Unsere Geschichte

Auf dieser Seite wird in Zukunft die Geschichte der wirtschaftlichen Ausbildung und Wirtschaftspädagogik in Österreich und des Instituts für Wirtschaftspädagogik an der WU Wien verfügbar sein.

Timeline
Okt. 2026
Mai 2026
Dez. 2025
Sept. 2023
2016
Juli 2013
Okt. 2011
Mai 2007
2005
1982
1975
1971
1966
1951
1942
1919
März 1917
1898
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Illustration: Neuer Studienplan 2026
Wirtschaftspädagogik Masterstudium Studienplan 2026
Neuer Studienplan

Mit dem Wintersemester 2026/27 tritt für das Masterstudium Wirtschaftspädagogik an der WU Wien ein neuer Studienplan in Kraft.

Mehr über dieses Thema (Okt. 2026: Neuer Studienplan)

Was mit der ersten Lehrveranstaltung "Einführung in die Wirtschaftspädagogik" startet, kann nach fünf Semestern mit einem Master of Science (WU) enden und viele Möglichkeiten in Bildung und Wirtschaft eröffnen. Weiterhin ist das Studium in Vollzeit oder unter bestimmten Voraussetzungen berufsbegleitend möglich.

Prominenter Besuch beim 19. österreichischen Wirtschaftspädagogik-Kongress: BM Christoph Wiederkehr, WU-Rektor Rupert Sausgruber mit Bettina Fuhrmann vom Institut für Wirtschaftspädagogik
Österreichischer Wirtschaftspädagogik-Kongress WU Wien
19. Österreichischer Wirtschaftspädagogik-Kongress

Am 8. Mai 2026 findet bereits der 19. österreichische Wirtschaftspädagogik-Kongress unter dem Motto "Theorie-Praxis-Dialog der österreichischen Wirtschaftspädagogik" an der WU Wien statt.

Mehr über dieses Thema (Mai 2026: 19. Österreichischer Wirtschaftspädagogik-Kongress)

In diesem Jahr überraschte mit Bundesminister Christoph Wiederkehr prominenter Besuch aus der Politik die Gäste beim österreichischen Wirtschaftspädagogik-Kongress an der WU Wien.

Am Programm standen aktuelle Beiträge zur Künstlichen Intelligenz (KI), Finanzbildung und Themen rund um Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik-Studierende, die auch auf der Veranstaltungsseite nachzulesen sind.

Logo: Kompetenzzentrum für Finanzbildung
Kompetenzzentrum Finanzbildung WU Wien
Vorstellung des Kompetenzzentrums für Finanzbildung

Am 16. Dezember 2025 wird das nunmehrige Kompetenzzentrum für Finanzbildung mit einer Veranstaltung unter dem Titel Finanzbildung - ein "Life skill", der die Disziplinen verbindet und einer Podiumsdiskussion vorgestellt.

Mehr über dieses Thema (Dez. 2025: Vorstellung des Kompetenzzentrums für Finanzbildung)

Nur zwei Jahre nach seiner Gründung wir das Zentrum für Finanzbildung zum Kompetenzzentrum für Finanzbidung, welches die Kompetenzen in Sachen Finanzbildung von mehreren Departments der WU Wien bündelt. Direktorin des Kompetenzzentrums ist Julia Riess, die wissenschaftliche Leitung liegt bei Bettina Fuhrmann - beide vom Institut für Wirtschaftspädagogik der WU Wien.

Logo: Zentrum für Finanzbildung
Eröffnung Zentrum Finanzbildung WU Wien
Gründung des Zentrums für Finanzbildung

Am 12. September 2023 findet die feierliche Eröffnung des Zentrums für Finanzbildung an der Wirtschaftsuniversität statt.

Portraitfoto von Bettina Fuhrmann
Bettina Fuhrmann Vorständin Institut für Wirtschaftspädagogik WU Wien
Bettina Fuhrmann wird Leiterin des Instituts für Wirtschaftspädagogik

2016 übernimmt Bettina Fuhrmann die Leitung des Instituts für Wirtschaftspädagogik. Unter ihrer Führung wurden und werden neue Schwerpunkte gesetzt, darunter Finanzbildung und die Weiterentwicklung der wirtschaftspädagogischen Forschung.

Mehr über dieses Thema (2016: Bettina Fuhrmann wird Leiterin des Instituts für Wirtschaftspädagogik)

Bettina Fuhrmann legt besonderen Wert auf die Integration von Praxisphasen in die Ausbildung und die Entwicklung innovativer Lehrmethoden. Sie fördert die Zusammenarbeit mit internationalen Institutionen und die Teilnahme an internationalen Forschungsprojekten. Unter ihrer Leitung engagiert sich das Institut weiterhin in der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern, der Forschung und der öffentlichen Bildungsarbeit, um den Herausforderungen der modernen Wirtschaftswelt gerecht zu werden. Mit der Förderung der Finanzbildung - besonders durch die Gründung des Kompetenzzentrums für Finanzbildung - soll für alle Menschen in Österreich ein besseres Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge vermittelt und diese auf zukünftige wirtschaftliche Herausforderungen vorzubereitet werden. 

Institut für Wirtschaftspädagogik in der Augasse 2 - 6
WU Wien Augasse Welthandelsplatz Wiener Prater
Von der Augasse auf den Welthandelsplatz

Im Sommer 2013 übersiedelt das Institut für Wirtschaftspädagogik vom 2. Stock in der Augasse 2 - 6, 1090 Wien in den 1. Stock eines der Flügel des D2-Gebäudekomplexes von Hitoshi Abe am neuen WU-Campus.

Mehr über dieses Thema (Juli 2013: Von der Augasse auf den Welthandelsplatz)

Die neue Adresse lautet Welthandelsplatz 1, 1020 Wien, Gebäude D2, Eingang B, 1. Stock am Rande des Wiener Praters und ist öffentlich gut mit der U2 (Stationen Messe-Prater oder Krieau), aber auch mit der Straßenbahnlinie 1 erreichbar.

Illustration zu Berufsbegleitend Wirtschaftspädagogik studieren
berufsbegleitend Wirtschaftspädagogik Masterstudium
Berufsbegleitend Wirtschaftspädagogik studieren

Mit dem Wintersemester 2011/12 wird es möglich, das Masterstudium Wirtschaftspädagogik an der WU Wien auch berufsbegleitend zu studieren.

Mehr über dieses Thema (Okt. 2011: Berufsbegleitend Wirtschaftspädagogik studieren)

Auch wenn viele Studierende neben ihrem Studium arbeiten, so unterscheidet sich das berufsbegleitende Masterstudium Wirtschaftspädagogik doch deutlich von anderen Studien.

Mit dem Einsatz von Long-Distance-Learning-Phasen, Konzentration der Präsenzblöcke während der Semester und deren rechtzeitige Kommunikation für das jeweils folgende Semester ist das Studium darauf ausgerichtet, das Studium mit einer beruflichen Tätigkeit bestmöglich zu vereinbaren. Deshalb können jedes Jahr nur 30 Studierende in der berufsbegleitenden Schiene aufgenommen werden, deren Zielgruppe (für mehr Information)

  • Lehrer:innen kaufmännischer Fächer an BMHS mit mindestens 8 Unterrichtsstunden pro Woche oder

  • Menschen mit mindestens fünf Jahre Berufserfahrung nach einem Vollzeitstudium, die während des Masterstudiums berufstätig bleiben

ansprechen soll.

Wirtschaftspädagogik-Kongress
Österreichischer Wirtschaftspädagogik-Kongress WU Wien
1. Österreichischer Wirtschaftspädagogik-Kongress

Initiiert von Josef Aff, findet am 4. Mai 2007 der 1. österreichische Wirtschaftspädagogik-Kongress unter dem Motto "Dialog Wissenschaft - Praxis in der Wirtschaftspädagogik" an der WU Wien statt.

Josef Aff
Josef Aff Vorstand Institut für Wirtschaftspädagogik WU Wien
Josef Aff wird Leiter des Instituts für Wirtschaftspädagogik

Nach einer 10-jährigen beruflichen Tätigkeit in Deutschland als Leiter der WIPÄD-Lehrstühle an den Universitäten Köln und Nürnberg wird Josef Aff als Vorstand an das WIPÄD-Institut der WU Wien berufen.

Mehr über dieses Thema (2005: Josef Aff wird Leiter des Instituts für Wirtschaftspädagogik)

Unter die Leitung von Josef Aff fallen u. a. folgende Entwicklungen am Institut für Wirtschaftspädagogik der WU Wien:

  • Integration der Praxisphase in das Studium im Sinne einer einphasigen Ausbildung (daher fünf statt vier Semester – Studienabschluss mit „Lehrbefähigung“)

  • Abschluss des Studiums mit einem Master of Science (kein Master of Education), um Anschlussfähigkeit an die WU-Abschlüsse zu gewährleisten und Polyvalenz (Beschäftigungsoptionen auch in beruflichen Handlungsfeldern jenseits der Schule) zu fördern

  • Verankerung von Grundlagen der Wirtschaftspädagogik im Bachelor-Studium durch das Angebot der speziellen BWWirtschaftstraining & Bildungsmanagement“, nunmehr "Business Training"

  • Etablierung einer berufsbegleitenden Ausbildungsschiene für zukünftige Wirtschaftspädagoginnen und Wirtschaftspädagogen („Quereinsteiger-Angebot“)

  • Initiierung jährlicher WIPÄD-Kongresse zur Institutionalisierung eines disziplinären wissenschaftlichen Diskurses sowie Organisation von Wirtschaftsdidaktik-Kongressen am Standort Wien im Zweijahres-Rhythmus zur Förderung eines Praxisdialogs mit BMHS-Lehrer:innen

  • Realisierung von EU-Bildungskooperationsprojekten mit anderen EU-Mitgliedsstaaten zur Förderung der ökonomischen Bildung in Transformationsstaaten (Bulgarien, Russland, Zentralasien etc.).

  • Betonung der ökonomischen Fachdidaktik im Masterstudium

  • Curriculare Verankerung der Volkswirtschaft (VW) in das Masterstudium (Pflichtfach und optionale Vertiefung), weil dieses Fach wesentlich dazu beiträgt, ethische, ökologische und wirtschaftspolitische Fragestellungen zu thematisieren und einen wesentlichen Beitrag zur Reflexion und Aufklärung zu leisten vermag

WU Wien, Augasse 2 - 6
WU Wien Auggasse Universitätszentrum UZA1
Auf zum Universitätszentrum Althanstraße

1982 zog die WU in das neu errichtete Universitätszentrum Althanstraße (UZA 1, Nordteil) über dem Frachtenbahnhof des Franz-Josefs-Bahnhofes im 9. Bezirk um.

Mehr über dieses Thema (1982: Auf zum Universitätszentrum Althanstraße)

Die neue Adresse der WU Wien lautet Augasse 2 - 6, 1090 Wien und ist öffentlich am besten mit der Straßenbahnlinie D erreichbar.

Aus der Hochschule für Welthandel wird die Wirtschaftsuniversität Wien

1975 erfolgt im Rahmen des Universitätsorganisationsgesetzes unter Bruno Kreiskys SPÖ-Alleinregierung mit Wissenschaftsministerin Hertha Firnberg die Namensänderung von Hochschule für Welthandel in Wirtschaftsuniversität Wien.

Wilfried Schneider
Wilfried Schneider Vorstand Institut für Wirtschaftspädagogik WU Wien
Wildfried Schneider wird Vorstand des Instituts für Wirtschaftspädagogik

Nachdem sich Wilfried Schneider 1970 mit einer Arbeit für programmierten und computerunterstützten Unterricht habilitiert hat, wird er 1971 Vorstand des Instituts für Wirtschaftspädagogik.

Studium Wirtschaftspädagogik Mag. soc. oec. Mag.a soc. oec.
Das Studium der Wirtschaftspädagogik

Im Rahmen einer Hochschulreform wird die Wirtschaftspädagogik zu einer eigenständigen Studienrichtung.

Mehr über dieses Thema (1966: Das Studium der Wirtschaftspädagogik)

Nach einer Mindeststudiendauer von acht Semestern wird das Studium mit einem Magister/einer Magistra der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften abgeschlossen.

Hans Krasensky
Hans Krasensky Leiter Abteilung für Wirtschaftspädagogik
Hans Krasensky wird Leiter der Abteilung für Wirtschaftspädagogik an der Hochschule für Welthandel

Bereits 1935 hat Hans Krasensky in „Grundzüge der Wirtschaftspädagogik“ die Disziplin der Wirtschaftspädagogik aus der Betriebswirtschaftslehre heraus entwickelt.

Mehr über dieses Thema (1951: Hans Krasensky wird Leiter der Abteilung für Wirtschaftspädagogik an der Hochschule für Welthandel)

Sein Ziel war es, wirtschaftliche Bildung nicht nur als Fachwissen, sondern als pädagogisches Konzept zu etablieren. Hans Krasensky wird zum Leiter der Abteilung für Wirtschaftspädagogik, aus der später das Institut für Wirtschaftspädagogik hervorgeht.

betriebswirtschaftlich-pädagogische Institut Institut für Wirtschaftspädagogik
Entstehung des Instituts für Wirtschaftspädagogik

Umbenennung des betriebswirtschaftlich-pädagogischen Instituts der Hochschule für Welthandel in Institut für Wirtschaftspädagogik.

Hochschule für Welthandel in der Franz-Klein-Gasse
k.k. Exportakademie Hochschule für Welthandel Franz-Klein-Gasse
Aus der k.k. Exportakademie wird die Hochschule für Welthandel

Mit dem Studienjahr 1919/20 wird die Exportakademie in Hochschule für Welthandel umbenannt[4].

Mehr über dieses Thema (1919: Aus der k.k. Exportakademie wird die Hochschule für Welthandel)

Die Studiendauer beträgt sechs Semester. Die ersten beiden Semester sind vor allem der handelswissenschaftlichen Vorbereitung gewidmet, die vier folgenden dienen der Ausbildung für den internationalen Handel und das Bankgeschäft – mit Lehrfächern der Wirtschafts-, Rechts- und Handelswissenschaften. Den Absolventen wird der akademische Grad eines Diplomkaufmanns (Dipl.-Kfm., später Dkfm.) verliehen, der 1930 ebenso wie der Doktor der Handelswissenschaften (Dr. rer. comm.) eingeführt wurde.

Zu beachten ist, dass in den 21 Jahren, in denen die k.k. Exportakademie besteht, nur eine einzige Frau diese Ausbildung abschließt, Frau Anna Baidaff[1], geboren 1896 in Galizien, besucht von 1914 bis zu ihrem erfolgreichen Abschluss 1917 die k.k. Exportakademie.

Nachdem das Gebäude in der Berggasse bald zu klein geworden ist, wird bereits vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges der Bau eines neuen Gebäudes in der Franz-Klein-Gasse beschlossen. Gleichzeitig gibt es Bestrebungen die Exportakademie in eine staatliche Hochschule, die Hochschule für Welthandel, umzuwandeln.

k.k. Exportakademie in der Franz-Klein-Gasse
k.k. Exportakademie Franz-Klein-Gasse Währinger Park
Umzug in die Franz-Klein-Gasse

Nachdem das ehemalige Palais Festetics in der Berggasse im 9. Bezirk bald zu klein geworden ist, wird am 20. März 1917 das neu errichtete Gebäude in der Franz-Klein-Gasse im 19. Bezirk, am Währinger Park, eröffnet und bezogen.

Palais Festetics
k.k. Exportakademie Wirtschaft Wien
Gründung der k.k. Exportakademie

Angeschlossen an das Handelsmuseum in der Berggasse 16 in 1090 Wien wird 1898 die k.k. Exportakademie gegründet.

 

Mehr über dieses Thema (1898: Gründung der k.k. Exportakademie)

Hinsichtlich der späteren Disziplin der Wirtschaftspädagogik ist anzumerken, dass es bereits an der k.k. Exportakademie ein "Seminar für Methodik des kaufmännischen Unterrichts" gibt.