Unsere Geschichte
Auf dieser Seite wird in Zukunft die Geschichte der wirtschaftlichen Ausbildung und Wirtschaftspädagogik in Österreich und des Instituts für Wirtschaftspädagogik an der WU Wien verfügbar sein.
Timeline
Neuer Studienplan
Mit dem Wintersemester 2026/27 tritt für das Masterstudium Wirtschaftspädagogik an der WU Wien ein neuer Studienplan in Kraft.
Was mit der ersten Lehrveranstaltung "Einführung in die Wirtschaftspädagogik" startet, kann nach fünf Semestern mit einem Master of Science (WU) enden und viele Möglichkeiten in Bildung und Wirtschaft eröffnen. Weiterhin ist das Studium in Vollzeit oder unter bestimmten Voraussetzungen berufsbegleitend möglich.
19. Österreichischer Wirtschaftspädagogik-Kongress
Am 8. Mai 2026 findet bereits der 19. österreichische Wirtschaftspädagogik-Kongress unter dem Motto "Theorie-Praxis-Dialog der österreichischen Wirtschaftspädagogik" an der WU Wien statt.
In diesem Jahr überraschte mit Bundesminister Christoph Wiederkehr prominenter Besuch aus der Politik die Gäste beim österreichischen Wirtschaftspädagogik-Kongress an der WU Wien.
Am Programm standen aktuelle Beiträge zur Künstlichen Intelligenz (KI), Finanzbildung und Themen rund um Berufsbildung und Wirtschaftspädagogik-Studierende, die auch auf der Veranstaltungsseite nachzulesen sind.
Vorstellung des Kompetenzzentrums für Finanzbildung
Am 16. Dezember 2025 wird das nunmehrige Kompetenzzentrum für Finanzbildung mit einer Veranstaltung unter dem Titel Finanzbildung - ein "Life skill", der die Disziplinen verbindet und einer Podiumsdiskussion vorgestellt.
Nur zwei Jahre nach seiner Gründung wir das Zentrum für Finanzbildung zum Kompetenzzentrum für Finanzbidung, welches die Kompetenzen in Sachen Finanzbildung von mehreren Departments der WU Wien bündelt. Direktorin des Kompetenzzentrums ist Julia Riess, die wissenschaftliche Leitung liegt bei Bettina Fuhrmann - beide vom Institut für Wirtschaftspädagogik der WU Wien.
Gründung des Zentrums für Finanzbildung
Am 12. September 2023 findet die feierliche Eröffnung des Zentrums für Finanzbildung an der Wirtschaftsuniversität statt.
Bettina Fuhrmann wird Leiterin des Instituts für Wirtschaftspädagogik
2016 übernimmt Bettina Fuhrmann die Leitung des Instituts für Wirtschaftspädagogik. Unter ihrer Führung wurden und werden neue Schwerpunkte gesetzt, darunter Finanzbildung und die Weiterentwicklung der wirtschaftspädagogischen Forschung.
Bettina Fuhrmann legt besonderen Wert auf die Integration von Praxisphasen in die Ausbildung und die Entwicklung innovativer Lehrmethoden. Sie fördert die Zusammenarbeit mit internationalen Institutionen und die Teilnahme an internationalen Forschungsprojekten. Unter ihrer Leitung engagiert sich das Institut weiterhin in der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern, der Forschung und der öffentlichen Bildungsarbeit, um den Herausforderungen der modernen Wirtschaftswelt gerecht zu werden. Mit der Förderung der Finanzbildung - besonders durch die Gründung des Kompetenzzentrums für Finanzbildung - soll für alle Menschen in Österreich ein besseres Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge vermittelt und diese auf zukünftige wirtschaftliche Herausforderungen vorzubereitet werden.
Von der Augasse auf den Welthandelsplatz
Im Sommer 2013 übersiedelt das Institut für Wirtschaftspädagogik vom 2. Stock in der Augasse 2 - 6, 1090 Wien in den 1. Stock eines der Flügel des D2-Gebäudekomplexes von Hitoshi Abe am neuen WU-Campus.
Die neue Adresse lautet Welthandelsplatz 1, 1020 Wien, Gebäude D2, Eingang B, 1. Stock am Rande des Wiener Praters und ist öffentlich gut mit der U2 (Stationen Messe-Prater oder Krieau), aber auch mit der Straßenbahnlinie 1 erreichbar.
Berufsbegleitend Wirtschaftspädagogik studieren
Mit dem Wintersemester 2011/12 wird es möglich, das Masterstudium Wirtschaftspädagogik an der WU Wien auch berufsbegleitend zu studieren.
Auch wenn viele Studierende neben ihrem Studium arbeiten, so unterscheidet sich das berufsbegleitende Masterstudium Wirtschaftspädagogik doch deutlich von anderen Studien.
Mit dem Einsatz von Long-Distance-Learning-Phasen, Konzentration der Präsenzblöcke während der Semester und deren rechtzeitige Kommunikation für das jeweils folgende Semester ist das Studium darauf ausgerichtet, das Studium mit einer beruflichen Tätigkeit bestmöglich zu vereinbaren. Deshalb können jedes Jahr nur 30 Studierende in der berufsbegleitenden Schiene aufgenommen werden, deren Zielgruppe (für mehr Information)
Lehrer:innen kaufmännischer Fächer an BMHS mit mindestens 8 Unterrichtsstunden pro Woche oder
Menschen mit mindestens fünf Jahre Berufserfahrung nach einem Vollzeitstudium, die während des Masterstudiums berufstätig bleiben
ansprechen soll.
1. Österreichischer Wirtschaftspädagogik-Kongress
Initiiert von Josef Aff, findet am 4. Mai 2007 der 1. österreichische Wirtschaftspädagogik-Kongress unter dem Motto "Dialog Wissenschaft - Praxis in der Wirtschaftspädagogik" an der WU Wien statt.
Josef Aff wird Leiter des Instituts für Wirtschaftspädagogik
Nach einer 10-jährigen beruflichen Tätigkeit in Deutschland als Leiter der WIPÄD-Lehrstühle an den Universitäten Köln und Nürnberg wird Josef Aff als Vorstand an das WIPÄD-Institut der WU Wien berufen.
Unter die Leitung von Josef Aff fallen u. a. folgende Entwicklungen am Institut für Wirtschaftspädagogik der WU Wien:
Integration der Praxisphase in das Studium im Sinne einer einphasigen Ausbildung (daher fünf statt vier Semester – Studienabschluss mit „Lehrbefähigung“)
Abschluss des Studiums mit einem Master of Science (kein Master of Education), um Anschlussfähigkeit an die WU-Abschlüsse zu gewährleisten und Polyvalenz (Beschäftigungsoptionen auch in beruflichen Handlungsfeldern jenseits der Schule) zu fördern
Verankerung von Grundlagen der Wirtschaftspädagogik im Bachelor-Studium durch das Angebot der speziellen BW „Wirtschaftstraining & Bildungsmanagement“, nunmehr "Business Training"
Etablierung einer berufsbegleitenden Ausbildungsschiene für zukünftige Wirtschaftspädagoginnen und Wirtschaftspädagogen („Quereinsteiger-Angebot“)
Initiierung jährlicher WIPÄD-Kongresse zur Institutionalisierung eines disziplinären wissenschaftlichen Diskurses sowie Organisation von Wirtschaftsdidaktik-Kongressen am Standort Wien im Zweijahres-Rhythmus zur Förderung eines Praxisdialogs mit BMHS-Lehrer:innen
Realisierung von EU-Bildungskooperationsprojekten mit anderen EU-Mitgliedsstaaten zur Förderung der ökonomischen Bildung in Transformationsstaaten (Bulgarien, Russland, Zentralasien etc.).
Betonung der ökonomischen Fachdidaktik im Masterstudium
Curriculare Verankerung der Volkswirtschaft (VW) in das Masterstudium (Pflichtfach und optionale Vertiefung), weil dieses Fach wesentlich dazu beiträgt, ethische, ökologische und wirtschaftspolitische Fragestellungen zu thematisieren und einen wesentlichen Beitrag zur Reflexion und Aufklärung zu leisten vermag
Auf zum Universitätszentrum Althanstraße
1982 zog die WU in das neu errichtete Universitätszentrum Althanstraße (UZA 1, Nordteil) über dem Frachtenbahnhof des Franz-Josefs-Bahnhofes im 9. Bezirk um.
Die neue Adresse der WU Wien lautet Augasse 2 - 6, 1090 Wien und ist öffentlich am besten mit der Straßenbahnlinie D erreichbar.
Aus der Hochschule für Welthandel wird die Wirtschaftsuniversität Wien
1975 erfolgt im Rahmen des Universitätsorganisationsgesetzes unter Bruno Kreiskys SPÖ-Alleinregierung mit Wissenschaftsministerin Hertha Firnberg die Namensänderung von Hochschule für Welthandel in Wirtschaftsuniversität Wien.
Wildfried Schneider wird Vorstand des Instituts für Wirtschaftspädagogik
Nachdem sich Wilfried Schneider 1970 mit einer Arbeit für programmierten und computerunterstützten Unterricht habilitiert hat, wird er 1971 Vorstand des Instituts für Wirtschaftspädagogik.
Das Studium der Wirtschaftspädagogik
Im Rahmen einer Hochschulreform wird die Wirtschaftspädagogik zu einer eigenständigen Studienrichtung.
Nach einer Mindeststudiendauer von acht Semestern wird das Studium mit einem Magister/einer Magistra der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften abgeschlossen.
Hans Krasensky wird Leiter der Abteilung für Wirtschaftspädagogik an der Hochschule für Welthandel
Bereits 1935 hat Hans Krasensky in „Grundzüge der Wirtschaftspädagogik“ die Disziplin der Wirtschaftspädagogik aus der Betriebswirtschaftslehre heraus entwickelt.
Sein Ziel war es, wirtschaftliche Bildung nicht nur als Fachwissen, sondern als pädagogisches Konzept zu etablieren. Hans Krasensky wird zum Leiter der Abteilung für Wirtschaftspädagogik, aus der später das Institut für Wirtschaftspädagogik hervorgeht.
Entstehung des Instituts für Wirtschaftspädagogik
Umbenennung des betriebswirtschaftlich-pädagogischen Instituts der Hochschule für Welthandel in Institut für Wirtschaftspädagogik.
Aus der k.k. Exportakademie wird die Hochschule für Welthandel
Mit dem Studienjahr 1919/20 wird die Exportakademie in Hochschule für Welthandel umbenannt[4].
Die Studiendauer beträgt sechs Semester. Die ersten beiden Semester sind vor allem der handelswissenschaftlichen Vorbereitung gewidmet, die vier folgenden dienen der Ausbildung für den internationalen Handel und das Bankgeschäft – mit Lehrfächern der Wirtschafts-, Rechts- und Handelswissenschaften. Den Absolventen wird der akademische Grad eines Diplomkaufmanns (Dipl.-Kfm., später Dkfm.) verliehen, der 1930 ebenso wie der Doktor der Handelswissenschaften (Dr. rer. comm.) eingeführt wurde.
Zu beachten ist, dass in den 21 Jahren, in denen die k.k. Exportakademie besteht, nur eine einzige Frau diese Ausbildung abschließt, Frau Anna Baidaff[1], geboren 1896 in Galizien, besucht von 1914 bis zu ihrem erfolgreichen Abschluss 1917 die k.k. Exportakademie.
Nachdem das Gebäude in der Berggasse bald zu klein geworden ist, wird bereits vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges der Bau eines neuen Gebäudes in der Franz-Klein-Gasse beschlossen. Gleichzeitig gibt es Bestrebungen die Exportakademie in eine staatliche Hochschule, die Hochschule für Welthandel, umzuwandeln.
Umzug in die Franz-Klein-Gasse
Nachdem das ehemalige Palais Festetics in der Berggasse im 9. Bezirk bald zu klein geworden ist, wird am 20. März 1917 das neu errichtete Gebäude in der Franz-Klein-Gasse im 19. Bezirk, am Währinger Park, eröffnet und bezogen.
Gründung der k.k. Exportakademie
Angeschlossen an das Handelsmuseum in der Berggasse 16 in 1090 Wien wird 1898 die k.k. Exportakademie gegründet.
Hinsichtlich der späteren Disziplin der Wirtschaftspädagogik ist anzumerken, dass es bereits an der k.k. Exportakademie ein "Seminar für Methodik des kaufmännischen Unterrichts" gibt.