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Dissertationsrichtlinien

für kumulative Dissertationen am Department für Management (ausgenommen Wirtschaftspädagogik)

(Stand Februar 2018)

Präambel

Die vorliegende Dissertationsrichtlinie des Departments für Management formuliert Orientierungspunkte für die Erstellung einer kumulativen Dissertation. Das Doktoratskomitee wird diese Richtlinie berücksichtigen; die Entscheidung, ob die Leistungen dissertationswürdig sind, obliegt ausschließlich dem jeweiligen Doktoratskomitee.

Allen Dissertant/inn/en am Department steht die Wahl zwischen einer kumulativen Dissertation und einer Monographie offen. Die kumulative Dissertation am Department für Management stellt eine gleichwertige Alternative zur Monographie dar.

Eine kumulative Dissertation am Department für Management besteht aus zwei Teilen.

  • Teil 1: Synopsis

In der Synopsis stellt die Autorin/der Autor die Zusammenhänge zwischen den einzelnen eingereichten Beiträgen dar. Hier geht es sowohl um eine theoretisch-methodische Reflexion der eingereichten Beiträge als auch die Verortung in einem klar zusammenhängenden Bereich der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.

  • Teil 2: Kumulative Beiträge aus einem thematisch zusammenhängenden Bereich

Dieser Teil der kumulativen Dissertation umfasst drei Beiträge, welche folgende Kriterien erfüllen:

1. Anzahl und Qualität der Beiträge:

  • Mindestens einer der drei Beiträge wurde in einem in der WU-Star-Journalliste geführten Journal, in einem der als A-wertig oder +A-wertig eingestuften Journals der Departmentliste Management oder, in begründeten Fällen, in einem damit vergleichbaren hochwertigen Journal eingereicht und hat zumindest das Revise and Resubmit (R&R) Stadium erreicht.

  • Zwei weitere Beiträge wurden auf im jeweiligen Feld relevanten und angesehenen Konferenzen/Workshops angenommen. Die Hochwertigkeit der Konferenz/ des Workshops ist daran zu erkennen, dass der Beitrag einen Begutachtungsprozess durchlief.

2. Ko-AutorInnenschaft:

  • Ein Beitrag wurde von der Dissertantin/dem Dissertanten in AlleinautorInnenschaft verfasst. Bei in Ko-AutorInnenschaft verfassten Beiträgen soll die Leistung der Dissertantin/des Dissertanten klar hervorgehen. Dies kann zum Beispiel durch eine schriftliche Erklärung erfolgen, die von allen Ko-Autor/inn/en zu unterschreiben ist.

  • Wird mehr als ein Beitrag in Ko-AutorInnenschaft mit Mitgliedern des Doktoratskomitees verfasst, ist sicherzustellen, dass mindestens einer der drei Beurteiler/innen bei keinem Beitrag Ko-Autor/in ist. Für Dissertant/inn/en, die in einer älteren Dissertationsordnung sind, kommt eine analoge Regelung zur Anwendung.

3. Sprache

  • Die Beiträge können sowohl in englischer als auch in deutscher Sprache verfasst werden.

Wechselmöglichkeiten

Das geplante Format des Dissertationsvorhabens wird im Research Proposal dargelegt. Der Wechsel von einer kumulativen Dissertation zu einer Monographie und vice versa ist in Absprache mit dem Doktoratskomitee möglich.

Ein Wechsel von den bestehenden in die neue kumulative Dissertationsordnung ist möglich.