Hintere Außenansicht des D2 Gebäudes

Wirkungsanalyse, Wirkungsmessung

Das Thema Wirkungen bzw. Wirkungsmessung von Maßnahmen gewinnt zusehends an Bedeutung. Dies liegt zum einen an der organisationalen Entwicklung der Nonprofit Organisationen (NPOs) und (Sozial-)Unternehmen, andererseits erfolgt die Vergabe öffentlicher Gelder zunehmend unter der geforderten Wirkungsorientierung in der Haushaltsführung.

NPOs, als ausführende Dienstleister in der Bereitstellung (halb-) öffentlicher Güter, müssen daher zunehmend ihre Wirksamkeit nachweisen. Die fortgeschrittene Verbetriebswirtschaftlichung der NPOs trägt ebenfalls zum Trend Wirkungsmessung bei. Ineffizienzen oder eine mangelnde leistungsorientierte Steuerung gehören heute bei den meisten NPOs der Vergangenheit an. Ein neues Thema rückt nach: Effektivität bzw. Wirkungsorientierung. Außerdem interessieren sich Financiers, wie Stiftungen, SpenderInnen, InvestorInnen, vermehrt dafür, was ihre Gelder bewirken.

Die Wirkungsanalyse erklärt von Christian Grünhaus & Olivia Rauscher

Video Wirkungsanalyse.mp4

Wirkungsanalyse.mp4

Deckblatt

Impact und Wirkungsanalyse in Nonprofit Organisationen, Unternehmen und Organisationen mit gesellschaftlichem Mehrwert

Im Zuge der Diskussion um Wirkungsanalysen wird der Begriff Wirkung ganz selbstverständlich verwendet, doch was wird genau darunter verstanden?

Wirkungen bezeichnen jene (positiven und/oder negativen) Veränderungen die an Begünstigten bzw. Betroffenen einer Intervention (z.B. Menschen, Gruppen, Gesellschaft) oder der Umwelt festzustellen sind, nachdem eine Intervention stattgefunden hat. Wirkungsanalysen umfassen demnach die Messung, Darstellung und Analyse von Wirkungen und ermöglichen v.a. bei NPOs eine adäquatere Erfolgseinschätzung im Sinne der Mission als dies bei einer reinen Leistungsmessung der Fall ist. Es gibt eine Vielzahl an unterschiedlichen Methoden und Ansätzen, um Wirkungen messen und analysieren zu können. Ein wesentliches Konzept, auf dem viele dieser Ansätze beruhen, ist die Wirkungskette, die für jeden Stakeholder des analysierten Projekts oder Programms erstellt werden muss. Dies bedeutet, dass vorab geklärt werden muss, wer die zentralen Stakeholder einer Intervention sind. Die logische Wirkungskette zeigt schließlich auf, was ein Stakeholder investiert (Input), welche Aktivitäten mit den Ressourcen gesetzt werden, welcher Output damit produziert wird und welche Wirkungen (Outcome und Impact) hierdurch letztlich erzeugt werden. Die Summe der identifizierten Wirkungsketten der Stakeholder stellt das Wirkungsmodell des analysierten Projekts oder Programms dar.

Einfache Wirkungskette

Einfache Wirkungskette

Die Wirkungskette erklärt von Olivia Rauscher & Flavia Bogorin

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