NPO-Institut (Verein)

Beiträge unserer Mitglieder

Inhalt dieses Kapitels

ASOM | Workshop: Konflikte mit Freiwilligen vorbeugen und sicher kommunizieren

Freiwillige sind in vielen Organisationen ein essenzieller Bestandteil in der täglichen Arbeit. Ist der Rahmen gut gesteckt und passt die Chemie zwischen den Kolleg:innen, dann klappt die Zusammenarbeit meist wunderbar.

Unklarheiten, menschliche Unstimmigkeiten, strukturelle Unsicherheiten oder mangelnde Kommunikation können aber die Zusammenarbeit stören und Konflikte auslösen. Feedback oder Kritikgespräche (bis hin zum Abschiedsgespräch) sind dann oft herausfordernd, weil Freiwillige einer anderen Logik in ihrer Arbeit folgen und Koordinator: innen vor der Frage stehen: Wie sag ich es klar, aber auch schonend?

In diesem Workshop werden wir im ersten Schritt einen Blick auf strukturelle und organisatorische Voraussetzungen werfen, um in der Freiwilligen-Koordination reibungslos zu arbeiten und Konflikten mit Freiwilligen vorzubeugen.

Im zweiten Schritt wenden wir uns der Gesprächsführung zu. Die Vorbereitung auf ein Gespräch, das passende Setting, die Zielarbeit, die eigene Haltung und deeskalierende Methoden für den Notfall werden Thema sein. Der Workshop wird Möglichkeiten geben, sich in einem sicheren Rahmen auszuprobieren und gemeinsam in einem intensiven Austausch über eigene Erfahrungen und Herausforderungen zu treten.

Ort: Kardinal König Haus, 1130 Wien
Datum: 20.4.2023
Zeit: 9.00 bis 17.00 Uhr

Info & Anmeldung

Claudia Blaudek
Telefon: +43(1) 804 75 93 -649
E-Mail: anmeldung@kardinal-koenig-haus.at

Landingpage: Mehr Informationen finden Sie hier!

Architekturzentrum Wien | Ausstellung: Hot Questions – Cold Storage

Die neue Schausammlung des Architekturzentrum Wien gibt Einblicke in die bedeutendste und umfassendste Sammlung zur österreichischen Architektur des 20. und 21. Jahrhunderts. Im Zentrum steht die Befragung von Schlüsselobjekten, darunter prominente und weniger bekannte. Sieben „heiße Fragen“ erwecken den „stillen Speicher“ zum Leben.

Das Architekturzentrum Wien ist das einzige der Architektur gewidmete Museum in Österreich. Viele Originalobjekte aus den über 100 Vor- und Nachlässen sowie den umfangreichen Projektsammlungen sind erstmals in der Schau zu sehen. Ausgewählte Modelle, Zeichnungen, Möbel, Stoffe, Dokumente und Filme entwickeln in sieben thematischen Kapiteln neue Querverbindungen. Jedem Kapitel ist eine „heiße Frage“ unserer Gegenwart vorangestellt, die den „stillen Speicher“ zum Leben erweckt.

Pointiert wird das Baugeschehen des Landes mit all seinen kulturellen, sozialen, ökonomischen und technischen Implikationen sichtbar gemacht. Die Inhalte reichen vom besonderen Stellenwert des Roten Wien über architektonisch-pädagogische Experimente im Sog der 1968er-Bewegung oder baukünstlerischen Revolten in Vorarlberg bis zu historischen und aktuellen Beispielen für ein ökologisches Umdenken. Gleichzeitig befragt die Schau den Kanon der österreichischen Architekturgeschichte mit seinen Fehlstellen, u. a. aus Sicht einer gendergerechten Perspektive. Sie bringt neue Player*innen ins Spiel, befördert unbekannte Quellen ans Licht und setzt statt einer nationalgeschichtlichen Erzählung auf Multiperspektivität. Diese Pluralität spiegelt sich auch in der Gestaltung. Abwechslungsreiche Objektlandschaften machen den Ausstellungsbesuch zum sinnlich-atmosphärischen Erlebnis.

Architekturzentrum Wien
Museumsplatz 1, 1070 Wien im MQ
www.azw.at

B7 Arbeit und Leben | Fast 40 und voller Tatendrang!

Am 27. April feiert B7 - Arbeit und Leben sein fast 40jähriges Bestehen mit einem fulminanten Fest in der Lösehalle der Tabakfabrik Linz. „Wir freuen uns auf einen höchst interessanten Nachmittag mit einem abwechslungsreichen Programm,“ sagt Helmut Bayer, Geschäftsführer bei B7.

Seit der Gründung des Vereins im Jahr 1984 in der Bischofstraße 7, konnte B7 vielen Menschen helfen, die auf Arbeitsuche waren und sind. Mit dem B7 Fahrradzentrum unterstützen wir Menschen mit Problemen beim (Wieder-)Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt und durch die zahlreichen Beratungen begleiten wir unsere Kund:innen ein Stück auf ihren Weg Richtung passenden Job. Die Werte Professionalität, Vertrauen und Wertschätzung werden dabei von allen Mitarbeiter:innen gelebt. B7 wuchs über die Jahre an und ist jetzt in als eine führende Organisation für arbeitsuchende Menschen in Oberösterreich tätig.

Das Fest zum Jubiläum

„Höchst interessante Speaker sorgen dafür, dass alle Anwesenden einen persönlichen Mehrwert erhalten und mit positivem Mindset nach Hause gehen“, ist Ulrike Würzburger, Geschäftsführerin bei B7, überzeugt. Hannes Fromhund widmet sich der Stimme des Menschen, Katharina Schmid behandelt die mentale Gesundheit und Masiar Nashat wagt einen Blick in eine Arbeitswelt, die zunehmen von Technologien dominiert wird. Neben diesen gehaltvollen Inputs erwartet die Besucher:innen auch Kulinarik, Begegnung und Austausch.

In Kürze erhalten Sie weitere Informationen auf: www.arbeit-b7.at.

BÜNDNIS FÜR GEMEINNÜTZIGKEIT | Start für das neue BÜNDNIS FÜR GEMEINNÜTZIGKEIT

Die Krisen der letzten Jahre zeigen einmal mehr: Ohne die gemeinnützigen Organisationen würden Sozialpolitik und humanitäre Hilfe nicht funktionieren, Klima und Tierschutz hätten keine laute Stimme, Kultur und Sport wären minimales Pflichtprogramm, Menschenrechte und freie Meinungsäußerung noch mehr unter Druck.

Der gemeinnützige Sektor hat nun seine Kräfte gebündelt: Das BÜNDNIS FÜR GEMEINNÜTZIGKEIT ist die neue Interessenvertretung des gemeinnützigen Sektors und der Freiwilligenorganisationen in Österreich. 13 Verbände (mit über 3000 Mitgliedsorganisationen) und die 70 Einzelorganisationen, die bisher die IGO gebildet haben, aus allen Bereichen der Zivilgesellschaft kooperieren im neuen BÜNDNIS.

Ziel ist es, gemeinnützige Organisationen zuverlässig in Politikgestaltungsprozesse einzubinden und damit einen besseren Rahmen für gemeinnütziges und freiwilliges Engagement zu schaffen.

Es gibt viel zu tun: Die massive Teuerung, insbesondere im Bereich der Energiekosten, macht aktuell auch dem gemeinnützigen Sektor zu schaffen. Ausweitung und Vereinfachung der Regeln zur Spendenabsetzbarkeit, Modernisierung und Vereinfachung Gemeinnützigkeitsrecht und Freiwilligenpaket sind also neben der Teuerung ganz oben auf unserer Interessenvertretungsagenda.

Mehr über das neue BÜNDNIS FÜR GEMEINNÜTZIGKEIT:

www.gemeinnuetzig.at

 
Für unser Team in Wien suchen wir ab sofort Verstärkung:

Kommunikation & Veranstaltungen (25-30h)https://www.gemeinnuetzig.at/jobangebot-kommunikation-und-veranstaltungen
Mitgliederservice, Finanzen, Administration (20-25h)https://www.gemeinnuetzig.at/jobangebot-mitgliederservice-finanzen-administration

Caritas Oberösterreich | Wir stellen unsere Inklusive Redaktion vor

Gleichberechtigung und Inklusion können wir auf vielen Ebenen leben. Menschen mit Beeinträchtigung wünschen sich oft, einfach Teil der Gruppe zu sein. Um im kreativen Schaffensprozess diese Möglichkeit zu bieten, haben wir die Inklusive Redaktion ins Leben gerufen.

Perspektiven für eine offene, gleichberechtigte Gesellschaft auszutauschen – das ist das Ziel der Inklusiven Redaktion. Ein Teil der Mitglieder kennt das Leben mit einer Beeinträchtigung aus eigener Erfahrung – will aber eigentlich ohne diesen „Stempel“ leben. „Wir wollen, dass kein Unterschied gemacht wird, zwischen Menschen mit und Menschen ohne Beeinträchtigung“, sagt Cornelia Pfeiffer. Die 60-Jährige, die als Evaluatorin bei PROQUALIS arbeitet und in einer Wohnung der Caritas in Linz lebt, brennt für das Schreiben. Mit ihren literarischen Arbeiten hat sie bereits einige Preise gewonnen. Weil sie auch das journalistische Schreiben reizt, hat sie sich dem 13-köpfigen Redaktionsteam angeschlossen.

„Neben dem reinen Nachrichtenwert bietet der Journalismus eine Plattform, verschiedene Perspektiven in die Welt zu tragen“, erklärt Caritas-Mitarbeiterin Sabine Zeller, Gründerin der Inklusiven Redaktion. „Wir möchten mit unserem Redaktionsteam Beiträge für verschiedene Medien gestalten und dadurch von- und miteinander lernen.

Wir bringen verschiedene Voraussetzungen ein – das macht unser Team so besonders!“

Ergotherapie Austria | Fachtagung 2023

Die nächste Fachtagung von Ergotherapie Austria – Bundesverband der Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten Österreichs - findet von 10. - 11. März 2023 in Salzburg unter dem Titel „Psychische Gesundheit – Aufgabe und Herausforderung für mich und meine Patient*innen“ statt.

Mit diesem Thema rückt der Verband die psychische Gesundheit der Ergotherapeut*innen und ihrer Patient*innen/Klient*innen in den Fokus.

Hochkarätige Keynote Speaker wie zum Beispiel Univ.-Prof. Dr. Paul Plener, Leiter der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie zahlreiche Vorträge und Workshops zum Thema erwarten Sie!

Die folgenden Fragen sollen auf der Fachtagung 2023 behandelt werden:

  • Wie wirkt sich die Gesundheit der Ergotherapeut*in auf die Gesundheit der Patient*innen/Klient*innen aus? Wie halten sich Ergotherapeut*innen psychisch gesund?

  • Wie wichtig ist die Gesundheit der Ergotherapeut*in und wie können wir Betätigungsbalance leben?

  • Was bietet die Ergotherapie im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention für Einzelne bis zur Community?

  • Welchen Beitrag zur psychischen Gesundheit Einzelner bis zur Community und Gesellschaft leistet die Ergotherapie?

  • Welche Entwicklung macht die Ergotherapie in diesem Bereich?

Denn psychische Gesundheit betrifft uns alle!

Weitere Informationen und das Programm finden Sie hier: https://www.ergotherapie.at/fachtagung-2023 

ERSTE Foundation | Rückblick auf die Konferenz „Perspektiven und Potenziale für pflegende Angehörige“

Die Betreuung und Pflege von Angehörigen geht uns alle etwas an. Fast jede und jeder von uns war, ist oder wird zumindest einmal im Leben die Rolle eines pflegenden Angehörigen annehmen – keine und keiner von uns hat oder wird sich diese Rolle aussuchen. Belasten wird sie dabei nicht nur uns, sondern vermutlich auch weitere uns nahestehende Personen, die sich sorgen. Die Konferenz gibt der Betreuung und Pflege von Angehörige eine virtuelle Bühne um relevante Teilbereiche und Fragestellungen abzudecken.
 

Konferenz 2023

Vom 26. Jänner bis 1. Februar fand die Online-Konferenz 2023 des Innovationsnetzwerks zur Entlastung pflegender Angehöriger statt. Zu dem Thema „Perspektiven und Potenziale für pflegende Angehörige“ gab es acht verschiedene Programmpunkte. Interessierte und Betroffene konnten mit Expert:innen und Wissenschafter:innen in Diskussion treten. Die Teilnahme war kostenfrei via Zoom möglich. Die Nutzung von Digitalisierung zur Entlastung von pflegenden Angehörigen stellte ein zentrales Thema der Veranstaltung dar.

Die ERSTE Stiftung fördert die Online-Konferenz und wird dies auch in Zukunft tun. Anfang 2024 findet die nächste Ausgabe statt.

Die Inhalte der diesjährigen Veranstaltung gibt es hier Konferenz 2023 - Perspektiven und Potentiale für pflegende Angehörige - Two Next inclusion (two-next-inclusion.org) zum Nachsehen.

EY Parthenon | Nachhaltigkeit im öffentlichen Sektor: Hohe Relevanz, aber zielgerichtete Steuerung fehlt

Eine aktuelle Studie von EY-Parthenon zeigt, dass die Klimawandeldebatte auch im öffentlichen Sektor angekommen ist. Für die Studie wurden 137 Führungskräfte aus verschiedenen Organisationen der öffentlichen Verwaltung und des Gesundheitswesens sowie NPOs in Österreich befragt.

Für 90% der Befragten nimmt die nachhaltige Entwicklung eine hohe oder sehr hohe Bedeutung in der Organisation ein, wobei soziale, ökologische und ökonomische Dimensionen als gleichermaßen wichtig wahrgenommen werden.

Vielen Organisationen fehlt jedoch noch die zielgerichtete Steuerung: Nur rund jede sechste Organisation (17 %) hat Nachhaltigkeit zurzeit vollständig in die Strategie integriert, 60 % zumindest teilweise.

Obwohl fast alle Organisationen (94%) angeben, durch Nachhaltigkeit vor allem in der öffentlichen Wahrnehmung profitieren zu können und 63% der Studienteilnehmenden darin auch wirtschaftliche Vorteile sehen, sind laut 22% der Befragten die größte Schwierigkeit die damit verbundenen Kosten. Dazu Christian Horak, Partner und Verantwortlicher für den Public Sector bei EY-Parthenon: „Jede Transformation kostet natürlich Geld, die entsprechenden Mittel dafür müssen auch erst einmal bereitgestellt werden. Speziell bei Nachhaltigkeit muss man aber das große Ganze im Kopf haben – ein Unternehmen oder eine Organisation ganz ohne nachhaltige Strategie wird in Zukunft nicht mehr überleben.“

EY Strategie » Strategieberatung & Umsetzung | EY - Österreich

Flüchtlingsprojekt Ute Bock | Bock hat Recht: Unabhängige Rechtsberatung beim Flüchtlingsprojekt Ute Bock

In den Wirren des Asylverfahrens ist das Wissen um die eigenen Rechte besonders wichtig für Geflüchtete. Deswegen hat das Flüchtlingsprojekt Ute Bock kürzlich eine unabhängige Rechtsberatung für die hauseigenen Klient*innen gestartet.

Getreu der Vereinsmission fokussiert sich die neue Rechtsberatung auf die schwierigen Fälle der Bewohner*innen, die zum Teil seit Jahren auf einen Fortschritt in ihrem Verfahren warten. Denn der Verein bleibt im Sinne seiner Gründerin bockig und setzt sich für die Rechte seiner Klient*innen sein. Der Rechtsexperte beantwortet für die Bewohner*innen alle Fragen rund ums Asylverfahren, er informiert über Rechte und Pflichten in Österreich und hilft bei Anträgen und Beschwerden.'
 

Unabhängige Beratung wird immer wichtiger

Der Bedarf für eine vereinseigene Rechtsberatung ist groß: Seit 2019 die BBU, die Bundesagentur für Betreuungs- und Unterstützungsleistungen, eingesetzt wurde, ist nun ein und dieselbe staatliche Stelle für die Unterbringung, Beratung, Rückkehrberatung und seit 2021 sogar die Rechtsberatung zuständig. Die Rechtsberatung des Flüchtlingsprojekts Ute Bock finanziert sich ausschließlich aus Spenden. Das gibt dem Verein die nötige Unabhängigkeit, sich aktiv für die Rechte von Geflüchteten einzusetzen und dabei individuell auf die Lebensrealitäten der Klient*innen eingehen zu können.

Weitere Informationen unter www.fraubock.at

Fonds Soziales Wien | Community Nurses fördern Gesundheit und Wohlbefinden

Vorerst bis Dezember 2024 profitieren ältere Menschen und ihre Angehörigen in ausgewählten Regionen des 3., 11., 15., 20. und 21. Bezirks von einem seit 2022 laufenden EU-finanzierten Pilotprojekt der Stadt Wien – den Community Nurses. Die diplomierten Gesundheits- und Krankenpflegepersonen der FSW-Wiener Pflege- und Betreuungsdienste kennen sich in Gesundheitsfragen bestens aus und wissen, wie man gesundheitlichen Herausforderungen begegnet bzw. die Gesundheit bewahrt. Sie ergänzen das bestehende Angebot der FSW-Beratungszentren durch niederschwellige und wohnungsnahe Aktivitäten wie Informationsveranstaltungen, präventive Hausbesuche oder persönliche Sprechstunden.

„School Nurses“: medizinische Betreuung in Schulen und Kindergärten
Den Gedanken der Community Nurses auch in Schulen und Kindergärten zu verankern, ist Ziel dieses Pilotprojekts. Vorerst sind vier School Nurses in sechs Einrichtungen im 10. und 23. Bezirk im Einsatz. Im Alltag werden sie vor allem für Erstversorgungsleistungen wie Schnittwunden, Bauch- und Kopfschmerzen aufgesucht, versorgen Kinder und Jugendliche mit chronischen Erkrankungen wie z. B. Diabetes mellitus und tragen – auch mittels Beratungsgesprächen – einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsförderung und -kompetenz bei. Weiters sind die School Nurses auch Drehscheibe in der Zusammenarbeit multiprofessioneller Teams, um Kinder mit chronischen Erkrankungen in Schulen besser zu betreuen und Erziehungsberechtigten die richtigen Ansprechpersonen nennen zu können.

In Wien fungiert im Auftrag der Stadt der Fonds Soziales Wien (FSW) als Fördernehmer.

Mehr zum Thema: Fonds Soziales Wien/Community Nursing

Fundraising Verband Austria | Unsere Weiterbildungen für Sie

Mit dem FVA im Fundraising durchstarten

Wollen Sie dieses Jahr zum Fundraising-Profi werden? Mit unseren Weiterbildungen geht das!

Großspenden-Fundraising: Großspenden von Privatpersonen zu gewinnen, ist eine der Herausforderungen im Fundraising. Hier sind vor allem persönliche Beziehungen, Empathie und Flexibilität gefragt. Und ein besonderer Speaker: Der Fundraiser, Storyteller und CliniClown Patrick Hafner.

Erbschaftsfundraising: Eine der Königsdisziplinen unter den Fundraising-Instrumenten – bei uns lernen Sie, wie Sie darin erfolgreich werden.

Fundraising-Kommunikation: Hier lernen Sie alles, um in der Fundraisingkommunikation so richtig durchzustarten. Von der Direkt- bis zur Neuspender*innenwerbung, von der Digitalisierung bis zum Storytelling.

Unsere Intensiv-Seminare:Sie möchten sich lieber auf bestimmte Themen fokussieren? Einzelne Module unseres Diplomlehrgangs können Sie auch als Intensiv-Seminare buchen!

"IT-Kurse zu NPO-Preisen": Bei unserem 80 IT-Kursen ist für jede*n etwas dabei, und das zu erschwinglichen NPO-Preisen. Sei es Excel oder InDesign, Canva oder Acrobat Pro – wenn Sie nützliches Wissen suchen, werden Sie bei unseren halb- oder ganztägigen Onlinekursen fündig.

Unser heuriges Programm dürfen sich weder Neulinge noch Profis entgehen lassen!

GWS | dib - Die Dachmarke der Integrativen Betriebe Österreich

Seit über 40 Jahren schaffen die Integrativen Betriebe in ganz Österreich großen gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Mehrwert. Ab sofort treten Sie unter der Dachmarke „dib – Die Integrativen Betriebe Österreich“ gemeinsam auf.

Bei den Integrativen Betrieben finden über 3.000 Menschen mit und ohne Behinderungen an mehr als 20 Standorten in 7 Bundesländern sichere, fair entlohnte und individuell angepasste Arbeitsplätze. So können sie mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten ihre persönlichen 100% entfalten.

200 Ausbildungsplätze im Rahmen der Integrativen Betriebe Lehrausbildung (IBL) ermöglichen Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Behinderungen das Erreichen eines regulären Lehrabschlusses. Am Ende der Lehrzeit werden sie bei der Jobsuche kompetent unterstützt.

Das Leistungsspektrum der Integrativen Betriebe reicht von Holz-, Metall- Textil- und Kunststoffbearbeitung, über Elektro-, Druck-und Werbetechnik bis hin zu vielfältigen Dienstleistungen wie Gastronomie, Gebäudereinigung, Sanierung oder Grünraumpflege.

Um den eigenen Anspruch, ausgezeichnete Arbeitgeber:innen zu sein, zu erfüllen, funktioniert die Dachmarke gleichzeitig als Qualitätsnachweis in 10 verschiedenen, von externen Auditor:innen überprüften Kategorien.

Die Integrativen Betriebe zeigen vor, dass Wirtschaftlichkeit und sozialer Auftrag erfolgreich miteinander vereinbar sind.

Link: https://www.dieintegrativenbetriebe.at/

HABIT | Unser neues Angebot - "das waberl"

Im April 2023 startet HABIT – Haus der Barmherzigkeit Integrationsteam ein neues Angebot für zeitlich befristetes Wohnen für Menschen mit Behinderungen in Wien. Das waberl, wie diese Wohnmöglichkeit im Auftrag des FSW heißen wird, entsteht auf 350 Quadratmetern und drei Etagen. Von einem Tag bis zu einem Jahr können Kund*innen ab 18 Jahren hier wohnen und erhalten während ihres Aufenthalts die gewohnte individuelle und ganzheitliche Begleitung durch das multiprofessionelle Team von HABIT.

Mit dem innovativen Wohnkonzept will HABIT Angehörige von Menschen mit Behinderungen während geplanten Urlauben, Kur- oder Krankenhausaufenthalten entlasten und auch in Notfällen schnell und unbürokratisch ein Zuhause auf Zeit bieten. Damit werden stationäre Krankenhausaufenthalte vermieden und Phasen bis zu einer langfristigen Betreuungs- und Wohnform in einer angenehmen Atmosphäre überbrückt. Darüber hinaus bietet das waberl für die ersten Schritte in die Unabhängigkeit das sogenannte „Trainingswohnen“ an. Der Name „das waberl“ wurde von der Wabenform der Innenarchitektur abgeleitet. Im Charakter wird die neue Wohnform einer Pension sehr ähneln. Dadurch wird das waberl zu einem angenehmen Ort für selbstbestimmtes Wohnen.

Mehr Informationen unter: http://daswaberl.at

Kardinal König Haus | Tag der Wirksamkeit

Zusammenhalt meint gerade nicht fertige, fest zusammen-geschweißte Gruppenbindungen, sondern die Haltung und gemeinsame Kultur, immer wieder von vorn zu Anderen, Unbekannten, Fremden Beziehung zu stiften – über soziale Unterschiede hinweg und angesichts von Grenzsituationen.

Der „Tag der Wirksamkeit“ am 25. Mai 2023 im Kardinal König Haus bietet drei spannende Key Notes – u.a. mit dem Direktor des Zentrums für Umweltgerechtigkeit an der Universität Georgetown – und 8 verschiedene Workshops. Resilienz, Bindung, Haltung, Caring Communities, Brückenbau – wir blicken aus ganz unterschiedlichen Richtungen auf das, was schon da ist (wahrnehmen) und das, was noch zu entwickeln und zu stärken ist (weiter denken).

Ein bunter, interaktiver, anregender Tag für alle, die sich für ihre Führungsaufgabe, ihr Engagement, ihr Denken Impulse holen möchten.

Alle Infos und Anmeldung auf www.kardinal-koenig-haus.at/zusammenhalt. (Ermäßigter Preis für Studierende bis 27 J.)

Kompetenzzentrum Digitalisierung | Künstliche Intelligenz (KI) in Nonprofit-Organisationen

Künstliche Intelligenz (KI) hat in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht und beeinflusst inzwischen viele Branchen, darunter auch Nonprofit-Organisationen. 

Warum KI für Nonprofits?

Nonprofit-Organisationen sind ständig auf der Suche nach effizienten, kosteneffektiven oder innovativen Lösungen, um ihre Mission zu erfüllen und einen positiven Impact zu haben. KI kann dazu beitragen, die Arbeit von Nonprofits zu verbessern, indem sie Daten analysiert und Prozesse automatisiert oder Mitarbeiter*innen bei der Arbeit unterstützt. Durch die Automatisierung von Aufgaben, die sonst gänzlich von menschlichen Mitarbeiter*innen erledigt werden müssten, kann Zeit und Ressourcen für wichtigere Aufgaben freigesetzt werden.

Anwendungsmöglichkeiten für KI:

KI kann in Nonprofit-Organisationen auf viele verschiedene Arten eingesetzt werden:
Fundraising und Online-Werbung, Datenanalyse zur Optimierung von Abläufen, neue Produkte und Dienstleistungen wie z.B. Pflegeroboter. 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass KI ein wertvolles Werkzeug für Nonprofit-Organisationen sein kann, das ihnen hilft, ihre Arbeit effizienter und wirksamer zu gestalten. Eines ist sicher:  KI Einsatzbereiche werden sich rasant weiterentwickeln und neue Möglichkeiten und Herausforderungen für Nonprofits bieten.

Autor:

DI Ronald Hechenberger, MBA - Kompetenzzentrum Digitalisierung 

www.digitalisierungskompetenz.at

Lebenswelt Heim | Neuer Präsident und neue Büroräumlichkeiten für den Bundesverband Lebenswelt Heim

Jakob Kabas ist neuer Vorsitzender der Interessensvertretung von ca. 650 Alten- und Pflegeheimen und rund 40.000 Pflegekräften in ganz Österreich und löst damit Markus Mattersberger nach 8 Jahren in dieser Funktion ab.

 
Der Bundesverband Lebenswelt Heim vertritt überparteilich und trägerunabhängig die Interessen von ca. 650 Alten- und Pflegeheimen und somit rund 40.000 Pflegekräften in ganz Österreich.

„Wir sind die Stimme für wertvolles Altern. Eine zeitgemäße Lebensqualität braucht Klarheit im politischen Wollen, Sicherheit im rechtlichen Können und Stabilität im finanziellen Ermöglichen. Dabei sind wir sowohl für Bewohner:innen, als auch  Mitarbeiter:innen eine Interessensvertretung nach innen und außen. “, so der frisch gewählte Präsident des Bundesverbandes.

Jakob Kabas, MBA ist seit 1999 als Geschäftsführer des Sozialhilfeverbandes Liezen tätig. In dieser Funktion ist er für die sieben Altenpflegeeinrichtungen des Verbandes und damit für insgesamt 443 Betreuungsplätze und mehr als 400 Mitarbeiter:innen verantwortlich. Seit zehn Jahren ist er auch Obmann des Landesverbandes Altenpflege Steiermark.

Nach mehrjähriger journalistischer Tätigkeit bei der Austria Presse Agentur, absolvierte er an der Wirtschaftsuniversität Wien das Professional MBA-Studium für Sozialwirtschaft, Management und Organisation sozialer Dienste (ISMOS). Der gebürtige Murauer ist Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Qualität in der Betreuung älterer Menschen, welcher im Auftrag des Sozialministeriums für Qualitätszertifizierungen in der Betreuungen älterer und pflegebedürftiger Menschen zuständig ist. Er ist Zertifizierer für das Nationale Qualitätszertifikat NQZ und absolvierte die Ausbildung zum Hospizbegleiter. Auch die persönlichen Erfahrungen und Wertehaltungen des achtfachen Vaters und vierfachen Großvaters werden wesentliche Bausteine für die Arbeit im Bundesverband sein.


Alles in Bewegung im Büro von Lebenswelt Heim

Und zwar buchstäblich. In den letzten Wochen war das Team im Office mit der Übersiedlung vom bisherigen Büro am Franz-Josefs-Kai in die neuen Räumlichkeiten beschäftigt.

Ganz besonders freut sich Lebenswelt Heim, dass sie eine gute neue Bleibe im Haus St. Barbara der Caritas gefunden haben. „Es ist für uns eine große Bereicherung, direkt in einem Alten- und Pflegeheim unterzukommen, nahe an jener Dienstleistung, die alle unsere Häuser, die wir als Bundesverband vertreten, jeden Tag mit großem Engagement erbringen,“ freut sich Generalsekretärin Claudia Hofmann.


Die neue Adresse: Erlaaer Platz 4, 1230 Wien.
www.lebensweltheim.at

Licht für die Welt | Licht für die Welt bei Zero Project Conference geehrt

Das Ziel „Eine Welt ohne Barrieren“ eint Licht für die Welt und die jährlich in Wien stattfindende Zero Project Konferenz. Heuer werden beide Programme bei der Konferenz ausgezeichnet:
 
Online Plattform EnableMe

Die Online Plattform EnableMe verbindet Menschen mit Behinderungen online und stellt wichtige Informationen aus den Lebensbereichen Arbeit, Bildung, Gesundheit, politische Partizipation, Partnerschaft und vieles mehr zur Verfügung.

Jeden Monat werden unterschiedliche Themen diskutiert und über Social Media verbreitet. Anlässlich der Wahlen 2022 hat sich EnableMe unter dem Hashtag #thedisabilityvote2022 für barrierefreie Wahlen eingesetzt. „Der online Chat auf Twitter ist in Kenia durch die Decke gegangen. Mehr als 614.000 User*innen haben sich an der Diskussion beteiligt. Die Diskussion ist auf die Mainstream Medien übergangengen und 7 Menschen mit Behinderungen haben Mandate erhalten. Das ist der höchste Anteil, den wir je hatten“, berichtet Faith Masengo, Innovation Lead bei EnableMe in Kenia.
 
Inklusive Wahlen

Obwohl rechtlich verankert, können viele Menschen mit Behinderungen in Burkina Faso nicht an Wahlen teilnehmen. Fehlendes Wissen und Diskriminierung, nicht zugängliche Kommunikation sowie physische Barrieren verhindern die politische Teilhabe in einem ohnehin schon schwierigen politischen Umfeld.

In Zusammenarbeit mit lokalen Behörden hat Licht für die Welt bewusstseinsbildende Maßnahmen verbreitet und einen Leitfaden für inklusive Wahlen erstellt.

Metropolitain Art Club | Martin Schrampf: "Der Geruch von Metall und verbrannten Stoffen hat mich geprägt"

Der 1968 in Ybbs geborene Bildhauer hat viel von seinem Großvater gelernt, der Schlossermeister war. Dieser fertigte akribische Naturimitate und feine altmodische Zierteller aus Kupfer von kaputten Badeöfen. Ebenso besuchte er mit seinem Großvater den Schrottplatz in Ybbs am Ufer der Donau, und noch etwas lernt er von seinem Großvater: Respekt vor der Arbeit der anderen.
Ein weiterer Verwandter war Gärtner, was in ihm lange den Wunsch hegt, in dieses Metier einzusteigen, doch die nächste Station war die Ortweinschule in Graz. Auch heute noch arbeitet er die Natur in seine Aluminiumobjekte ein. 1987 schaffte er die Aufnahmeprüfung in die Akademie der bildenden Künste in Wien, wo er in der Meisterklasse bei Franz Xaver Ölzant abschloss.  Bereits im vierten Semester erhielt er beim Wettbewerb zu Erstellung einer Trophäe  für den Österreichischen Museumspreis den 3. Preis. Aus dem ursprünglichen Interesse , der Natur kleinteilige Formen abzuschauen, um aus Metall mit dem Schweißgerät zu unikaten Kreationen umzugestalten, entwickelte sich bei Schrampf sehr bald ein eigenwilliges Abstrahieren, womit er sich nach und nach von seinem Lehrer Ölzant zu emanzipieren begann. Er wandte sich von der Akademie ab und begann im Selbststudium Drahtgespinste und Gebilde aus transparentem Stoff zu  formen. Auch seine Abschlussarbeit an der Akademie bestand aus Jute, Spagat und transparentem Stoff.
Nach dem Diplom 1991 hat er auch den Meisterschulpreis erhalten, es folgten Ausstellungen in der alten Schmiede in Wien, der Anerkennungspreis des Landes Niederösterreich für bildende Kunst. Es folgten zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland. Als sein Sohn geboren wurde beschäftigte er sich mit Acrylmalerei. Im Jahr 2007 schmückte er die Kapelle des Landespflegeheimes Waidhofen an der Thaya. Seine Werke befinden sich in der Sammlung des Bundes, des Landes Niederösterreich, im öffentlichen Raum in Zwettl, Karlstein, Dobersberg, Traunstein und Großglobnitz.

Besichtigung zu den Öffnungszeiten des Hotels noch voraussichtlich bis Ende März 2023 zu besuchen, oder auf Wunsch mit Führung und kleinem Sektempfang unter 06604288438, Mag. Ursula Tuczka, Akademisch geprüfte Kulturmanagerin.

ÖHTB | 40 Jahre ÖHTB

Das Österreichische Hilfswerk für Taubblinde und hochgradig Hör- und Sehbehinderte feierte 2021 sein 40-jähriges Jubiläum. Die Entwicklung von einer privaten Elterninitiative zu einer nicht mehr wegzudenkenden Partnerorganisation der Wiener Behindertenhilfe zeichnet die Festschrift „40 Jahre ÖHTB“ nach.

Die Geschichte

Das Österreichisches Hilfswerk für Taubblinde und hochgradig Hör- und Sehbehinderte (ÖHTB) wurde 1981 von Christa und Peter Heinemann und weiteren Eltern taubblinder Kinder gegründet, da die nachschulische Versorgung ihrer Kinder im damaligen Wien nicht gewährleistet war.  Es war geplant eine Einrichtung im Wohnen und eine Werkstätte zu eröffnen. Aber es kam alles anders…….

1987 wurde das ÖHTB Trägerorganisation und Partner der Arge Wohnplätze, der Initiative des Wiener Gemeinderat „1000 Wohnplätze für Menschen mit Behinderung“ aufzubauen. Insgesamt 16 Organisationen erklärten sich bereit Wohnungen anzumieten, sowie Betreuungsleistungen anzubieten. Die Stadt Wien übernahm die Garantie der Finanzierung, die Planung und die Koordination.

Im selben Jahr wurde dann die erste ÖHTB Wohngemeinschaft (WG) für 5 taubblinde Bewohner*innen im 2. Wiener Gemeindebezirk eröffnet. Die Eröffnung der ersten ÖHTB Werkstätte erfolgte 1988.

Um dem hohen Bedarf an Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen gerecht zu werden, wurden in den darauffolgenden 30 Jahren 17 Wohngemeinschaften, das Teilbetreute Wohnen sowie 8 Werkstätten und 1 Tageszentrum eröffnet.

„Es waren bewegende, ja bewegte Jahre. Gründerjahre. Und trotz aller Rückschläge und Sackgassen eine Arbeit für jene Zukunft, die für uns heute Gegenwart ist.“ 
Hans König - Mitglied des Gemeinderates/Abgeordneter zum Wiener Landtag 27.05.1983 - 20.04.1995

Struktur der ÖHTB Gruppe

© ÖHTB

Das ÖHTB 2022

Die ÖHTB ArbeitenDie ÖHTB Arbeiten GmbH bietet in 8 Werkstätten und einem Tageszentrum insgesamt 320 Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen an, für die der allgemeine Arbeitsmarkt (noch) kein passendes Beschäftigungsangebot zur Verfügung stellt, die (noch) nicht am allgemeinen Arbeitsmarkt beschäftigt werden können oder wollen.  https://oehtb-arbeiten.at
ÖHTB WohnenIn den Einrichtungen und Angeboten der ÖHTB Wohnen GmbH werden Menschen mit Behinderungen mit dem Ziel betreut, einen normalen Alltag leben zu können, die Teilhabe an der Gesellschaft zu ermöglichen, den Interessen und Vorlieben folgend, zu unterstützen und Lebensbezüge mit Wahlmöglichkeit und Selbstbestimmung zu bieten.Im Vollbetreutes Wohnen stehen in11 Wohngemeinschaften  125 Wohnplätze zur Verfügung.In 6Garconnierenverbünden werden 60 Menschen mit Behinderungen begleitet.Das Teilbetreutes Wohnen betreut mit 6 Teams an 4 Stützpunkten 212 Kund*innen.
Die ÖHTB Beratungsstelle für taubblinde und hörsehbehinderte Menschenist die einzige Beratungsstelle für taubblinde Menschen in Österreich und bietet fachkundige Beratungen, Informationen und Vernetzungsmöglichkeiten an.www.sinnesbehindert.at
FrühförderungDie mobile Frühförderung  ist zuständig für Kinder mit einer Hörbeeinträchtigung, einer Hörsehbeeinträchtigung, sowie für hörbeeinträchtigte Kinder.
ÖHTB FahrtendienstRegel- und Freizeitfahrten, Schülerfahrten, Krankentransporte, Kurfahrten uva.https://oehtb-fahrtendienst.at

ÖPA | Die österreichische Plattform für Alleinerziehende

Seit 35 Jahren aktiv für Alleinerziehende: Alleinerziehende, getrennt lebende Eltern und ihre Kinder sowie Patchworkfamilien sind besonderen Herausforderungen und vermehrt Belastungen ausgesetzt. Diese gilt es zu identifizieren und Vorschläge zu erarbeiten, wie die Existenz diese Familien gesichert und Chancengleichheit für Eltern und Kindern erreicht werden kann. Die Österreichische Plattform für Alleinerziehende stellt sich dieser Aufgabe gemeinsam mit ihren 18 Mitgliedsorganisationen in ganz Österreich.

Als Expert*innen werden wir zu diversen Beiräten und Arbeitsgruppen eingeladen und können dort die Anliegen von Alleinerziehenden vertreten. Wir führen jedes Jahr zahlreiche Einzelgespräche mit den politisch Verantwortlichen, um sie für die relevanten Themen zu sensibilisieren und unsere Forderungen einzubringen.   Wir stehen in direktem Kontakt mit Alleinerziehenden und bieten diesen eine Plattform, bei der sie ihre Probleme besprechen und sich mit anderen Alleinerziehenden vernetzen können. Um den Familien für sie wichtige Themen rasch zugänglich zu machen, bereiten wir zahlreiche Informationen verständlich auf.

Das Kernteam der ÖPA ist in den letzten Jahren auf sechs Personen gewachsen, nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen Herausforderungen, denen alleinerziehende Familien in Zeiten von Pandemie und Teuerung gegenüberstehen. Durch die Mitgliedschaft bei NPO Austria freuen wir uns auf viele neue Vernetzungsmöglichkeiten.

ÖZIV | Parlamentsgebäude durch ÖZIV-Expertise jetzt barrierefreier

Nach mehrjähriger Umbauzeit wurde am 12. Jänner das Parlamentsgebäude an der Wiener Ringstraße mit einem feierlichen Festakt wiedereröffnet. Mit einem großen und modern gestalteten Besucher:innen-Zentrum präsentiert sich das Gebäude nunmehr auf der Höhe der Zeit – und zudem wesentlich barrierefreier als bisher!

An der Ausgestaltung der barrierefreien Nutzbarkeit waren etliche Organisationen beteiligt – darunter auch der ÖZIV Bundesverband. Beispielsweise wurden beim Zugang zum neuen Besucher:innen-Zentrum („Demokratikum“) großzügige Rampen geschaffen, ein taktiles Leitsystem führt jetzt vom Eingang zum Infopoint und das gesamte Parlaments-Personal absolvierte Sensibilisierungstrainings zum Thema „Menschen mit Behinderungen“: an diesen Trainings beteiligt waren auch die Organisationen „HandsUp“ (Gehörlosigkeit), die Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs, der Verein Lichterkette (psychische Erkrankungen) und das Selbstvertretungszentrum (Lernschwierigkeiten). Beschriftungen wurden zudem auch in Braille-Schrift sowie mit QR-Codes ausgeführt und die Parlaments-Website wurde übersichtlich und nach aktuellen WCAG-Regeln barrierefrei umgesetzt. Damit ist das Haus am Ring nunmehr endlich für ALLE Menschen gleichermaßen erlebbar! Das neue Besucher:innen-Zentrum und die neu konzipierte Bibliothek werden demnächst auch das Barrierefreiheits-Gütesiegel FAIR FÜR ALLE erhalten.

Beim Festakt zur Eröffnung vor Ort waren ÖZIV Präsident Rudolf Kravanja sowie Geschäftsführer Gernot Reinthaler. Beide konnten sich von den neuen Elementen der Barrierefreiheit entsprechend überzeugen.

ROTE NASEN Clowndoctors | Erste Hilfe für die Seele: ROTE NASEN Clowns besuchen Menschen auf der Flucht

Als Ende Februar 2022 die ersten Kinder und Erwachsenen aus der Ukraine in Österreich ankamen, reagierten ROTE NASEN rasch. Und so hießen ROTE NASEN Clowns bereits Anfang März geflüchtete Ukrainer*innen mit ihrer Offenheit willkommen und schenkten ihnen Momente des Durchatmens. 114 Mal begegneten sie diesen in Ankunfts- und Verteilzentren, in Unterkünften und Lerncafés in Wien, Steiermark, Kärnten, Tirol, Salzburg und Oberösterreich.

Aber nicht nur Menschen mit Fluchterfahrung aus der Ukraine steht ROTE NASEN zur Seite. Seit acht Jahren gehen die Clownkünstler*innen im Rahmen des Programms Emergency Smile zu Menschen aus den unterschiedlichsten Ländern. Auch im laufenden Jahr sind wieder rund 150 Emergency Smile-Einsätze geplant. Denn, wo Hilfsorganisationen Erste Hilfe im medizinischen und sozialen Bereich leisten, kümmern sich ROTE NASEN um die Erste Hilfe für die Seele.

Bunte Regenschirme, geheimnisvolle Koffer, Ukulelemusik, Jongliertücher und Drehteller werden auch 2023 wieder in Unterkünften für geflüchtete Menschen aus unterschiedlichen Ländern Einzug halten. Fix am Plan stehen etwa das Waisenhaus in St. Georgen (OÖ), sowie die Quartiere in Wals und Puch (S). In Kärnten wird das Verteilzentrum in Langauen weiterhin besucht. Und auch Familien, die in Ossiach untergebracht sind, dürfen sich auf bewegende Begegnungen mit Clowns freuen. In den Bundesländern Wien, Steiermark und Tirol sind ebenfalls Emergency Smile-Einsätze in Vorbereitung.

Samariterbund Österreich | Reinhard Hundsmüller: "Nicht wegsehen, wenn Unrecht geschieht"

Unsere Welt ist nicht gerecht. Das war sie nie. Jeder von uns spürt es: Wir leben in unruhigen Zeiten. Überall geht die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander. Der Samariterbund und seine Verbündeten setzen sich nicht nur mit guten Worten, sondern auch mit konkreten Projekten für medizinische Versorgung, Bildung sowie den Schutz vor Ausbeutung und Gewalt ein. Wir brauchen Solidarität und Mitgefühl mit den Ärmsten. Die Regierungen sind aufgefordert, vernünftig und achtsam, vor allem aber ohne Hass und Gewalt, zu agieren und politische und soziale Konflikte ohne Einsatz von Repressionen und Waffengewalt zu lösen. Denn das sorgt nur für noch mehr menschliches Leid, für Armut, Krieg und Flüchtlinge. Aktuell sind laut UNO weltweit mehr als 100 Millionen Menschen auf der Flucht.

Beim Blick auf das Große und Ganze sollten wir nie den Einzelnen übersehen. Und daher ist es mir wichtig, als politischer Mensch und Samariter aufzustehen und zu protestieren, wenn ich Unrecht sehe. Der Fall des iranischen Arztes Dr. Iman Nawabi, der im Dezember 2022 verhaftet und eingesperrt wurde, ist so ein Unrecht. Sein „Verbrechen“ war es, nach einer Demonstration verletzten Menschen auf der Straße Erste Hilfe zu leisten.

Wir sollten nicht wegsehen, wenn Unrecht geschieht. Deshalb hat der Samariterbund die Patenschaft für diesen politischen Gefangenen übernommen. Weil Menschen nicht willkürlich verhaftet, gefoltert und vor zweifelhafte Gerichte gestellt werden dürfen.

Reinhard Hundsmüller ist Bundesgeschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs. www.samariterbund.net

Samariterbund Wien | Samariter Suppentopf – Wir sorgen gemeinsam für eine warme Mahlzeit

Mit viel ehrenamtlicher Unterstützung versorgt der Samariterbund Wien armutsbetroffene Menschen in unseren Einrichtungen (z.B. Sozialmärkte, Wohnungslosen- und Flüchtlingseinrichtungen) mit einer warmen Mahlzeit.

Das jüngste Projekt des Samariterbund Wiens läuft seit Dezember, und in der kurzen Zeit wurden bereits knapp 500 Ehrenamtsstunden geleistet und um die 4.000 Portionen Essen ausgeteilt.

In unserer Küche bereiten Kochgruppen von fünf bis sieben Personen die Speisen zu. Dann werden die fertigen Mahlzeiten in eine unserer Einrichtungen transportiert und dort bis zu 300 Portionen an Kund:innen und Klient:innen verteilt.  

Der Name „Suppentopf“ wurde bewusst ausgewählt: Früher wurde alles in einen Topf geworfen und dabei sind die abwechslungsreichsten und besten Topfgerichte rausgekommen. So auch im Samariter Suppentopf – der Speiseplan ist ausgewogen und kreativ, und es gibt immer die Wahl aus vegetarisch/vegan oder “mit Fleisch”.

Einmal pro Woche kochen ehrenamtlicher Helfer:innen und geben die Mahlzeiten abwechselnd in den Samariterbund Sozialmärkten im 12. und 21. Bezirk aus. An den anderen Terminen schwingen Gruppen aus Firmen den Kochlöffel für den guten Zweck. Bei diesen Terminen spendet die Kochgruppe selbst die benötigten Lebensmittel und Getränke und finanziert somit das Projekt. Begonnen hat alles mit einem Termin pro Woche, doch mittlerweile finden bis zu vier “Suppentöpfe” pro Woche statt.

Mehr Informationen unter www.samariterwien.at/suppentopf

St. Anna Kinderkrebsforschung | Gemeinsam für Kinderkrebsforschung – Zusammen Spendensammeln leichtgemacht

Sie haben eine Idee und wir die richtige Plattform dafür: www.actforstanna.at

Sie wollen mit Ihrem Unternehmen krebskranken Kindern Hoffnung auf Heilung schenken? Sie planen gemeinsam mit Ihren MitarbeiterInnen und möglichst vielen Gleichgesinnten eine spezielle Spendenaktion? 'Gemeinsam für Kinderkrebsforschung' ist eine Spenden-Plattform, auf der Sie leicht Mitarbeiter-, Kund- und FreundInnen einladen können, mit Ihnen für die St. Anna Kinderkrebsforschung aktiv zu werden. Gemeinsames Engagement, Involvement und Mitgestalten Ihrer persönlichen Charityaktion sind die Schlüsselworte dabei. Die eigene Spendenaktion zugunsten eines ausgewählten Projekts ist rasch erstellt und per Link an alle SpenderInnen auf der ganzen Welt geteilt, auch über XING und LINKEDIN. Sie können jederzeit auf Ihre Aktion zugreifen – gut sichtbar, z.B. durch Ihr Logo – oder mit Fotovariationen unterhalten, direkt interagieren und mit Ihren neuesten Projektinformationen die Spendenmotivation erhöhen.  'Gemeinsam für Kinderkrebsforschung' - Alles ist möglich! Unser ehrgeiziges Ziel ist es, einmal alle krebskranken Kinder zu heilen. Bitte unterstützen Sie uns dabei – Ihre Spende zählt!

Bei Fragen bitte einfach ein Mail an: Reinhard Orense, M.A. unter reinhard.orense@kinderkrebsforschung.at

Das Team der St. Anna Kinderkrebsforschung freut sich auf Ihre Spendenaktion und sagt herzlich danke für die Unterstützung!

Unitas Solidaris | Unternehmens-Energiekostenzuschussgesetz (UEZG)

Der in 2022 eingeführte Energiekostenzuschuss (EKZ) wird verlängert und adaptiert. Die gesetzlichen Grundlagen wurden nunmehr geschaffen; die Förderrichtlinien dazu stehen noch aus. Die Abwicklung erfolgt durch die aws.

Es soll zum EKZ I eine Phase II geben, welche den Förderzeitraum 10-12 2022 umfasst. Zudem soll es einen EKZ II geben, welcher den Förderzeitraum 01-12 2023 umfasst.

Förderfähig sind ab dem EKZ I Phase II die betrieblichen Mehrkosten für:

  • Strom

  • Gas

  • direkt aus Erdgas und Strom erzeugte Wärme/Kälte (inkl. Fernwärme)

sowie in der Basisstufe außerdem für:

  • Dampf

  • Treibstoff

  • Holzpellets (nur EKZ II)

  • Hackschnitzel(nur EKZ II)

  • Heizöl (nur EKZ II)

Die Förderung wird beim EKZ I Phase II in der Basisstufe mit EUR 400.000 limitiert sein; in den weiteren Stufen sind höhere Förderungen möglich. Beim EKZ II wir die Förderung in der Basisstufe zwischen EUR 3.000,00 und EUR 2 Mio. betragen; in den weiteren Stufen soll dann eine Förderung bis zu EUR 150 Mio. möglich sein.

Auch das Pauschalfördermodell soll in mehreren Phasen verfügbar sein, wobei die Abwicklung nicht zwingend durch die aws erfolgen muss. Der EKZ kann dabei bis zu den nachfolgenden Förderhöhen gewährt werden:

  • Phase 1 (01.02.-30.09.2022): EUR 1.800

  • Phase 2 (01.10.-31.12.2022): EUR 675

  • Phase 3 (01.01.-31.12.2023): EUR 2.700

Kontakt
Mag. Eduard Jahns
Steuerberater

E: e.jahns@unitas-solidaris.at
T: +43 1 513 4602-24
M: +43 664 886 13 243nur

Verein gegen Tierfabriken | ANIMAL LIBERATION WEEKEND (ALW)

Auch in diesem Jahr bietet der VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN wieder in fast allen Bundesländern das Animal Liberation Weekend for Beginners an – einen kostenlosen Workshop für alle, die sich für Tiere engagieren wollen.
 

Der Workshop ist für DICH geeignet wenn du:

...dich bereits für Tiere engagierst, aber noch mehr lernen oder den VGT näher kennenlernen willst.

...dich für Tiere engagieren möchtest, aber noch nicht weißt, wie, oder es nicht alleine machen willst.

...denkst, alleine kann man sowieso nichts ändern.

...den VGT schon länger näher kennenlernen wolltest, aber noch auf den richtigen Moment gewartet hast.
 

Ein kostenloses Wochenende vollgepackt mit Informationen darüber, wie man Tieren helfen kann. Ganz egal, wie viel Zeit oder welche Ressourcen du hast, wird dich das Programm mit vielen Ideen und Know-How ausstatten, um aktiv zu werden, und ist nicht zuletzt eine tolle Gelegenheit Gleichgesinnte kennen zu lernen.

Unsere erfahrenen Aktivist:innen zeigen dir viele Möglichkeiten, wie du dich für Tiere einsetzen kannst und geben dir die wichtigsten Fertigkeiten an die Hand:

  • Was bedeuten eigentlich Tierrechte?

  • Welche Formen des Aktivismus gibt es?

  • Wie plane ich eine Aktion und worauf muss ich achten?

  • Wie kann ich im Alltag aktiv sein?

  • Was tut der VGT für die Tiere?

Auch du kannst etwas Positives für Tiere bewirken! Let's get active!

Alle Infos und Termine: vgt.at/alw

Verein KiB children care | Kinderärzte*innenmangel mit Kassenvertrag

Dieses aktuell sehr brisante Thema beschäftigt uns als Familienselbsthilfeverein ausgiebig. Wir setzen uns seit 1986 für die Rechte erkrankter Kinder ein und haben im Dezember 2021 eine Österreich weite Unterschriftenaktion mit dem Titel

"SOS Kinderarzt - Versorgungsnotstand in Österreich beenden"

initiiert. Diese übergeben wir am 16.02.2023 am BM Rauch bei unserem gemeinsamen Termin mit der Bürgerinitiative Purkersdorf. Dem Verein KiB children care ist es wichtig, allen Eltern und Kindern in Österreich eine Stimme zu verleihen.

„Wer vertritt die Interessen von Kindern und Familien?“
In Purkersdorf ist die Kassenstelle seit 5 Jahren unbesetzt und Eltern müssen mit ihren kranken Kindern in teure Wahlarzt*Wahlärztinnenordinationen, überfüllte Ambulanzen und zur Allgemeinmedizin ausweichen oder gar Behandlungen aufschieben. Nun liegt eine vernünftige und lang verhandelte Lösung am Tisch, die plötzlich wieder torpediert wird. KiB unterstützt die Initiative zur Besetzung der vakanten Kassen - Kinderärztl. Ordination und stellt die Frage:

„Wessen Interessen werden hier den Kindern vorangestellt und wieso müssen Eltern bei Ordinationen um Termine für ihre erkrankten Kinder betteln?“weiterlesen

Verein KiB children care
Österreich weit täglich 24 Stunden erreichbar
Tel: 0664 6203040, www.kib.or.at
E-Mail: verein@kib.or.at
Facebook/Instagram: @KiBchildrencare

Verein Wiener Jugendzentren | Youth in Urban Space

Der Öffentliche Raum ist ein wichtiger Bestandteil im Leben junger Menschen. Bereits in den Jahren vor der Covid-19 Pandemie beobachteten Jugendarbeiter:innen in Wien eine Veränderung in der Nutzung des Öffentlichen Raums. Der Verein Wiener Jugendzentren hat daraufhin gemeinsam mit Partnern aus Helsinki, Mailand und Stuttgart eine strategische Partnerschaft ins Leben gerufen: Youth in Urban Space (YUS). Das Forschungsprojekt wurde von der Universität für Weiterbildung Krems wissenschaftlich begleitet.

In den vier Städten füllten 2.199 Jugendliche und 394 Jugendarbeiter:innen ihre Fragebögen vollständig aus, 79 Jugendliche und 40 Jugendarbeiter:innen nahmen an ca. 20 Fokusgruppengesprächen teil. Außerdem gab es 24 einwöchige Stadtbeobachtungsbesuche, die zu über 60 Observierungsprotokollen führten. Für jede Stadt wurden Stadtprofile zu Öffentlichem Raum, Jugend und Jugendarbeit angelegt. In mehreren internationalen und lokalen Treffen wurden die Daten ausgewertet. Die Ergebnisse liegen jetzt in Form verschiedener Broschüren und Kurzfilme vor.

Am 9.3.2023 findet von 13.00 bis 17.00 die Veranstaltung „Urban Youth Spaces“ am IFP statt. Diese Veranstaltung setzt sich insbesondere mit den spezifischen „Wien-Ergebnissen“ auseinander. Weitere Infos und die wichtigsten Ergebnisse findet ihr im Blogbeitrag bzw. in den jeweiligen Broschüren: https://www.jugendzentren.at/publikationen-blog/blog/youth-in-urban-space/

Vienna Business School | 1st VBS Social Business Day

Am 27. Jänner 2023 wurde Schüler:innen der Vienna Business School Hamerlingplatz die Bedeutung von Sozialunternehmen und persönlichem Engagement für die Gesellschaft auf besondere Art vermittelt.
Social Entrepreneure wie Michael Kleinbichler und Ziad Rabeh von magdas Social Business, Ivana Bacanovic von den Roten Nasen Clowndoctors und Constanze Stockhammer von SENA waren als Keynote Speaker geladen.

Im Anschluss hatten Schüler:innen in fünf verschiedenen Tracks die Chance ein Social Business genauer kennenzulernen. Präsentiert wurden diese von Therese Imre (markta) Sissi Vogler (Refished fair fashion), Bernhard Hofer (Talentify.me) und Georg Ruttner-Vicht (YEP – Stimme der Jugend) Sie gaben den rd. 150 Schüler*innen Einblick in ihre Geschäftsidee und deren Umsetzung. Irene Steiniger von Young Caritas zeigte Möglichkeiten auf, wie Jugendliche sich sozial engagieren können.

„Eine großartige Möglichkeit jungen Menschen dieses wichtige Thema zu vermitteln, da diese die Zukunft maßgeblich gestalten werden. Social Entrepreneurship ist ein wichtiger Motor für nachhaltige Innovationen, ohne die wir die Herausforderungen der Zukunft nicht mehr bewältigen werden.“ (Constanze Stockhammer, Geschäftsführerin SENA)

Seit dem Schuljahr 2021/22 gibt es an der VBS Hamerlingplatz auch die Möglichkeit, den Ausbildungszweig „Social Business Class“ zu wählen. Ganz nach dem Motto der Veranstaltung: Believe in Social Responsibility.

VBS 1st VBS Social Business Day

Erfolg und Aufmerksamkeit für die Bedürfnisse von Mensch und Umwelt sind ein gutes Team. Die Schülerinnen und Schüler der Social Business Class der Vienna Business School Hamerlingplatz erfuhren aus erster Hand, wie soziales Unternehmen funktionier und lernten Vorbilder kennen.


© FdWK 2023 - Foto-Hinweis: Die Verwendung der dieser Presseinformation beigefügten Bilder ist kostenfrei bei Nennung des ersten Social Business Day an der Vienna Business School Hamerlingplatz.

Vier Pfoten | VIER PFOTEN rettet den letzten „Restaurantbären“ Albaniens

VIER PFOTEN hat Ende 2022 erfolgreich den letzten sogenannten „Restaurantbären“ Albaniens gerettet. Der 24-jährige Braunbär Mark lebt nun in seinem neuen Zuhause, dem von VIER PFOTEN geführten BÄRENWALD Arbesbach. Er war über 20 Jahre lang als Touristenattraktion neben einem Restaurant in Tirana gehalten worden. In seinem viel zu kleinen Käfig fand Mark kaum Schutz vor Hitze oder Schlechtwetter, hatte keinen Rückzugsort und konnte nie Winterruhe halten.

„Mark hat über 20 Jahre in diesem kleinen Käfig verbracht. Es war wirklich erschütternd, dieses prächtige Tier auf so winzigem Raum zu sehen und ein sehr emotionaler Moment, als wir ihn endlich befreien konnten. Er braucht nun zunächst dringend medizinische Versorgung, da seine schlechte Haltung leider Folgen hat: So ist er stark übergewichtig, weil er über Jahrzehnte völlig falsch gefüttert wurde, leidet an Arthrose und muss unbedingt Muskeln aufbauen. Die Zähne sind teilweise gebrochen, da er regelmäßig an den Metallstäben gekaut hat, und seine Klauen sind durch das ständige Bewegen auf Asphalt stark in Mitleidenschaft gezogen. Ich freue mich sehr, dass wir diesem gequälten Tier noch schöne letzte Jahre in einer artgemäßen Umgebung bieten können", sagt VIER PFOTEN Direktorin Eva Rosenberg, die bei der Rettung dabei war.

Marks Rettung ist ein wichtiger Meilenstein. Ohne eine Gesetzesänderung könnten Bären in Albanien aber weiterhin als Touristenattraktion missbraucht werden. Auch viele Großkatzen werden immer noch illegal gehandelt und leiden in Privathaltung. VIER PFOTEN fordert ein Verbot der Privathaltung von Bären und Großkatzen, die Errichtung eines lokalen, artgemäßen Wildtierschutzzentrums sowie gesetzliche Maßnahmen zur Bekämpfung des illegalen Wildtierhandels.

Volkshilfe Niederösterreich | Volkshilfe NÖ Projektpartnerin bei EU-Projekt FWSS

Die SERVICE MENSCH GmbH / Volkshilfe NÖ nimmt derzeit am EU-Projekt FWSS (Foreign Workers in Social Services) teil, das durch das ERASMUS+-Programm der Europäischen Union kofinanziert wird. Bei diesem Projekt geht es darum, den Zugang zum Arbeitsmarkt für ausländische ArbeitnehmerInnen im Bereich der sozialen Dienstleistungen zu fördern – gerade auch in Zeiten akuten Personalmangels in diesem Bereich.

Herausforderungen können insbesondere bei ausländischen ArbeitnehmerInnen aus Nicht-EU-Ländern auftreten, welche beim Zugang zum europäischen Arbeitsmarkt besondere administrative Hürden zu bewältigen haben. Daher ist wichtig, ArbeitgeberInnen im Bereich der sozialen Dienstleistungen dahingehend zu unterstützen, wie sie ausländische ArbeitnehmerInnen ansprechen und ihnen den Zugang zum Arbeitsmarkt sowie die Anpassung in einem anderen Land erleichtern können.

Nach der Erhebung des Status quo in allen Partnerländern (Tschechien, Frankreich, Griechenland, Belgien und Österreich) werden nun Leitlinien und Empfehlungen erarbeitet. Ziel ist die Entwicklung eines Schulungsprogramms für ManagerInnen und PersonalleiterInnen von Sozialdienstleistern, die ausländische ArbeitnehmerInnen beschäftigen. Das Online-Schulungsprogramm mit Video-Tutorials, Beispielen für Best und Worst Practice in fünf Sprachen wird nach Fertigstellung auf der Website des Projekts für Interessierte in ganz Europa zur Verfügung stehen.

Projektwebsite: https://www.noe-volkshilfe.at/ueber-uns/eu-projekte/  

Transnational Meeting FWSS in Prag, 22.11.2023

Image FWSS Meeting Prag

Transnational Meeting FWSS in Prag, 22.11.2023


© Volkshilfe Niederösterreich

Volkshilfe Wien | Freie Wohnungen im neuen hafen* der Volkshilfe Wien

Bald eröffnet der Volkshilfe hafen*, ein neu gebauter Standort im Herzen von Nussdorf, seine Türen. Hier finden Frauen leistbaren und nachhaltigen Wohnraum, sowie Gemeinschaft und Begegnung. Der hafen* bietet vielversprechende Perspektiven für Ihren Lebensstil und Ihre Freizeit: 29 Appartements und neun Zimmer in unterschiedlichen Größen, die alle Stückchen spielen. Von der perfekt geschnittenen Singlewohnung bis zum großzügigen Zuhause für alleinerziehende Frauen mit Kindern oder einem Zimmer im Studentinnen-Stock finden Sie hier Objekte in angenehmer Lage und mit guter Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel.
 

Strom und Heizung: ökologisch und all-inclusive

Der Mietpreis inkludiert sämtliche Nebenkosten, auch die Ausgaben für Energie, da das Haus mit Solarzellen, einer Wärmepumpe und nachhaltiger Technologie ausgestattet ist, welche auch die Temperatur reguliert. Dadurch müssen sich die Mieterinnen keinerlei Gedanken um zusätzliche Energiegebühren machen. Die Miete ist fix, ohne weitere Zusatzkosten.
 

Schöne Lage, gute Verkehrsanbindung

Im hafen* befinden sich gleich mehrere Terrassen mit Aussicht auf die wunderschöne Weingegend in Nussdorf und Umgebung. Der Leopoldsberg und der Kahlenberg liegen direkt vor der Haustüre und warten darauf, erkundet zu werden. Direkt vor dem Haus fließt die Donau, an der man ausgedehnte Spaziergänge machen kann. Die Straßenbahnhaltestelle D ist zu Fuß eine Minute zu Fuß entfernt und bringt Sie direkt zu den U-Bahnlinien U4 oder U6. Ergänzend steht auch die S-Bahnstation Nussdorf zur Verfügung.
 

Besuchen Sie unsere hafen* Seite und vereinbaren Sie gleich einen Besichtigungstermin!

hafen* Adresse: Heiligenstädter Str. 172, 1190 Wien

Wiener Sozialdienste | „Topsharing“ – ein best practice Beispiel

Jobsharing, also das Teilen von einer Arbeitsstelle durch zwei oder mehr Arbeitnehmer:innen, ist in den vergangenen Jahren immer populärer geworden. Doch funktioniert dieses Konzept auch mit Führungspositionen?
 

Unter dem Konzept des „Topsharings“ wird das Teilen einer Führungsfunktion verstanden. In diesem innovativen Ansatz teilen sich zwei Führungskräfte ihre Verantwortlichkeiten und Aufgaben und treffen Entscheidungen unter gemeinsamer Absprache.

Bei den Alten- und Pflegediensten wird dieser Führungsansatz in verschiedenen Konstellationen schon einige Jahre in der Praxis gelebt. Denn dieses Modell ist besonders attraktiv für berufstätige Mütter oder Väter und Mitarbeiter:innen in Altersteilzeit. Dadurch wird die Chancengleichheit der beruflichen Karriere gefördert und eine gesunde Work-Life-Balance gewährleistet. Doch das Teilen einer Führungsposition hat nicht nur Vorteile für die Mitarbeiter:innen. Auch das Unternehmen, Abteilungen und Teams profitieren von zwei qualifizierten Führungskräften mit unterschiedlichen Erfahrungen und komplementären Fachwissen.
 

Eva A. und Carmen J. teilen sich bei den Alten- und Pflegediensten die Position der Einsatzleitung seit Februar 2022. Die beiden kennen sich schon rund 10 Jahre und arbeiteten schon vor der Geburt ihrer Kinder eng zusammen. Nach der Karenz kehrten beide in Elternteilzeit zurück und starteten mit Unterstützung des Unternehmens das Projekt der geteilten Führungsposition, was in der Praxis auch super funktioniert.

Was es dazu braucht: gute Kommunikation, gegenseitiges Vertrauen, dass man sich gut kennt und sich arbeitstechnisch perfekt ergänzt.

Wiener Tafel | Logistiker:in gesucht

Die Wiener Tafel ist Österreichs ältester Sozial- und Umweltverein. In Kooperation mit Industrie, Handel, Landwirtschaft und mit mehr als 200 ehrenamtlichen Helfer:innen gehen wir konsequent gegen Armut, Ernährungsunsicherheit und Lebensmittelverschwendung vor.

Ab sofort suchen wir eine tatkräftige Verstärkung in unserem Logistik-Team, das die Warenbeschaffung, Warenannahme und -verteilung an der Schnittstelle zwischen den rund 200 Warenspender:innen und den 100 sozialen Einrichtungen mit rund 20.000 armutsbetroffenen Menschen koordiniert und leitet.

Bewerbungen und weitere Details finden Sie unter folgendem Link:

https://wienertafel.at/wp-content/uploads/2023/01/Wiener-Tafel-Stelle-Logistik.pdf

WUK | 10 Jahre WUK Jugendcoaching und Arbeitsassistenz

Die WUK Jugendcoaching-Projekte und die WUK Arbeitsassistenz feierten 2022 mit der Produktion eines Videos und einer Festschrift ihr 10-jähriges Bestehen.

2001 rief die Bundesregierung das Angebot „Clearing“ für behinderte und benachteiligte Jugendliche am Übergang Schule-Beruf ins Leben. 2012 wurde durch Auftrag des heutigen Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz das "Clearing" durch ein neues Angebot – Jugendcoaching – ersetzt. Die Jugendarbeitsassistenz, die davor Teil der Clearingeinrichtungen war, wurde ab 2012 zu einem eigenen Projekt. Das WUK wurde als einer der ersten Träger in Österreich mit der Durchführung der Angebote Jugendcoaching und Jugendarbeitsassistenz betraut.

Anlässlich dieses runden Jubiläums wurde eine Festschrift herausgebracht, die die erfolgreiche und die engagierte Arbeit der Kolleg_innen der drei Jugendcoaching-Projekte (WUK CoachingPlus, WUK faktor.c und WUK Jugendcoaching West) und der WUK Arbeitsassistenz würdigt. Zusätzlich erzählen Jugendliche und junge Erwachsene in einem im Sommer 2022 produzierten Video von ihren Erfahrungen mit den WUK Jugendcoaching-Angeboten und der WUK Arbeitsassistenz. Sowohl die Festschrift als auch das Imagevideo wurden im Rahmen des WUK Bildungs- und Beratungstags am 11.10.2022 erstmals präsentiert.

https://www.wuk.at/magazin/bei-unserer-arbeit-sind-die-kleinen-schritte-wesentlich/