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RICC Projekte

Laufende Projekte:

Was weiß Öster­reich über Wohn­bau­ge­nos­sen­schaften?

Nach Abschluss der Projekte „Was weiß Öster­reich über Genos­sen­schaften?“ und „Was weiß Öster­reich über Kredit­ge­nos­sen­schaften?“ wurde im Sommer 2015 mit der öster­reich­weiten Befra­gung „Was weiß Öster­reich über Wohn­bau­ge­nos­sen­schaften?“ begonnen. Ziel des Projekts ist die Unter­su­chung des Wissens über, die Einstel­lung zu und das Image von Wohn­bau­ge­nos­sen­schaften. Aufgrund der sehr ähnli­chen Themen­stel­lung ist die laufende Studie analog zur Vorstudie konzi­piert. Es handelt sich eben­falls um eine explo­ra­tive Quer­schnitts­studie, in welcher Student/inn/en als Inter­viewer fungieren. Der verwen­dete Frage­bogen wurde in Anleh­nung an den Frage­bogen der Vorstudie entworfen. Hinsicht­lich der Stich­pro­ben­zie­hung – der Stich­pro­ben­um­fang beträgt 800 Personen – kam ein Quota­ver­fahren mit den Schich­tungs­merk­malen Bundes­land, Geschlecht, Alter, Gemein­de-größe und Bildungs­stand zur Anwen­dung.

Projekttyp: Insti­tuts­pro­jekt

Projekt­dauer: 2015 bis 2016

Ansprech­per­sonen: Stefan Rada­ko­vics, BSc. (stefan.rada­ko­vics@wu.ac.at) und Prof. Dr. Dietmar Rößl (dietmar.roess­l@wu.ac.at)  

Abge­schlos­sene Projekte:

Was weiß Öster­reich über Kredit­ge­nos­sen­schaften?

Nach Abschluss des Projekts „Was weiß Öster­reich über Genos­sen­schaften?“ wurde im Früh­jahr 2014 mit der öster­reich­weiten Befra­gung „Was weiß Öster­reich über Kredit­ge­nos­sen­schaften?“ begonnen. In der Vorstudie blieben sekto­ren­spe­zi­fi­sche Unter­schiede verborgen, weshalb nun der Fokus auf Genos­sen­schafts­banken lag. Ziel des Projekts war die Unter­su­chung des Wissens über, die Einstel­lung zu und das Image von Kredit­ge­nos­sen­schaften. Um die Ergeb­nisse verglei­chen zu können, wurde diese Studie analog zur Vorstudie konzi­piert. Es handelte sich eben­falls um eine explo­ra­tive Quer­schnitts­studie, in welcher Student/inn/en als Inter­viewer fungierten. Der verwen­dete Frage­bogen wurde in Anleh­nung an den Frage­bogen der Vorstudie entworfen. Hinsicht­lich der Stich­pro­ben­zie­hung – der Stich­pro­ben­um­fang betrugt 400 Personen – kam ein Quota­ver­fahren mit den Schich­tungs­merk­malen Bundes­land, Geschlecht, Alter, Gemein­de-größe und Bildungs­stand zur Anwen­dung.

Projekttyp: Insti­tuts­pro­jekt

Projekt­dauer: 2014 bis 2015

Ansprech­per­sonen: Stefan Rada­ko­vics, BSc. (stefan.rada­ko­vics@wu.ac.at) und Prof. Dr. Dietmar Rößl (dietmar.roess­l@wu.ac.at)

Was weiß Öster­reich über Genos­sen­schaften?

In diesem Projekt ging es um die Analyse der Wahr­neh­mung der „Marke” Genos­sen­schaft sowie um die Erfas­sung des allge­meinen Wissens­standes zu Genos­sen­schaften. Die Ergeb­nisse der Befra­gung von ca. 3.000 Öster­rei­cher/inne/n wurden im Sommer 2015 veröf­fent­licht.

Projekttyp: Insti­tuts­pro­jekt

Projekt­dauer: 2012 bis 2014

Ansprech­per­sonen: Stefan Rada­ko­vics, BSc. (stefan.rada­ko­vics@wu.ac.at)und Prof. Dr. Dietmar Rößl (dietmar.roess­l@wu.ac.at)

Fall­stu­dien zum Koope­ra­ti­ons- und Genos­sen­schafts­ma­nage­ment

Auf Basis zahl­rei­cher Vorar­beiten (Diplom- und Bakka­lau­re­ats­ar­beiten zur Fall­auf­ar­bei­tung, fall­stu­di­en­be­zo­gene Projekt­se­mi­nare, Fall­auf­ar­bei­tungen im Zuge von Dritt­mit­tel­pro­jekten) wurde ein Fall­stu­di­en­buch konzi­piert. Die ausge­wählten Fälle wurden erar­beitet. Druck­le­gung des Buches erfolgte im Früh­jahr 2014 im Manz Verlag.

Vier der 12 darge­legten Koope­ra­ti­ons­fall­stu­dien sind Genos­sen­schaften:

  • Die Stubai Genos­sen­schaft: Mit Koope­ra­tion den Welt­markt erobern

  • Die BÄKO: Wie groß darf eine Genos­sen­schaft werden?

  • Raiff­ei­sen­re­gio­nal­bank Mödling: Mit CSR-­Maß­nahmen den Membership­-Value stei­gern!

  • Die Solar­ge­nos­sen­schaft Rosen­heim: Die Genos­sen­schaft als Rahmen für Bürger­be­tei­li­gung?

Projektart: Insti­tuts­pro­jekt

Projekt­dauer: 2010 bis 2014

Ansprech­per­sonen: Prof. Dr. Dietmar Rößl (dietmar.roess­l@wu.ac.at) und PD Dr. Isabella Hatak (i.hata­k@ut­wente.nl)

Erfolgs­faktor Region – Pilot­pro­jekt Tries­tingtal

Diese vom Bundes­mi­nis­te­rium für Wirt­schaft, Familie und Jugend in Auftrag gegeben Studie versuchte den betriebs­wirt­schaft­li­chen Nutzen der regio­nalen Vernet­zung von KMU zu erheben. Als Unter­su­chungs­re­gion für dieses Pilot­pro­jekt wurde das Tries­tingtal in Nieder­öst­er­reich ausge­wählt. Das Tries­tingtal im Bezirk Baden besteht aus zwölf Gemeinden und zeichnet sich durch eine Viel­falt an Wirt­schafts­bran­chen und Betrieben aus. Damit dient sie als idealer Ausgangs­punkt, um der Frage nach­zu­gehen, welchen Nutzen KMU aus regio­naler Vernet­zung ziehen können. Als weitere Projekt­partner fungierten neben dem Wirt­schafts­forum Tries­tingtal auch die ÖAR-­Re­gio­nal­be­ra­tung, sowie das Institut für KMU-­Ma­nage­ment der Wirt­schafts­uni­ver­sität Wien. Eine tele­fo­ni­sche Befra­gung der Betriebe im Tries­tingtal wurde im November / Dezember 2012 durch­ge­führt. Die Ergeb­nisse des Projekts finden sich im RiCC Rese­arch Report 2013/1.

Projekttyp: Grund­la­gen­for­schung

Projekt­dauer: 2012 bis 2013

Finan­cier: Bundes­mi­nis­te­rium für Wirt­schaft, Familie und Jugend

Ansprech­partner: Dr. Richard Lang (r.lang@bham.ac.uk)

Die Rolle von Genos­sen­schaften für die soziale Nach­hal­tig­keit im Wiener Wohnbau

Ein vom Jubi­läumsf­onds der Stadt Wien geför­dertes Forschungs­pro­jekt beschäf­tigt sich mit der Frage, wie Genos­sen­schaften zur sozialen Nach­hal­tig­keit im Wohnbau beitragen können. Die Wieder­be­le­bung der Gemein­schafts­idee sowie der Mitbe­stim­mung auf Nach­bar­schafts­ebene sind tradi­tio­nelle Anliegen von Wohn­bau­ge­nos­sen­schaften, die als gemein­schafts­ori­en­tierte und demo­kra­ti­sche Orga­ni­sa­ti­ons­form des Wohnens gelten. Dies macht sie bei der sozialen Nach­hal­tig­keit zu stra­te­gi­schen Part­nern der Wiener Wohn­bau­po­litik. Doch können die profes­sio­nellen Wohn­bau­ge­nos­sen­schaften von heute den in sie gesetzten Erwar­tungen auch gerecht werden? Vor diesem Hinter­grund wurden mithilfe einer quali­ta­tiven Forschungs­stra­tegie verschie­dene Gover­nan­ce-­Mo­delle im genos­sen­schaft­li­chen Wohnbau auf ihr Poten­tial hin unter­sucht, das Sozi­al­ka­pital der Bewohner/innen zu fördern und nach­haltig zu sichern. Im Sinne eines Mehre­be­nen-­De­signs, geht die Analyse dabei über die Orga­ni­sa­ti­ons­ebene hinaus und berück­sich­tigt auch die Einbet­tung der Wohn­bau­träger in die insti­tu­tio­nellen Struk­turen der Wohn­bau­po­litik. Diesen orga­ni­sa­tio­nalen und insti­tu­tio­nellen Rahmen­be­din­gungen wurden schließ­lich empi­ri­sche Befunde zum vorhan­denen Sozi­al­ka­pital in Genos­sen­schafts­bauten gegen­überg­e­stellt. Sozi­al­ka­pital beinhaltet dabei den nach­bar­schaft­li­chen Austausch genauso wie die bereits ange­spro­chene Bereit­schaft zur Durch­set­zung kollek­tiver Inter­essen. Von den Ergeb­nissen der Studie sollen Impulse für die Wiener Wohn­bau­po­litik, die genos­sen­schaft­liche Praxis und nicht zuletzt für die Bewohner/innen selbst ausgehen, den Zusam­men­halt und das kollek­tive Handeln in der Nach­bar­schaft zu fördern. Das Projekt lief bis Ende Juni 2013.

Projekttyp: Grund­la­gen­for­schung

Projekt­dauer: 2010 bis 2012

Finan­cier: Jubi­läumsf­onds der Stadt Wien

Ansprech­partner: Dr. Richard Lang (r.lang@bham.ac.uk)

SCE und natio­nale Gesetz­ge­bung

Das Projekt beschäf­tigte sich mit der Verord­nung (EG) Nr. 1435/2003, mit welcher die Grün­dung einer Euro­päi­schen Genos­sen­schaft (SCE) möglich wurde. Für das RiCC bestand die Aufgabe darin, die Auswir­kungen der Verord­nung auf die öster­rei­chi­sche Gesetz­ge­bung und den Erfolg bzw. den Bedarf der Rechts­form SCE in Öster­reich zu beleuchten. Ebenso wurde ein Über­blick über die derzei­tige Situa­tion der Rechts­form Genos­sen­schaft in Öster­reich gegeben.  Am 5. Oktober 2010 fand in Brüssel eine Abschluss­kon­fe­renz für das Projekt statt, an der Mag. Elisa­beth Reiner für das RiCC teil­nahm. Die Ergeb­nisse des Gesamt­pro­jekts wurden dabei der Euro­päi­schen Kommis­sion sowie der inter­es­sierten Öffent­lich­keit vorge­stellt. Der Abschluss­be­richt für Öster­reich wurde als RiCC rese­arch paper veröf­fent­licht.

Projekttyp: Auftrags­for­schung

Projekt­dauer: 2009 bis 2010

Finan­cier: EU-Kom­mis­sion

Ansprech­partner: Dr. Elisa­beth Reiner (elisa­beth.reiner@wu.ac.at)

Genos­sen­schafts­wis­sen­schaft­liche „Rese­arch Agenda“

In diesem Projekt wurde der von Forschern und der von Prak­ti­kern wahr­ge­nom­mene Forschungs­be­darf erhoben und verglei­chend darge­stellt. Die Ergeb­nisse wurden Ende 2012 in der Zeit­schrift für das gesamte Genos­sen­schafts­wesen publi­ziert (ZfgG).

Projektart: Insti­tuts­pro­jekt

Projekt­dauer: 2009 bis 2011

Projekt­partner: AGI

Ansprech­partner: Prof. Dr. Dietmar Rößl (dietmar.roess­l@wu.ac.at)

Genos­sen­schaft­liche PCP- Lösungen kommu­naler Aufgaben

Im Rahmen dieses Projekts beschäf­tigte sich das RiCC mit genos­sen­schaft­li­chen Public Citizen Part­nership (PCP)-Lös­ungen kommu­naler Aufgaben in öster­rei­chi­schen Gemeinden. Die kommu­nalen Verant­wor­tungs­be­reiche Kinder- und Alten­be­treuung, aber auch der Betrieb von kommu­nalen Frei­zeit­ein­rich­tungen wie Schwimm­bäder oder Sport­zen­tren, stellen Gemeinden vor eine schwie­rige Aufgabe mit hoher Dring­lich­keit. Da viele Gemeinden mit sinkenden Einnahmen bei gleich­zei­tiger Schul­den­be­las­tung kämpfen, ist das Angebot derar­tiger Einrich­tungen aufgrund zu enger Budgets oft nicht möglich. In genos­sen­schaft­li­chen Public Citizen Part­nerships sieht das RiCC eine Mögl­ich­keit, durch die Koope­ra­tion von Gemeinde und betrof­fenen Bürge­rInnen inno­va­tive Ange­bote unter anderem in den Berei­chen Kinder- und Alten­be­treuung zu reali­sieren. Public Citizen Part­nerships stellen eine attrak­tive Alter­na­tive zu Public Private Part­nerships (PPP) dar. Im Vergleich zu PPPs, bei denen Gemeinden kommu­nale Aufgaben zur Gänze an private Anbieter ausla­gern, sind PCPs eine Koope­ra­ti­ons­form, die es der Gemeinde ermög­l­icht, gemeinsam mit den Bürge­rInnen erar­bei­tete Konzepte in diversen Berei­chen umzu­setzen. Dabei kann bürger­schaft­li­ches Enga­ge­ment in der Gemeinde genutzt und so part­ner­schaft­lich für eine Verbes­se­rung des kommu­nalen Ange­bots gesorgt werden. Fünf öster­rei­chi­sche Gemeinden nahmen dabei als Beispiel­ge­meinden am Projekt teil und waren durch Gespräche, Work­shops und/oder quan­ti­ta­tive Erhe­bungen in den Projekt­pro­zess einge­bunden. Außerdem wurden rele­vante Daten über die Analyse von Primär- und Sekun­där­daten aus Best Prac­tice Beispielen in Öster­reich und Deutsch­land gene­riert. Ziel des Projektes war es, inner­halb des komplexen Wirkungs­ge­füges des jewei­ligen poli­ti­schen, regio­nalen, sozialen und ökon­o­mi­schen Kontexts, die Entwick­lungs­dy­namik von alter­na­tiven Genos­sen­schafts­struk­turen zu unter­su­chen. Der Fokus lag dabei auf (1) hemmenden und fördernden Faktoren im Entwick­lungs­pro­zess sowie (2) der Entwick­lung von genos­sen­schaft­li­chen Proto­typen für verschie­dene kommu­nale Verant­wor­tungs­be­reiche.

Projekttyp: Auftrags­for­schung

Projekt­dauer: 2008 bis 2010

Finan­cier: Öster­rei­chi­scher Gemein­de­bund

Ansprech­partner: Prof. Dr. Dietmar Rößl (dietmar.roess­l@wu.ac.at)

Regio­nal­ent­wick­lung durch Vernet­zung

Im Rahmen der Geni­us-Initia­tive des Landes NÖ führte das RiCC in der Region Schnee­berg­land (Bezirke Lili­en­feld, Neun­kir­chen und Wr.Neustadt) das Projekt „Regio­nal­ent­wick­lung durch Vernet­zung“ durch. Das Projekt wurde aus der Idee geboren, das vom RiCC gesam­melte Know-how zum Thema „Regio­nale Koope­ra­tion“ an die Unter­neh­mens­praxis weiter­zu­geben. In diesem Sinne wandte sich „Regio­nal­ent­wick­lung durch Vernet­zung“ an in Eigen­in­itia­tive handelnde Unter­nehmer aus den Berei­chen Land­wirt­schaft, Gewerbe und Tourismus, um diese bei der (Weiter)-Ent­wick­lung ihrer koope­ra­tiven Geschäftsi­deen zu unter­stützen. Dabei war es wichtig nicht nur Inhalte zu vermit­teln, sondern die Betrof­fenen auch bei der prak­ti­schen Anwen­dung in ihrem konkreten unter­neh­me­ri­schen Umfeld zu begleiten. Das RiCC wurde dabei mit seinem Unter­stüt­zungs­an­gebot in erster Linie an Erfolg verspre­chende Initia­tiven in der Region ange­dockt, um so dann als Kata­ly­sator zu wirken. In einer ersten Projekt­phase bot das RiCC die Mögl­ich­keit, Geschäftsi­deen in mode­rierten Akti­vie­rungs­work­shops zu disku­tieren und zu konkre­ti­sieren. In weiterer Folge wurden Initia­tiv­gruppen, die sich um eine Erfolg verspre­chende Idee bildeten, bei der Beur­tei­lung der Umsetz­bar­keit (Pre-­fea­si­bi­lity) vom RiCC wissen­schaft­lich begleitet. Dieses „Expe­ri­ment“ eines regio­nalen Akti­vie­rungs­pro­zesses wurde vom RiCC wissen­schaft­lich doku­men­tiert und mündete schließ­lich in der Entwick­lung einer Regional Deve­lop­ment Toolbox, worunter ein auf andere Regionen über­t­rag­barer Leit­faden zur Initi­ie­rung regio­naler Vernet­zungen zu verstehen ist.

Projekttyp: Auftrags­for­schung

Projekt­dauer: 2007 bis 2008

Finan­cier: Land Nieder­öst­er­reich, Euro­päi­scher Fonds für regio­nale Entwick­lung

Ansprech­partner: Dr. Richard Lang (r.lang@bham.ac.uk)

Koope­ra­tion zwischen land­wirt­schaft­li­chen und gewerb­li­chen Unter­nehmen

Dieses Projekt beschäf­tigte sich mit Koope­ra­tionen zwischen Land­wirt­schaft und Gewerbe auf regio­naler Ebene in Öster­reich. Den Ausgangs­punkt des vom Lebens­mi­nis­te­rium (BMLFUW), der Wirt­schafts­kammer Öster­reich (WKO) sowie dem Verein zur Förde­rung von Regio­nal- und Agrar­pro­jekten (apv) in Auftrag gege­benen mehr­stu­figen Projektes stellte die Überl­e­gung dar, dass in Öster­reich regio­nale Koope­ra­ti­ons­po­ten­ziale entlang der Wert­schöp­fungs­kette im Lebens­mit­tel­be­reich derzeit nur unzu­rei­chend ausge­schöpft werden. Regional veran­kerte Koope­ra­tionen leisten aber einen Beitrag zur Entwick­lung regio­naler Marken und Profile und ermög­l­i­chen so eine nach­hal­tige Regio­nal­ent­wick­lung. Ziel des Projektes war es daher, auf regio­nale Märkte abzie­lende Koope­ra­tionen zwischen land­wirt­schaft­li­chen Erzeu­gern und gewerb­li­chen Verar­bei­tungs- und Vertriebs­part­nern über ein „Coachin­g-­Netz­werk“ zu initi­ieren und dafür prak­tisch anwend­bare Tools zu entwi­ckeln, um das Koope­ra­ti­ons­ver­halten zu verbes­sern und so die Koope­ra­ti­ons­in­ten­sität zu stei­gern.

Projekttyp: Auftrags­for­schung / Grund­la­gen­for­schung

Projekt­dauer: 2007 bis 2009

Finan­cier: APV, WKÖ

Ansprech­partner: Dr. Richard Lang (r.lang@bham.ac.uk)

Erfül­lung kommu­naler Aufgaben durch Genos­sen­schaften - Publi­c-­Ci­ti­zen-­Part­nerships

Diese Studie fällt in den Forschungs­cluster „Neue Genos­sen­schafts­felder“. Im Rahmen eines Projekt­se­mi­nars wurde der Idee, kommu­nale Aufgaben wie Alten-, Kinder- und Behin­der­ten­be­treuung, aber auch Infra­struktur und Frei­zeit­ein­rich­tungen in Form von Genos­sen­schaften auszu­glie­dern, nach­ge­gangen. Verschie­dene in den genannten Berei­chen bereits erfolg­reich beste­hende Beispiele aus Öster­reich, Deutsch­land und Italien wurden gesam­melt und unter­sucht. Zusätz­lich wurde eine Befra­gung öster­rei­chi­scher Bürger­meister durch­ge­führt, um deren Problem­be­wusst­sein und Bereit­schaft für derar­tige Lösungen ansatz­weise zu erheben. Ziel des Projekts war es, die grund­sätz­li­chen Mögl­ich­keiten, die sich hier zur Lösung gesamt­ge­sell­schaft­li­cher Probleme bieten, aufzu­zeigen.

Projekttyp: Projekt­se­minar

Projekt­dauer: September 2006 bis Dezember 2006

Ansprech­partner: Dietmar Rößl (dietmar.roess­l@wu.ac.at)

Das Wiener Koope­ra­ti­ons­ge­schehen – Eine Koope­ra­ti­ons­land­karte der Vienna Region

Mit diesem Projekt wurde der Aufbau einer öster­reich­weiten Koope­ra­ti­ons- und Genos­sen­schafts­land­karte in Angriff genommen. In einer ersten Stufe ging es zunächst um die Erstel­lung einer Koope­ra­ti­ons­da­ten­bank für die Vienna Region. Diese enthält eine reprä­s­en­ta­tive Anzahl von Daten­sätzen zwischen­be­trieb­li­cher Koope­ra­tionen. Erfasst wurden sowohl Eigen­schaften der koope­rie­renden Unter­nehmen als auch der Koope­ra­tionen. In Folge­stu­dien kann damit von beiden Unter­su­chungs­ein­heiten ausge­gangen werden, was viel­fäl­tige Abfrage- und Anwen­dungs­mög­l­ich­keiten eröffnet. Eine solche multi­di­men­sio­nale Daten­bank stand der Koope­ra­ti­ons­for­schung bis dato nicht zur Verfü­gung. Das Projekt erschloss somit das empi­ri­sche Feld für die Koope­ra­ti­ons­for­schung und ermög­l­ichte es, die im Fach disku­tierten Hypo­thesen zu prüfen und zugleich praxis­re­le­vante Ergeb­nisse zu liefern.

Projekttyp: geför­derte Forschung

Finan­cier: Jubi­läumsf­onds der Stadt Wien

Projekt­dauer: März 2005 bis März 2006

Ansprech­partner: Dietmar Rößl (dietmar.roess­l@wu.ac.at)