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Institut

Herzlich Willkommen auf der Homepage des Instituts für Wirtschafts- und Sozialgeschichte.  

Wirtschafts- und Sozialgeschichte ist ein genuin interdisziplinäres Forschungsgebiet, dessen Erforschung sowohl als Teildisziplin der Geschichtswissenschaft verstanden werden kann als auch disziplinübergreifend als Historische Wirtschafts- und Sozialwissenschaft.

Als letztere zeichnet sie sich durch die kritische Verwendung und Reflektion der Methoden und Theorien der Volkswirtschaftslehre, der Demographie, der Soziologie und vieler Teilbereiche der Betriebswirtschaftslehre zur Erforschung der ökonomischen und sozialen Dimension der Vergangenheit aus und kann als Zentrum eines sozioökonomischen Lehr- und Forschungsprogramms verstanden werden. Am Institut widmen wir uns dabei in Forschung und Lehre besonders der langfristigen Entwicklungen der Weltwirtschaft und einzelner Volkswirtschaften sowie der Banken- und Finanzgeschichte.

Der Unternehmensgeschichte ist eine eigene Abteilung gewidmet, die eng mit dem übrigen Institut kooperiert. Unsere Philosophy Division geht über das interdisziplinäre Programm der Wirtschafts- und Sozialgeschichte hinaus, und beschäftigt sich, unter anderem, mit den Grundlagen und Grenzen der Erkenntnis an sich.  Und das Cluster zur Erforschung der Universitätsgeschichte setzt sich in enger Zusammenarbeit mit dem Universitätsarchiv und in Auseinandersetzung mit aktuellen Fragestellungen der universitätshistorischen Forschung mit der Vergangenheit der WU auseinander.

Unter den folgenden Links finden Sie Informationen zu einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, unserer Lehre und Forschung, zu Veranstaltungen des Instituts sowie zur Abteilung für Unternehmensgeschichte, der Philosoph Division und der Universitätsgeschichte.

Die aktuellsten Meldungen aus dem Institut

Neuererscheinung

Markus Lampe & Paul Sharp

A Land of Milk and Butter: How Elites Created the Modern Danish Dairy Industry (Markets and Governments in Economic History)

UNIV OF CHICAGO PR (5. Juni 2019): 978-0226549507

How and why does Denmark have one of the richest, most equal, and happiest societies in the world today? Historians have often pointed to developments from the late nineteenth century, when small peasant farmers worked together through agricultural cooperatives, whose exports of butter and bacon rapidly gained a strong foothold on the British market.

This book presents a radical retelling of this story, placing (largely German-speaking) landed elites—rather than the Danish peasantry—at center stage. After acquiring estates in Denmark, these elites imported and adapted new practices from outside the kingdom, thus embarking on an ambitious program of agricultural reform and sparking a chain of events that eventually led to the emergence of Denmark’s famous peasant cooperatives in 1882. A Land of Milk and Butter presents a new interpretation of the origin of these cooperatives with striking implications for developing countries today.

Vortrag

Im Rahmen des WU Research Seminar in Economic and Social History finden verschiedene Vorträge statt.

Valeria RUEDA (Oxford)

Political unification and geographic economic disparities in Italy: 1861-1871

Dienstag, 04. Juni 2019,
18.00 - 20.00 Uhr,
D4.3.106

WU,
Welthandelsplatz 1,
1020 Wien.

Neuerscheinung

Gerhard Senft

Blicke der Welt: Die Rätebewegung in Ungarn 1919.
edition fza ISBN: 978-3-903104-10-5.

In Europa mündete das Aufbegehren der Arbeiterschaft in der Endphase des Ersten Weltkrieges vielerorts in eine revolutionäre Situation, wobei die entstehende Rätebewegung eine Erneuerung der politischen Strukturen auf der Basis einer kollektrven Selbstverwaltung anstrebte. Zu den Besonderheiten der Entwicklung in Ungarn im Frühjahr 1919 zählte, dass sich der Übergang von einem bürgerlich-demokratischen System zu einer Räterepublik auf friedlichem Wege vollzog. Der vorliegende Band bietet einen knapp und kompakt gehaltenen Ûberblick, der nicht nur verschiedene Forschungsergebnisse zum revolutionären Prozess in Ungarn 1918/19 zusammenfasst, sondern auch bislang in der Literatu¡ vernachlässigte Aspekte einbringt sowie neue Zugànge zur Thematik erschließt.

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