Außenansicht des D3 und des AD Gebäudes

Institut

Herzlich Willkommen auf der Homepage des Instituts für Wirtschafts- und Sozialgeschichte.  

Wirtschafts- und Sozialgeschichte ist ein genuin interdisziplinäres Forschungsgebiet, dessen Erforschung sowohl als Teildisziplin der Geschichtswissenschaft verstanden werden kann als auch disziplinübergreifend als Historische Wirtschafts- und Sozialwissenschaft.

Als letztere zeichnet sie sich durch die kritische Verwendung und Reflektion der Methoden und Theorien der Volkswirtschaftslehre, der Demographie, der Soziologie und vieler Teilbereiche der Betriebswirtschaftslehre zur Erforschung der ökonomischen und sozialen Dimension der Vergangenheit aus und kann als Zentrum eines sozioökonomischen Lehr- und Forschungsprogramms verstanden werden. Am Institut widmen wir uns dabei in Forschung und Lehre besonders der langfristigen Entwicklungen der Weltwirtschaft und einzelner Volkswirtschaften sowie der Banken- und Finanzgeschichte.

Der Unternehmensgeschichte ist eine eigene Abteilung gewidmet, die eng mit dem übrigen Institut kooperiert. Unsere Philosophy Division geht über das interdisziplinäre Programm der Wirtschafts- und Sozialgeschichte hinaus, und beschäftigt sich, unter anderem, mit den Grundlagen und Grenzen der Erkenntnis an sich.  Und das Cluster zur Erforschung der Universitätsgeschichte setzt sich in enger Zusammenarbeit mit dem Universitätsarchiv und in Auseinandersetzung mit aktuellen Fragestellungen der universitätshistorischen Forschung mit der Vergangenheit der WU auseinander.

Unter den folgenden Links finden Sie Informationen zu einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, unserer Lehre und Forschung, zu Veranstaltungen des Instituts sowie zur Abteilung für Unternehmensgeschichte, der Philosoph Division und der Universitätsgeschichte.

Die aktuellsten Meldungen aus dem Institut

Gemeinsame Konferenz mit NISE (National movements and Intermediary Structures in Europe) 2023

Zwischen 30. Mai und 1. Juni 2023 veranstaltet das Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der WU Wien zusammen mit NISE eine Konferenz zu dem Thema „Nationalism and World Fairs“.

Den Call for Papers finden Sie hier.

Frist für die Einreichung von Beiträgen: 31. Oktober 2022.
 

Michael Peneder und Andreas Resch erhalten den SCHUMPETER AWARD 2022

Buchcover

Am Freitag, dem 8. Juli 2022 gab die International Schumpeter Society (ISS) im Rahmen der 19. ISS Conference bekannt, dass der Schumpeter Award 2022 an Michael Peneder und Andreas Resch verliehen wird. Sie erhalten den Preis für ihre Monographie Schumpeter’s Venture Money, Oxford University Press 2021. Damit geht diese renommierte Auszeichnung erstmals nach Österreich.

Michael Peneder arbeitet als Ökonom am WIFO und ist Privatdozent am Institut für Volkswirtschaftslehre der WU Wien. Andreas Resch ist a.o. Univ.-Prof. am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der WU Wien.

Der Laudator Prof. Patrick Llerena (University of Strasbourg) hob bei der Preisverleihung hervor, dass das Buch von Peneder und Resch wichtige bisher vernachlässigte Aspekte im Werk Schumpeters erschließt. Im Buch werden erstmals die zentralen Elemente seiner Geldtheorie vor ihren geldgeschichtlichen Hintergründen systematisch erklärt, sowie deren Konsequenzen für seine Entwicklungstheorie auf innovative Weise herausgearbeitet. Im Lichte dieser Erkenntnisse wird danach unter Heranziehung neuer Quellen eine Neuinterpretation seiner eigenen (gescheiterten) Aktivitäten als Venture-Investor geboten. Abschließend zeigt das Buch die Relevanz der neu erschlossenen Ansätze Schumpeters für die Einordnung jüngerer Entwicklungen in der Geldtheorie sowie von aktuellen Entwicklungen in den Bereichen Venture Finanzierung, wiederkehrende Krisen und digitale Zahlungs- und Verrechnungssysteme auf. Neben dem hohen Grad an Innovation und gesellschaftlicher Relevanz hob der Laudator auch die gute Lesbarkeit des Buches hervor.

Frühere Träger des Schumpeter Award waren z.B. Christopher Freeman, Joel Mokyr, Richard Musgrave, Mancur Olson, Maureen McKelvey, Steven Klepper, Richard N. Langlois, Richard G. Lipsey, Thomas McGraw, Philippe Aghion, Rachel Griffith, William Lazonick, Franco Malerba, Richard Nelson, Sidney Winter oder Geoffrey M. Hodgson.

Neuerscheinung

Buchcover

Gabriele M. Mras & Michael Schmitz

Force, Content, and the Unity of the Proposition

(Routledge Studies in Contemporary Philosophy)

Verlag: ‎Routledge
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-0367561130

This volume advances discussions between critics and defenders of the force-content distinction and opens new ways of thinking about force and speech acts in relation to the unity problem.

Ältere Meldungen finden Sie in unserem Meldungsarchiv