Vorlesen

SBWL Lehrveranstaltungen

Im Wintersemester 2020/21 sind wir mit folgenden Lehrveranstaltungen an der SBWL Public und Nonprofit Management beteiligt:

Kurs 1: Public Governance: Konzepte und Theorien der Steuerung öffentlicher und Nonprofit Organisationen

Ziel der Lehrveranstaltung ist die Vermittlung einer fundierten Wissensbasis über zentrale Konzepte, Entwicklungen und Trends in Hinblick auf die unterschiedlichen Formen öffentlicher Leistungserbringung. Die Studierenden lernen die spezifischen Rahmenbedingungen der Steuerung öffentlicher und Nonprofit Organisationen kennen, erörtern Herausforderungen für den Einsatz effektiver Steuerungs- und Kontrollinstrumente, und wenden diese für konkrete Praxisbeispiele an.

LV 0172, LV 1439

Kurs 2: Konzepte und Instrumente des Public und Nonprofit Management

Die Lehrveranstaltung befasst sich grundsätzlich mit der Vermittlung und Diskussion verschiedener Managementkonzepte und -instrumente, die in der öffentlichen Verwaltung und im Nonprofit Sektor Verwendung finden. Dabei wird ein besonderer Fokus auf aktuelle Entwicklungen in Wissenschaft und Praxis gelegt. Im Detail werden folgende Themenbereiche näher beleuchtet:

  • Strategisches Management

  • Performance Management und Controlling

  • Personalmanagement

  • Marketing Management und Qualitätsmanagement

  • Change Management

  •  

LV 0173, LV 1124

Kurs 3: Projektseminar

Das Projektseminar vermittelt eine Wissensbasis zu den Konzepten und Theorien der Steuerung Öffentlicher Organisationen und Nonprofit-Organisationen sowie den Konzepten und Instrumenten des Public Managements und des Nonprofit Managements. Sein inhaltliches Ziel ist die Anwendung des erworbenen einschlägigen Wissens bei der Lösung von Fragestellungen aus der Praxis.

LV 0174, LV 1125, LV 1527

Kurs 4 / Kurs 5: Vertiefungen

LV 0437: The Good, the Bad, the Ugly: die österreichische Zivilgesellschaft

Die Lehrveranstaltung hat zum Ziel, dass Studierende die Interaktion zwischen Nonprofit-Organisationen (NPOs) und den verschiedenen AkteurInnen des gesellschaftlichen Umfeldes erkennen und analysieren können. Im Vordergrund steht dabei die Relevanz der institutionellen Rahmenbedingungen für das Management von NPOs.

Dafür werden die gesellschaftlichen Funktionen von NPOs aus der Micro-, Meso- und Macroperspektive analysiert: Welche Motivationen treiben ehrenamtliches Engagement und Privatspenden für gemeinnützige Zwecke? Welche Funktionen erfüllen NPOs für ihre Zielgruppen? Welche Rolle nimmt die organisierte Zivilgesellschaft in marktwirtschaftlichen Demokratien ein?

Die Bearbeitung dieser Fragen öffnet das Spannungsfeld zwischen normativen und positivistischen Perspektiven auf NPOs. Die normative Legitimation ist zentral für NPOs, da deren Zugang zu (personellen, finanziellen, diskursiven) Ressourcen sehr stark von einer positiven Wahrnehmung in der Außenwelt abhängt. Demgegenüber stehen die profane und dunkle Seite der Zivilgesellschaft: NPOs als Echokammern für Partikularinteressen, als Lobby der gesellschaftlichen Eliten, als Symptom zunehmender Selbstausbeutung und dem Abbau des sozialdemokratischen Wohlfahrtsstaates, oder sogar als Geburtshelfer autoritärer Systeme.

LV 1126: Social Entrepreneurship

Die LV Social Entrepreneurship beschäftigt sich mit Sozialunternehmen und Social Businesses, die auf die innovative Lösung von gesellschaftlichen Herausforderungen abzielen. In den Theorieeinheiten werden aktuelle Konzepte aus der Forschung sowie zahlreiche Beispiele vorgestellt und diskutiert. Die Teilnehmer/innen erarbeiten in Teams von 4 bis 5 Studierenden Working Papers zu den Spezifika und Akteuren des Ökosystems von Social Entrepreneurship.