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Institut

Herzlich Willkommen auf der Homepage des Instituts für Wirtschafts- und Sozialgeschichte.  

Wirtschafts- und Sozialgeschichte ist ein genuin interdisziplinäres Forschungsgebiet, dessen Erforschung sowohl als Teildisziplin der Geschichtswissenschaft verstanden werden kann als auch disziplinübergreifend als Historische Wirtschafts- und Sozialwissenschaft.

Als letztere zeichnet sie sich durch die kritische Verwendung und Reflektion der Methoden und Theorien der Volkswirtschaftslehre, der Demographie, der Soziologie und vieler Teilbereiche der Betriebswirtschaftslehre zur Erforschung der ökonomischen und sozialen Dimension der Vergangenheit aus und kann als Zentrum eines sozioökonomischen Lehr- und Forschungsprogramms verstanden werden. Am Institut widmen wir uns dabei in Forschung und Lehre besonders der langfristigen Entwicklungen der Weltwirtschaft und einzelner Volkswirtschaften sowie der Banken- und Finanzgeschichte.

Der Unternehmensgeschichte ist eine eigene Abteilung gewidmet, die eng mit dem übrigen Institut kooperiert. Unsere Philosophy Division geht über das interdisziplinäre Programm der Wirtschafts- und Sozialgeschichte hinaus, und beschäftigt sich, unter anderem, mit den Grundlagen und Grenzen der Erkenntnis an sich.  Und das Cluster zur Erforschung der Universitätsgeschichte setzt sich in enger Zusammenarbeit mit dem Universitätsarchiv und in Auseinandersetzung mit aktuellen Fragestellungen der universitätshistorischen Forschung mit der Vergangenheit der WU auseinander.

Unter den folgenden Links finden Sie Informationen zu einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, unserer Lehre und Forschung, zu Veranstaltungen des Instituts sowie zur Abteilung für Unternehmensgeschichte, der Philosoph Division und der Universitätsgeschichte.

Die aktuellsten Meldungen aus dem Institut

Vortrag

Im Rahmen des WU Research Seminar in Economic and Social History finden verschiedene Vorträge statt.

Michael HUBERMAN (Université de Montréal)

Against the Grain: Spanish Trade Policy in the Interwar Years.
(with Concha Betrán, University of Valencia)

Dienstag, 15. Oktober 2019,
18.00 - 20.00 Uhr,
D4.3.106

WU,
Welthandelsplatz 1,
1020 Wien.

Neuerscheinung

Markus Lampe & Paul Sharp

A Land of Milk and Butter: How Elites Created the Modern Danish Dairy Industry (Markets and Governments in Economic History)

UNIV OF CHICAGO PR (5. Juni 2019): 978-0226549507

How and why does Denmark have one of the richest, most equal, and happiest societies in the world today? Historians have often pointed to developments from the late nineteenth century, when small peasant farmers worked together through agricultural cooperatives, whose exports of butter and bacon rapidly gained a strong foothold on the British market.

This book presents a radical retelling of this story, placing (largely German-speaking) landed elites—rather than the Danish peasantry—at center stage. After acquiring estates in Denmark, these elites imported and adapted new practices from outside the kingdom, thus embarking on an ambitious program of agricultural reform and sparking a chain of events that eventually led to the emergence of Denmark’s famous peasant cooperatives in 1882. A Land of Milk and Butter presents a new interpretation of the origin of these cooperatives with striking implications for developing countries today.

Neuerscheinung

Johannes Koll / Alexander Pinwinkler

Zuviel der Ehre? Interdisziplinäre Perspektiven auf akademische Ehrungen in Deutschland und Österreich.

Böhlau-Verlag, Wien/Köln/Weimar 2019, ISBN: 978-3205206804

Im Dezember 2015 widerrief die Universität Salzburg die Ehrendoktorate, die sie 1983 Konrad Lorenz und Wolfgang Hefermehl ungeachtet ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit verliehen hatte. Der Sammelband nimmt die Kontroverse um den Nobelpreisträger Konrad Lorenz zum Anlass, die zeitgeschichtlichen, juristischen und hochschulpolitischen Grundlagen von akademischen Ehrungen zu untersuchen. Der komplexe Weg zur Ehrung und die biografische Selbstdarstellung der Geehrten geraten dabei ebenso in den Blick wie der weitere Umgang mit ihnen. Hierzu werden sowohl das deutsche und österreichische Ehrungsrecht vorgestellt als auch akademische Ehrungspraktiken exemplarisch analysiert. Der zeitliche Horizont der Beiträge reicht vom „Dritten Reich“ bis in die Gegenwart.

Rundfunksendung

Freitag, 9. August 2019, 13:00 bis 14:00 Uhr in der ORF-Reihe
Punkt eins

Am 9. August 2019 stellt Priv.Doz. Dr. Johannes Koll (WU Wien) auf Ö1 mit seinem Mitherausgeber Priv.Doz. Dr. Alexander Pinwinkler (Universität Salzburg) das Buch Zuviel der Ehre? Interdisziplinäre Perspektiven auf akademische Ehrungen in Deutschland und Österreich vor, das vor kurzem im Böhlau Verlag erschienen ist.

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