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Warum Emerging Markets und CEE?

Ursprünglich als kaiserlich-königliche Exportakademie  gegründet und nach dem 1. Weltkrieg weitergeführt als „Hochschule für Welthandel“ ist die nunmehrige Wirtschaftsuniversität Wien ihrem Ursprung nach im höchsten Maße außenwirtschaftlichen Themen verpflichtet. Der CEE-Schwerpunkt des Centers erklärt sich aus der großen Bedeutung, die diese Region in historischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Hinsicht für Österreich hat. Die steigende internationale Bedeutung der Emerging Markets, sowie ihre stetig zunehmenden wirtschaftlichen Verflechtungen mit dem deutschsprachigen Wirtschaftsraum findet ihren akademischen Niederschlag in zahllosen  WU-Publikationen quer über alle Departments.

Emerging Markets (EM) werden im deutschsprachigen Raum oftmals auch als Schwellen-, Transformationsländer oder (neue) Wachstumsmärkte tituliert und zeichnen sich durch folgende Kriterien aus:

  1. hohe Wachstumsdynamik, rasche Industrialisierung, zunehmende Integration in die Weltmärkte

  2. institutionellen Unsicherheiten und Dynamiken (z.B. Korruption, unterentwickelte Finanzmärkte, schwache Rechtssysteme).

Zu den Emerging Markets gehören je nach Abgrenzung derzeit etwa 40 Staaten, die üblicherweise in Ländergruppen zusammengefasst werden. Etliche Transformationsländer aus der Region Zentral- und Osteuropa (CEE) sind inzwischen dem EM-Status entwachsen, andere Länder – wie etwa Russland, die Ukraine oder Rumänien – noch nicht.