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Zukunftsfähiges Wirtschaften für JuristInnen (WIRE)

Zukunftsfähiges Wirtschaften für JuristInnen bietet verschiedene Lehrveranstaltungen an, die unter dem Themenkomplex Nachhaltigkeit und Recht stehen. Fragen der Nachhaltigkeit und der nachhaltigen Entwicklung stellen sich immer im Kontext rechtlicher und institutioneller Rahmenbedingungen. Die Transformation hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft bringt auch für das Recht neue Herausforderungen mit sich. Diese bestehen auf allen Ebenen, von der internationalen über die europäische bis hin zur nationalen und lokalen. Nach wie vor bringen aber auch nicht-nachhaltige Strukturen – bspw. im Eigentums-, Unternehmens- und Wettbewerbsrecht – Probleme in der praktischen Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen mit sich. Zugleich stellen sich neue Herausforderungen in vielfältigen Politikfeldern, vom Klimaschutz bis zum internationalen Handel. Staat(en), Gesellschaft und Wirtschaft stehen heute somit vor Herausforderungen, für deren Bewältigung das Recht als zentrales Anreiz-, Gestaltungs-, Steuerungs- und Durchsetzungsmittel dienen kann. Vor diesem Hintergrund bieten die Lehrveranstaltungen des Moduls Zukunftsfähiges Wirtschaften für JuristInnen die Möglichkeit der vertieften Auseinandersetzung mit dem Thema Nachhaltigkeit.

Im Rahmen von ZuWi für JuristInnen

  • lernen Studierende die Wirtschaft eingebettet in gesellschaftliche und biophysische Systeme zu sehen.

  • lernen Studierende die Auswirkung späterer beruflicher Entscheidungen auf die Gesellschaft und die Umwelt kennen.

  • entwickeln Studierende ein Bewusstsein für ihre soziale Verantwortung und erkennen mögliche Beiträge für eine langfristige nachhaltige Entwicklung.

  • erlangen Studierende Kompetenzen wie Selbstreflexion, Sensibilität für Diversität und das Verstehen von Komplexität.

  • lernen Studierende Informationen aufzubereiten, Probleme sowie entsprechende Lösungsansätze zu erkennen, kritisch einzuordnen und ganzheitlich zu erarbeiten

  • lernen Studierende Erklärungen für Probleme abzuwägen und wichtige Positionen in der Nachhaltigkeitsdebatte zu kommunizieren.

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Das sagen Studierende:
  • „Durch die LV habe ich mit Themen auseinandergesetzt, welche ich nie bearbeitet hätte. Finde ich ganz gut!“
  • „Man bekommt einen guten Einblick in das doch sehr komplexe Thema Nachhaltigkeit.“
  • „Verglichen mit anderen LVs sticht vor allem die aktive Einbindung der Studierenden heraus. Die kreativen Einbindungsmethoden in Form von Podiumsdiskussionen und dergleichen motivieren zur Mitarbeit und kritischen Auseinandersetzung.“

Entsprechend der didaktischen Ausrichtung erfolgt eine Beurteilung mehrdimensional anhand von mindestens drei Teilleistungen, z.B. Präsentation, Thesenpapier und schriftliche Arbeit/ Abschlussprüfung/ Reflexionspapier. Neben einer kritisch-analytischen Auseinandersetzung mit den Inhalten, ist die Vermittlung von Schreibkompetenzen ein wesentliches Element des Kurses. Feedback seitens der Lehrenden hilft den Studierenden, ihre Fähigkeiten zu erkennen und weiterzuentwickeln. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, gilt für alle ZuWi für JuristInnen-Kurse eine TeilnehmerInnen-Obergrenze von 30. Für eine effiziente und faire Zuteilung der Plätze wird eine elektronische Warteliste eingerichtet. Informationen zur Anmeldung und zum Verfahren bei Wartelisten erhalten Sie hier.  

Weitere Informationen zum Lehrangebot der ZuWi für JuristInnen – Lehrveranstaltungen finden Sie auch im Vorlesungsverzeichnis.

Syllabus zum Downloaden:

Syllabus deutsch

Syllabus englisch: will follow

Kontakt Programmkoordination

ao.Univ.Prof. Dr. Johanna Hofbauer
ao.Univ.Prof. Dr. Johanna Hofbauer

Forscherin am Institut für Soziologie und empirische Sozialforschung, Department Sozioökonomie der WU Wien; Mitglied des Forschungsinstitut Economics of Inequality (ineq) und des Kompetenzzentrums für Nachhaltigkeit an der WU

Administrative Fragen
Katharina Oberfellner
Katharina Oberfellner

Institutssekretärin

Inhaltliche Fragen
Anja Silveria Eberharter, B.Sc.
Anja Silveria Eberharter, B.Sc.

Tutorin Zukunftsfähiges Wirtschaften II