republik die EU-Kommission bei einem Treffen des Agrarrates auf, einen Antrag für ein Verbot der Käfighaltung von Legehennen in der EU bis 2030 vorzulegen.

Foto: Vier Pfoten

Die Hälfte der kommerziellen Legehennen in der gesamten EU werden aktuell auf grausame Weise in Käfigen gehalten. Österreich ist mit dem Verbot der Käfighaltung für Legehennen EU-weit Vorreiter, andere Tiere leiden hierzulande jedoch nach wie vor in Käfigen. VIER PFOTEN fordert daher neben einem EU-weiten Käfigverbot vor allem auch einen frühzeitigen Ausstieg aus der Haltung von Sauen im Kastenstand sowie artgemäße Haltungsvorgaben für Wachteln in Österreich.

Weiterführende Informationen: https://www.vier-pfoten.at/

ZSI | Projekt SEED-HUB

Logo ZSI

Sozial - unternehmerisch – grenzüberschreitend: Projekt SEED-HUB lädt zur Teilnahme ein!

Das Zentrum für Soziale Innovation in Wien startet unter der Koordination der Wirtschaftsuniversität Bratislava - und in enger Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Burgenland - das Projekt SEED-HUB. Das bilaterale Interreg-Projekt fokussiert auf das Grenzgebiet von Österreich und der Slowakei (Wien, Burgenland, Niederösterreich, Bratislava und Trnava) und arbeitet am  Aufbau eines Netzwerks von sozialen Unternehmen, die u.a. in folgenden Geschäftsbereichen tätig sein können: Bildung, Arbeitsintegration, Umweltschutz, Sozialhilfe, fairer Handel, sozialer Wohraum, Kultur und Kunst, Tourismus, IT, Telekommunikation, Gemeindeentwicklung, Menschenrechte.

Das Ziel von SEED-HUB ist die Entwicklung langfristiger und stärkender Kooperationen von sozialen Unternehmen, die in beiden Ländern ähnliche Aktivitäten durchführen und vor vergleichbaren Herausforderungen stehen.

Interessierte Unternehmen sind zur Teilnahme an einer Reihe hochkarätiger Netzwerkveranstaltungen ("Social Business Foren") und beim Trainingsprogramm eingeladen: Das ZSI identifiziert derzeit österreichische Sozialunternehmen, die an solchen Vernetzungs- und Trainingsangeboten sowie an der Zusammenarbeit mit slowakischen Partnernunternehmen interessiert sind.
Für eine Teilnahme bei SEED-HUB, senden Sie bitte Ihre Kontaktdaten sowie ihre Bereitschaft zu einem potentiellen Interview bis 30.11.2020 an: