NPO-Institut (Verein)

BEITRÄGE UNSERER MITGLIEDER

In dieser Rubrik geben wir unseren Mitgliedern die Möglichkeit, Informationen aus und über ihre Organisation zu publizieren und dieses Wissen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

CONCORDIA | Sozialprojekte im Kosovo

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Das Projekt „Tranzit“

Mit Dezember 2020 übernahm CONCORDIA mit der Gründung des Vereins CONCORDIA Kosovo das Projekt „Tranzit Centre“ von der „Association Loyola-Gymnasium“ (ALG). Mit „Tranzit“ in der Stadt Prizren Nahe der Grenze zu Albanien werden seit 2016 interkulturelle Brücken gebaut. Auf Initiative des jesuitischen Loyola-Gymnasiums und mit der Unterstützung von Renovabis entstand ein Ort der Begegnung und des Lernens. SchülerInnen der sogenannten Eliteschule und internationale VoluntärInnen übernahmen die Rolle von LehrerInnen, und ermöglichten benachteiligten Kindern aus der Nachbarschaft des Roma-/Ashkaliviertels Tranzit erstmals den Zugang zu Bildung und gemeinschaftlichen Aktivitäten. Das Viertel Tranzit leidet unter verschiedenen sozialen Problemen wie Armut in Verbindung mit häuslicher Gewalt, Schulabbruch, frühen Ehen und Geburten - und Diskriminierung.

Aus dem „Schülerprojekt“ ist ein Sozial- und Bildungszentrum mit regulären Öffnungszeiten und täglicher  Lernbetreuung mit 18 MitarbeiterInnen entstanden, das nun als CONCORDIA Tranzit Centre weiterentwickelt wird.

Im Zentrum erhalten Kinder, Jugendliche und Familien aller Religionen und ethnischen Gruppen sozialarbeitstechnische Unterstützung und die pädagogische Förderung, die sie brauchen, um erfolgreich die Schule zu absolvieren. An die 45 Kinder kommen täglich zur Hausaufgabenbetreuung.

Im CONCORDIA Tranzit Centre gibt es außerdem einen Kindergarten und eine Musikschule, die Unterricht in vielen Instrumenten (Flöten, Saxophon, Klarinette, Violine, Violoncello, Klavier und Gitarre) anbietet und einen Chor als auch ein Orchester betreibt. Das Orchester zählt 27 junge MusikerInnen und die Chöre 23. Regelmäßig finden Elterntreffen zum Austausch, zur Fortbildung und zur Unterstützung statt. Es werden Ausflüge für Kinder sowie Musikkonzerte organisiert.

Sechs der ErzieherInnen, die den Kindergarten und die Hausaufgaben unterstützen, kommen selbst aus der Nachbarschaft Tranzit. Sie sind wichtige Säulen des Projekts, sind gleichzeitig auch selbst Begünstigte, in dem sie hinsichtlich ihrer eigenen Ausbildung gefördert werden. Sie dienen als Vorbilder für die Kinder, geben Ermutigung und Selbstvertrauen. Dieses neue Projekt im Kosovo ist eine große neue Aufgabe für CONCORDIA Sozialprojekte, da wir damit ein neues Projektland eröffnen.

Nähere Informationen unter: www.concordia.or.at

CONTROLLER INSTITUT | 27. NPO-Kongress

Controller Institut - NPO-Kongress

Die Frage nach dem Warum – Sinn geben, Nachhaltigkeit sichern

Der NPO-Kongress ist das Jahresforum für die öffentliche Verwaltung, NPOs und Sozialunternehmen: Wie schon in den vergangenen Jahren geht es auch heuer beim um den persönlichen Austausch der Fach- und Führungskräfte aus dem Non-Profit-Bereich. Leider hatten es die Rahmenbedingungen 2020 nicht zugelassen, dass die Veranstaltung wie geplant im Apothekertrakt von Schloß Schönbrunn erfolgen konnte. Der Termin wurde verschoben und so findet der 27. NPO-Kongress am 05. & 06. Mai 2021 statt.

Das Thema: Die Frage nach dem Warum – Sinn geben, Nachhaltigkeit sichern ist dabei nach wie vor auf der Höhe der Zeit. Zumal der Aspekt der Nachhaltigkeit in all ihren Facetten betrachtet wird. Denn nicht zuletzt durch die Initiative von NPOs und der Zivilgesellschaft hat sich die Sustainability Challenge in den Organisationen etabliert.

„Covid-19 soll bei diesem Kongress kein eigener Platz gewidmet werden“, verdeutlicht Dr. Christian Horak, fachlicher Leiter des NPO-Kongresses. „Es geht vielmehr darum zu erkennen, wo wir Learnings aus Corona für unsere Kernthemenstellungen mitnehmen können. Was bedeutet das jetzt für die NPOs, öffentlichen Verwaltungen, Sozialunternehmen und Stiftungen selbst? Welche Chancen, aber auch welche Herausforderungen ergeben sich dadurch?

Hier gehts zur Sneak Preview zum 27. NPO-Kongress im Replay.

Lassen Sie sich von neuen Ideen inspirieren, nehmen Sie konkrete Anregungen mit und knüpfen Sie neue Kontakte: www.npo-kongress.at

CS Caritas Socialis | Online-Benefiz-Kunstauktion am 22. Februar 2021

CS Kunstauktion

zugunsten CS Hospiz Rennweg

Mehr Raum zu schaffen für schwerkranke Menschen – das soll der Versteigerungserlös der Benefiz-Kunstauktion ermöglichen, die am 22. Februar 2021 (online) zu Gunsten des CS Hospiz Wien, stattfindet. 220 Werke von 209 namhaften, zeitgenössischen KünstlerInnen aus 40 Nationen kommen dabei in einer, live im Internet übertragenen, Versteigerung unter den Hammer. Damit handelt es sich um die internationalste Benefiz-Kunstauktion weltweit.

Alle Werke mit detaillierten Informationen zu den Künstler*innen können im Katalog zur Benefiz-Auktion eingesehen werden. Wenn Sie Fragen zu Bildern haben oder diese im Vorhinein sehen möchten, bitte mit Kurator Michael Schmidt-Ott (+43 676 4217320) in Verbindung setzen.

Weitere Informationen unter: https://www.cs.at/presse/news-und-aktuelles/benefiz-kunstauktion

#mehrRaum CS Hospiz Wein - #mehrRaum CS Hospiz Kalksburg
Im Jahr 2021 steht der dringend benötigte Neubau des Hospizausbaus in der CS Kalksburg an. Hospiz ist mehr als ein Ort, Hospiz ist eine Haltung – die Lebensqualität in allen Dimensionen des Lebens bis zuletzt verwirklicht. Menschen mit Demenz haben besondere Anforderungen am Ende des Lebensweges. Aus diesem Grund baut die CS Caritas Socialis die Hospizbetreuung und -begleitung aus. Die neue CS Kalksburg trägt den Hospizanforderungen von Menschen mit Demenz Rechnung und ermöglicht ihnen, sich so schmerzfrei wie möglich aus dieser Welt zu verabschieden. Es entstehen Familien- und Einzelzimmer statt Zweibettzimmer, eine spezialisierte Hospizoase und vieles mehr.

DIE TAFELN | Stellenangebot

Die Tafeln

Geschäftsführer*in (m/w/d)

„Die Tafeln“ sind der Dachverband der österreichischen Tafeln. In Kooperation mit Industrie, Handel, Landwirtschaft und mit mehr als 3.800 ehrenamtlichen Helfer*innen gehen wir konsequent gegen Lebensmittelverschwendung und Armut vor. Vorläufig befristet auf ein Jahr wird eine*n Geschäftsführer*in gesucht. Bei Interesse wenden Sie sich bitte direkt an:

ERSTE Stiftung | Migration ist Evolution

Erste_Stiftung_Kleinschmidt

The Call mit Kilian Kleinschmidt

Migration und Bewegung haben uns zu dem gemacht, was wir heute sind. Vielleicht war es nicht immer eine positive Sache, aber Migration ist Evolution. Menschen haben sich immer vermischt, sie sind schon immer in Bewegung gewesen. Statt Migration und Bewegung zu verhindern, sollten wir sie fördern.“

Hedvig Morvai von der ERSTE Stiftung im Gespräch mit dem Changemaker und switxboard-Gründer Killian Kleinschmidt in einem The Call über „die neue Normalität“ die uns erwartet, über Vernetzung, nicht wahrgenommene Chancen, warum wir Migration und Bewegung fördern und nicht verhindern sollten und wie unsere Welt überleben kann.

Die Videoreihe The Call ist ein Versuch, die politischen, kulturellen und sozialen Auswirkungen der Pandemie mithilfe von Denkern und Machern der ERSTE Stiftung Community besser zu verstehen.

Weitere Informationen unter: http://magazine.erstestiftung.org/de/migration-ist-evolution/

FSW | KundInnen-Rat erstmals gewählt

FSW

Zum ersten Mal waren...

... rund 9.000 KundInnen der FSW-Behindertenhilfe von 19. Oktober bis 26. November dazu aufgerufen, ihre Vertretung gegenüber dem Fonds Soziales Wien (FSW) zu wählen. 34 KandidatInnen haben sich zur Wahl gestellt. Die 14 gewählten Mitglieder des FSW-KundInnen-Rats können Sie in diesem Video kennenlernen. Sie alle sind selbst KundInnen des FSW und beziehen verschiedene Leistungen, wie Tagesstruktur, betreutes Wohnen, Gebärdensprachdolmetsch und Persönliche Assistenz. Hier finden Sie alle VertreterInnen auf einen Blick.

Fast 1.500 Stimmen wurden abgegeben, die Mehrheit aufgrund der Corona-bedingten Sicherheitsmaßnahmen via Briefwahl. Siegerinnen und Sieger sind nicht nur die KandidatInnen, die den Einzug in den Rat geschafft haben, sondern alle Menschen mit Behinderung in Wien. Denn durch den neuen Rat können ihre Anliegen nun noch besser miteinbezogen werden. „Damit werden die Möglichkeiten zur Mitsprache auf eine neue Ebene gehoben und davon profitieren alle Menschen mit Behinderung in Wien und auch der FSW“, freut sich FSW-Geschäftsführerin Anita Bauer.

Das Gremium berät den FSW in Fragen der Behindertenarbeit und hilft mit, bestehende Angebote weiterzuentwickeln und neue zu gestalten. Im Mai startet die Schulung der neugewählten Rätinnen und Räte. Auf der Homepage des FSW-KundInnen-Rats werden die Mitglieder in regelmäßigen Abständen über ihre Arbeit berichten.

HABIT | Betriebliche Gesundheitsförderung

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Wann, wenn nicht jetzt?

Fitness, Resilienz und gestärkte Abwehrkräfte der Mitarbeiter*innen tragen neben den bekannten Covid-19 Schutzmaßnahmen dazu bei, gut durch die Pandemie zu kommen. HABIT hat in Kooperation mit der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) ein Projekt zur Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) gestartet und strebt das BGF-Gütesiegel an. Die BGF-Charta hat Geschäftsführer Andreas Kauba bereits unterschrieben.

Ziel des Projekts ist, neben der Erarbeitung von bedarfsgerechten Maßnahmen, der Aufbau eines Multiplikator*innen-Systems: Ein Health Angel in jeder HABIT-Einrichtung, um Gesundheitsförderung nachhaltig zu verankern.

„Besonders wichtig ist uns dabei die Einbeziehung von Kolleg*innen aller Betriebsstellen und aller drei Leistungsbereiche, um der dezentralen Struktur von HABIT und den unterschiedlichen Anforderungen der Bereiche gerecht zu werden“, betont Geschäftsführer Andreas Kauba.

Die Health Angels treten als Ansprechpersonen für ihre Kolleg*innen zum Thema Gesundheitsförderung auf. Sie sind vernetzt, informieren über Angebote und motivieren ihre Kolleg*innen, bei gesundheitsfördernden Aktivitäten mitzumachen.

Weiterführende Informationen über HABIT: https://www.hb.at/angebot/

JUGEND AM WERK | BEYOND NEET(D)s schafft Perspektiven

JAW - Vielfalt, die wirkt

Jugendliche, die sich nicht in Arbeit oder Ausbildung befinden rutschen oft durch das soziale Netz. Hier setzt Beyond Neet(d)s an und bietet alternative Wege.

Das Projekt wird von Jugend am Werk Steiermark koordiniert und als Erasmus+ Projekt von der Europäischen Kommission gefördert. Umgesetzt wird das Projekt gemeinsam mit sieben Projektpartnern aus den Bereichen Berufsausbildungseinrichtungen, öffentliche Körperschaften und europaweiten Netzwerken aus sieben europäischen Ländern.

Zum Projektstart von Beyond Neet(d)s* wurden im Rahmen von Online-Partnermeetings zwei Umfragen ausgearbeitet, die neue Erkenntnisse über sozialdemographische Faktoren, Bildungsstand und den Zugang zu existierenden Unterstützungsangeboten für die beschriebene Zielgruppe ermöglichen sollen. Darauf bauen alle weiteren intellektuellen Outputs des Projekts auf.

Das erarbeitete Wissen wird in zielgruppenorientierte Unterstützungsangebote in Form eines Online-Mentorings umgesetzt. Mit aktiver Unterstützung soll der niederschwellige Einstieg in die Ausbildungs- und Berufswelt für stark benachteiligte Jugendliche nachhaltig verbessert werden. Konkret werden sie durch vermittelte Motivation und Selbstkompetenz mit den richtigen Werkzeugen ausgestattet, um den Eintritt in den Arbeitsmarkt zu schaffen. 

Mit Projektende werden die gesammelten Erkenntnisse an politische Entscheidungsträger auf nationaler und europäischer Ebene übermittelt, um auch zukünftig junge Menschen, die durch das System zu rutschen drohen, wieder mit auf den Weg nehmen zu können.

*Die Abkürzung NEET (Not in Education, Employment or Training) steht für stark benachteiligte Jugendliche, die sich nicht in Ausbildung, Arbeit oder Schulung befinden.

https://jaw.or.at/wirtschaft-eu/aktuelle-eu-projekte/beyond-neetds/

KARDINAL KÖNIG HAUS | Lehrgänge

Kardinal König Haus

Im Kardinal König Haus gibt es 2021 eine Reihe an bewährten, aber auch brandneuen Lehrgängen zu Themen, die sich in den letzten Monaten mit besonderer Deutlichkeit in unserer Gesellschaft und in unseren Organisationen gezeigt haben:

  • Die Frage nach dem Sinn taucht auch in der Führung immer stärker auf. Hier setzt der Lehrgang Existenzanalyse in Organisationen an Infoabend: 27.5.2021 |  Infobroschüre online ansehen

  • Freiwillige tragen wesentlich zu einer solidarischen Gesellschaft bei. Sie gut zu begleiten, darauf bereitet der Lehrgang Freiwilligenkoordination vor Lehrgangsinformationen online ansehen

  • Als besondere Belastung hat sich in der Krise die Einsamkeit gezeigt. In Kooperation mit zahlreichen Wohlfahrtsträgern bieten wir ab Juni 2021 den Lerngang Wege aus der Einsamkeit an. Folder online anfordern: roesler@kardinal-koenig-haus.at

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Weitere Angebote aus den Bereichen Gesellschaft im Dialog, Hospiz, Sozialmanagement unter www.kardinal-koenig-haus.at/bildungsprogramm.php

Kontakt: Mag. Petra Rösler, roesler@kardinal-koenig-haus.at, Tel: +43-1-804 75 93-607 

LICHT FÜR DIE WELT | Impfung für alle

Licht für die Welt

Unsere KollegInnen in Afrika sehen es täglich: Benachteiligte Gruppen haben es in der Corona-Pandemie besonders schwer. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kategorisiert Menschen mit Behinderungen in Gesundheitskrisen als besonders gefährdet. Durch Nothilfemaßnahmen hat Licht für die Welt bereits 111.000 Personen unterstützt. Mit Informationskampagnen setzt sich die internationale Organisation dafür ein, dass Menschen mit Behinderungen gut über die Pandemie informiert werden, dass Hilfsgüter gerecht verteilt werden und, dass Frauen mit Behinderungen selbst Geld verdienen und so selbstbestimmt leben können.

Jetzt ist es wichtig, dass alle, also auch benachteiligte Personengruppen, rasch die Impfung gegen COVID-19 erhalten. Licht für die Welt macht sich stark, dass Menschen mit Behinderungen in den Partnerländern die Impfung kostenlos oder günstig bekommen. Nationale Impfpläne müssen inklusiv sein und dürfen niemanden zurück lassen. Zudem braucht es barrierefreie Informationen über die Impfung. Sei es in Gebärdensprache, in Braille oder mit Schautafeln: Jeder Mensch muss so informiert werden, dass die Inhalte ankommen können. Organisationen, die sich für die Rechte von Menschen mit Behinderungen einsetzen, benötigen ausreichend Ressourcen, um sich aktiv in die Planung und Umsetzung der Impfstrategien einzubringen. 

ÖGF | Seminarangebot

ÖGF

Schwangerschaftskonfliktberatung (10.03.2021, 15.00-18.00 Uhr)
Schwangerschaftskonfliktberatung ist eine besondere Form der Beratung im Falle eines Konfliktes zwischen Kinderwunsch und Schwangerschaftsabbruch. Viele Frauen haben in ihrem Umfeld kaum die Möglichkeit, offen über ihren Konflikt zu sprechen, was die Bedeutung professioneller Beratung hervorhebt. Diese hilft der Klientin, eine selbstbestimmte und für sie stimmige Entscheidung zu treffen.
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Modul „SEX, WAS?” - Einführung in die professionelle Sexualpädagogik (16.-17.04.2021)
In 1,5 Tagen bekommen Sie sämtliche Aspekte der Sexualität Jugendlicher und professionelles sexualpädagogisches Handeln im Kontext Schule vermittelt. Die im Workshop vorgestellten Methoden bieten Hilfestellungen für Pädagog*innen in ihrer praktischen Arbeit in Schulklassen und Jugendgruppen und befähigen anerkannte Familienplanungsberater*innen zu sexualpädagogischem Handeln. Der Workshop ist kompetenzorientiert und praxisnahe angelegt.
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PRO MENTE | Nachbericht Fachforum

pro mente

„An Krisen wachsen! Impulse zur Pro & Reflexion der Coronapandemie“

Pro mente Wien, die Gesellschaft für psychische und soziale Gesundheit, lud am 14. Jänner zum Fachforum online „An Krisen wachsen! Impulse zur Re- & Proflexion der Coronapandemie“, das live aus der Wiener Urania gestreamt wurde. Rund 750 registrierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten Impulsvorträgen von Prof. Manfred Spitzer, Dr. Stephan Schulmeister und Prof. Paul Plener sowie der anschließenden Podiumsdiskussion mit pro mente Wien-Obfrau Dr. Hemma Swoboda, pro mente Wien-KlientInnenvertreter Wolfgang Brunthaler, Dr. Judith Kohlenberger und Prof. Plener.

Alle Beiträge zum Nachsehen sowie einen Nachbericht, die Präsentationen der Speaker und eine Fotogalerie gibt es unter: https://www.an-krisen-wachsen.at/mediathek/

Pro mente Akademie – Aktuelle Fort- und Weiterbildungen im sozialen und gesundheitlichen Bereich unter: https://www.promenteakademie.at/

 

UNITAS SOLIDARIS | COVID-19 Investitionsprämie

Logo Unitas-Solidaris

Bei der COVID-19 Investitionsprämie handelt sich um eine Förderung für materielle und immaterielle aktivierungspflichtige Neuinvestitionen in das abnutzbare Anlagevermögen. Nicht förderungsfähig sind aber klimaschädliche Investitionen, unbebaute Grundstücke, Finanzanlagen, Unternehmensübernahmen und aktivierte Eigenleistungen.

Die Prämie beträgt 7% der Neuinvestition und 14% bei Neuinvestitionen in den Bereichen Digitalisierung, Ökologisierung und Gesundheit/Life-Science.

Förderungsfähige Unternehmen sind auch gemeinnützige Organisationen unabhängig von ihrer Rechtsform, wenn diese unternehmerisch tätig sind.

Erste Maßnahmen für Investitionen müssen im Zeitraum 01.08.2020 bis 28.02.2021 erfolgen. Dazu zählen Bestellungen, Kaufverträge, Lieferungen, der Beginn von Leistungen, Anzahlungen, Zahlungen, Rechnungen oder der Baubeginn.

Die Inbetriebnahme und Bezahlung der Investitionen hat bis längstens 28.02.2022 zu erfolgen; bei einem Investitionsvolumen von mehr als EUR 20 Millionen (exkl. USt) bis längstens 28.02.2024.

Das minimale Förderungsvolumen pro Antrag beträgt EUR 5.000,00 exkl. USt; das maximale Förderungsvolumen EUR 50 Millionen exkl. USt. pro Unternehmen bzw. Konzern im Sinne des § 244 UGB.

Eine Antragstellung hat ausschließlich im Zeitraum vom 01.09.2020 bis 28.02.2021 online über den aws Fördermanager zu erfolgen.

Kontakt: Mag. Eduard Jahns, Steuerberater (e.jahns@unitas-solidaris.at |+43 664 886 13 243)

UTE BOCK | BOCK for you 2021

Ute Bock

Ausgezeichnetes Engagement im Ausnahmejahr

Anlässlich des Todestages von Frau Bock verleiht das Flüchtlingsprojekt Ute Bock alljährlich den Bock For You-Preis für hohes ehrenamtliches Engagement von Asylwerber*innen. Die vierköpfige Jury, bestehend aus Barbara Stöckl, Ali Mahlodji, Heini Staudinger und Michael Schaumann, hat sich bei der Bewertung nicht leichtgetan. Die Unterstützung dieser Initiative liegt dabei allen am Herzen.

„Wenn man an Geflüchtete denkt, sollte man die Chancen sehen. Denn so gestalten wir alle gemeinsam die Zukunft.“, so Jurymitglied Ali Mahlodji über seine Motivation, als Juror bei Bock For You 2021 dabei zu sein.

Die Gewinner sind…
Erstmals gibt es bei Bock For You eine Teamplatzierung! Rohullah Mohammadi, Habib Ibrahimi und Abozar Hussaini, drei junge Männer aus Afghanistan, kümmern sich bereits seit Jahren um die kleine Ronja aus Salzburg, die eine besondere Bewegungstherapie benötigt. Ein weiterer Gewinner ist Habibollah Shahi aus dem Iran, der sich beim Diakoniewerk in Salzburg seit 2016 erfolgreich als Deutschlehrer engagiert. Außerdem gewonnen hat Faridullah Jafari aus Afghanistan, der seit 2018 ehrenamtlich im Wiener Pensionistenwohnhaus Haidehof arbeitet. Er begleitet die Bewohner*innen des Altenheims im Alltag und zu Arztterminen, spielt, singt und tanzt mit ihnen.

Da die persönliche Verleihung des Preises während des Lockdowns nicht möglich war, wurden die Gewinner in Videobotschaften von den Juror*innen geehrt.

Weitere Informationen unter www.fraubock.at

VEREIN ARBEITSLOSENINITIATIVE B7

Verein B7

Rat und Tat für Arbeit und Leben - Seminarangebot

Resilienz, Digitalisierung, Ressourcen, Stärken, Einsichten und Perspektiven – das alles bieten wir Ihnen mit unseren Seminaren und Workshops.

Wir möchten Ihnen mit unseren Seminaren sowohl fachliches Know-How bieten als auch einen Raum und Zeit für Ihr persönliches Gleichgewicht bei der Bewältigung des Berufsalltags. Unsere Seminare helfen Ihnen Ihre Stärke und Vision im Beruf (wieder) zu finden und schärfen den Blick auf die Entwicklung Ihrer eigenen Resilienz.

Aktuelle Termine und weiterführende Informationen anzeigen

VertretungsNetz | Corona-Impfung

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Corona-Impfung: Auch Menschen mit intellektueller oder psychischer Beeinträchtigung entscheiden selbst

Menschen, die in Pflege- bzw. Betreuungseinrichtungen leben, wird derzeit eine Impfung gegen das Corona-Virus angeboten. Martin Marlovits, stv. Fachbereichsleiter Erwachsenenvertretung bei VertretungsNetz, betont das Prinzip der Freiwilligkeit: „Laut geltender Rechtslage entscheiden alle Personen, die entscheidungsfähig sind, selbst, ob sie einer medizinischen Behandlung zustimmen oder nicht, unabhängig davon, ob sie eine Erwachsenenvertretung bzw. Vorsorgevollmacht haben oder nicht.“ Dasselbe gilt auch für Impfungen. Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung oder psychischer Erkrankung dürfen nicht zwangsweise geimpft werden – nachdem es ja auch keine Impfpflicht für die gesamte Bevölkerung gibt.

„Manche Pflegeeinrichtungen treten an ErwachsenenvertreterInnen heran und bitten sie, für ihre KlientInnen zu entscheiden, ob diese geimpft werden sollen. Eine solche Zustimmung kann jedoch nicht undifferenziert erteilt werden und würde dem Gesetz widersprechen!“ warnt Marlovits.

Kann eine Person nicht über eine medizinische Behandlung selbst entscheiden, muss sie in einfacher Sprache über Zweck und Folgen der (Nicht-)Behandlung aufgeklärt werden. Wenn nötig, wird ein Unterstützerkreis aus Vertrauenspersonen beigezogen. Erst wenn trotz dieser Bemühungen die Entscheidungsfähigkeit der Person über die Behandlung nicht hergestellt werden kann, kann ein/e ErwachsenenvertreterIn an Stelle der betroffenen Person entscheiden. Voraussetzung ist, dass sie oder er für den Wirkungskreis dieser Gesundheitsthemen bestellt ist und sich am mutmaßlichen Willen der betroffenen Person orientiert.

Nähere Informationen unter: www.vertretungsnetz.at

VIER PFOTEN | Rettung des einsamsten Elefanten der Welt

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VIER PFOTEN übersiedelt erstmals einen Elefanten auf dem Luftweg

Die wahrlich „schwerste” Rettung in der Geschichte der Tierschutzorganisation nahm kurz vor Weihnachten ein erfolgreiches Ende. Nach monatelangen Vorbereitungen und mehr als 35 Jahren Gefangenschaft startete Elefant Kaavan Ende November seine Reise vom Marghazar Zoo in Islamabad in das Cambodia Wildlife Sanctuary in Siem Reap (Kambodscha). Den historischen Wildtiertransfer setzte VIER PFOTEN in Zusammenarbeit mit den pakistanischen Behörden, den amerikanischen Geschäftsmann Eric S. Margolis und Sängerin Chers NGO Free The Wild um. Kaavan kann nun endlich ein artgemäßes Leben mit anderen Elefanten führen.

Die Elefanten-Rettung glich einem Staatsakt. Einige Tage vor Kaavans Übersiedlung kamen der pakistanische Präsident und die First Lady in den Marghazar Zoo, um sich von dem Elefanten – ursprünglich ein Geschenk von Sri Lanka – offiziell zu verabschieden. Den Tag der Abreise überwachte das pakistanische Militär, und eine Militäreskorte begleitete Kaavan zum Islamabad International Airport, wo bereits eine Iljushin Il-76, ein russisches Transportflugzeug, auf den Elefanten und das Rettungsteam wartete.

Für VIER PFOTEN war Kaavans Rettung der erste Elefantentransfer; weltweit wurden bisher nur eine Handvoll erwachsene Elefanten mit einem Flugzeug übersiedelt. Um den 36-jährigen Kaavan für seine Abreise vorzubereiten, verbrachte das VIER PFOTEN Team, bestehend aus Tierärzten und Elefantenexperten, rund drei Monate in Pakistans Hauptstadt Islamabad.
www.vier-pfoten.at

Vier_Pfoten_Elefant

Drei Mal täglich übte das VIER PFOTEN Team mit dem rund vier Tonnen schweren Kaavan den sicheren und stressfreien Ein- und Ausstieg in die Transportbox, die ihn nach Kambodscha bringen sollte. © FOUR PAWS | Hristo Vladev

WIENER SOZIALDIENSTE | Unterstützung gesucht

Wiener Sozialdienste

Digitale Unterstützung für mobiles Fachpersonal in der Pflege und Betreuung

Das Coronavirus stellt Unternehmen im Gesundheits- und Sozialbereich vor enorme Herausforderungen. So auch die Wiener Sozialdienste Alten- und Pflegedienste - Wiens größten Anbieter in der mobilen Pflege und Betreuung. Das Leistungsportfolio der NPO umfasst Besuchsdienst, mehrstündige Alltagsbegleitung, Hauskrankenpflege, Heimhilfe, Wohngemeinschaften für SeniorInnen und ein Tageszentrum.

Um ihre Pflege- und Betreuungskräfte effizient im Umgang mit der Pandemie zu unterstützen, waren umfangreiche Maßnahmen notwendig – viele davon digital: Neben einer internen COVID-Hotline erleichtert eine neu geschaffene Kommunikations-App für die Diensthandys einen tagesaktuellen Informationsaustausch. Monatlich angesetzte Teambesprechungen finden derzeit ausschließlich digital statt. Zusätzliche Formate wie ein „Digital Coffee“ ermöglichen des Weiteren allen, sich mit FachexpertInnen zu brisanten Themen auszutauschen. Selbst die Wertschätzung im Team kam im Unternehmen nicht zu kurz: Für die langjährigen MitarbeiterInnen des Unternehmens wurde jüngst eine virtuelle Jubiläumsfeier organisiert.

Gerade in Krisenzeiten ist eine abteilungsübergreifende Zusammenarbeit und ein starker Zusammenhalt essentiell. Aus dem „physical distancing“ muss kein „social distancing“ werden.

Die Wiener Sozialdienste suchen auch jetzt nach Verstärkung. Informationen finden Sie unter: www.wienersozialdienste.at/offene-stellen/

WUK | Transformation im Digilog

WUK Kick off

Das WUK hat 2020 an der von der Arbeiterkammer Wien geförderten und von Social City Wien organisierten Workshopreihe Digilog teilgenommen. Gerade die durch die Corona-Pandemie bedingten Herausforderungen machten die Teilnahme an diesem Projekt so gewinnbringend.

Im Frühjahr mussten sämtliche Bildungs- und Beratungsangebote in den virtuellen Raum verlegt werden. Aus Besprechungsräumen wurde ein Netzwerk aus digital verbundenen Wohnzimmern, aus Flipcharts wurden Online-Boards. Aus Gesprächen zwischen Tür und Angel wurden Chats. Wären diese Veränderungsprozesse der Umsetzung einer Digitalisierungsstrategie geschuldet – der Unternehmensführung würde respektvoll zugenickt werden.

Unter den gegebenen Umständen aber wandelte sich die Aufgabe der Leitung in diesem Prozess auf das Ermöglichen von Flexibilität, das Schaffen von Rahmenbedingungen und das Ermutigen, unbekannte Pfade zu beschreiten. Digitalisierung 2020 war natürlich eine Veränderung von Technologie und Kommunikation, aber vor allem eine Veränderung von Unternehmenskultur und -führung.

In diesem herausfordernden Transformationsprozess waren die Digilog-Workshops ein wichtiger Reflexionsraum. Für die nächsten Schritte auf dem Weg zu einer agilen Organisation in einem digitalen Umfeld, haben sie wichtige und spannende Impulse gegeben.

Den Abschluss des DIGILOGs 2020 bildete eine online Diskussion zum Thema Digitalisierung im Home Office vs. Work Office - New Normal im sozialen Sektor neu partizipativ gestalten.

Link zu WUK Bildung und Beratung: https://bildung-beratung.wuk.at 

WWF | Stellenangebot

wwf

Teamleitung Presse

Du bist ein absoluter Kommunikationsprofi mit langjähriger Erfahrung im Pressebereich? Deine bisherigen Teams schätzten Deine exzellenten Leadership-Qualitäten? Du suchst nach einer sinnstiftenden Tätigkeit und möchtest, eingebettet in eine der weltgrößten Umweltschutz-NGOs, helfen, die Zukunft unserer Lebensräume und die Artenvielfalt zu sichern? Dann ist HIER UND JETZT Deine Chance, einen Beitrag zu leisten …

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ZSI | Soziale Innovation

Logo ZSI

Trainingskurs zu Sozialer Innovation, sozialem Unternehmertum und Nachhaltigkeit

Seit Anfang 2020 leitet das ZSI das Projekt CERUSI (Central European Rural Social Innovation), das darauf abzielt, die Kompetenzen und Kapazitäten für soziale Innovation im ländlichen Raum zu stärken. Ende Jänner 2021 geht die CERUSI RSI_Akademie online. Dieser niederschwellige Online-Trainingskurs ist kostenfrei und auf Englisch, Deutsch, Tschechisch, Polnisch, Slowakisch, Slowenisch und Italienisch verfügbar.  

Die RSI_Akademie umfasst fünf Module. Sie startet mit einer Einführung in die Besonderheiten des ländlichen Raums (Modul 1) und stellt praktische Tools zu folgenden Themen vor: Die Bedürfnisse von Zielgruppen besser verstehen (Modul 2), Geschäftsmodelle entwickeln (Modul 3), Wirkungsmessung (Modul 4) und Nachhaltigkeit (Modul 5).

Die Registrierung ist ab sofort auf www.skyrocketplatform.eu möglich.

Neben dem Start der RSI Akademie warten 2021 noch weitere spannende Aktivitäten auf Interessierte. So wird CERUSI ein Netzwerk für Stakeholder rund um Soziale Innovation im ländlichen Raum anstoßen. Gemeinsam werden wir uns für die Umsetzung sozial innovativer Projekte im europäischen Zentralraum einsetzen. Für regelmäßige Informationen über das Projekt abonnieren Sie hier unseren Newsletter oder besuchen sie unsere Website.