Ausschnitt eines Glasdachs des LC Gebäude

aPPRAISE

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Participatory Value Evaluation: a novel assessment process for transport policies aiming at climate change mitigation
Projektleitung: 

Stefanie Peer, PhD

Projektdauer:

1.11.2019 - 30.6.2022

Fördergeber:
  • Klima- und Energiefonds

Konsortialpartnerin:   
  • BOKU University of Natural Resources and Life Sciences Vienna - Austria

KooperationspartnerInnen:
  • Sustainable Quality of Life, Research and Facilitation (Wien)

  • VU Amsterdam (NL)

  • TU Delft (NL)

  • Marketagent (NÖ)

  • Spliced Gene (NL)

PraxispartnerInnen:
  • Initiative Lebensraum Innviertel (OÖ)

  • 18. Bezirk Währing (Wien)

  • 21. Bezirk Floridsdorf (Wien)

  • MA25 – Stadterneuerung und Prüfstelle für Wohnhäuser (Wien)

  • MA22 - Umwelt (Wien)

Projektbeschreibung:

Das Hauptziel von aPPRAISE ist die Entwicklung und Bewertung von Maßnahmenkatalogen für die städtische und ländliche Verkehrspolitik mit dem Ziel, den Klimawandel in Österreich zu begrenzen. Durch die explizite Berücksichtigung von sozialen Kriterien und Aspekten der guten Governance und durch die partizipative Entwicklung und Bewertung von politischen Optionen gemeinsam mit Experten und Bürgern erwarten wir eine zunehmende Akzeptanz von "grüner" Verkehrspolitik in der Öffentlichkeit. Damit soll der Grundstein für ein nachhaltiges, gerechtes und faires Verkehrssystem gelegt werden.

Wir schlagen die Participatory Value Evaluation (PVE) als Ansatz zur Förderung der Akzeptanz von verkehrspolitischen Maßnahmen vor, die die CO2-Emissionen senken und Defizite bei Kosten-Nutzen-Analysen (KNA) beseitigen.

PVE ist ein neuartiges webbasiertes Bewertungsmodell, bei dem sich die Bürger für ein Portfolio von Verkehrspolitiken (aus einer größeren Auswahl von Politiken) entscheiden, das ihren Präferenzen am besten entspricht, und gleichzeitig eine oder mehrere Beschränkungen, wie begrenzte Budgets und CO2-Emissionsziele, erfüllt. Die Bürger erhalten Informationen über die Auswirkungen jeder der Optionen auf wirtschaftliche, ökologische und soziale Aspekte sowie relevante Governance-Aspekte. Ihre individuellen Entscheidungen für (Bündel von) Politiken werden dann in Verhaltenswahlmodelle aufgenommen, die später die Grundlage für eine Bewertung verschiedener alternativer Politiken bilden. Basierend auf diesen Entscheidungen werden das optimale Portfolio an verkehrspolitischen Maßnahmen und die Kriterien für die Akzeptanz dieser Maßnahmen abgeleitet. Wir vergleichen die Ergebnisse der PVE mit denen einer Standard-KNA.